Detlef Dzembritzki (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Detlef Dzembritzki
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Erzieher, Soziologe, Bezirksbürgermeister a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Berlin-Reinickendorf
Landeslistenplatz
keinen, Berlin
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(...) Die Teilprivatisierung der DB AG umfasst viele Vorteile, von denen die Bahn-Kunden profitieren werden, ohne dass, wie Sie es nennen, "Volksvermögen verschleudert" wird. Denn die Deutsche Bahn AG bleibt auch nach der Teilprivatisierung im Mehrheitseigentum des Bundes, der mindestens 51 % der Anteile behält. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Detlef Dzembritzki
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.03.2009
Von:

Es wurden hier sehr gute Fragen gestellt, die bis heute leider von Ihnen unbeantwortet blieben. Daher nur eine Frage, warum werden einfache zu beantwortende Fragen nicht beantwortet.

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
14.04.2009
Von:
Jan

Sehr geehrter Herr Dzembritzki,

als Anwohner in der Siedlung Waldidyll am Flugahfensee würde mich interessieren wie und ob eine Anwohner bzw. Bürgerbefragung zur Nachnutzung des Flughafen vom Bezirk geplant ist. Es ist natürlich schön, wenn Fr. Wanjurha sich nach dem befinden der Wirtschaft schon erkundigt. Aber wir würden uns natürlich als Anwohner sehr freuen, wenn mal die direkt betroffenen auch hierzu befragt werden. Derzeit muß ich mich z.B. im Hundeauslaufgebiet in der Jungfernheide als Jogger anpöbeln lassen, was ich hier suche. Aber wo sonst als in der Jungfernehide kann man als Anwohner ohne mit dem Auto hinfahren zu müssen Joggen? Der Einzugsbereich ist durch die Neubausiedlung Bernauer Str. und der Siedlung Waldidyll sehr groß. Es fehlt auch ein Waldspielplatz. Dafür kommt halb Berlin und hinterlässt seine Hundehaare und den Koot zurück. Abgesehen davon, das es kaum Tiere außer Vögel noch gibt. Bodenbrüter Kaninchen, Igel, Fuchs in drei Jahren keine gesehen.

Es sollte sich wirklich etwas ändern. Hier bitet sich die Umwidmung des Flughafen wirklich an. Vielleicht kann der Bezirk ja Fördermittel beantragen.

Über eine Information würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlchen Gruß

Jan
Antwort von Detlef Dzembritzki
bisher keineEmpfehlungen
23.07.2009
Detlef Dzembritzki
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Die Nachnutzung des Flughafengeländes ist in der Tat eine spannende Aufgabe für die Berliner Stadtplanung. Es ist daher wichtig, sich schon frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie man dieses große Gelände sinnvoll nutzen kann. Die SPD Reinickendorf hat deshalb unter Vorsitz des früheren Stadtrats Rainer Hampel eine Kommission für ein Nachnutzungskonzept in Tegel eingesetzt. Diese Kommission arbeitet noch, es sind jedoch bereits erste Vorschläge erarbeitet worden. So soll das Flughafengelände für einen Mix aus Flächen für Industriebetriebe, Wohnbebauung und Grünflächen benutzt werden.

Der Architekt des Flughafengebäudes, Meinhard von Gerkan hat kürzlich bei einem Symposion in Berlin vorgeschlagen, im Sechseck des Tegeler Terminals ein internationales Zentrum für Klimaschutz, erneuerbare Energien und nachhaltiges Bauen einzurichten. Zahlreiche Industriebetriebe haben für das Areal Flächenbedarf für Firmenerweiterungen und neue Ansiedlungen angemeldet, was auf zusätzliche Arbeitsplätze hoffen lässt. Zusätzlich könnte auf dem Tegeler Areal ein Dienstleistungszentrum mit kleineren Betrieben angesiedelt werden. So könnte ein Teil des Flughafengeländes die Chance für eine positive wirtschaftliche Entwicklung Berlins bieten.

Im Nordostteil bietet sich der Bau von familiengerechten Wohnungen an, für die in Berlin mittelfristig Knappheit und erhöhter Bedarf zu erwarten ist. Und das Waldgebiet mit dem Flughafensee sollte aufgeforstet und zusammen mit den Grünflächen als Erholungsgebiet genutzt werden.

Sehr geehrter Herr , die SPD-Kommission arbeitet noch an den konkreten Vorschlägen. Und auch an anderer Stelle, zum Beispiel in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung macht man sich bereits intensiv Gedanken über die Nachnutzung des Flughafengeländes. Sie haben natürlich völlig recht, dass es im nächsten Schritt notwendig sein wird, die Bevölkerung, vor allem die Anwohner der umliegenden Bereiche in die Planung mit einzubeziehen. Die SPD Reinickendorf wird zu gegebener Zeit dann auch öffentliche Veranstaltungen dazu durchführen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Dzembritzki
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.05.2009
Von:

Sehr Geehrter Herr Dzembritzki,

ich möchte sie über das Thema Paintballverbot ansprechen. Ich persönlich halte das wie einige der Polizeichefs für nicht sinnvoll, da dies im Vergleich zu echten Waffen Wasserpistolen sind. Und da dieses Verbot nicht die Scharfen Waffen betrifft würde das nix ändern. Darum bitte ich sie sich für Paintball einzusetzen. Denn ein Verbot würde sehr viele Bürger verärgern da dies ja zu einem Verbot des Hobbys führt. Wie sie vielleicht nicht wissen tun sie gerade alle Händler, Foren sowie andere Paintball beteiligte zusammen um gegen ein Verbot was zu unternehmen. Ich entschuldige mich vielmals wenn dies nicht in das von mir gewählte Thema reingehört. Ich würde mich sehr freuen wenn sie hierzu Stellung nehmen und was schreiben auch wenn ich keine direkte frage gestellt habe.

Mfg
Antwort von Detlef Dzembritzki
1Empfehlung
23.07.2009
Detlef Dzembritzki
Sehr geehrter Herr ,

am 11. März 2009 tötete ein 17-jähriger in einer Schule im baden-württembergischen Winnenden mit einer halbautomatischen großkalibrigen Kurzwaffe (Kaliber 9 x 19 mm) fünfzehn Menschen und sich selbst. Nach den polizeilichen Ermittlungen gehörte die Schusswaffe dem Vater des Täters, der diese Waffe als Sportschütze zwar legal besaß, sie jedoch nicht seinen Pflichten als Waffenbesitzer entsprechend im Waffenschrank aufbewahrte. Dies ist der Anlass für die erneute Verschärfung der waffenrechtlichen Vorschriften gewesen.

Es ist mir bewusst, dass der Griff zur Waffe nur das letzte Glied in einer langen Kette ist. Das letzte, im Hinblick auf die Opfer aber das entscheidende. Die tieferen Ursachen für derartige Verbrechen liegen im Geist der Menschen, die sich durch ihre Untaten für (vermeintliche) Kränkungen rächen und sich im Rausch eines durch die Waffe verliehenen Gefühls scheinbarer Überlegenheit als vermeintlicher Herr über Leben und Tod einen Namen machen wollen. Die Politik kann nicht fehlgeleitete Entwicklungen einzelner Jugendlicher aufhalten. Sie kann einzelne Verbrechen nicht zum Anlass nehmen, sich in (scheinbar) problematische Familien über die geltende Rechtslage hinaus einzumischen. Sie kann allerdings die – grundsätzlich in die Kompetenz der Bundesländer fallende - Schulpolitik so ausrichten, dass die Kinder und Jugendlichen dort auf eine Kultur der Anerkennung treffen, statt einem Prozess der Auslese unterworfen zu sein. Der Kern aggressiver Rächerfantasieen ist der Mangel an Anerkennung. Anerkennung des familiären und sozialen Umfelds, aber auch Anerkennung der Institutionen, insbesondere der Schule, die lange Jahre einen dominierenden Einfluss ausübt. Und die Politik kann und muss Gefahrenquellen eindämmen, auch wenn diese nicht die letzte Ursache darstellen sondern "nur" das Mittel für den letzten Schritt. Die Eindämmung dieser Gefahr ist der Sinn der Änderungen des Waffengesetzes.

Reale Spiele, in denen die Tötung oder Verletzung von Menschen in gewaltverherrlichender Weise praktiziert werden, sind mit der Werteordnung des Grundgesetzes nicht vereinbar. Es gibt die berechtigte Befürchtung, dass jedenfalls bestimmte Formen von Laserdome- oder Paintball- / Gotcha-Spielen die innere Hemmschwelle zu gewalttätigen Konfliktlösungen herabsetzen.

Von einem sofortigen Verbot beider Spielformen haben wir jedoch abgesehen, um Konsequenzen zu vermeiden, die möglicherweise über das Ziel hinausgehen und der vermutlich überwiegend friedlichen Mehrzahl der Anhänger dieser "Spiele" nicht gerecht werden.

Deshalb haben wir in einer Begleitentschließung des Deutschen Bundestages zu den Änderungen des Waffengesetzes die Bundesregierung aufgefordert:

a) in Zusammenarbeit mit den Schießsportverbänden Regelungen auszuarbeiten, die das zulässige Bewegungsschießen klar vom kampfmäßigen Schießen abtrennen

b) das Gefahrenpotenzial von realen Spielen mit Tötungs- oder Verletzungssimulation unter Einbeziehung von kriminologischen, psychologischen und soziologischen Gutachten zu untersuchen.

Vom Ergebnis dieser Untersuchungen hängt es ab, ob und gegebenenfalls inwieweit derartige Spiele einer Regelung bedürfen. Ich möchte aber auch an die Vereine und privaten Organisatoren solcher Spiele appellieren, sich ihrer großen Verantwortung gegenüber ihrer jugendlichen Klientel bewusst zu sein und entsprechend zu handeln.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Dzembritzki
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Frage zum Thema Sicherheit
17.07.2009
Von:

Der Mattenbuder Pfad wird als Durchgangsstr. benutzt, mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne Ampeln kommt man zur Autobahn, im Gegensatz zur Henningsdorfer Str, und Ruppiner Chaussee. Unsere Strasse ist provisorisch gepflastert, der Gegenverkehr fährt immer auf dem Sandstreifen am Zaun entlang. Dieser Streifen wird im Jahr mehrfach ausgebessert , Sand, Lehm und Bauschutt fliegt dann wieder herum. Wir haben uns schon an das Bez. Reinickendorf (Herrn Balzer) gewandt ,aber nur Schulterzucken und kein Geld da. Die Wegbegehung und das Ausbessern mehrmals im Jahr ist doch auch nicht kostenfrei.Es ist gefahrvoll für die Fußgänger und besonders für die Kinder, da kein Fußweg vorhanden ist. Wir werden von den Autofahrern von der Strasse gehupt und sollen dann durch die Pfützen gehen und bespritzt werden. Ich bitte um Massnahmen, dass die Geschwindigkeit 30kmh hier auch eingehalten wird und das man die Strasse als Fußgänger betreten kann. Die Schulzendorfer Str. wird auch teilweise gemieden (Kopfsteinpflaster) und es finden auch Geschwindigkeitskontrollen statt. Ich hoffe, dass eine Lösung für unser Problem gefunden wird und erwarte Ihre Nachricht.
mir freundlichen grüßen . G.
Antwort von Detlef Dzembritzki
8Empfehlungen
23.07.2009
Detlef Dzembritzki
Sehr geehrte Frau ,

es ist immer sehr ärgerlich, wenn rücksichtslose Verkehrsteilnehmer die Gesundheit und das Leben ihrer Mitmenschen gefährden. Wie Sie schreiben haben Sie sich ja bereits an das Bezirksamt gewandt, es ist sehr bedauerlich wenn der zuständige Stadtrat Ihre Sorgen und Ihr berechtigtes Anliegen nicht in der notwendigen Ernsthaftigkeit aufgreift. Ich habe den Vorgang deshalb jetzt an die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf weiter geleitet. Dort sitzen die kommunalpolitischen Ansprechpartner, die nach der Sommerpause mit einer Anfrage beim Bezirksamt oder im Verkehrsausschuss das Thema aufgreifen werden. Wenn sie meinem Bürgerbüro in Waidmannslust (Telefon: 409 109 33, E-Mail: info@dzembritzki.de) Ihre Kontaktdaten mitteilen, werde ich Sie gerne informieren, wenn es neue Informationen gibt. Gerne können sie sich aber auch direkt an das Büro der SPD-Fraktion Reinickendorf wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite unter www.spd-fraktion-reinickendorf.de.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Dzembritzki
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
24.07.2009
Von:
-

Sehr geehrter Herr Detlef Dzembritzki,
ich mache immer in Bayern Urlaub, wo mir immer Straßen auffallen wo man nur mit einen Anwohner ausweis parken darf so dass Ortsfremde u.a. dort nicht parken dürfen.Könnte man so etwas o.ä. nicht auch in Reinickendorf einführen?

Dann hätte ich noch ein weiteres Ärgernis.Wenn man in der Buddestr. Ecke Gorkistrasse in Tegel mit dem Auto bei Rotlicht wartet zum links b.z.w rechts abbiegen,hängt dort ein Schild...bitte bei geschlossener Schranke Motor abstellen...leider kann man nicht sehen ob die Schranke geschlossen ist oder nicht.
Vielleicht könnte man dort ein Spiegel anbringen worin man die Schranke sieht. Kann doch nicht die Welt kosten. Der Umwelt zu liebe.

Wäre schön wenn Sie etwas in dieser Angelegenheit erreichen könnten.

Mit
freundlichen Grüßen

-
Antwort von Detlef Dzembritzki
2Empfehlungen
28.07.2009
Detlef Dzembritzki
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre beiden verkehrspolitischen Anfragen. Es ist sehr hilfreich, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger wie Sie, uns Hinweise geben, wo und wie Verbesserungen im Straßenverkehr möglich sind.

Zu 1. Die Parksituation in Tegel ist ein altbekanntes Problem. Schon seit Jahren bemühe ich mich um eine einvernehmliche Lösung, die sowohl Anwohner als auch Geschäftsleute akzeptieren können. Die Parkmöglichkeiten, die in den Borsighallen und dem Tegel-Center vorhanden sind, werden leider nicht ausreichend angenommen. Die Reinickendorfer SPD hat sich mehrfach mit Anträgen befasst, die das Parken insbesondere in den Nebenstraßen einschränken und so die Parksituation von Anwohnerinnen und Anwohner erleichtern. Leider hat das CDU-geführte Bezirksamt diese Anträge in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) jedes Mal abgelehnt, so dass die Situation weitestgehend unverändert geblieben ist. Dennoch sage ich Ihnen zu, dass wir uns weiterhin für Anwohnerinteressen einsetzen werden.

Zu 2. Das Problem mit der nicht-einsehbaren Schranke in der Gorkistraße (als Übergang der S25) ist mir auch schon aufgefallen. Zwar nicht dann, wenn man als Rechtsabbieger von der Budde- in die Gorkistraße abbiegt, weil dort ein entsprechender Rechtsabbiegerpfeil bei geschlossener Schranke gegebenenfalls "rot" aufleuchtet und man so in Kenntnis gesetzt wird, aber als Linksabbieger scheint mir die Schilderung plausibel. Und unter Umweltgesichtspunkten haben Sie natürlich sowieso Recht. Daher habe ich mir erlaubt, die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von dem Problem zu unterrichten. Dort sitzen die kommunalpolitischen Ansprechpartner, die sich intensiv mit der Thematik beschäftigen, und weiteres Vorgehen prüfen werden. Wenn Sie mir eine eMail an meine Adresse schicken könnten, wäre ich Ihnen sehr verbunden, denn dann könnte ich Sie sofort davon in Kenntnis setzen, sobald ich nähere Informationen aus dem Bezirksamt erhalten habe (info@dzembritzki.de). Fall Sie die SPD-Fraktion in der BVV direkt kontaktieren möchten, wenden Sie sich am besten an www.spd-fraktion-reinickendorf.de .
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