Denis Pinzke (SPD)

Denis Pinzke
Jahrgang
1982
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Wirtschaftsinformatiker (B. Sc.)
Ausgeübte Tätigkeit
IT-Berater
Wohnort
Penkun
Wahlkreis
Neubrandenburg - Mecklenburg-Strelitz - Uecker-Randow
Ergebnis
17,0%
Landeslistenplatz
6, Mecklenburg-Vorpommern
(...) Ich lehne den Neubau und die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke entschieden ab, da es bspw. noch heute keine verlässliche und sichere Lösung über die Endlagerung der radioaktiven Reststoffe gibt. Insofern sind wir in Zukunft auf andere Energiequellen angewiesen. (...)
 
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Frage zum Thema Soziales und Familie
16.08.2009
Von:

Wie ist ihr soziales Angegement im UER - kreis ? wofür steht die SPD nach der gewonnenen Wahl?
Antwort von Denis Pinzke
bisher keineEmpfehlungen
09.09.2009
Denis Pinzke
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Unsere Gesellschaft braucht soziales Engagement, also Freiwillige und Ehrenämter, Vereine und Organisationen. Soziales Engagement ist mir auch persönlich sehr wichtig.
Bis zum Beginn meiner Ausbildung 1999 war ich in meinem Heimatort Friedefeld bei Penkun in der Jugendfeuerwehr jahrelang aktiv. Später habe ich angefangen, mich in der Kommunalpolitik zu engagieren. Seither setze ich mich auf kommunaler Ebene für die Menschen in unserer Region ein, erst als Stadtvertreter in Penkun und mittlerweile als Kreistagsmitglied. Diese Arbeit möchte ich nach dem 27. September gerne fortsetzen und die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises 18 (Neubrandenburg, Mecklenburg – Strelitz und Uecker – Randow) in Berlin vertreten.

Wofür die SPD nach der Wahl steht, ist ein weit gefasstes Thema. Ich möchte Ihnen deshalb an dieser Stelle nur die Dinge aufzählen, die mir persönlich – auch im Hinblick auf unseren Wahlkreis – mit am wichtigsten erscheinen:

  • Gute Löhne für gute Arbeit: Es kann nicht sein, dass Leute für 3,50 € brutto die Stunde arbeiten müssen. Deshalb fordert die SPD einen gesetzlichen Mindestlohn.

  • Erstklassige Bildung ohne Gebühren: Bildung sollte von der Kindereinrichtung bis zur Universität kostenlos sein, denn Bildung ist unsere Zukunft. Gerade für unsere Region ist Bildung wichtig.

  • Solidarische Finanzierung: Der Spitzensteuersatz soll von 45 auf 47 % angehoben werden, um mit diesem "Bildungssoli" gute Bildung finanzieren zu können. Außerdem sollen Menschen mit kleinerem Einkommen gezielt unterstützt werden, deshalb wollen wir den Eingangssteuersatz absenken.

  • Demokratie und Toleranz: In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Neonazis. Die SPD und insbesondere der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern setzen sich deshalb auch weiterhin ein im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Denis Pinzke
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
07.09.2009
Von:

welche position beziehen sie hierzu?:

Abgeordnete, die dreimal für ein später vom Bundesverfassungsgericht als (ganz oder in Teilen) verfassungswidrig eingestuftes Gesetz stimmen, werden wie folgt sanktioniert:
a) Verlust des Mandates, des Sitzes im Parlament und der Leistungsansprüche für diese,
b) Verlust des passiven Wahlrechts für diese und die nächste Legislaturperiode.
Ein so verfallener Sitz bleibt leer. Eine Neubesetzung findet in der laufenden Legislaturperiode nicht statt.

mfg
helmut hase
Antwort von Denis Pinzke
bisher keineEmpfehlungen
26.09.2009
Denis Pinzke
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind nicht ausschließlich Rechtsanwälte und Richter, sondern bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung aus ganz vielen verschiedenen Berufen ein. Das begrüße ich sehr, da eine Entscheidung dann ausgewogen auf einer Erfahrungsvielfalt fundiert ist.

Eine Entscheidung erfolgt für jeden Einzelnen nach bestem Wissen und Gewissen in der Annahme auf eine Verfassungsmäßigkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Denis Pinzke
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Frage zum Thema Landwirtschaft
09.09.2009
Von:

Werden auch Sie sich, wie Ihre Vorgängerin der CDU für
> Gentechnikanbau, für die Privatisierung der Bahn und für
> Ausländseinsätze der Bundeswehr wie z.B. in Afghanistan einsetzen,
> bzw. den Vorgaben Ihrer Partei Folge leisten?
Antwort von Denis Pinzke
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Denis Pinzke
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider kann ich Ihnen erst heute antworten, da ich derzeit sehr viel im Wahlkreis unterwegs bin und erst spät abends die Beantwortung von Anfragen erledigen kann. Dafür bitte ich um Verständnis. Gerne nehme ich zu den von Ihnen angesprochenen Themen Gentechnik, Bahnprivatisierung und Auslandseinsätze der Bundeswehr Stellung.

Ich werde mich vor allem für den Schutz und den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion einsetzen. Die Anwendung von Gentechnik darf nicht zu Lasten der gentechnikfreien Landwirtschaft gehen und der Schutz von Mensch und Natur muss absolute Priorität haben. Außerdem ist mir die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachen Gentechnik wichtig.

Eine Privatisierung der Deutschen Bahn lehne ich ab, da sie aus meiner Sicht die Versorgung der ländlichen Gebiete gefährdet.

Die Auslandseinsätze, an denen die Bundeswehr sich bis jetzt beteiligt hat, sind sehr unterschiedlich. Die Entscheidung darüber, ob deutsche Soldatinnen und Soldaten in ein Einsatzgebiet geschickt werden, muss für jeden Einzelfall erneut geprüft und hinterfragt werden. Es kann dabei nicht darum gehen, der eigenen Partei Folge zu leisten. Jeder Abgeordnete ist bei einer solchen Entscheidung allein seinem Gewissen verpflichtet.

Ob ich selbst beispielsweise eine Verlängerung des Afghanistaneinsatzes mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, fällt mir schwer zu beantworten. Ich bin der Meinung, dass Frieden und Stabilität in Afghanistan nicht vornehmlich mit militärischen Mitteln erzwungen werden kann. Um das Land dauerhaft zu stabilisieren, ist eine nachhaltige Strategie erforderlich. Diese muss den zivilen Wiederaufbau und die Möglichkeiten der zivil-militärischen Zusammenarbeit in den Vordergrund stellen. Ich denke es ist höchste Zeit, dass wir uns über eine solche Strategie Gedanken machen.

Mit freundlichen Grüßen

Denis Pinzke
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Frage zum Thema Außenpolitik
11.09.2009
Von:

Würden auch Sie, genau wie Ihre Parteikollegen es bisher mehrheitlich bei namentlichen Abstimmungen im Bundestag getan haben, für Kriegseinsätze der Bundeswehr stimmen?
Antwort von Denis Pinzke
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25.09.2009
Denis Pinzke
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe Ihnen dazu am 25.09.2009 eine Antwort geschickt. Abgeordnete des Deutschen Bundestages sind bei Ihren Entscheidungen unabhängig; Sie können der Empfehlung ihrer Fraktion folgen, sind jedoch souverän und nur ihrem Gewissen verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen
Denis Pinzke
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Frage zum Thema Energieversorgung
23.09.2009
Von:

Hallo Herr Pinzke,

im Nordkurier war zu lesen, daß Sie ein einjähriges Praktikum an der Europäischen Akademie Schloss Wartin bei Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Mengel absolviert haben. Herr Mengel ist Mitglied des uckermärkischen Kreistages und besonders durch seine Bürgerinitiative "Rettet die Uckermark" sowie seinen eigentümlichen Kampf gegen Windenergieanlagen in der Uckermark aufgefallen.

Wie stehen Sie zur Politik von Herrn Mengel?

Wie beurteilen Sie die Perspektiven der Windenergienutzung in den Kreisen MST und UER?

Welche Energieformen favorisieren Sie für die Zukunft unserer Energieversorgung?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Denis Pinzke
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25.09.2009
Denis Pinzke
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank über Ihre Anfrage die ich Ihnen hiermit gerne beantworten möchte.

Die Bürgerinitiative die Professor Mengel gegründet hat und die zwei Mal hintereinander in Fraktionsstärke in den Kreistag der Uckermark einzog, führt keinen "eigentümlichen Kampf" gegen Windenergie. Professor Mengel setzt sich für einen gesunden Mix der alternativen Energien ein und wendet sich dagegen, dass eine Firma in der Uckermark diesen Kreis zur Profitmaximierung als ihr Betriebsgelände ansieht. Nur durch vernünftige nicht allein profitmaximierende Planung kann eine Verspargelung der Landschaft mit schlimmen Folgen für den Tourismus und die Lebensqualität unserer Menschen verhindert werden.

Ich lehne den Neubau und die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke entschieden ab, da es bspw. noch heute keine verlässliche und sichere Lösung über die Endlagerung der radioaktiven Reststoffe gibt. Insofern sind wir in Zukunft auf andere Energiequellen angewiesen. Ich halte es für richtig den Anteil an regenerative Energien kontinuierlich zu erhöhen, um die Leistungsfähigkeit des Energienetzes dauerhaft zu gewährleisten und den Atomausstieg zu ermöglichen. Dabei setze ich zunehmend auf den Solarstrom bzw. Biomasse. Letzteres ist in unserer ländlichen Region (UER, MST) auch deshalb von großer Bedeutung, da sich hieraus Synergien ergeben, die dazu beitragen, das wir vorhandene Arbeitsplätze in der Region sichern und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen können. Das Potenzial an geeigneten Flächen für Windkraftanlagen sehe ich in unserer Region nahezu als erschöpft an. Über diese Flächen entscheiden dann aber immer die Kommunalpolitiker vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

Denis Pinzke
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