Daniel Köbler (DIE GRÜNEN)

Daniel Köbler
Geburtstag
03.04.81
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
Wohnort
Mainz
Wahlkreis
Mainz I , Stimmen (Wahlkreis): 10.556, 27,0%
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen
(...) Im Gegenteil: Die Lehrerausbildung muss verstärkt und sowohl die Schulsozialarbeit, als auch der schulpsycholgische Dienst ausgebaut werden. Für diese Anliegen werben wir GRÜNE um möglichst viele Stimmen bei der Landtagswahl und anschließend für Mehrheiten im Parlament. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Persönliche Website
www.daniel-koebler.de
Profil auf facebook
Profil öffnen
Profil auf twitter
daniel_koebler
Fragen an Daniel Köbler
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bildung und Forschung
18.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Köbler,

die rot-grün geführten Bundesländer Bremen und Nordrhein-Westfalen liegen laut PISA-Studie in Sachen Schule ganz weit hinten. Führend in Sachen Schule sind laut PISA-Studie die unionsgeführten Bundesländer Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg.

Warum sollte ein grün-geführtes Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz gut für unsere Schulen sein?
Antwort von Daniel Köbler
1Empfehlung
20.03.2011
Daniel Köbler
Sehr geehrter Herr ,

die internationale PISA-Studie hat gezeigt, dass Länder, wie Finnland, die gemeinsames Lernen aller Kinder mit bestmöglicher individueller Förderung verknüpfen, die besten Bildungsleistungen erzielen. Hauptursachen für das magere Abschneiden der Bundesrepublik Deutschland bei PISA sind ein viel zu früh selektierendes gegliedertes Schulwesen und unzureichende Bildungsausgaben. Bei der innerdeutschen Ländervergleichsstudie "PISA-E" haben die Bundesländer am besten abgeschnitten, die die günstigen sozio-demographischen Ausgangsdaten vorweisen. Diese Bundesländer haben auch die niedirgsten Erwerbslosen- und die niedrigsten Armutsquoten in Deutschland. Kontrolliert man bei dem Vergleich die sozialen Randbedingungen sind die Unterschiede zwischen Bayern und Nordrhein-Westfalen nur noch marginal. Im Gegenteil: In Bayern ist die soziale Selektion viel größer als anderswo. Das heißt: Ein Kind aus einer Erwerbslosenfamilie bspw hat hier kaum Chancen das Abitur zu machen, unabhängig von seinen Fähigkeiten. Mit der Regierungskonstellation in den Bundesländern hat das wohl eher nichts zu tun, zumal weder Bremen noch Nordrhein-Westfalen ein grundlegend anderes Schulsystem haben, als Bayern und Baden-Würtemberg. Im übrigen belegen auch die 3 von ihnen genannten Bundesländer im internationalen Vergleich bloß einen unbefriedigenden Mittelfeldplatz bei PISA. GRÜNE Bildungspolitik will gemeinsam mit den Schulen, Eltern und Lehrern neue Wege gehen. Wir wollen, dass jedes Kind an jeder Schule bestmöglichst gefördert wird und dass in Rheinland-Pfalz nicht länger der Einkommenshintergrund der Eltern über die Bildungschancen entscheidet.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Köbler
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Bildung und Forschung
21.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Köbler,

ich muß bei ihrer Antwort zu meiner Frage beim Thema Bildung noch einmal nachhaken. Sie kritisieren Bayern wegen seiner angeblichen sozialen Selektion.

Warum haben dann aber Bayern und Baden-Württemberg die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland, und wieso haben im Gegensatz dazu die rot-grün geführten Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bremen mit die höchste Jugendarbeitslosigkeit in unserem Land?
Antwort von Daniel Köbler
bisher keineEmpfehlungen
26.03.2011
Daniel Köbler
Sehr geehrter Herr ,

die Jugendarbeitslosikeit ist in den südlichen Bundesländern niederiger als anderswo, genau wie die Arbeitslosigkeit allgemein. Dies liegt vor allem an der ökonomischen Struktur der Bundesländer. Gerade Nordrhein-Westfalen war und ist stark vom industriell produzierenden Sektor geprägt und leidet durch den Wandel der Industriegesellschaft hin zur Wissensgesellschaft unter erhöhter Erwerbslosigkeit. Dies zeigt, dass wir die ökonomischen Rahmenbedingungen frühzeitig richtig stellen müssen um Strukturproblemen in der Zukunft zu begegnen. Heute heißt das vor allem: ökologischer Umbau der industriellen Produktion und konsequente Energiewende. Die ökologische Innovation von heute ist der ökonomische Wettbewerbsvorteil von morgen.

Beste Grüße
Daniel
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Umwelt
25.03.2011
Von:

Guten Tag Herr Köbler,

wie Ihnen bekannt ist, kommt auf Rheinhessen eine deutliche Mehrbelastung durch Fluglärm mit allen dazugehörigen Gesundheits- und Umweltproblemen zu.
Durch die neusten Entwicklungen und Entscheidungen der Fluglärmkommission und der Deutschen Flugsicherung (Stichwort Variante 7 und Variante 13) zeichnet sich gerade im Bereich der kleineren Ortsschaften Nackenheim, Lörzweiler, Mommenheim, aber auch Ebersheim, Nieder-Olm bis Wackernheim ein Bild ab, dass hier die größte Mehrbelastung erzeugt.
Was können, wollen und werden Sie speziell für die kleineren Orte tun, in denen die Menschen Ruhe suchen und dafür infrastrukturelle Nachteile in Kauf nehmen, um hier noch für Besserung zu sorgen?
Antwort von Daniel Köbler
bisher keineEmpfehlungen
25.03.2011
Daniel Köbler
Sehr geehrter Herr ,

als geborener Mainzer teile ich ihre Auffassung zum Thema Fluglärmbelastung voll und ganz. Ich bin mit dem zunehmenden Flugverkehr quasi aufgewachsen und und möchte nicht, dass meine beiden kleinen Töchter dies auch müssen.

Der zunehmende Flugverkehr ist schon aus ökologischen Gründen abzulehnen. Hinzu kommen die massiven Belastungen der BürgerInnen durch den Fluglärm. Dieser Lärm beeinflusst nicht nur die Lebensqualität in ganz Rheinhessen sondern verursacht gesundheitliche Schäden.

Die neuen geplanten Routen am Flughafen Frankfurt führen zu einer massiven Verlagerung des Flugverkehrs in der Region. Wir als BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN haben uns, zusammen mit unseren Freundinnen und Freunden in Hessen, seit Jahren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens stark gemacht. Die sich jetzt abzeichnende Belastung des rheinhessischen Luftraums können und wollen wir so nicht akzeptieren. Die zukünftige Landesregierung muss der hessischen Landesregierung deutlich aufzeigen, dass eine einseitige Verlagerung des Fluglärms auf die rheinland-pfälzische Seite nicht hinnehmbar ist. Dazu darf ich sie auf unsere kommunalpolitische Erklärung vom Februar dieses Jahres verweisen in der es heisst: "Der Ausbau wird zu mehr Lärm, weniger Lebensqualität, mehr Gesundheitsproblemen und wirtschaftlichen Schäden, zum Beispiel durch enorme Wertverluste von Immobilien, führen. Die Flugrouten müssen so optimiert werden, dass sie der Gesundheit und dem Ruhebedürfnis der Menschen in Rheinhessen Rechnung tragen. Auch deswegen fordern wir ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr." (Quelle: Kommunalpolitische Erklärung von BÜNDIS 90 / DIE GRÜNEN in Mainz)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Köbler
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Daniel Köbler
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.