Daniel Bahr (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
04.11.1976
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Bundesminister für Gesundheit
Wohnort
Münster
Wahlkreis
Münster
Ergebnis
9,9%
Landeslistenplatz
8, Nordrhein-Westfalen
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(...) Diese gesamtgesellschaftlichen Aufgaben nicht alleine von den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenversicherung finanzieren zu lassen, sondern von der Gesamtheit der Steuerzahler, halte ich für richtig. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat
  • Bundesministerium für Gesundheit, Berlin, Bundesminister
    Verdienst, monatlich: über 7.000 €
  • Bundesministerium für Gesundheit, Berlin, Parlamentarischer Staatssekretär (bis 12.05.2011)
    Verdienst, monatlich: über 7.000 €
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen e.V., Berlin, Stellv. Vorsitzender des Beirates für Gesundheit, ehrenamtlich
  • Young Public e.V., Münster, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Daniel Bahr
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Frage zum Thema Gesundheit
02.05.2012
Von:

Guten Tag Herr Bahr,

Heute habe ich auf Arte eine Dokumentation über die Phagentherapie, also die Anwendung von Viren gegen Antibiotika resistente Bakterien gesehen.

Da sich Bakteriophagen, auf Grund der Tatsache das es sich dabei um Lebewesen handelt, die sich schwer Patentieren lassen wecken sie auch nicht gerade das Interesse der Pharmaindustrie sie zu erforschen.

Sollte in diesem speziellen Fall nicht der Staat in die Erforschung von Bakteriophagen investieren ? Vor allem in Anbetracht der Probleme mit zunehmend Multi-resistent Bakterien.

Mit freundlichen Grüßen


PS: Anbei noch ein paar Informationen über Phagentherapie:

de.wikipedia.org
videos.arte.tv

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Frage zum Thema Gesundheit
03.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Bahr,

seit ungefähr 2 Tagen wird von Ihnen verbreitet dass es unnötige Operationen gäbe. Sie können mir sicherlich mitteilen auf welchen fundierten Daten bzw. Informationen Ihre Aussagen beruhen.
Gibt es für mich als Versicherte/n die Möglichkeit mich selber über evtl. Zahlen zu informieren?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grßen
J.

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Frage zum Thema Gesundheit
16.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Bahr,

warum gestattet der Gesetzgeber der Selbstverwaltung im Bereich Gesetzliche Krankenversicherung bürokratische Monster wie die Heilmittelrichtlinie (besonders §§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 HMR) zu erschaffen, die die zügige Versorgung von Patienten mit ärztlich für notwendig erachteten Therapien verhindern oder erschweren, indem sie so hohe formale Anforderungen an die ärztlichen Verordnungen stellen, dass diese nicht mehr von den Ärzten erfüllt werden können?Mit Wirtschaftlichkeitsaspekten und therapeutischem Nutzen können die ca. 20 geforderten Angaben auf einem Kassenrezept nicht begründet werden. Ist es nicht Zeit, im SGB V zu verankern, dass das Recht das Patienten auf Therapie höher zu bewerten ist als ein vergessenes Kreuz auf einer Heilmittelverordnung (z.B. Angabe Therapiebericht ja/nein), was zur Zeit nach geltender Rechtslage bereits zur Ungültigkeit der ärztlichen Verordnung führt? Was macht ein Bandscheibenpatient, der dem Therapeuten kein gültiges Physiotherapie-Rezept mehr vorlegen kann? Er lässt sich operieren. Eine Vielzahl unnötiger Operationen kann damit erklärt werden. Ist das politisch so gewollt?

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Frage zum Thema Senioren
23.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Daniel Pahr ,
es ist alles Gut und Recht Ihre Arbeit als Gesundheits Minister gefällt mir. Aber was in der Praxis geändert werden müsste , wäre bei der AOK sehr wichtig. Zum Beispiel; Man ist 16 Jahre lang bei der AOK versichert . Dann ist man wegen der Selbstständigkeit 3 Jahre privat versichert . Nach 3 Jahren kehrt man zur AOK wieder zurück und bringt bis zum Rentenalter nur noch 14 Jahre zusammen, so wie es bei mir war, dann erst müssen Sie zur Versicherung zuzahlen. Gott sei Dank ich bekomme einen Zuschuß. Aber seit 1996 zahle ich schon ungerecht dazu. Was ist Ihre Meinung? Das Gesetz der AOK stammt aus dem 18. Jahrhundert .

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