Cornelia Seibeld (CDU)
Abgeordnete Berlin

Angaben zur Person
Jahrgang
1974
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin
Ausgeübte Tätigkeit
selbstständig
Wohnort
-
Wahlkreis
Steglitz-Zehlendorf WK 4 über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
43,3%
Landeslistenplatz
3
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Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
23.01.2015
Von:

Sehr geehrte Frau Seibeld,
bitte beantworten Sie mir die folgenden Fragen:

Wie kann die CDU der Bewerbung für Olympische Spiele in Berlin zustimmen, obwohl die Kosten nicht einmal annähernd feststehen?

Selbst wenn der SPD/CDU Senat eine Zahl für die Kosten nennt, wie glaubwürdig sind die? BER, Staatsoper, S- Bahn, usw. usw. Pleite folgt auf Pleite. Olympia London sollte 3 Milliarden kosten, dann waren es am Ende 9. Welcher Berliner Politiker übernimmt dann die Verantwortung? Am BER war und ist es ja keiner.

rbb Teletext am 21.01.2015. Wörtlich: "Der Berlin-Experte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Brenke, warnte am Mittwoch im rbb vor Olympischen Spielen in der Stadt. Die Investitionen würden sich auf Dauer nicht auszahlen.". Was sagen Sie dazu? Hat der Mann keine Ahnung?

Bericht der BERLINER ABENDSCHAU v. 19. Jan. 2015. Moderator Sascha Hingst: "Weil die Bauverwaltung keine Mittel hat, um Bauentwürfe richtig zu bearbeiten, werden die Entwürfe der Bauherren einfach durchgereicht." Wie will der SPD/CDU-Senat die Bauten für Olympia planen und kontrollieren, wenn es jetzt noch nicht einmal genug Mitarbeiter für das alltägliche Bauen gibt?

Wie teuer wird die Werbekampagne für "Olympia in Berlin", die demnächst starten soll?

Sollte man den gleichen betrag nicht der "NOLYMPIA" zur Verfügung stellen, damit sie die den Bürger ihre Argumente vortragen kann? Denn der SPD/CDU-Senat wird alles rosarot darstellen, kritische Punkte verschweigen (s. BER, S- Bahn,.....).

Antwort von Cornelia Seibeld
bisher keineEmpfehlungen
26.01.2015
Cornelia Seibeld
Sehr geehrter Herr ,

Olympische Spiele sind ein Weltereignis und lenken den Internationalen Blick alle 4 Jahre auf eine ganz besondere Stadt. Die Spiele sind großartige Gelegenheiten für Ideelles wie Fairness, Völkerverständigung, Inklusion und soziale Integration aber auch für ganz Handfestes wie wirtschaftliches Wachstum, bessere Infrastruktur und dauerhaft mehr Tourismus.

Die Berliner Spiele von 2024 sollen geprägt sein von ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit. Durch Verzicht auf gigantische Neubauten, durch Ertüchtigung der Substanz, durch Weiternutzung nach der Veranstaltung, durch Zusammenbringen von Gästen und Bevölkerung, durch Inklusion und Barrierefreiheit, durch intelligente und schonende Verkehrskonzepte entsteht gerade das, was Berlin und die Berliner heute schon wollen.

Die CDU ist überzeugt, dass von Olympischen Spielen in Berlin vielfältige positive Wirkungen ausgehen können. Genauso, wie die IHK glauben auch wir, dass Spiele in Berlin einen Schub für die Wirtschaft bringen und Beschäftigung sichern. Schon der Bewerbungsprozess selbst hat unmittelbaren positiven Einfluss auf das Image Berlins in der Welt. Und eine erstklassige Sportinfrastruktur kommt allen Berlinern zu gute, seien es die Kinder in der Schule, seien es die Menschen in den Vereinen.

Berlin ist attraktiv für Zuwanderung, ist eine wachsende Stadt. Bis 2024 dürften wir etwa 200.000 Einwohner mehr als heute haben. In der Vorbereitung eines Großereignisses wie die Olympischen Spiele entstehen genau die Ressourcen, die wir für dieses Berliner Wachstum dringend brauchen. Berlin wird als Stadt in Infrastruktur investieren. Die Ergebnisse stehen den Berlinern auch nach den Spielen noch zur Verfügung und auch die Prozesse in den Verwaltungen werden wir verbessern. Berlin hat bereits 15 der benötigten ca. 30 Olympia-Sportstätten. Alle nutzen die Berliner heute schon Tag für Tag. So ist unser Olympiastadion auch 80 Jahre nach seinem Bau noch immer unverzichtbarer und zugleich leistungsfähiger Bestandteil der Stadtkultur - nicht nur für den Sport! Paralympische Spiele würden dem Ziel, zu einer der barriereärmsten Städte Europas zu werden, weiteren Schub geben. Es sind die Nachnutzungskonzepte, auf die es ankommt. Sie sollen für Berlin die Planung bestimmen.

Der Senat hat zur Bewerbung die Bürgerbeteiligung eingeleitet. Nicht die Regierung entscheidet über die Bewerbung, die Bürger stimmen darüber ab, auch bei der Konzeption werden Bürger direkt teilhaben. Ich werbe dafür, erst einmal das Konzept für die Spiele auszuarbeiten. Es ist sinnlos, über Kosten zu klagen, die noch gar nicht klar sind.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Seibeld
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
27.01.2015
Von:

Sehr geehrte Frau Seibeld,

ich habe mich über Ihr Schreiben sehr geärgert, denn Sie beantworten keine meiner Fragen direkt, sondern nur mit Allgemeinplätzen. Halten Sie uns für so dumm, dass wir nicht merken, dass Sie keine Antworten haben?

Der beste Satz ist " Es ist sinnlos, über Kosten zu klagen, die noch gar nicht klar sind." Ich hoffe, dass viele Bürger ihn lesen.

Meinen Sie das im Ernst? Dann haben Sie immer noch nichts vom BER, S-Bahn, Staatsoper usw. usw gelernt, wo genau Ihre Einstellung vorherrscht. Mit Ihrem privaten Geld gehen Sie sicherlich anders um. Na klar ist die IHK für Olympia, denn dort gibt es anstrengungslos Steuermilliarden zu verdienen. Warum lässt den der Senat dann kein unabhängiges Gutachten erstellen, um den Nutzen für die Bürger zu belegen? Weil er weiß, dass das Ergebnis ein Fiasko für "Olympia in Berlin" wird! Olympia steht für Fairness, Völkerverständigung? Nach Peking und Sotschi, Doping und Korruption im IOC denken vielen Bürger anders, warum haben wohl die Menschen in München, Oslo, Helsinki und Schweiz gegen olympische Spiele gestimmt? Beantworten Sie mir wenigsten die Frage, was die laufende Werbekampange kostet. "Der Bund der Steuerzahler Berlin nimmt die aktuelle Diskussion um eine Olympia-Bewerbung Berlins zum Anlass, an die beispiellose Verschwendung von Steuergeldern durch die damalige "Olympia Berlin 2000 GmbH" zu erinnern. "Es darf diesmal der Regierung nicht wieder so leicht gemacht werden, zusammen mit den beteiligten Wirtschaftsunternehmen die Staatskasse zu plündern", sagte der Berliner Vorsitzende des Steuerzahlerbundes, Alexander Kraus". www.steuerzahler-berlin.de

MfG Günther

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