Claudia Roth (GRÜNE)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Claudia Roth
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Dramaturgin, Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Augsburg-Stadt
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Bayern
weitere Profile
Unabhängig von der Frage nach umgangssprachlichem oder "elaboriertem" Ausdruck geht es in der Auseinandersetzung mit Bischof Mixa um Inhalte und um heftigste politische Angriffe und Interventionen durch diesen Bischof in den letzten Monaten. Diese Inhalte und Interventionen lassen sich mit dem Hinweis auf den verwendeten Ausdruck durch Frau Roth nicht in den Hintergrund drängen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
JA
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
enthalten
18.06.2009
Internetsperren
NEIN
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
nicht beteiligt
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
JA
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
NEIN
20.03.2009
Enteignung von Banken
enthalten
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
nicht beteiligt
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
nicht beteiligt
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
nicht beteiligt
28.11.2008
Haushalt 2009
NEIN
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
NEIN
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
NEIN
12.11.2008
BKA-Gesetz
NEIN
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
NEIN
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
enthalten
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
NEIN
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
NEIN
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
NEIN
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
NEIN
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
NEIN
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
enthalten
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
nicht beteiligt
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
nicht beteiligt
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
NEIN
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
JA
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
NEIN
09.03.2007
Rente mit 67
NEIN
09.03.2007
Tornado-Einsatz
NEIN
02.02.2007
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
NEIN
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
nicht beteiligt
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
nicht beteiligt
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
NEIN
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
nicht beteiligt
Fragen an Claudia Roth
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Inneres und Justiz
15.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Roth,

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr viele türkische Mitschüler und Jugendliche den Völkermord an den Armeniern leugnen, ihn als "Armenier-Lüge" bezeichnen und die Opfer verhöhnen. In der Türkei selbst werden bis heute Menschen verfolgt, wenn sie den Völkermord an den Armeniern öffentlich eingestehen, das gilt dort als "Verunglimpfung des Türkentums". Sogar der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk wurden deswegen angeklagt.

Ich finde es sehr gut, dass in Deutschland z.B. das Leugnen des Holocaust verboten ist. Es darf nicht sein, dass Nationalisten die Ermordung von Millionen Menschen leugnen und das Schicksal und die Würde der Opfer, der Überlebenden und der Angehörigen verunglimpfen. Aber warum gilt das nicht auch für den Völkermord an den Armeniern? Meine Vorfahren stammen aus Armenien und auch in meiner Familie gab es Opfer des Genozids. Ich kann es nicht verstehen, wieso es in Deutschland erlaubt ist, den Völkermord zu leugnen und die Opfer zu verhöhnen, obwohl man doch beim Holocaust auch durchgreift, wenn sowas geschieht.

Ich weiss, dass der Bundestag vor ein paar Jahren eine Entschliessung verabschiedet, die die Türkei auffordert die historische Verantwortung für den Genozid zu übernehmen. In Berlin haben damals viele türkische Nationalisten öffentlich dagegen demonstriert, dass die "Armenier-Lüge" vom Bundestag anerkannt wird.

Das ZDF-Magazin Frontal21 hat mal darüber berichtet:
www.youtube.com

Meine Frage an Sie ist, ob sie sich dafür einsetzen können, dass das genauso wie beim Holocaust verboten wird, das Schicksal von Millionen Todesopfern zu leugnen und sie damit zu verhöhnen. Ich denke doch die Würde der armenischen Opfer und die Gefühle der Überlebenden und Angehörigen sollten vom Staat genauso ernstgenommen werden, wie die der jüdischen Holocaust-Opfer.

Es würde mich freuen, wenn Sie als Menschenrechtspolitikerin im Bundestag etwas für uns tun könnten.

Freundliche Grüße

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 142 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Integration
15.10.2009
Von:

Sehr geehrter Frau Roth,

laut einer neuen OECD-Studie werden hochqualifizierte Einwandererkinder gegenüber Einheimischen (bei gleicher Qualifikation) im Arbeitsmarkt stark benachteiligt:

www.spiegel.de

Wie wollen Sie die Benachteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund beheben?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 10 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bildung und Forschung
15.10.2009
Von:

Wir, eine Gruppe von Mainzer Studenten, sehen uns mit dem Problem konfrontiert, dass die Veranstaltungsform ‚Übung’ bald gestrichen werden soll – sie stellt als einzige eine echte Möglichkeit zur freien Diskussion, Vertiefung nach Bedarf statt nach Plan und zu spezielleren Themen ohne Leistungsdruck dar. Zudem ist unklar, ob wir unser Studium so rechtzeitig beenden können.
Für uns ergeben sich daher die Fragen:

1. Gerade der Bachelor ist von dem Einschnitt betroffen, da es dort keine vergleichbaren Veranstaltungen mehr geben wird.
a) Finden Sie, dass freies Denken, Spezialwissen etc. einem einheitlichen Studium weichen sollten?
b) Halten Sie freies Denken für ein universitäres Lernziel, oder eher Faktenwissen?

2. Die neue Regelung zur Uni-Finanzierung funktioniert wohl so, dass sich aus der Zahl angebotener Veranstaltungen die der im folgenden Semester aufzunehmenden Studenten ergibt – auf mehr Angebot folgt organisatorische und logistische Mehrbelastung.
a) Stimmt das?
b) Wenn ja, ergibt das Ihrer Meinung nach Sinn?

3. Viele Studenten haben noch unter anderen Bedingungen begonnen zu studieren.
a) Sehen Sie ein Anrecht, das Studium auch so zu beenden?
b) Könnte ein solches Anrecht die Grundlage für eine Ausnahmeregelung in der Finanzierung bilden?

4. Viele sehen das Problem darin, dass unsere Hochschulen immer mehr nach Unternehmensmaßstäben gemessen werden; dazu gehöre ein erzwungener Wettbewerb, der (z.B. o.g.) Sparmaßnahmen nach sich ziehe, und die Koppelung von Staats- an Drittmittel.
a) Wie stehen Sie dazu?
b) Sollte Bildung Ihrer Meinung nach marktwirtschaftlichen Regeln unterliegen?

5. Es scheint, als werde zu wenig Geld für Bildung aufgewandt. Wie sehen die Entwürfe Ihrer Partei dazu aus?

Ich möchte Sie sehr bitten, auf die Fragen einzeln und präzise zu antworten. Die Antworten müssen nicht lang sein (wenn Sie der Nummerierung folgen, reichen wenige Worte) aber sollten sich bitte nicht in Verweisen auf Parteiprogramme o.ä. ergehen.

MfG,
F.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
17.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Roth,

Ihre Partei engagiert sich sehr für den "Klimaschutz". Ich vermisse bei der Behandlung dieses Themas eine Auseinandersetzung mit den Wissenschaftlern, die den Klimaschutz Klimawahn nennen. Ich habe gerade Limburgs Buch "Klimahysterie - was ist dran?" gelesen. Da stehen wahrhaft schockierende Aussagen. Nur ein Beispiel:
Der anthropogene Anteil an der Gesamtmenge des C02 beträgt sage und schreibe knapp 0,3 Prozent! Wenn das stimmt: Glauben Sie, Sie könnten mit der Verminderung des CO2-Ausstoßes das Klima beeinflussen?

Meine Frage: Beschäftigen sich die Grünen mit den Gegenpositionen, nehmen sie Stellung dazu, oder geht ihnen das alles irgendwo vorbei?

Die Frage richtet sich eigentlich an die gesamte Öffentlichkeit inklusive der Medien, die nur nachplappern, was das politisch gesteuerte IPCC ihnen vorbetet.

Bitte lesen Sie das o.a. Buch!

Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 27 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema EU-Vertrag von Lissabon
21.10.2009
Von:

Guten Tag Claudia Roth!

Meine Frage ist eine ganz Kurze:

Werden im Zuge der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages die amerikanischen Militär-Stützpunkte in Deutschland geschlossen?

Viele Grüße,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 12 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Claudia Roth
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.