Claudia Roth (GRÜNE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
15.05.1955
Berufliche Qualifikation
Dramaturgin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Augsburg
Wahlkreis
Augsburg-Stadt
Ergebnis
14,6%
Landeslistenplatz
1, Bayern
weitere Profile
(...) Weil das geltende Waffenrecht mehrfach versagt hat, wie die bisherigen Amokläufe es eindeutig belegen, sind wir für dessen Verschärfung. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Universität Augsburg, Augsburg, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Deutscher Fußballbund e.V. (DFB), Frankfurt/Main, Beauftragte für Umwelt- und Klimaschutz in der DFB-Kommission Nachhaltigkeit, ehrenamtlich
  • DFB-Kulturstiftung, Frankfurt/Main, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
  • FIFA Frauenfußball-WM 2011, Frankfurt/Main, Mitglied des Kuratoriums und Sprecherin des Umweltbeirates, ehrenamtlich (bis August 2011)
  • Humanistische Union, Berlin, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich
  • Wilhelm-Leuschner-Stiftung, Bayreuth, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
17.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Roth,

aus aktuellem Anlass stehen wir vor der Frage, ob in einem 1976 errichteten Fertighaus der Firma OKAL erheblich erhöhte Schadstoffwerte des Umweltgiftes Lindan auftreten? Ist dem Ministerium bekannt, dass eine akute Gesundheitsgefährdung vorliegt? Liegen entsprechende Gutachten vor?
Falls unsere Fragen nicht von Ihnen beantwortet werden kann, bitten wir uns mitzuteilen, an wenn wir unsere Anfrage richten können.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Kultur
18.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Roth,

am 13.5.2012 haben mehrere Abgeordnete ihrer Fraktion sich aus Anlaß des derzeitig stattfindenden Katholikentages als Katholiken mit der Erklärung "Echter Aufbruch" an die Öffentlichkeit gewandt.
Halten sie es für richtig, dass sich Politiker ihrer Partei derartig, entgegen der im Art. 140 unseres Grundgesetzes vorgesehenenTrennung von Kirche und Staat, für die Belange EINER Religionsgemeinschaft einsetzen?
Befürworten sie, dass sich ihre Partei über Zielsetzungen und Reformnotwendigkeiten innerhalb einer Religionsgemeinschaft Gedanken machen soll, indem sie die "Rückführung des Glaubens" auf den Stifter fordert?
Sehen sie es als Aufgabe ihrer Partei an, die Auswirkungen eines Konzils ( Vatikanum II) innerhalb der Kirche zu kommentieren und Forderungen, z.B. wegen der intensiveren Einbindung von Laien in die Kirche, zu stellen?
Ist es Aufgabe ihrer Partei sich über die Frage welche Form der Messfeier, tridentinisch oder nicht, auszulassen?
Betrachtet sich ihre Partei als Wächterin des Erhaltes der katholischen Kirche, wenn in diesem Papier der zu erwartende Rückgang der Kirchenmitglieder beklagt und auf die Wichtigkeit der Erhaltung der Kirche hingewiesen wird?
Wird durch ihre Partei die Forderungen des Grundgesetzes nach Trennung von Kirche und Staat verneint, weil, unter Beteiligung ihres "Kirchenbeauftragten" eindeutig von diesem Gesetzesauftrag abgerückt und eine dauerhafte Präsenz der Kirche im Staat als Zielvorgabe verkündet wird?
Derartige Verlautbarungen festigen nach meiner Meinung die ohnehin allgegenwärtige Präsenz der Kirche und konterkarieren den Verfassungsauftrag,den bisher keine Bundesregierung ernsthaft zu erfüllen versucht hat.
Die Donationen,Zuschüsse und Steuervorteile, für christliche Kirchen betragen derzeit JÄHRLICH insges. ca. 25 Milliarden Euro.!!!
Will ihre Partei diese Kosten weiter erhöhen, und anderen Gemeinschaften gleiche Rechte eingeräumen, oder wollen sie dem Art.140GG gerecht werden?

J.K.

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