Sehr geehrte Frau

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Sie gehen mich aber hart an! Und dabei stehe ich auf Ihrer Seite! Ja, ich kaufe ökologische und regionale Produkte, weil ich einmal davon überzeugt bin, dass sie gesund sind und dass ich nicht darauf achten muss, ob sie z. B. gentechnisch verseucht sind. Auch deshalb baue ich einiges in meinem Garten an - leider nicht sehr viel, weil ich meine Zeit für anderes verwende. Außerdem möchte ich die regionale (Kreislauf)wirtschaft stärken. Das können Sie mir glauben.
Was spricht denn dagegen, Arbeitsplätze zu schaffen? Und auch noch auf einem so wichtigen Gebiet. Sie beklagen doch selber, dass Sie in dem Demeter-Betrieb Ihres Mannes nicht mitarbeiten können. Wenn es mehr Leute mit meiner Überzeugung - und meinem konsequenten Handeln - gäbe, sähe es für Sie selber auch anders aus. Jedenfalls wünsche ich Ihnen das. Natürlich ist mir das bewusst, dass die Landwirte sehr wichtig ist, gar keine Frage.
Ja, ich habe immer wieder Bauern besucht oder mit ihnen Kontakt. Gerade letzte Woche war ich mit


, Biobauer aus Mudau-Steinbach, unterwegs; seinen Hof habe ich vor Jahren besucht. Einige Tage vorher war ich zu unserem Grünen Hoffest auf dem Reiterhof Pfeiffer in Buchen-Bödigheim. Fritz Kuhn, der Fraktionsvorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, einer der ranghöchsten bei den Grünen, war auch mit dabei. Sie können den Bericht auf meiner Webseite
www.christine-denz.de gerne nachlesen. Auch der Betrieb Zollmann aus Mülben ist mir gut bekannt von einem früheren Besuch, gar nicht zu reden von


, Buchen. Diese alle habe ich genau gefragt, wo sie "der Schuh drückt", um in Ihren Worten zu bleiben. Und nicht nur gefragt, sondern entsprechende Forderungen in mein Wahlprogramm aufgenommen. Sie entsprechen den Grünen Vorstellungen: Stärkung des Ökolandbaus, Unterstützung der Milchbauern durch Senkung der Milchquote, keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Feld. Auch das finden Sie auf meiner Webseite, es steht auf meinem Faltblatt geschrieben. Sie fragen, was ich für die Ökobauern tue - eben habe ich es geschrieben. Aber es geht noch weiter. Vor wenigen Wochen gab es eine Veranstaltung in Buchen, auf der ich mich (stand auch in den Tageszeitungen) für einen gentechnik-freien Landkreis eingesetzt habe. Und außerdem habe ich da vorgeschlagen, dass sich die interessierten Landwirte zur Direktvermarktung oder vergleichbaren Aktivitäten zusammenschließen. Einige der hiesigen Landwirte haben sich damit ja schon jetzt ein eigenes wirtschaftliches Standbein geschaffen.
Sehr geehrte Frau

, ich hoffe, ich konnte Sie von meinem ehrlichen Engagement überzeugen, das ich nicht nur zu Wahlzeiten zeige.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Denz