Carsten Engelmann (CDU)

Carsten Engelmann
© Carsten Engelmann
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsbeamter
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Charlottenburg-Wilmersdorf WK 4
Ergebnis
27,6%
Landeslistenplatz
3, Charlottenburg-Wilmersdorf
(...) Die Verkehrsproblemzone Krumme Str. ist mir bekannt. Sie war auch Thema mehrere Ausschuss-Sitzungen des bezirklichen Verkehrsausschusses. (...)
 
Persönliche Website
www.cdu-citywest.de
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
08.09.2011
Von:

Sehr geehrte Herr Engelmann,

als Metropole benötigt Berlin große Hauptein- und ausfallstraßen (hier: Spandauer Damm / Otto-Suhr Allee ; Bismarckstr. / Kaiserdamm etc.). Nichtsdestotrotz ist Berlin, wie jede Stadt, ein Ort, an dem Menschen leben. Städte dienen in erster Linie dem Leben und Wohnen, nicht der Fortbewegung mittels Motorkraft.

Als Anwohner einer großen Straße muss ich leider mit dem Verkehrslärm leben. Hauptverursacher dieses Lärms sind jedoch Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit und vor allem Motorräder mit großem Hubraum. Insbesondere Letztere stellen für mich und meine Familie mittlerweile eine bewußte Körperverletzung in Form von aufgebohrten Auspuffen, Hochdrehen der Umdrehungen und abruptem Bremsen sowie Anfahren dar.

Wie stehen Sie zu diesem Problem? Könnten Sie sich vorstellen, dass ein generelles Fahrverbot für Motorräder ab ca. 50 ccm oder ab einem festzusetzenden Dezibelwert innerhalb geschlossener Ortschaften durchgesetzt werden könnte - ähnlich einer Umweltzone?
Könnten Sie sich auch ein generelles Fahrverbot z.B. an Wochenenden vorstellen, an denen etwa innerhalb der Ringbahn nur öffentlicher Personennahverkehr stattfindet?

Liebe Grüße
Antwort von Carsten Engelmann
bisher keineEmpfehlungen
09.09.2011
Carsten Engelmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich bin Ihrer Auffassung, dass eine lebendige Stadt wie Berlin über ein funktionierendes Straßensystem verfügen muß. Die Schwierigkeit dabei ist, dass entsprechende Gleichgewicht zwischen dem notwendigen Verkehrsfluss auf den Magistralen und den für die Bewohner wichtigen Ruhebereiche innerhalb des Wohngebietes zu finden. Wir vertreten die Auffassung, dass beispielsweise Schwerlastverkehr in Wohngebieten nicht verloren hat.Ihr Beispiel der "frisierten" Fahrzeuge ist ein häufiges Ärgernis.Allerdings unterfällt die Kontrolle und Überwachung dieser Verkehrsteilnehmer der Polizei. Rot-rot hat in den letzten 10 Jahren 4000 Stellen bei der Polizei abgebaut. Nächtliche Kontrollen auf den Magistralen halten wir für ein probates Mittel, bei den "Sündern" für einen entsprechenden Lerneffekt zu sorgen. Ein generelles Fahrverbot für bestimmte Fahrzeuggruppen sollte lediglich die Aussnahme sein. Entscheidend ist für uns an der Stelle, die tatsächliche Durchsetzung der Verkehrsregeln, die nur durch Kontrollen mit einer entsprechenden Häufigkeit und ausreichendem Personal verwirklicht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Engelmann
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Frage zum Thema Medien, Kultur und Sport
10.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Engelmann,

wie sind Ihre Vorstellungen zum Thema "Entwicklung des Olympiaparks"? Wie sehen Sie die Zukunft des Schwimmstadions? Befürworten Sie eine Berliner Bewerbung um die Olympischen Spiele?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Inneres und Justiz
12.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Engelmann,

wie Gedenken Sie mit der zunehmenden Vermüllung, Lärmbelästigung verbunden mit Drogenkonsum und - handelnach 22:00 Uhr auf Spielplätzen im Umfeld Wilmersdorfer Str. um zu gehen ?

Mit Freundlichen Grüßen

Antwort von Carsten Engelmann
bisher keineEmpfehlungen
18.09.2011
Carsten Engelmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich unterstütze Einrichtung wie den "fixpunkt", die mit ihrem niederschwelligen Angebot an die Drogenabhängigen auch dazu beitragen, das beispielsweise Kinderspielplätze nicht zum Drogenkonsum genutzt werden. Insbesondere die Spielplätze am Karl-August-Platz waren in der Vergangenheit häufig durch benutze Spritzen und Kondome belastet und damit eine Gefahr für die Gesundheit für die spielenden Kinder. In kooperation mit der Marktverwaltung, dem Grünflächenamt und anliegenden Geschäften ist es gelungen, die Situation nachhaltig zu verbessern.

Aber auch die Grünfläche am Savignyplatz und der Bereich der Fußgängerzone WilmersdorferStr./ Pestalozzistr. sind leider noch viel zu häufig Drogenumschlagplätze.
Ich plädiere daher für eine Erweiterung des Angebots zur kostenfreien und hygienischen Zurverfügungstellung von Druckräumen, z.B. im Drogenbus mit einem konkreten Therapieangebot an die Abhängigen. Polizeikontrollen, die notwendig sind, sorgen aber nur für einen Verdrängungsprozeß in andere Wohnbereiche.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Engelmann
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