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Sehr geehrte Frau Stauche,
Herr


weist in seiner am 03.09.2012 gestellten Frage auf das Problem einer massiv drohenden weit verbreiteten Alterarmut, da viele der aktuell gültigen Löhne bzw. der damit im Zusammenhang stehenden Beitr zur Rentenversicherung nicht zur Sicherung eines
Sie schrieben in Ihrer am 20.09.2012 erteilten Antwort:
"Dabei ist es schwer, Prognosen für das Jahr 2030 und darüber hinaus zu treffen. Selbst Experten können nicht feststellen, wie groß die Versorgungslücke für die künftige Rentnergeneration zu Beginn des Renteneintritts sein wird. Das liegt unter anderem daran, dass keiner verlässlich für die nächsten 20 Jahre die wirtschaftliche Entwicklung vorhersagen kann und auch nicht klar ist, wie sich Lebenshaltungskosten, Gehälter und Rentenleistungen verändern."
www.abgeordnetenwatch.de
Meines Erachtens lenken Sie mit dieser Rede von der Problematik ab.
Frage 1:
Konnte irgendwann schon einmal in der Geschichte verlässlich für die nächsten 20 Jahre die wirtschaftliche Entwicklung vorhergesagt werden?
Frage 2:
Verkennen Sie mit Ihrem Hinweis auf dieses eher alltlägliche Problem nicht die eigentliche Problematik, die darin besteht, das aufgrund der sehr bescheidenden Einkommensitutaion vieler Menschen deren Armut im Alter fest vorprogrammiert erscheint?
Sie schreiben in oben verlinkter Antwort weiter:
"Wir von der Union wollen, dass jeder, der viele Jahre fleißig gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, eine Rente oberhalb der Grundsicherung hat. Deshalb werden im Moment Vorschläge erarbeitet, wie die Rente von morgen aussehen muss.
Wir wollen das Problem der Altersarmut in der Rente lösen und werden noch in dieser Legislaturperiode einen abstimmungsreifen Vorschlag präsentieren."
Wenige Monate vor Ende dieser Legislaturperiode möchte ich nachfragen:
Frage 3:
Was wurde/wird aus Ihren Ankündigungen?
Mit freundlichen Grüßen,
