Sehr geehrte Frau

, Frau Nölting, Frau Eggers,
vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr reges Interesse.
Befindet sich der Mobilfunknetz-Teilnehmer im Grenzgebiet eines Landes, zum Beispiel in Deutschland an der Grenze zu Dänemark, können zu den heimischen Mobilfunkgebühren, Roaminggebühren hinzukommen. Dies liegt darin begründet, dass sich Mobiltelefone im Allgemeinen den Sendemast mit der stärksten Sendeleistung suchen. Liegt dieser jenseits der Landesgrenze, kann dies zu erhöhten Kosten für den Mobilfunknetz-Teilnehmer führen.
Um einen Kostenanstieg zu vermeiden, ist es ratsam, die automatische Netzsuche an dem jeweiligen Mobiltelefon auszustellen und über die manuelle Netzwahl den heimischen Anbieter auszuwählen. Zudem sollte regelmäßig überprüft werden, ob der eigene Netzanbieter auf dem Handy angezeigt wird.
Die Europäische Kommission fordert zudem eine weitere Senkung der Mobilfunkgebühren für das Telefonieren und Surfen im Ausland. Darüber hinaus soll Verbrauchern zukünftig die Möglichkeit eingeräumt werden, bei Bedarf separate Roaming-Verträge abzuschließen zu können. über die diesbezüglichen Vorschläge der Europäischen Kommission müssen in den kommenden Monaten sowohl das Europäischen Parlament als auch der EU-Rat befinden. Das langfristige Ziel der EU besteht in einer Angleichung der Gebühren für die Mobilfunknutzung sowohl im In- als auch im Ausland.
Birgit Schnieber-Jastram (MdEP)