Benjamin Raschke (GRÜNE)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Benjamin Raschke
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
Politologe M.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Referent Verbraucherzentrale Bundesverband
Wohnort
-
Wahlkreis
Dahme-Spreewald - Teltow-Fläming III - Oberspreewald-Lausitz I
Ergebnis
5,5%
Landeslistenplatz
2, Brandenburg
(...) Haben Sie vielen Dank für Ihre Frage! Wir Grüne haben die Frage nach dem Grundeinkommen intensiv diskutiert und so das Modell der "Grünen Grundsicherung" entwickelt.
Wir wollen die Regelsätze für Erwachsene sofort auf zunächst 420 Euro erhöhen - und dies regelmäßig an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten anpassen. (...)
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Frage zum Thema Soziales und Familie
29.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Raschke

wie stehen Sie zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommen zur Lösung der aktuellen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen in unserem Land. Werden Sie eine solche Debatte unterstützen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Benjamin Raschke
1Empfehlung
31.07.2009
Sehr geehrter Herr ,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage! Wir Grüne haben die Frage nach dem Grundeinkommen intensiv diskutiert und so das Modell der "Grünen Grundsicherung" entwickelt.
Wir wollen die Regelsätze für Erwachsene sofort auf zunächst 420 Euro erhöhen - und dies regelmäßig an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten anpassen. In besonderen Not- oder Lebenslagen müssen außerdem individuelle Leistungen hinzukommen.

Für uns gilt. Auch wer ohne Erwerbsarbeit ist oder sich aus anderen Gründen in einer Notlage befindet, muss ein Leben in Würde und Selbstbestimmung führen und sich auf eine armutsfeste Existenzsicherung verlassen können.

Mit besten Grüßen,
Benjamin Raschke
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Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
02.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Raschke,
in Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2009 bitte ich Sie als Spitzenkandidat der Grüne für meinen Wahlkreis um Ihre Stellungnahme zu folgendem Thema: Errichtung und Betreibung eines Schwarzbaus durch eine Stadt – hier: Bolzplatz auf dem Kindergartenareal gemäß gültigem B-Plan des Wohnparks Ragow:
Das Ministerium f. ländliche Entw., Umwelt u. Verbraucherschutz des Landes Brandenburg teilte mit dem Schreiben v. 21.1..08 folgendes mit - Zitat: " ... Die untere Bauaufsichtsbehörde, das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald hat zwischenzeitlich bestätigt, dass die Nutzung der Fläche als Spiel-/Bolzplatz mit dem vorliegenden rechtskräftigen Bebauungsplan aus dem Jahr 1992 nicht vereinbar ist. Damit ist die Stadt Mittenwalde in der Pflicht, einen rechtmäßigen Zustand herzustellen. Soweit dies nicht erfolgt, obliegt es dem Landkreis Dahme-Spreewald als untere Kommunalaufsichtsbehörde die notwendigen Schritte zu veranlassen. ..."
Bis zum heutigen Tag wurden keine Schritte für einen rechtmäßigen Zustand durch die Stadt unternommen.
Welche Stellungnahme Ihrerseits können Sie dazu abgeben ?
Derzeit wird durch das Nichthandeln der zuständigen Ämter der Eindruck erweckt, dass Gesetze einzuhalten ausschließlich Sache der Bürger, nicht jedoch einer Stadtverwaltung oder Ämter ist.
In der Hoffnung, eine Antwort von Ihnen vielleicht sogar ein Unterstützungsangebot zu erhalten,
verbleibe ich hochachtungsvoll
Antwort von Benjamin Raschke
bisher keineEmpfehlungen
08.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gern unterstützen wir Sie in Ihrem Anliegen.

Die Lärmprobleme am neuen Bolzplatz in Ragow sind uns bekannt, ebenso wie die umstrittene Zulässigkeit einer solchen Anlage. Unser grüner Kreistagsabgeordneter Dr. Wolf Carius führte hierzu auch bereits Gespräche mit betroffenen Anwohnern. Er bietet Ihnen gern an, eine Anfrage an den Landrat als Kommunalaufsichtsbehörde zu stellen, welche Maßnahmen er bisher zur Wiederherstellung eines rechtmäßigen Zustandes veranlasst habe oder bis wann zu veranlassen gedenkt, und bis wann durch Fristsetzung die Angelegenheit bereinigt sein wird.
Ich freue mich, dass Sie bereits mit ihm Kontakt aufgenommen haben und bitte Sie, ihm die gewünschten Unterlagen zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Raschke
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
05.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Raschke,

was halten Sie von der Wehrpflicht? Sollte man nicht diese ohnehin ungerecht verteilte Pflicht (nur 50% der Tauglichen) abschaffen? Was bringt es überhaupt? Kein Einkommen, da man ggf. den "gut" bezahlten Job unterbrechen muss, fast immer muss man die Familie, Freunde etc. zurück lassen und es bringt nur Scherereien mit sich, wenn man z.B. eine Wohnung und gewisse monatliche Verpflichtungen hat, weils niemand bezahlen will (oder nur unter bestimmten Vorraussetzungen) und man selbst es wegen des niedrigen Solds nicht kann. Also was soll der Quatsch? Sollte es nicht lieber freiwillig sein, wenn man sich dies aufhalsen möchte?

Mit freundlichen Grüßen

S.
Antwort von Benjamin Raschke
bisher keineEmpfehlungen
06.08.2009
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Antwort. In der Tat: Die Wehrpflicht gehört abgeschafft!

Wir Grüne wollen statt dessen einen freiwilligen militärischen Kurzdienst von zwölf bis 24 Monaten einführen, der Frauen und Männern offen steht. Damit die Bundeswehr eine Freiwilligenarmee im Auftrag des Parlamentes wird!

Wir würden uns über Ihre Zweitstimme freuen - für eine Abschaffung der Wehrpflicht!

Mit bestem Dank & Gruß,
Benjamin Raschke
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