Andreas Storm (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Andreas Storm
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Diplom Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung
Wohnort
-
Wahlkreis
Darmstadt , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
35,0%
Landeslistenplatz
5, Hessen
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(...) Gerade deshalb hat sich die Union zum Ziel gesetzt, den Eingangssteuersatz auf 12 % zu senken und den sogenannten Mittelstandsbauch abzubauen. (...)
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Frage zum Thema Arbeit
19.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Storm,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort auf meine Frage. Allerdings kann ich Ihre Theorie in zweierlei Hinsicht nicht ganz teilen.

1. Ich habe einmal folgende Beispielrechnung gemacht:
Jahr 2008:
BIP (nominal): 2.498 Mrd. Euro
Verschuldungsgrad vom nominalen BIP: 63% = 1.571 Mrd. Euro

Nehmen wir an, das BIP wächst bis 2025 jährlich um konstante 3%. Gleichzeitig beträgt die jährliche Neuverschuldung in % vom BIP 2% (Ihr Beispiel: Sie sagten, die Bundesausgaben müssten langsamer wachsen als das BIP).

In meiner Modellrechnung wird erkennbar, dass der Verschuldungsgrad von heute 63% im Jahr 2025 ganze 65% betragen wird. Letztlich werden also unsere Kinder die Leidtragenden sein, wenn wir so weiter machen. Kann das eine gute Strategie sein?

2. Ihre Rechnung basiert auf der Annahme, dass das BIP wächst. Die führenden Wirtschaftsinstitute gehen aber für 2009 und 2010 von negativen/ neutralen Wachstumsraten aus! Bei einer negativen Wachstumsrate müssten doch nach Ihrem Modell die Staatsausgaben noch stärker zurückgehen. Wo ist da Ihr oben genannter Finanzierungs-Spielraum, wenn Sie Bürger entlasten möchten?

Viele Grüße,
H.
Antwort von Andreas Storm
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

zu der von Ihnen angesprochenen Problematik gibt es viele Prognosemöglichkeiten. Selbstverständlich will niemand die Steuern zusätzlich rückwirkend für das Jahr 2009 senken. Auch eine Steuerreform, die schon im kommenden Jahr in Kraft treten sollte, wäre schon alleine zeitlich gar nicht mehr zu schaffen. Deshalb sind ihre diesbezüglichen Überlegungen hinfällig.

Wir werden abschließend erst feststellen können, wer mit seiner Meinung ins Schwarze getroffen hat, wenn wir auf die tatsächliche Entwicklung zurückblicken können.

Gerne können wir uns auch zukünftig über dieses Thema austauschen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Storm MdB
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Storm,
Sie sind noch jung, aber wenn man Ihr Portrait sieht, wohl gleich nach dem Studium Politiker geworden und seit dieser Zeit im Bundestag. Weshalb finden Sie es, außer ggf. der abgedroschenen Formel Erfahrung, in Ordnung, dass Politiker immer wieder und wieder gewählt werden können, weshalb sollte es Ihrer Ansicht nach nicht nach zwei Perioden Schluss sein, also max. 1 Wiederwahl. Was halten Sie davon, dass eine Mehrheit entstehen könnte, die nicht regiert, weil es Überhangmandate gibt wäre es dann nicht sinnvoler die große Koalition fortzusetzen bei einem quasi Patt?

Mit freundlichen Grüßen
B.

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