Andreas Storm (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Andreas Storm
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Diplom Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung
Wohnort
-
Wahlkreis
Darmstadt , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
35,0%
Landeslistenplatz
5, Hessen
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(...) Da die Kernenergie von der Union nur als Brückentechnologie verstanden wird, ist der Atomausstieg auch unser Ziel. Einen Neubau von Kernkraftwerken wird es mit der Union nicht geben. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Andreas Storm hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
25.07.2009
Von:

Thema Volksentscheid

Sehr geehrter Herr Storm,

immer mehr Bürger scheinen das Gefühl zu haben, dass die Abgeordneten des Bundestages die Meinung des Volkes nicht mehr in Ihrem Sinne vertritt. Ein Beispiel ist der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Die Mehrheit des Volkes ist laut einer ARD Umfrage gegen diesen Einsatz. Der Bundestag jedoch in der Mehrheit für diesen Einsatz.

Wie stehen Sie persönlich zu der Idee das Grundgesetz dahingehend zu ändern, dass zu wichtigen Themen ein Volksentscheid auch auf Bundesebene durchgeführt werden kann?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Andreas Storm
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13.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 25. Juli 2009 über die Internetplattform www.abgeordentenwatch.de, in der Sie das Thema Volksentscheid angesprochen haben.

Meiner Meinung nach soll den Bürgerinnen und Bürgern auch bundesweit mehr Mitspracherecht eingeräumt werden. Hierzu muss ein Weg gefunden werden, der kurzfristige Trendentscheidungen verhindert. Verfassungsrechtlich bedenkliche Entscheidungen und Grundgesetzänderungen sollten weiterhin von den Organen der repräsentativen Demokratie gelöst werden.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Storm MdB
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
07.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Strom,

wie stehen Sie persönlich zu Internetwahlen?

Das heutige Leben wird mehr und mehr vom Internet bestimmt. Dementsprechend wünschen sich viele Bürger(innen) auch ihre Stimme über das Internet abgeben zu können. Ich sehe diesen Wunsch mit großer Sorge.

Internetwahlen sind meiner Meinung nach nicht sicher. Die Ergebnisse könnten ganz leicht manipuliert werden. Das könnte ein unpolitischer Spaßvogel machen, ein Politiker der die Wahl nicht verlieren will, aber auch Demokratiefeinde (NPD)!

Werden Sie sich im Bundestag für ein Verbot von Internetwahlen einsetzen?

In Darmstadt gibt es diese schon. Bei der letzten Wahl konnten die Darmstädter(innen) ihre Stimme im Netz abgeben. Wußten Sie das? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Darmstädter CDU sich gegen dieses Experiment ausspricht?

Freundliche Grüße
Antwort von Andreas Storm
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13.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 07.08.2009 über die Internetplattform www.abgeordentenwatch.de, in der Sie das Thema Internetwahlen angesprochen haben.

Auch ich bin eher skeptisch bezüglich der Möglichkeit von Internetwahlen. Insbesondere scheinen mir derzeit die Aspekte der Sicherheit, aber auch der Transparenz, noch nicht befriedigend gelöst. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Wahlen die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens - wie etwa bei den Hessischen Kommunalwahlen - haben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Storm MdB
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Frage zum Thema Umweltpolitik
12.08.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Storm,
als Mitglied der IPPNW frage ich Sie, wird Ihre Partei den Atomausstieg nach den derzeit geltenden Atomgesetzen fortsetzen?
Werden Sie sich dafür einsetzen, das Erneuerbare Energien-Gesetz so fortzuschreiben, dass insbesondere der zentrale Ausbau der Photovoltaik und der Windenergie beschleunigt wird?

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Antwort von Andreas Storm
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15.09.2009
Sehr geehrter Frau Dr. ,

haben Sie Dank für Ihre E-Mail zum Thema Energiepolitik über das Internetmedium Abgeordnetenwatch. Gerne teile ich Ihnen die Auffassung der CDU mit.

Die Kernenergie ist ein vorerst noch unverzichtbarer Teil in einem ausgewogenen Energiemix. Wir verstehen den Beitrag der Kernenergie zur Stromversorgung als Brückentechnologie, weil heute klimafreundliche und kostengünstige Alternativen noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind. Da die Kernenergie von der Union nur als Brückentechnologie verstanden wird, ist der Atomausstieg auch unser Ziel. Einen Neubau von Kernkraftwerken wird es mit der Union nicht geben. In der Energiepolitik brauchen wir insgesamt ein anderes Denken. Wir wollen eine technologieoffene Energiepolitik, welche eine Vielzahl von Energieformen nutzt, um eine zukunftsfähige Energieversorgung unseres Landes sicherzustellen.

Erneuerbare Energien bieten große Chancen im Hinblick auf umweltverträgliches und Klima schonendes Wachstum, innovative Geschäftsfelder, neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir haben uns ehrgeizige Ziele im Bereich des Ausbaus erneuerbarer Energien (20 Prozent bis 2020) gesetzt. Wir wollen unseren Beitrag zu einer höheren Wirtschaftlichkeit und Grundlastfähigkeit leisten. Wir wollen den bisher überwiegend quantitativen Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterentwickeln. Wir streben einen qualitativen Ausbau an, insbesondere durch eine zukunftsfähige Strominfrastruktur unter Einschluss "Intelligenter Stromnetze" und Speichertechnologien. Das bewährte Erneuerbare-Energien-Gesetz werden wir weiterentwickeln und an dem Ziel einer wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Energieversorgung ausrichten. Der Schwerpunkt der deutschen Energieversorgung soll langfristig im Bereich Erneuerbarer Energien liegen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Storm MdB
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
21.08.2009
Von:

Umfasst ebenso Thema Finanzen; Haushaltspolitik; Ordnungspolitik

Sehr geehrte/r Kanditat

Herr Storm,
ich sperche Sie als langjährigen Politiker mit Fachgebiet Sozialwesen Ihrer Partei an. Ich möchte gerne Ihre konkrete Haltung aus dem Lager der CDU erfahren:

Annahme:
Die Finanzen des öffentlichen Haushaltes sind auch in den kommenden Legislaturperioden und nach dieser Wirtschaftskrise als nicht positiv zu bewerten!
Die "freie" Wirtschaft scheint auch in Krisenzeiten an ihre Beteiligten sehr gute Gehälter zahlen zu können.

Fragen:
Wie ist werden Sie Regelungen zu Doppel-Einkommen sehen:

Befürworten sie die "freiwillige Aufgabe des Rechtes auf Diäten, Pensionen und Gehältern von Amts- und Mandatsträgern sowie Staatssekretären gleichermaßen, wenn diese gleichzeitig oder in der Folgezeit aus der "freien Wirtschaft Honorare beziehen?

Treten Sie für ein Anrechnungsverfahren beider Einkommen ein?
Sollte dies die Rechnungshöfe jeder und für alle Zeit stringent prüfen dürfen?

Wie werden Sie administrativ und parteipolitisch dieser Diskrepanz zur SGB-Gesetzgebung und der negativen "€ Pro/Kopf Besteuerung, in den oberen und höchsten Einkommen aus "nicht "selbständige Arbeiten, (Reichensteuer) sozialpolitisch rechtfertigen/begegnen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Andreas Storm
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22.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie Dank für Ihre Frage zum Thema Einkommensbesteuerung über das Internetmedium Abgeordnetenwatch.

Eine Besteuerung von Einkommen sollte meines Erachtens möglichst gerecht umgesetzt werden. Gerade deshalb hat sich die Union zum Ziel gesetzt, den Eingangssteuersatz auf 12 % zu senken und den sogenannten Mittelstandsbauch abzubauen. Genauso wichtig wie eine steuerliche Entlastung für Familien mit Kindern ist eine gerechte Besteuerung der Leistungsträger unserer Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Storm MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
26.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Storm!

Ich war in der zweiten Aprilhälfte diesen Jahres bei meinen Verwandten in Odenwald zu Besuch, und habe auch einige Ausflüge unternommen.

Ich bin unter anderem auch mit den Zügen des privaten Unternehmens VIAS GmbH von bzw. nach Darmstadt und Frankfurt/Main unterwegs gewesen, und mir ist aufgefallen, dass ein Zug oft entweder an einer Haltestelle zu lange warten muss, oder lange auf freier Strecke warten muss. Dies stellte mich ganz schön auf Geduldsprobe.

Zum Beispiel kam es mehrmals vor, dass ein Zug, mit dem ich gefahren bin, im Bahnhof Ober-Ramstadt ziemlich lange warten musste, ehe er weiterfahren konnte, und laut Durchsage hieß es "Störung im Betriebsablauf", oder auch "Probleme beim Gegenzug" oder so ähnlich. Es kann doch eigentlich nich angehen, dass die Züge häufig so lange warten müsen!

Woran könnte es liegen, dass da bei VIAS oft so lange Haltezeiten sind?

Und sind da Besserungen in Sicht?

Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

aus Berlin
Antwort von Andreas Storm
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23.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie Dank für Ihre Frage zum privaten Schienenverkehr über das Internetmedium Abgeordnetenwatch.

Das vorrangige Ziel der Union heißt, das hohe Qualitätsniveau im Öffentlichen Personennahverkehr und Schienenpersonennahverkehr mindestens zu erhalten besser noch zu steigern. Dieses Ziel verlieren wir auch nicht aus den Augen, obwohl sich schon jeder von uns über Verspätungen geärgert hat. Dennoch unterstelle ich gegenseitiges Bemühen von Bahn und VIAS, diese Anlässe zum Ärger zu minimieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Storm MdB
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