André Trepoll (CDU)
Abgeordneter Hamburg 2004-2008
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Grunddaten
André Trepoll
Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
Jurastudent
Ausgeübte Tätigkeit
Student, MdHB
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Harburg
Landeslistenplatz
45, über Liste eingezogen
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(...) Dass davon auch die Bürger profitieren zeigt sich an den sinkenden Arbeitslosenzahlen.
Gerade in diesem Bereich spielen meines Erachtens die Zeitarbeitsfirmen eine tragende Rolle, denn sie bringen Arbeitssuchende und freie Stellen zusammen, aus denen oftmals auch eine weitere Folgebeschäftigung direkt in dem jeweiligen Unternehmen erfolgt.
Im Rahmen der von Ihnen geforderten Kaufkraftsteigerung, welche durch Steuervergünstigungen erfolgen sollte, hat der Bund mit dem Senken der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einen großen Schritt getan. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
27.09.2007
Von:

Sehr geerhter Herr Trepoli,
zum Thema Strafvollzug, Jugendstrafe und Verwahrung habe ich noch eine Frage::
Der Gesetztentwurf ist nur schwer lesbar. Durch Querverweise wie im Abschnitt 5. für mich als Bürger nicht richtig verständlich.
Haben die betroffenen denn nicht das Recht auf einfache und leicht verständliche Regeln?
Wer hoch ist der Zeitaufwand zur Schulung für die Bediensten?
Wie sieht es aus mit der Menschenwürde? Jeder Mensch besitzt aufgrund seiner bloßen Existenz einen schützenswerten Wert (Selbstwert jedes Menschen). Nur wo der unbedingte Schutz der Menschenwürde gewährleistet ist, kann man von einem gleichberechtigten und freiheitlichen Gemeinwesen sprechen. Die Mitarbeiter des Hamburger Fürsorgeverein für Strafgefangenen sind Experten für die Frage der Menschenwürde.
Sehr geehrter Herr Trepoll, sind die Experten gehört worden?
Wo sind die Empfehlung des Hamburger Fürsogevereins für Strafgefangene ?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von André Trepoll
bisher keineEmpfehlungen
28.09.2007
André Trepoll
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse an Abgeordnetenwatch und ihre Fragen, die ich wie folgt beantworte.

Nach dem Grundsatz der Bestimmtheit eines Gesetzes müssen Gesetze hinreichend bestimmt formuliert sein. Wäre das Gesetz in seiniger neuen Fassung nicht einfach und verständlich formuliert, so wären im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens Änderungen erfolgt.

Die Bediensteten, die das neue Strafvollzugsgesetz anwenden müssen, werden über die Neuregelungen eingehend informiert und geschult, so dass auch eine schnelle Umsetzung des neuen Gesetzes gewährleistet werden kann.

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens wurden insgesamt 10 Sachverständige aus der Praxis geladen (5 durch die CDU und 5 durch die Opposition), damit bereits im Gesetzgebungsverfahren auf die praktischen Auswirkungen des Gesetzes eingegangen werden konnte.

Die Mitarbeiter des Fürsorgevereins für Strafgefangene sind mit ihren Empfehlungen nicht an mich herangetreten. Daher kann ich auch keine Aussage darüber treffen, was mit den von Ihnen genannten Empfehlungen geschehen ist.

Ich hoffe damit Ihre Fragen beantwortet zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

André Trepoll MdHB
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
03.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Trepoll,

mich würde eine Antwort zu folgenden Fragen interessieren:

Wie passen Studiengebühren einerseits und Fachkräftemangel, hohe Hürden zur Beziehung von Bafög und ein massiv Druck belastetes Studium auf "Pump" andererseits, zusammen?
Denken Sie, dass durch die Einführung von Studiengebühren MEHR Akademiker hervorgehen und damit den nachhaltigen Problemen, die uns schon heute beschäftigen, wie beispielsweise das Rentenproblem oder enorme Schäden für die Wirtschaft (Siehe www.tagesschau.de ), in unserem Land entgegensteuern?
Oder anders gefragt: Schafft man wirklich Anreize, indem man Geld von jemandem verlangt?

Vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen,
Antwort von André Trepoll
3Empfehlungen
04.12.2007
André Trepoll
Sehr geehrter Herr ,

die Studiengebühren i.H.v. 500,- Euro stellen ohne Frage für den einzelnen Studierenden eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Dabei ist aber meines Erachtens zu bedenken, dass der Studierende damit nur einen Eigenanteil zu seiner Ausbildung leistet, so dass - wäre das Studium vollständig durch die Studierenden selbst zu finanzieren - ein Vielfaches dieser Summe zu zahlen wäre. Da - wie von Ihnen richtig erkannt - aufgrund des Fachkräftemangels eine Verbesserung der Bildung gefordert wird und dies nur über eine Erhöhung der finanziellen Ausstattung der Universitäten möglich ist, andererseits aber die derzeitige Haushaltslage eine Erhöhung der Finanzmittel für die Bildung allein aus staatlichen Mitteln nicht zulässt, sind Studiengebühren, welche sozial abgesichert sind (27% der Studierenden sind von den Studiengebühren befreit, es gibt zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten, bei denen die Zinsbelastung gering ist, Sicherheiten nicht erforderlich sind und die Tilgungsphase erst nach mehreren Jahren beginnt), die einzige Möglichkeit die Universitätsausbildung in Deutschland auszubauen.

Außerdem haben die Studiengebühren auch den Effekt, dass der einzelne Studierende sich zuvor genau überlegt, was er beruflich machen will und diesen Wunsch dann zielstrebig verfolgt. Dies zeigt auch die Steigerung der Abschlussraten an den Hamburger Universitäten in den letzten Jahren.

Durch verbesserte Studienbedingungen und eine verbesserte Ausstattung der Universitäten können wir daher eine hochrangige Ausbildung erreichen und damit auch gewährleisten, dass dem Fachkräftemangel entgegengewirkt wird.

Mit freundlicen Grüßen
A. Trepoll
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Frage zum Thema Arbeit
11.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Trepoll,

meinen Sie nicht, dass es besser ist die Zeitarbeitsfirmen ein wenig unter Druck zu setzen. Ich habe nun bei sehr vielen solcher Firmen gearbeitet. Eines ist mir dabei aufgefallen: jede dieser Firmen (darunter auch sehr Namenhafte) stellen Fachkräfte als Gewerbliche Helfer bzw. als Helfer im gewerblichen Bereich ein um so Lohnkosten zu sparen. Desweiteren wird man dann auch noch von Ämtern gezwungen dort anzufangen. Ich sehe es nicht ein für einen Hungerlohn zu Arbeiten. Oder um es mal auf den Punkt zu bringen das ist moderne SKLAVENHALTUNG. Erklären sie mir bitte da mal wie man da noch irgendjemanden in der Politik glauben kann. Desweiteren erhöhen sich die hohen Herren jedes Jahr die Diäten wie soll sich der Staat da erholen. Überall wird Geld reingesteckt anstatt die Kaufkraft duch Steuererleichterungen zu erhöhen und somit mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Ich hoffe sie können mir auf meine Fragen plausible Antworten geben. Denn ich weiß ehrlich nicht mehr was in Deutschland noch Recht und was Unrecht ist.

Mfg
Antwort von André Trepoll
4Empfehlungen
14.12.2007
André Trepoll
Sehr geehrter Herr ,

ich bedanke mich für Interesse und ihre Frage an abgeordnetenwatch. Zeitarbeitsfirmen dienen oftmals als "Sprungbrett" aus der Arbeitslosigkeit hinein in eine neue unbefristete Beschäftigung.
Ich kann ihren Unmut über solche schwarzen Schafe der Branche verstehen, die Fachkräfte zwecks Einsparung von Lohnkosten in eine niedrigere Qualifikations- und damit Gehaltsstufe einordnen. Dennoch bin ich der Meinung, dass der Staat sich nicht in allen Bereichen einmischen sollte und alles reglementieren sollte. Gerade diese Freiheit bildet Wettbewerb und das fördert den Markt und damit die Wirtschaft Deutschlands.
Dass davon auch die Bürger profitieren zeigt sich an den sinkenden Arbeitslosenzahlen.
Gerade in diesem Bereich spielen meines Erachtens die Zeitarbeitsfirmen eine tragende Rolle, denn sie bringen Arbeitssuchende und freie Stellen zusammen, aus denen oftmals auch eine weitere Folgebeschäftigung direkt in dem jeweiligen Unternehmen erfolgt.
Im Rahmen der von Ihnen geforderten Kaufkraftsteigerung, welche durch Steuervergünstigungen erfolgen sollte, hat der Bund mit dem Senken der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einen großen Schritt getan.

Mit freundlichen Grüßen
André Trepoll MdHB
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
07.02.2008
Von:

Verkehr – Gigaliner + Gesamtverkehrskonzept für den Süderelberaum

Es ist nicht zu fassen:

Nachdem die Verkehrsministerkonferenz im Oktober 2007 die Zulassung der Riesen-Lkw mehrheitlich abgelehnt hat und festgelegt hatte, dass es auch keine weiteren Modellversuche mit diesen Giganten auf deutschen Straßen geben wird, hat nun Thüringen klamm heimlich der Lkw-Lobby nachgegeben und einen erneuten zwölfmonatigen Test zugelassen. In was für einem Land leben wir eigentlich, wo sinnvolle Mehrheitsbeschlüsse von Einzelinteressenten derart leicht umgestoßen werden können? Es sind bereits genug Untersuchungen und Erfahrungsberichte durchgeführt worden, die überwiegend die Nachteile dieser Kolosse auf bundesdeutschen Straßen nachgewiesen haben.

Außerdem bitte ich um Ihre Darlegung, wie Sie und Ihre Partei den drohenden Verkehrskollaps im Süderelberaum ohne den Bau der A 26 verhindern wollen.

Höflich bitte ich Sie mir noch vor dem Wahltermin eine eindeutige Aussage zu diesen beiden Punkten zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

www.b73-verkehr.de.tl
Antwort von André Trepoll
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08.02.2008
André Trepoll
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse.
Zum ersten Punkt: Mir ist es ebenso wie Ihnen unverständlich warum ein weiter Versuch mit diesen sog. "Riesen-LKW" notwendig sein sollte. Ich lehne dies ab, sofern sich das bestätigen sollte. (Bisher habe ich davon keine Kenntnis) Da ich im Bundesland Thüringen aber keine politische Verantwortung trage, habe ich persönlich leider auch keine Einflussmöglichkeiten.

Zum zweiten Punkt:
Nur die CDU hat sich immer bedingungslos für den Bau der A 26 eingesetzt! Ich bin der festen Überzeugung das nur so eine deutliche Reduzierung der Belastung im Süderelberaum zu ermöglichen ist. Die trifft im besonderen auf den LKW-Verkehr zu. Erst gestern haben dies Vertreter der Grünen/GAL während der Bürgerschaftssitzung erneut bestritten. Ich hoffe deshalb auch auf Ihre Unterstützung am 24.Februar, damit wir diesen bereits Jahrzehnte dauernden Kampf um eine Entlastung der Menschen entlang der B 73 erfolgreich zu Ende bringen können.

Mit freundlichen Grüßen
A. Trepoll
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