Alexander Morlang (PIRATEN)
Abgeordneter Berlin

Angaben zur Person
Geburtstag
18.08.1974
Berufliche Qualifikation
Admin
Ausgeübte Tätigkeit
MWG Media
Wohnort
-
Wahlkreis
Friedrichshain-Kreuzberg WK 5
Ergebnis
16,4%
Landeslistenplatz
11, über Liste eingezogen
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(...) Nein, es ist falsch, das ich mich weigere. Mehr auf meinem blog: blog (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
13.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Morlang,

immer wieder fällt mir Ihre beleidigende Wortwahl auf Ihrer eigenen Web-Seite, aber auch über Twitter auf. Zu lesen ist da: "ich kotze über die Handlungen der Mitglieder der Fraktion", "krass, wir haben also einen rechtslibertären pro-atom Nazi in der Pressegruppe" (über ein Mitglied Ihrer Partei) oder "stellt Eure Freunde ein, f***t eure Angestellten" (zu Fraktionskollegen), "populistischer spacko" (über ein Parteimitglied, dass gegen Verleumdung kämpft).

Sehr geehrter Herr Morlang, es ließen sich viele weitere Kraftausdrücke zitieren, die Sie wohlgemerkt öffentlich getätigt haben. Wie vereinbaren Sie ein derartiges Auftreten mit Ihrer Verantwortung als Volksvertreter?

Teilen Sie meine Einschätzung, dass ein solcher Ton an verbale Gewalt grenzt, die dazu führt Politikinteressierte Menschen von der Teilhabe abzuhalten?

Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf zukünftige Mäßigung

C.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Morlang,

der Presse entnehme ich, dass Sie sich bisher der Veröffentlichung Ihrer Nebeneinkünfte verweigern. Darf ich fragen, welche Gründe Sie dafür haben, wenn doch Ihre Partei, die Piraten, beschlossen hat, dass jeder Mandatsträger solcherart handeln soll?

Danke.
Antwort von Alexander Morlang
bisher keineEmpfehlungen
12.12.2012
Alexander Morlang
Glauben sie nur die hälfte, ja, es ist richtig, das die Veröffentlichung noch nicht vollständig abgeschlossen isz. Nein, es ist falsch, das ich mich weigere. Mehr auf meinem blog: blog.dd19.de

Danke.
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Frage zum Thema Tourismus
14.03.2016
Von:

Sehr geehrter Herr Morlang,

dass Berlin ein beliebtes Reiseziel ist u. die Umsätze im Bereich der Tourismusbranche steigen ist erfreulich. Die Übernachtungssteuer bescherte dem Landeshaushalt 2015 Einnahmen von 42 Mio. Euro.

Weniger erfreulich sind jedoch die negativen Auswirkungen der "Nachtökonomie" für die, in sog. Partymeilen, lebende Bevölkerung .

Zum einem ist die nächtliche Ruhestörung erheblich u. Lärm bekanntlich gesundheitsschädlich. Begleiterscheinung wie gestiegene Kriminalität bei erhöhtem Gästeaufkommen, vermehrter Drogenhandel, Verwahrlosung u. Vermüllung belasten die Wohngebiete.

Der "Runde Tisch Tourismus" setzt sich auf Landesebene zusammen aus Interessenverbänden der Tourismusbranche, der Senatsverwaltung für Wirtschaft u. vistitBerlin. Federführend ist die DEHOGA.

1. Frage:
Lt. einer Studie von visitBerlin fühlen sich 85 % der Berliner durch Touristen weder eingeschränkt noch gestört. Wie repräsentativ schätzen Sie diese Befragung zur "Akzeptanzerhaltung im Tourismus" ein, die während der Sommerferien im Zeitraum 16.7.-25.8.2015 mit 3.009 Personen durchgeführt wurde?

Bei der Befragung wurde die Meinung der Einwohner in den "Hotspots" wie z.B. im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg im Bereich Simon-Dach-Str., Ostkreuz u. Graefekiez, Wrangelkiez nicht ermittelt.

2. Frage:
Sehen Sie, angesichts schwindender Akzeptanz bei Bürgern in vom "Partytourismus" betroffenen Wohngebieten, Möglichkeiten für die Anwohner beim Runden Tisch Tourismus neben den Interessenverbänden der Wirtschaft, ihre Interessen vertreten zu können?

3. Frage:
Welche Möglichkeiten sehen Sie für die Betroffenen in Entscheidungen zur Ausrichtung der touristischen Vermarktung einzelner Stadtviertel mit eingebunden zu werden?

4. Frage:
Wie können Projekte u. Maßnahmen der Bezirke zur Lösung von Nutzungskonflikten u. zur Beseitigung der Schäden durch Einnahmen aus der City Tax gefördert werden?

Vielen Dank im voraus,
mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Alexander Morlang
bisher keineEmpfehlungen
14.03.2016
Alexander Morlang
1. Frage: Lt. einer Studie von visitBerlin fühlen sich 85 % der Berliner durch Touristen weder eingeschränkt noch gestört. Wie repräsentativ schätzen Sie diese Befragung zur "Akzeptanzerhaltung im Tourismus" ein, die während der Sommerferien im Zeitraum 16.7.-25.8.2015 mit 3.009 Personen durchgeführt wurde?

Bei der Befragung wurde die Meinung der Einwohner in den "Hotspots" wie z.B. im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg im Bereich Simon-Dach-Str., Ostkreuz u. Graefekiez, Wrangelkiez nicht ermittelt.

Ich halte diese Studie für korrekt. Berlin hat ca. 3.5 mio. Einwohner, selbst wenn alle Einwohner der Szenekieze eine verminderte Tourismusakzeptanz empfinden, ist das nur eine verschwindende Minderheit.

2. Frage: Sehen Sie, angesichts schwindender Akzeptanz bei Bürgern in vom "Partytourismus" betroffenen Wohngebieten, Möglichkeiten für die Anwohner beim Runden Tisch Tourismus neben den Interessenverbänden der Wirtschaft, ihre Interessen vertreten zu können?

Das ist nicht das Ziel, ich zitiere:
Der Runde Tisch Tourismus hatte sich am 25. Februar 2003 konstituiert mit dem Ziel, durch Bündelung aller Kräfte in den Bereichen Tourismus, Kultur und Wissenschaft ganzjährig eine optimale Vermarktung des Tourismusstandortes Berlin zu erreichen.

3. Frage: Welche Möglichkeiten sehen Sie für die Betroffenen in Entscheidungen zur Ausrichtung der touristischen Vermarktung einzelner Stadtviertel mit eingebunden zu werden?

Den "Betroffenen" bleiben die allgemeinen politischen Wege und der Rechtsweg.

4. Frage: Wie können Projekte u. Maßnahmen der Bezirke zur Lösung von Nutzungskonflikten u. zur Beseitigung der Schäden durch Einnahmen aus der City Tax gefördert werden?

Da die Citytax in den Landeshaushalt eingeht, ist eine zweckgebundene Verwendung Verfassungswidrig.
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Frage zum Thema Tourismus
14.03.2016
Von:

Vielen Dank für die rasche Antwort.

Ergänzend zu Frage 4: Gesetze könnten geändert bzw. ergänzt werden.

Die Übernutzung des öffentlichen Raumes durch erhöhtes Besucheraufkommen wie z.B. Schäden an Grünanlagen u. Spielplätzen stellt für die Bezirkshaushalte eine zusätzl. Belastung dar. Hier könnten die Kosten für Wiederherstellung und Ungezieferbekämpfung durch Mittel aus dem Landeshaushalt getragen werden.

Die Mehrkosten durch die notwendige Anhebung der Strassenreinigungsklassen werden zu 75% von den Anliegern bezahlt. Hier könnten die Anwohner entlastet werden, indem die Umlage des zusätzl. Aufwandes nach dem Verursacherprinzip beurteilt würde.

Ist Ihrer Fraktion die Problemlage hinreichend bekannt und gibt es Vorschläge zur Lösung?

MfG,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.03.2016
Von:

auf die frage von frau vogel, was betroffene bürger gegen partytourismus, eventlärm und clublärm tun können, verweisen sie auf den rechtsweg.

halten sie es für sinnvoll bürgern den rechtsweg zu empfehlen, wenn es um berechtigte gesellschaftspolitische interessen der anwohner geht?

es gibt ein recht auf ungestörtes wohnen auch in der stadt. es ist aufgabe der politiker dieses recht durchzusetzen. der verweis auf den rechtsweg gegen eine behörde die auf steuerzahlerkosten durch alle instanzen klagen kann ist extrem zynisch.

es gibt auch noch andere möglichkeiten gesellschaftliche interessen durchzusetzen. wenn politiker sich diesen rechten permanent verweigern, hat der bürger das recht diese politiker abzuwählen.

die letzten drei landtatsgwahlen sollten auch ihrer partei diesbezügliche denkanstösse geben.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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