Adolf Breitmeier (ADM)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Adolf Breitmeier
Jahrgang
1937
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Pensionär, ehemals Rektor GS Dieburg
Wohnort
Münster Kreis Darmstadt-Diebur
Wahlkreis
Darmstadt
Ergebnis
0,2%
Landeslistenplatz
13, Hessen
(...) Ohne besonders gut gebildete und ausgebildete Menschen kann ein Land wie Deutschland - ohne nennenswerte Bodenschätze - im globalen >Wettstreit< nicht bestehen oder (in Wohlstand) überleben. Das heißt, dass alle Begabungen erkannt, geweckt, gefördert und genutzt werden müssen. (...)
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Frage zum Thema Arbeit
02.08.2009
Von:

Was halten Sie von Steinmeiers Ankündigung, 4 Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen ?
Antwort von Adolf Breitmeier
3Empfehlungen
03.08.2009
Herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellstmöglich bearbeiten. Besuchen Sei uns wieder ein mal!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre GenerationenPartei - A D M - Allianz der Mitte
Ergänzung vom 04.08.2009
Guten Tag, sehr geehrter Herr !
Entschuldigung, dass ich erst heute antworte. Visionen sind in allen Lebensbereichen wichtig - und Herr Steinmeiers Vision ist eigentlich prima. NUR: Die spd stellt seit Jahren den Arbeitsminister. Warum sind all seine Vorschläge z. B. im Pflegebereich nicht schon längst umgesetzt? Von daher sind seine Versprechungen nicht ernst zu nehmen. Frischen Wind in die politische Landschaft können nur solche ,,Außenseiter" wie ich bringen. Neue Arbeitsplätze müssen geschaffen werden, durch Senken der Lohnnebenkosten, durch Stärken des Mittelstandes, Abkoppeln der Sozialvorsorge von der Arbeit, Entbürokratisierung und, man muss von seinem Lohn leben können; darüber hat Herr Steinmeier leider nichts gesagt.. Ein Mindestlohn ist festzusetzen, der es den Menschen erlaubt, davon leben zu können. Frankreich ist da - und nicht nur da -ein Vorbild.
Besten Dank für ihre Frage.
A. Breitmeier
Ergänzung vom 19.08.2009
Sehr geehrter Herr !

Um ihre Frage beantworten zu können, musste ich mich erst kundig machen. Bail out war mir bekannt, als Freilassung gegen Bürgschaft, auf Kaution. Nun sitzen aber gar keine Bänker ein, die die Bankenkrise hervorgebracht haben, oder Frau Merkel und Herr Steinbrück, die die IKB für 12 000 000 000, 00 ( zwölf Milliarden!!!) mit Steuergeldern erst sanierten und dann für 130 000 000 (hundertdreißig Millionen) an die Lone Star verhökerten. Sie alle haben (bis auf drei ungeschickte Dummköpfe, die noch nicht einmal selbst schuld waren, und 300 000 000 an die ,,Lehmänner" überwiesen) ihre lukrativen Posten behalten! Frau Merkel und Her Steinbrück haben die verschenkten 12 Milliarden sogar als Wohltat am deutschen Staat dem Volk ,,verkauft". Ich habe mit mehrerern Bankangestellten gesprochen. Nicht allen war der Begriff geläufig, weil ihr Ressort nichts damit zu tun hat. Aber dann wussten doch einige bescheid: Der Staat greift bei insolvenzgefährdeten oder vom Bankrott bedrohten Banken ein, wenn durch deren Auflösung ein großer ,,systemrelevanter" Schaden entstehen könnte/würde. Die Schulden werden übernommen, Kredite garantiert. Die Krise soll beseitigt werden. Auch Banken untereinander (ebenso Staaten und/oder die IWF) können durch Einlagensicherungsfonds oder durch günstige, zinslose oder ,,verlorene" Kredite Krisen bewältigen helfen. Einer drückte sich leicht verständlich - und drastisch aus: - man sucht einen Dummen, der Schulden und Garantien übernimmt und den dafür Verantwortlichen ihren Posten (im Normalfall!! ) erhält. Bei der Übernahme der IWF wirkten selbstverständlich ,,Externe" mit, auch weltweit agierende Anwaltskanzleien (an und für sich nichts Schlechtes oder Schlimmes) wie zum Beispiel ,,Linklaters". Wenn aber jemand wie unser Wirtschaftsminister von Guttenberg diese Firme beauftragt, Gesetze zur Bankenrettung zu entwerfen, dann sollte es beim Fußvolk nicht nur klingeln, da sollten Glocken läuten. Oder dass die Kanzlei ein industriepolitisches Konzept im Auftrag des Wirtschaftsministeriums entwirft, das die Entlastung der Konzerne vorsieht, in dem die hart erkämpften Rechte der Arbeitnehmer durch Aufweichen des Kündigungsrechtes gestärkt werden sollen, kommt man doch ins Grübeln. Natürlich kommen solche Wahrheiten jetzt im Wahlkampf ungelegen - und werden dementiert. Als Tatsache bleiben die beiden Angelegenheiten dennoch bestehen. Die Offenbach Post vom 19. 08. 09 Seite 4 weist darauf hin, dass zwischen Herrn von Guttenberg und einem führenden Anwalt der genannten Kanzlei verwandtschaftliche Beziehungen weitläufiger Art bestehen. An der vorbildlich guten Arbeit und guten Reputation der Kanzlei habe ich keine Zweifel, sie könnte sonst weltweit nicht bestehen. Also, Dumme werden benutzt, um Schlaue zu sanieren und deren Posten zu sichern. - Ich bin mir aber dennoch sicher, dass eine Rettung von Banken manchmal wirklich positiv ist, weil andernfalls ,,kleine Leute" ganz allein die Zeche bezahlen müssten. Sehr geehrter Herr ! Ich habe manchmal emotional geantwortet, aber wenn ich gerade an die IWF denke, wie da ohne große Not, Milliarden verschleudert wurden. Donnerwetter! Und die Dreistigkeit, das auch als Wohltat zu preisen!! Der Erlös von 130 000 000 (hundertdreißigmillionen) steht in keinem Verhältnis zur Sanierung. Da hätte der deutsche Staat auch das Ding übernehmen können. Wäre ich im Vorstand von Lone Star - ich hätte mir auch einen dicken Bonus gegönnt - mit RECHT!
Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichem Gruß Adolf Breitmeier
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
07.08.2009
Von:

Herr Breitmeier, was möchten Sie im Bildungswesen verändern?
Antwort von Adolf Breitmeier
4Empfehlungen
08.08.2009
Sehr verrehrte Frau !

Wenn ich als ,,Sandwichmann" durch ,,meinen" Wahlkreis gehe, wird mir diese Frage oft gestellt. Da die Leute zumeist schnell unterwegs sind, gibt es immer nur eine plakative Antwort. Deshalb bin ich recht froh, dass ich einmal ausführlich antworten kann - Papier ist geduldig, ich hoffe, Sie sind es auch:

Zum Erhalt, zum Verständnis und zum Leben einer Demokratie bedarf es einer umfassenden und allgemeinen Bildung mit Kopf. Herz und Seele. Die Freiheit, die eine echte Demokratie bietet, ist nur durch Verstehen und mutigen Einsatz zu deren Erhalt über die Bildung und das für die Demokratie zu entwickelnde Gefühl zu erreichen.

Ohne besonders gut gebildete und ausgebildete Menschen kann ein Land wie Deutschland - ohne nennenswerte Bodenschätze - im globalen >Wettstreit< nicht bestehen oder (in Wohlstand) überleben. Das heißt, dass alle Begabungen erkannt, geweckt, gefördert und genutzt werden müssen. Dafür bedarf es vom Staat und von jedem einzelnen Bürger großer Anstrengungen. Es gilt schon das Kind auf lebenslanges Lernen vorzubereiten und es dorthin zu führen - ohne Überbelastung. Das gelingt nur mit Energie, Willenskraft, Ausdauer, Arbeitswillen, großer Geduld und persönlichem Einsatz von Lehrenden und Lernenden, mit Toleranz und Kreativität. Die Eltern stehen in der Pflicht, weil sie - nach Beratung mit dem Lehrkörper - über die Schullaufbahn Ihrer Kinder entscheiden.

Ohne Bildung, Wissen, Lernbereitschaft - nicht nur im wissensmäßigen Bereich, sondern auch im sozialen Verhalten - hat Deutschland keine Überlebenschance. Ein gebildeter und zur Toleranz erzogener Mensch kennt keine Fremdenfeindlichkeit, weil er sich nicht vor dem Fremden, dem Anderen, fürchtet, sondern wissbegierig, neugierig und offen auf den Anderen, auf das Andere, zugeht, aufnimmt, was für ihn gut und nützlich ist, ohne sich dabei selbst zu verlieren oder sich selbst untreu zu werden. Die Fähigkeit, das Können, Positives zu erkennen und Negatives auszusortieren gehört zur Bildung dazu.

Die Demokratie braucht für und durch ihre Bürger eine umfassende Bildung. Dazu gehören kleine Klassen, hochmotiviertes, außerordentlich gut ausgebildetes und einsatzfreudiges Lehrpersonal, ein gutes Lernumfeld, Verständnis und klare Regeln für die Kinder, Lerninhalte, die die Idee des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates lehren und auf das Leben (Berufsleben) vorbereiten durch intensive Vermittlung eines Allgemeinwissens und besonders geförderte Kenntnisse eigener Schwerpunkte. Freiheitsliebe, Tolereranz (jedoch keine Selbstverleugnung oder Selbstaufgabe oder gar die Unfähigkeit, sich zu wehren), Solidarität, Achtung vor dem anderen Menschen, soziales Verhalten, Entwicklung oder Weiterführung der lebenslangen Lernfähigkeit und den Willen, das auch zu tun, Freude am Leben, Freude an der Arbeit, Liebe zur Natur und Umwelt, Erziehung zur Sparsamkeit (nicht Geiz) und Vieles andere mehr sollte - muss - in der Schule vermittelt werden. Vor ALLEM: Erziehung zum freien, selbständigen und denkenden Menschen.

Dafür müssen im Erziehungsbereich/Lernbereich Voraussetzungen für alle Kinder und Lernenden geschaffen werden. Dabei liegt mir der Kinderschutz in jedem Lebensalter und allen Lebensbereichen besonders am Herzen.
01. Kinderkrippe ( Angebot an alle, acht Kinder in der Hortgruppe) / Bezahlung des Personals wie Grundschullehrer/innen
02. Kindergarten, verbindlich, kostenfrei / Bezahlung der Erzieherinnen siehe 01
03. Vorschule/Vorklasse ab dem 5. Lebensjahr, bundesweit, verbindlich / Bezahlung des Personals siehe 01
04. Sonderschulen für besondere oder nicht vorhandene Begabungen, also auch sog. ,,Eliteschulen"
05. gesamtschulartiger Unterricht bis Klasse 10 für alle. Berufs- oder Betriebspraktika sind von allen SS wahrzunehmen.
06. Nach dem 10. Schuljahr sollen alle SS ihrem Wunsch und/oder ihrem Können gemäß entweder eine Berufsausbildung durchlaufen oder eine weiterführende Schule besuchen. Wo es nötig erschein oder ist, muss eine soziale und/oder psychologische Unterstützung durchgeführt werden. Jedem Mensch sollen alle Richtungen der Weiterentwicklung offen stehen. Menschen mit körperlichen oder seelischen Schwierigkeiten bedürfen besonderer Zuwendung. Schulen sollten in erreichbarer Nähe sein.
07. Als Zugangsvoraussetzung zum Studium reicht der Gesellenbrief, er ist bei einem handwerklich ausgebildeten und studienwilligen Menschen dem Abitur gleichzusetzen. Ist eine zweite Fremdsprache Voraussetzung, genügt ein Volkshochschulzertifikat.
08. Zu allen Punkten: Höchstbesuchsziffern pro Lerngruppe / Klasse sind 16 Schüler(innen) (ab 20 wird geteilt).
09. Zu allen Punkten: Der Unterricht, die Betreueung findet ganztags statt. Frühstück und Mittagessen werden unentgeltlich verabreicht.
10. Pro Aufenthaltsjahr in Schule und Betreuung werden bundesweit die je vier selben Gedichte und Lieder richtig auswendig gelernt (wir singen viel zu wenig in der Schule), bis ins zweite Schuljahr je vier Märchen dazu, ab dann - bis ins 7. Schuljahr - je vier Sagen, anschließend bis Ende des Schulaufenthalts wenigstens eine Lektüre. Der Besuch einer Theateraufführung und der Besuch einer Musikaufführung ist ab dem 9. Schuljahr Pflicht.
11. Lehr- und (wo nötig) Lernmittel sind frei. Wer die ihm anvertrauten Bücher nicht pflegt, zahlt dafür.
12. Integrationsmaßnahmen für Kinder, die Schwierigkeiten sozialer, kultureller oder sprachlicher Art haben, sind unbedingt zu ergreifen und ihr Besuch ist durchzusetzen. Gegebebenenfalls ist eine Sprachförderung der Mutter/des Vaters nötig. auch sie ist durchzusetzen, weil sonst ein Verbleib in Deutschland sinnlos ist.
13. Unterrichtsprinzip in allen Fächern ist Deutsch. Mehrsprachigkeit ist als Bereicherung willkommen, soll gefördert und ausgebaut werden.
14. Privatschulen (auch die von Religionsgemeinschaften betriebenen) unterliegen der staatlichen Aufsicht, ihre Lerhinhalte sind denen der öffentlichen Schulen gleich. Lerninhalte dürfen in keiner Weise dem Grundgesetz widersprechen, sie müssen verfassungskonform sein. Rechtstreue ist zu fordern. Schulen, die sich daran nicht halten, werden ohne jede Entschädigung geschlossen. Privatschuen unterliegen der Aufsicht des Staates.
15. Die nächstgelegene Schule sollte die Regelschule sein, jedoch entscheiden die Schulen selbständig über die Aufnahme der Schüler.
16. In der Erwachsenenbildung ist besonderer Wert auf einen guten Spracherwerb solcher Erwachsener zu legen, die längerfristig in Deutschland bleiben wollen.
17. Integrationskurse für Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft mit dem Ziel der Assimilation erwerben wollen, sind einzurichten.
18. Der sogenannte Zweite Bildungsweg ist zu fördern.
19. Die Verbindungen zwischen Wirtschaft, Schulen und Universitäten sind (wo nicht vorhanden) einzurichten und zu fördern.
20. Die Forschung auf allen Gebieten genießt höchste Aufmerksamkeit und muss optimal gefördert und unterstützt werden. Zwei Prozent des Staatshaushaltes und darüber sollten angesetzt werden.
21. Betriebe - gleich welcher Art - sorgen durch Weiterbildung und/oder Umschulung für Fachkräfte auf besonderen Gebieten, so dass ein Fachkräftemangel weitgehend vermieden werden kann. Auf das Wissen und Können, auf die Erfahrung älterer Arbeitnehmer zu verzichten, scheint mir töricht und dumm, weil der Wirtschaft und dem ganzen Land abträglich.
22. Schulen sollen bei der Auswahl des Lehrkörpers mitbestimmen dürfen.Lehrkräfte müssen ihren Lehrautrag lebendig und interessant gestalten.
23. Schulen und Universitäten sollen über ihren Haushalt (Etat) selbst bestimmen dürfen; die zugewiesenen Mittel müssen ausreichend sein. Sonderprojekte erhalten Sondermittel.
24. Gebäude, Anlagen und Ausstattung unterliegen der Obhut der ,,Öffentlichen Hand".
25. Ein ,,Soziales Jahr" für alle Schulabgänger sollte ernsthaft erwogen werden.

Die Lehrpläne sind so zu entrümpeln, dass ein normal begabter Mensch die Hochschulreife nach 12 Jahren Schule errichen kann. Das bedeutet, dass ein Studium ein Jahr früher abgeschlossen werden kann. Bei den vorgenannten Bedingungen wäre es möglich.
Bei allem Lernen: genügend Zeit für außerschulische Aktivitäten wie Spielen, Freundschaften, Vereinsmitgliedschaft, eigene Ideen verwirklichen, sollte ermöglicht werden.

Alle Bildungseinrichtungen - ob staatlich oder privat - sollen autonom im Wettbewerb untereinander stehen; Lehre und Forschung sind frei, unterliegen jedoch den in unserem Land gültigen und entstandenen ethischen Grundwerten, die sich der Zeit anpassen oder die Zeit gestalten.
Eine zentrale Vergabestelle von Studienplätzen kann Chancengleichheit zum Erhalt eines gewünschten Studienplatzes erleichtern. Studienplätze in ausreichender Zahl sind zur Verfügung zu stellen. Bezahlbare Wohnungen allerdings auch.
Einiges lässt sich sofort realisieren, ohne finanziellen Aufwand sogar. Das mit den kleinen Klassen, haben alle Regierrungen, insbesondere die Landesregierungen, verschlafen. Bildung geht alle an, nicht nur die Länder.

Sehr verehrte Frau , ich hoffe, ich habe ihre Geduld nicht zu sehr in Anspruch genommem. Besten Dank, dass Sie das alles gelesen haben.

Mit feundlichen Grüßen
Adolf Breitmeier
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
07.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Breitmeier,

was ist ihre Meinung zu Internetwahlen?

Immer wieder wird gefordert, die Stimmabgabe im Internet zu ermöglichen. Schließlich ist das Netz heute ein normaler und selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Ich bin trotz dem dagegen!

Internetwahlen sind nicht sicher. Man muss nur den richtigen Hacker engagieren und schon bekommt man sein Wunschergebnis. Noch schlimmer wird es, wenn die NPD ihn bezahlt. Dann haben wir diese Partei im Bundestag sitzen.

Werden Sie sich im Bundestag für ein Verbot von Internetwahlen einsetzen?

In Darmstadt gibt es Internetwahlen bereits. Bei der letzen Europawahl konnten dort die Bürger(innen) ihre Stimme im Netz abgeben. Wussten Sie das? Werden Sie, bzw. ihre Partei, sich dafür einsetzen, dass die Stadt dies unterlässt?

Freundliche Grüße
Antwort von Adolf Breitmeier
2Empfehlungen
10.08.2009
Guten Tag, sehr geehrter Herr !

Ich wusste nicht, dass in Darmstadt bei der Europa-Wahl per Internet abgestimmt werden konnte. In meiner Heimatgemeinde, Münster, wurde weiterhin der einfache, millionenfach bewährte Gang zur Urne praktiziert. Ich werde in Darmstadt beim Magistrat und Oberbürgermeister nachfragen, welche Vorteile man bei einer virusanfälligen Internetabstimmung sieht und warum man sich doppelte Arbeit macht. Dabei gehe ich davon aus, dass Menschen ohne Internetanschluss dennoch ,,althergebracht" wählen konnten. Möglicherweise werden ,,wir" eines Tages alle vernetzt sein - und auch richtig damit umgehen können(?). Vielleicht ist das Netz dann wirklich vor Hackern sicher, das kann man nicht ausschließen. In Diktaturen wie im Iran, Sudan, Ägypten, Venezuela usw. (ich weiß, dort darf man aus vorgegebenen und ausgelesenen Kandidaten wählen, so dass eine Manipulation nur in Extremfällen wie gerade jetzt in Iran ,,nötig" ist) könnte man ganz leicht das Wahlergebnis wunschgemäß verkünden. Bei uns können (und werden) Hacker das Ergebnis manipulieren, weil das Internet (noch) nicht sicher ist. Sie haben recht, Linke, Rechte und Islamgläubige sind am ehesten daran interessiert, ,,ihre" Leute in Position zu bringen. Mit dem Internet ist das nach meiner Meinung leichter zu bewerkstelligen.
Im Bundestag würde ich mich für die Beibehaltung der jetzigen Form der Abstimmung einsetzen, denn selbst die Briefwahl ist so abgesichert, dass die Anonymität der Abstimmenden gewahrt bleibt (es sei denn, in einer Stadt/Gemeinde gäbe es nur eine/n Briefwähler/in).
Ich bin sicher nicht altmodisch und das Internet bietet eine früher nicht geahnte Fülle von bergrüßenswerten Kommunikationsmöglichkeiten - aber leider auch die Möglichkeit für Betrug und Ausspähen von persönlichen Daten. So lange kein völlige Gewähr gegeben ist, dass wirklich alles mit rechten Dingen zugeht, sollten wir beim Altbewährten bleiben. Altes ist nicht immer schlecht. Nachdem ich obige Antwort ins ,,Unreine" geschrieben hatte, habe ich bei den anderen Kandidaten des Wahlkreises ,,gespickt". Jetzt wird es ihnen sicher schwer fallen, ihre Stimme ,,richtig" zu geben. Es wäre schön, wenn Sie das Kreuz für die Erstimme bei mir machen würden (bitte schmunzeln).

Mit freundlichen Grüßen
Adolf Breitmeier
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
08.08.2009
Von:
- Dr.

Sehr geehrter Herr Breitmeier,

leider war meine letzte Frage nicht klar formuliert. Hier nochmals meine Frage:

Ist die ADM für Volksabstimmungen und Referenden auf Bundesebene?
Antwort von Adolf Breitmeier
2Empfehlungen
10.08.2009
Guten Tag, sehr geehrter Herr !

Ihre Frage beschäftigt viele Menschen und ist gerade im Hinblick auf die Zustimmung unseres Landes zur EU-Verfassung (Lissabon-Vertrag, dessen Inhalt und Tragweite von vielen Abgeordneten gar nicht erfasst wurde und vom BVG nach meiner Meinung nicht hinreichend korrigiert wurde) oder dem Beitritt der Türkei zur EU (dessen Auswirkungen unseren ,,führenden" Politiker aller Parteien zwar völlig klar, aber auch völlig Wurst sind), ein hoch brisantes und interessantes Thema.

Die Allianz der Mitte hat hierzu ganz genaue Vorstellungen. Volksabstimmungen und Referenden sind ein Kernanliegen der ADM zu Durchsetzen von Mitbestimmung durch Volksabstimmung und Referendum auf allen Ebenen nach schweizer Vorbild - mit dem Ziel, einer vom Volk beschlossenen neuen deutschen Verfassung gemäß Artikel 146 unseres Grundgesetzes. Er ist der letzte Artikel in unserem Grundgesetz, vielleicht wird deshalb nicht gerne an ihn gedacht, dabei ist er so wichtig!

Da Deutschland seit 1948 lediglich eine Übergangsregelung als Grundgesetz besitzt und keine Verfassung, die vom Volk in einer Abstimmung beschlossen worden ist, so wie es das Grundgesetz in Artikel 146 vorsieht, ist dies eine der ersten Aufgaben, die der deutsche Staat erfüllen sollte, um der Demokratie in Deutschland eine grundlegende Legirimation zu geben. (Übrigens, das Grundgesetz wurde für das deutsche Volk gemacht, nicht für eine Mehrheitsgesellschaft, dieser dumme Ausdruck wird von dummen Politikern oft benutzt und beinhaltet, dass es auch ein konkurrierende Minderheitsgesellschaft parallel dazu gibt, die die Mehrheit anstrebt - und dann das Grundgesetz oder Verfassung neu schreibt!)

Dazu sind präzise Vorgaben in Artikel 20 des Grundgesetzes für bundesweite Volksinitiativen bei eine Million Unterstützern und für ein Referendum bei 500.000 Unterstützern über alle Themen in Vorstufe zur Verfassung im GG zu verankern.
Sie sehen, wir legen die Hürden - zu Recht - sehr hoch. Das bedeutet aber andererseits,dass ein bundesweit ernsthafter Wille und eine tiefe Überzeugung vonnöten sind, um eine Volksabstimmung herbeizuführen.
Bei den beiden vorgenannten Punkten oder dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, würde die ,,Regierung" sofort eines anderen belehrt -
und ignoriert den Willen des Volkes.

Deshalb werde ich mich bei einer Wahl in den Bundestag für Volksentscheide mit aller Kraft einsetzen.

Was mich immer wieder wundert, selbst Mitglieder der regierenden Parteien oder Mitglieder von Parteien, die schon feste mitregiert haben, sind für Volksabstimmungen. Entweder spiegeln sie uns etwas vor - dann sind sie nicht wählbar; oder sie haben in ihrer Partei selbst als Abgeordnete keinen Einfluß - auch dann sind sie nicht wählbar.

Sehr geehrter Herr , besten Dank für Ihre Frage;
ich verbeleibe mit freundlichen Grüßen
Adolf Breitmeier
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Frage zum Thema Finanzpolitik
10.08.2009
Von:

Wie stehen Sie zur derzeitigen Bail out Politik der Regierung bei Banken ?
Antwort von Adolf Breitmeier
1Empfehlung
11.08.2009
Herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellstmöglich bearbeiten. Besuchen Sei uns wieder ein mal!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre GenerationenPartei - A D M - Allianz der Mitte
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Ihre Frage an Adolf Breitmeier
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