Adolf Breitmeier (ADM)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Adolf Breitmeier
Jahrgang
1937
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Pensionär, ehemals Rektor GS Dieburg
Wohnort
Münster Kreis Darmstadt-Diebur
Wahlkreis
Darmstadt
Ergebnis
0,2%
Landeslistenplatz
13, Hessen
(...) Visionen sind in allen Lebensbereichen wichtig - und Herr Steinmeiers Vision ist eigentlich prima. NUR: Die spd stellt seit Jahren den Arbeitsminister. (...)
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Adolf Breitmeier hat bisher noch nicht am Kandidaten-Check teilgenommen.
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Frage zum Thema Umweltpolitik
13.08.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Breitmeier,

als Mitglied der IPPNW möchte ich 2 Fragen an Sie stellen:

Wird Ihre Partei den Atomausstieg nach dem derzeit geltenden Atomgesetz fortsetzen?

Werden Sie sich dafür einsetzen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz so fortzuschreiben, dass insbesondere der dezentrale Ausbau der Photovoltaik und der Windenergie beschleunigt wird?

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Antwort von Adolf Breitmeier
1Empfehlung
13.08.2009
Herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellstmöglich bearbeiten. Besuchen Sei uns wieder ein mal!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre GenerationenPartei - A D M - Allianz der Mitte
Ergänzung vom 13.08.2009
Guten Tag, sehr verehrte Frau Dr. !

Deutschland ist ein energiehungriges und in hohem Maße energieabhängiges Land. Die ADM ist der Ansicht, so schnell wie möglich aus der Abhängigkeit von Atomenergie herauszukommen. Das heißt, wenn wir eher als gesetzlich (und vertraglich) vorgesehen aussteigen können, weil wir genügend erneuerbare und/oder atomunabhängige Energie zur Verfügung haben, dann müssen wir das tun! Deshalb sollten die Laufzeiten den Möglicheiten angepasst werden. Einer Verlängerung der Restlaufzeiten darf auf keinen Fall zugestimmt werden, weil sonst Forschung, Fortschtritt und Entwicklung erneuerbarer oder atomunabhängiger und umweltverträglicher Energieerzeugung nicht in angemessener Weise erfolgen würden. Der Atommüll ist unser größtes Problem. Denk ich an Assen in der Nacht... Von der damaligen Umweltministerin Merkel wurde ein chaotisches Lagersystem gestattet und gefördert, das es eigentlich unmöglich macht, den dort unsicher und unprofessionell gelagerten Atommüll jemals richtig und gefahrlos zu entsorgen. Ich hoffe auf einen Ionenantrieb, der es uns gestattet, das Teufelszeug in die Sonne zu schießen. Ein Ausstieg, um dann von anderen Ländern Atomstrom zu beziehen, wäre allerdings auch nicht sehr sinnvoll.

Zur zweiten Frage: Als ich das erstemal ein Dach mit Photovoltaikanlage sah, dachte ich, das müsste eigentlich gesetzlich auf jedes Haus, an jede (Süd)Fassade. Hier müssen staatlicherseits größere finanzielle Anreize gegeben werden, denn nicht jeder Hausbesitzer kann sich eine solche Anlage leisten und nicht überall passt eine solche Anlage hin. Aber wo es geht, da sollte man sie bauen. Aber nicht nur auf oder an Häusern, sondern auch in Energieparks sollte man investieren. Da bei uns in Deutschland zumeist nur relativ kleine Areale zur Verfügung stehen, ergibt es sich von selbst, dass diese Anlagen dezentral angelegt werden. Windkraftanlagen sind dort aufzustellen, wo Menschen nicht durch Schattenwurf belästigt werden. Wie man unsere Vogelwelt vor den Rotoren schützt, das müssen wir noch herausfinden. Da Sonne und Wind nicht immer zur Verfügung stehen, neige ich persönlich zum Nutzen der Erdwärme im großen Stil, privat wird sie schon vielerorts benutzt. Geothermie reicht für die nächsten 320 Millionen Jahre - ob es dann noch Menschen gibt? ,,Mein" Stromlieferant hat errechnet, dass wir in Deutschland 600 mal mehr Strom mit Erdwärme erzeugen könnten - wenn wir das wirklich wollten - als wir brauchen. Billiger wird der Strom dadurch wahrscheinlich nicht, weil das Erzeugen schwierig und teuer ist. Erdbewegungen und Erschütterungen bis zu kleinen Beben sind möglich. Aber wir wären völlig unabhängig von jedem Lieferanten. Vielleicht gelingt es unseren Wissenschaftlern, einen Fusionsreaktor zu bauen - dann wären wir auf der ganzen Welt aller Energiesorgen ledig. Ich bin ein bisschen ins Schwärmen gekommen mit Ionenantrieb und Fusionsreaktor. Aber erneuerbare Energie - wenn sie nicht auf Kosten der Ernährung geht (wo Raps steht, da wächst kein Roggen) - muss gefördert werden, weg vom Atomstrom - aber da bin ich wieder am Anfang.

Sehr verherte Frau Dr. , nochmals besten Dank für ihre Frage. Mit freundlichen Grüßen Adolf Breitmeier

Solarenergie aus der Wüste - eine tolle Idee; eine bewundernswerte technische Leistung; selbst der nahezu verlustfreie Transport scheint möglich. Nur auf die politische Stabilität der Durchgangsländer haben wir als Abnehmer keinen Einfluss. Und ob wir Licht haben oder nicht, das entscheiden dann Leute wie Ahmadinedschad.
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
13.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Breitmeier,

bei der Demonstration am Samstag, den 12. September 2009 in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst" kam es zu brutalen übergriffen seitens von Polizisten auf Demonstranten, die in Körperverletzung resultierten. Aufgrund dessen, würde ich gerne wissen, wie sie zu einer speziellen Kennzeichnung von Polizisten stehen würden. Denn in Fällen von Polizeibrutalität, die nicht so gut dokumentiert sind wie der Vorfall vom 12.09, ist es teilweise schwierig, die agierenden Polizisten eindeutig zu identifizieren. Daher hat der Chaos Computer Club vorgeschlagen, jedem Polizisten eine auf der Uniform eindeutig sich- und lesbare Identifikationsnummer zu verpassen. Diese Nummer hätten den Vorteil, dass der Datenschutz des Polizisten gewährleistet ist, gleichzeitig aber polizeiintern es einwandfrei möglich ist, die Nummer zurückzuverfolgen. Daher könnten straffällige Polizisten schnell ausfindig gemacht werden, was den Bürgern vorallem in kritischen Situationen, die dafür bekannt sind, Gewalt von beiden Seiten, wie beispielsweise Fußballspiele, hervorzurufen, zu gute kommen würde.
Halten sie dies für einen realistischen und umsetzbaren Vorschlag und würden sie sich für sowas im Bundestag einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Adolf Breitmeier
bisher keineEmpfehlungen
18.09.2009
Guten Tag, sehr geehrter Herr !

Besten Dank für ihre Frage! Brutalität und Gesetzeswidrigkeit, Schlägertum und bösartige Zerstörung lehne nicht nur ich, sondern auch meine Partei grundsätzlich ab - gleichgültig, von welcher Seite diese Abscheulichkeiten ausgehen.

Da ich schon selber demonstriert habe, friedlich und unbewaffnet, wie es das GG für Deutsche vorsieht, ist ein brutales Vorgehen der Staatsmacht in einem solchen Falle zu ahnden - und eine Kennzeichnung der Polizisten wäre zur Identifikation hilfreich.
Nicht jeder Polizist ist von Natur aus böse, nicht jeder Polizist ist von Natur aus gut. Manche schlagen zu, manche nicht.

Jedoch hat jede Madaille zwei Seiten.
Da aber auch bei den Demonstranten von Natur aus nicht jeder gut und nicht jeder böse ist (manche schlagen zu, zünden Autos an, zerstören, was immer sie zerstören können - andere demonstrieren friedlich), sollten auch die Demonstranten kenntlich gemacht werden.

Dann könnten auf beiden Seiten ganz schnell die Bösen von den Guten unterschieden werden, man könnte die Guten loben und die Bösen bestrafen.
Ich nehme an, dass ihnen mein weitergehende und gerechtere Vorschlag zusagt, weil dann paritätische Verhältnisse hergestellt würden. Alle, restlos alle würden sich gesittet benehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie nur die Polizisten gekennzeichnet haben wollen!

Ich bin ganz ihrer Meinung, dass sich jeder Mensch - nicht nur im Parlament, sondern überall - für einen gesitteten und nicht feindlichen Umgang der Menschen untereinander - auch bei sehr antgegengesetzter Meinung -einsetzen muss. Ich finde ihre Idee gut, und ich nehme an, dass Sie meinen erweiterten Vorschlag begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen
Adolf Breitmeier
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