Wolfgang Meckelburg (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Wolfgang Meckelburg
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Oberstudienrat a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Gelsenkirchen
Landeslistenplatz
31, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Ich spreche mich klar gegen eine Nährwertkennzeichnung ausschließlich auf der Basis eines einfachen Farbpunktesystems aus, wie sie die Ampelkennzeichnung vorsieht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
24.05.2009
Von:

Sehr geehrte Herr Meckelburg,

Sie müssen in den letzten Wochen bestimmt häufig Fragen zum Waffenrecht beantworten.

Zuerst der Massenmord in Winnenden, der die Sportschützen genauso erschüttert hat wie den Teil der Bevölkerung, der mit Waffen nichts zu tun hat, danach der Mehrfachmord in Eislingen. Diese unbegreiflichen Taten wurden von den Medien ausgiebig gegen die legalen Waffenbesitzer aus populistisch und gewinnträchtigen Auflagen, meiner Meinung nach, ausgenutzt ohne ausreichend recherchiert zu haben. Sicher können auch die Argumente der Befürworter des legalen Waffenbesitzes als populistisch betrachtet werden. Nun die "schnelle" Reaktion aus der Politik, wo je nach Partei mehr oder weniger so getan wird, als ob durch eine weitere Verschärfung des Waffenrechts die Gefahr von Amokläufen nennenswert vermindert könnte.

Wir Sportschützen haben in den letzten Jahren die Aufbewahrungsvorschriften erfüllt und z.T. beträchtliche Summen in Stahlschränke investiert. Die jetzt anstehende Anschaffung von biometrischen Blockiersystemen bedeutet für uns eine kollektive, sinnlose Geldstrafe - Ausfluss des Aktionismus mancher Parlamentarier.

Es gibt zur Zeit nur einen Anbieter, die Firma Armatix. Und deren Produkt war einem Test in der Fachzeitschrift VISIER ( Heft 3/09, S.96ff ) zufolge innerhalb von zwei Minuten außer Kraft gesetzt.

Ich bin Mitglied der SV Gussenstadt und dort als Sportschütze im Sport wie auch ehrenamtlich aktiv, kenne also die Befindlichkeit der Schützen in unserer Gegend.

Ganz gleich, aus welchem Gau ein Schütze stammt - er fühlt sich als gesetzestreuer Bürger schikaniert und unter Generalverdacht gestellt.

Nach der langen Vorrede meine Fragen:

Wie stehen Sie als Abgeordneter zu den geplanten Verschärfungen des Waffenrechts?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
10.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Meckelburg,

angeheizt durch die aktuelle Forderung von OB Baranowski aus Gelsenkirchen nach einem Revier OB würden wir gerne wissen
wie Sie bzw. die CDU in GE zum Thema Ruhrstadt respektive Stadt Ruhr stehen?

Für mich übrigens ein furchtbarer Gedanke!

Aber ganz konkret gefragt, was halten Sie von der Zusammenlegung aller Reviergemeinden zu einer einzigen Stadt, unter Aufgabe
der Selbstständigkeit der jetzigen Städte wie Essen, Bochum, Gelsenkirchen oder Hamm.

Für eine Rückäußerung (gerne auch per E-Mail) ihrerseits wäre ich ihnen sehr dankbar.


Freundliche Grüße

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Frage zum Thema Verbraucherschutz
10.07.2009
Von:

Wie stehen Sie zur Lebensmittelkennzeichnung? Sind Sie für eine Ampelkennzeichnung? Werden Sie sich in der nächsten Legislaturperiode (falls Sie gewählt werden) dafür einsetzen?

Antwort von Wolfgang Meckelburg
2Empfehlungen
13.07.2009
Wolfgang Meckelburg
Sehr geehrte Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema "Ampel" - Kennzeichnung von Lebensmitteln.
Ich spreche mich klar gegen eine Nährwertkennzeichnung ausschließlich auf der Basis eines einfachen Farbpunktesystems aus, wie sie die Ampelkennzeichnung vorsieht.

Eine Kennzeichnung per Farbpunkt vermittelt schlichtweg irreführende Informationen. Nahrungsmittel werden dadurch in "gute" und "schlechte" eingeteilt. Es gibt aber keine "richtigen" oder "falschen" Lebensmittel, die man einfach so in "rot" oder "grün" einteilen kann.

Entsprechen sind Lebensstil und entsprechendes Ernährungsverhalten des Einzelnen. Um dies beurteilen zu können, brauchen die Verbraucher Informationen, z.B. die Angabe von Nährwerten auf der Verpackung. Für mich steht das Leitbild des informierten, eigenverantwortlich handelnden Verbrauchers und Konsumenten im Vordergrund. Deshalb lehne ich eine stigmatisierende irreführende Ampelkennzeichnung ab.

Viele Ernährungswissenschaftler kritisieren zudem, dass die Ampelkennzeichnung zu sehr auf das einzelne Produkt abzielt. Wichtiger ist vielmehr die Beurteilung der Gesamtkalorienaufnahme am Tag. Wissenschaftlich wird es kaum möglich sein, generell gültige Kriterien zur Ampelkennzeichnung über die unterschiedlichsten Produktgruppen zu definieren.

Eine Kennzeichnung von Nährwerten auf der Verpackung kann immer nur ein Baustein sein. Auch die vor einigen Monaten vorgestellte Nationale Verzehrstudie belegt, dass Verbraucher auch andere Faktoren wie Kochsendungen oder Werbung in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Grundsätzlich ist aber auch ein besseres Ernährungswissen notwendig. In den Familien muss Ernährung wieder in den Mittelpunkt rücken.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Meckelburg
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Frage zum Thema Soziales
19.07.2009
Von:

Werter Herr Meckelburg,

sie haben am 28.5.2009 gegen die Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige gestimmt.

Das finde ich schlecht, insbesondere da ich jeden Tag die menschunwürdige Situation am Kottbusser Tor in Berlin sehe. Dort wird genau diese Personengruppe von der Berliner Polizei tagtäglich drangsaliert.

Können Sie mir ihre Beweggründe nennen?

grüße,

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Frage zum Thema Soziales
09.08.2009
Von:

Guten Tag Herr Meckelburg,

ich habe eine Frage zur Kranken- und Pflegeversicherung:

Die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und eine betriebliche Sozialeinrichtung des Bundeseisenbahnvermögens (BEV). Sie gewährt ihren Mitgliedern Leistungen in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen sowie bei Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten. Die KVB betreut zur Zeit 226.000 Mitglieder. Zusammen mit den mitversicherten Angehörigen haben annähernd 374.000 Versicherte Anspruch auf Leistungen der KVB.

Ich komme bin als ehemaliger Bundesbeamter (nicht Bundesbahn) seit 1965 freiwillig in der GKV versichert und bin Beihilfe berechtigt. Bei Wahl der Kostenerstattung leiste ich nicht unerhebliche Zuzahlungen, ähnlich wie die Bundesbahner bei der KVB. Der KVB-Leistungskatalog ist eher umfangreicher. Der vergleichbare Beitrag liegt bei ca. 200 € monatlich bei der KVB gegenüber ca. 500 € bei meiner GKV.

Wie ist der erhebliche Beitragsunterschied zu erklären? Ist es möglich, mich in der KVB versichern zu lassen? Und falls nein, besteht die Aussicht, dass sich die KVB künftig teilweise öffnet?

Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße!

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