Wolfgang Jüttner (SPD)

Wolfgang Jüttner
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Soziologe M.A, Niedersächsischer Umweltminister a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
Wohnort
-
Wahlkreis
Hannover-Linden
Ergebnis
46,1%
Landeslistenplatz
1
(...) Auch Herr Wulff und ich nehmen an diesem Duell "nur" als Gäste des NDR teil. (...) Als Begründung wird dort angeführt, dass sonst die einzelnen Themenschwerpunkte nur in der Konfrontation von zwei Parteien sinnvoll diskutiert und die Unterschiede herausgearbeitet werden können. (...)
 
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Frage zum Thema Landwirtschaft / ländlicher Raum
22.01.2008
Von:
-

Guten Abend Herr Jüttner,
wissen Sie von folgender biologischen Entdeckung?

"Ende der 80er-Jahre gelang den Schweizer Forschern Dr. Guido Ebner und Heinz Schürch beim Pharmariesen Ciba (Novartis) eine sensationelle Entdeckung: In Laborexperimenten setzten sie Getreide und Fischeier einem »elektrostatischen Feld« aus – also einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fliesst.

Resultat: Wachstum und Ertrag konnten in diesem so genannten »E-Feld« massiv gesteigert werden – noch dazu ohne Dünger oder Pestizide! Gleichzeitig wuchsen dabei völlig überraschend »Urzeitformen« heran, die längst ausgestorben sind: Ein jahrmillionenalter Farn, den kein Botaniker bestimmen konnte. Urmais mit bis zu zwölf Kolben pro Stiel, wie er einst in Südamerika spross. Und ausgestorbene Riesenforellen mit Lachshaken. [..]"
www.urzeit-code.com

Der heutige Landwirt weiss längst von den Problemen der in ihrem Bereich eingesetzten gentechnisch verändertem Getreide. Auch die Imker bangen schon um ihre Existenzen. Als ehemaliger Umweltminister dürften auch Sie um die Problematik wissen.

Wann kann die deutsche Landwirtschaft, gemäß eines Erhaltungsplans, darauf hoffen das dem Ganzen Einhalt geboten wird?

erdverwachsene Grüße
Antwort von Wolfgang Jüttner
6Empfehlungen
23.01.2008
Wolfgang Jüttner
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Zuschrift.

Ich muss bekennen, dass die Informationen in Ihrer Anfrage für mich Neuland darstellen. Derzeit habe ich - wie Sie sicherlich verstehen werden - keine Zeit, mich in das Thema einzuarbeiten.

Allerdings können Sie unserem Wahlprogramm entnehmen, dass sich die SPD für gentechnikfreie Zonen im Bereich der "grünen" Gen-Technik ausspricht, überall dort wo die Bevölkerung dies will.

Mit freundlichem Gruß, Wolfgang Jüttner
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
23.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Jüttner.

Ich bin Azubi zur Fachkraft im Fahrbetrieb bei der Üstra,ich möchte gerne von Ihnen wissen,was sie für den Öffentlichen Nahverkehr in Hannover machen wollen wenn sie und ihre Partei gewählt werden.
Antwort von Wolfgang Jüttner
1Empfehlung
25.01.2008
Wolfgang Jüttner
Sehr geehrter Herr ,

der ÖPNV gehört vor allem zu den Aufgaben der Gemeinden. Das Land betätigt sich hier nur als finanzieller Förderer. In dieser Funktion werden wir die bestehenden Zuschüsse nicht nur nicht streichen, sondern mit allen Kräften dafür sorgen, dass auch weiterhin in unseren Gemeinden ein gutes ÖPNV-Netz zur Verfügung steht.

Mit freundlichem Gruß, Wolfgang Jüttner
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Frage zum Thema Energie
23.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Jüttner,

Sie bzw. die SPD ist für den Ausstieg aus der Kernenergie?!
Ist das nichts anderes als eine Abhängigkeit vom Ausland zu schaffen?
Frankreich wie das Ausland setzt viel auf Atomkraft und baut die Kraftwerke von denen wir dann Strom teuer beziehen an die Grenze...
Wäre es nicht viel sinnvoller sichere und technisch moderne Atomkraftwerke in Deutschland zu betreiben und damit auch Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen...
Die jetzige Technik ist noch nicht ausgereift und verursacht nur einen erheblichen Preisaufschlag da die Grundlast von den Kraftwerken trotzdem mitgefahren wird...
Antwort von Wolfgang Jüttner
1Empfehlung
25.01.2008
Wolfgang Jüttner
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre E-Mail.

Ich verstehe Ihre Frage so, dass sie wissen wollen, wie und in welchem Zeitrahmen wir den Ausstieg aus der Atomenergie vollziehen wollen und ob dies für die Menschen mit Nachteilen verbunden ist. Damit ich präzise bleibe und mich nicht wiederhole, hänge ich Ihnen deshalb die entsprechenden Kapitel aus dem Regierungsprogramm der SPD an.

Mit freundlichem Gruß, Wolfgang Jüttner

Anhänge:
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Frage zum Thema Arbeit
24.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Jüttner!

Noch eine abschließende Frage auf Ihre Antwort vom 21.01.2008 zu den staatlichen Aufgaben. Wie steht Ihre Partei zum Rettungsdienst? Sieht sie die Aufgaben des Rettungsdienstes als staatliche Aufgaben an, oder wird der aktuelle Kurs, unterstützt vom neuen Niedersächsischen Rettungsdienstgesetz, "mehr Ehrenamt" und "Dumpinglöhne" durch Ihre Partei fortgesetzt?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Jüttner
2Empfehlungen
25.01.2008
Wolfgang Jüttner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Rettungsdienst ist und bleibt eine staatliche Aufgabe. Allerdings sind die ehrenamtlich Tätigen als Ergänzung des hauptamtlichen Rettungsdienstes unverzichtbar. Schon jetzt reichen bei Großschadenslagen bzw. beim Massenunfall verletzter oder erkrankter Personen die Kapazitäten des regulären hauptamtlichen Rettungsdienstes nicht aus.

Deshalb hatte die SPD in den Beratungen zum Rettungsdienstgesetz gefordert, dass die Vorhaltekosten für diese Reserven im Rettungsdienstgesetz geregelt werden.

Dumpinglöhne lehne ich - wie Sie aus meiner Mindestlohninititive erkennen können - ganz entschieden ab.

Mit freundlichem Gruß, Wolfgang Jüttner
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Frage zum Thema Arbeit
25.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Jüttner!

Die Antwort von Ihnen birgt eine kleine Hoffnung für das Fachpersonal im Rettungsdienst und Ihre Haltung zu Mindestlöhnen finde ich vorbildlich. Aber kennen Sie die aktuellen Löhne im Rettungsdienst und dies speziell in Niedersachsen? Aus Hannover kamen Horrorbotschaften mit Löhnen die 30% unter Tarif liegen. Was ist von der Politik zu der Problematik geplant?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Jüttner
7Empfehlungen
26.01.2008
Wolfgang Jüttner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre ergänzende Frage.

Ich beantworte diese Frage nicht aus dem Büro, sondern "auf Tour", also im Endspurt. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich am Wochenende die von Ihnen aufgeworfene Frage nach den Gehaltskürzungen nicht präzise beantworten kann. Mir ist davon aktuell nichts bekannt und ich erreiche mein Niedersachsen-Teammitglied Uwe Schwarz nicht, weil auch er im Endspurt ist. Sollten Sie aber Recht haben, dann kann ich Ihnen - vor dem Hintergrund unserer Mindestlohnposition hoffentlich für Sie glaubhaft - versichern, dass eine solche massive Kürzung mit mir nicht zu machen ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Jüttner
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