Wolfgang Große Brömer (SPD)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen

Angaben zur Person
Wolfgang Große Brömer
Geburtstag
23.05.1952
Berufliche Qualifikation
Ltd. Gesamtschuldirektor (beurlaubt)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Oberhausen
Wahlkreis
Oberhausen I über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
54,9%
Landeslistenplatz
-
(...) Im Übrigen würde mich interessieren, wie hoch denn wohl die durchschnittlichen Altersbezüge der Mitglieder des so genannten Bundes der Steuerzahler sind. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
03.07.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Große Brömer,
da ich meine Mülheimer Abgeordnete nicht fragen kann, Sie sich andererseits bereits mit dem Thema beschäftigt haben, möchte ich Ihnen noch eine kurze Frage zur Beamten-/Richterbesoldung stellen. Dass die Sachverständigen, deren Rat sich das Parlament zur Vorbereitung seiner Entscheidung bedient hat,den Gesetzentwurf für verfassungswidrig halten, wissen Sie bereits. Ich weiß daher nicht, wie Sie in Kenntnis dieses Umstandes für das Gesetz stimmen können.
Wie erklären sie sich aber, dass die SPD in Bayern im Rahmen der der Beantwortung der sog. Wahlprüfsteine die bekanntlich höhere bayerische Richterbesoldung ebenfalls als verfassungswidrig zu niedrig ansehen und die Landesregierung aufgefordert hat, diese zu erhöhen? Diese Doppelzüngigkeit einer Partei, die sich anschickt, die Bundesregierung zu stellen, kann ich mir nicht erklären.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort
Antwort von Wolfgang Große Brömer
bisher keineEmpfehlungen
05.07.2013
Wolfgang Große Brömer
Sehr geehrter Herr ,

meine Antwort in aller Kürze:
Selbstverständlich fließen die Stellungnahmen von Sachverständigen in die Diskussion über einen Gesetzentwurf und in die abschließende Beschlussfassung mit ein. Ob aber der vorliegende Entwurf tatsächlich verfassungswidrig ist, wird letztlich erst ein Verfassungsgericht entscheiden können. Welche Überlegungen innerhalb der bayerischen SPD zu der von Ihnen erwähnten Stellungnahme geführt haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Deshalb kann ich diese auch leider nicht kommentieren.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Große Brömer
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Frage zum Thema Schulen
16.01.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Große Brömer,

am 14.01.14 habe ich bei wdr5 verfolgt, dass eine Klage des Humanistischen Verbands NRW beim OVG Münster zur Einführung von Lebenskunde als Alternative zum Religionsunterricht zurückgezogen wurde, da der Verband die geforderten Mitgliedszahlen nicht vorweisen wollte oder konnte.

Ich, und wahrscheinlich viele andere Konfessionslose, hatten gehofft, dass es durch dieses Urteil möglich sein wird unseren Kindern eine Alternative zum Religionsunterricht anzubieten. Leider ist dies nun immer noch nicht der Fall. Praktische Philosophie wird leider, wenn überhaupt, erst ab der Sekundarstufe angeboten. Bis dahin haben viele Kinder in NRW nur die Möglichkeit zwangsweise am Religionsunterricht teilzunehmen oder durch dürftige Betreuungsmodelle (vorm Lehrerzimmer warten, in einer anderen Klasse hinten Zeit absitzen) die Stunde abzusitzen.

Wie kann es denn sein, dass es möglich ist, dass für 4386 alevitische SchülerInnen oder 1442 jüdische Schülerinnen jeweils ein eigener Unterricht angeboten wird, die Interessen der über 359000 Konfessionslosen aber überhaupt keine Beachtung finden? (Quelle: www.schulministerium.nrw.de )

Meine Frage daher an Sie: unterstützen Sie ein alternatives Religionsangebot für Konfessionslose, auch für Grundschulkinder? Gibt es Pläne in diese Richtung, dass hier ein Angebot geschaffen wird?


Über eine Antwort freue ich mich sehr!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Große Brömer
bisher keineEmpfehlungen
17.01.2014
Wolfgang Große Brömer
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage, in der Sie die wichtige Frage der Betreuung bzw. des Unterrichts für konfessionslose Schülerinnen und Schüler ansprechen. Ich teile Ihre Ansicht, dass eine reine Betreuung während des konfessionellen Unterrichts nicht ausreichend sein kann, sondern - durchaus auch für konfessionsangehörende Kinder - ein Fach "Praktische Philosophie", "Ethik" oder "Lebenskunde" alternativ notwendig wäre. Zurzeit gibt es meines Wissens allerdings keine konkrete Initiative, ein solches oder vergleichbares Fach für den Grundschulbereich einzurichten. Der dazu benötigte Bedarf an Stellenressourcen wäre zu groß - es sei denn, ein solches Fach würde als Ersatz für den konfessionsgebundenen Religionsunterricht unterrichtet. Dies ist jedoch in unserer Gesellschaft (noch) nicht mehrheitsfähig.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Große Brömer
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