Wolfgang Gehrcke-Reymann (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsangestellter / Journalist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Frankfurt am Main II
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Hessen
weitere Profile
(...) Wenn man überzeugt ist, dass die völlig ungerechte Verteilung von Armut und Reichtum weder natur- noch gottgewollt ist, sondern Menschenwerk, dann müssen Menschen diese Verteilung mit politischen Mitteln ändern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
nicht beteiligt
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
Fragen an Wolfgang Gehrcke-Reymann
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Internationales
14.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Gehrcke-Reymann,

Sie sind als ideeller Unterstützer der kolumbianischen Terrortruppe FARC bekanntgeworden. Treten Sie auch dafür ein, vergleichbare Streitkräfte in Deutschland aufzubauen, um Ihre parlamentarischen Aktivitäten zu ergänzen ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
2Empfehlungen
23.07.2009
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

ich bin seit langem bereits zur Erkenntnis gekommen, dass Gewaltanwendung politische Konflikte nicht wirklich lösen kann, insofern - entschuldigen Sie bitte - halte ich Ihre Frage für völlig unsinnig. Allerdings gehe ich davon aus, dass (nicht nur meine) parlamentarische Aktivitäten außerparlamentarische Unterstützung und vor allem außerparlamentarischen Antrieb brauchen. Gesellschaftlicher Wandel wird sich nicht zuerst im Parlament vollziehen.

Zur Voraussetzung Ihrer Frage verweise ich auf bereits gegebene Antworten, zum Beispiel auf die Frage von Herrn vom 28. Mai 2008.

Wolfgang Gehrcke

MdB Wolfgang Gehrcke
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kinder und Jugend
12.05.2009
Von:

KIndergeld für eine deutsches Kind wohnhaft in Ägypten

Sehr geehrter Herr Gehrcke,

wie ich erfahren habe, kann für deutsche Kinder z. B. in Marokko deutsches Kindergeld beantragt werden. Ist mit einer ähnlichen Entwicklung im Falle Ägypten im Rahmen des Europa-Mittelmeer- Abkommens in absehbarer Zeit zu rechnen? Im konkreten Fall handelt es sich um ein 8-Jähriges Mädchen, in Deutschland geboren, Mutter Deutsche und Vater ägyptische Abstammung mit deutschem Pass und Wohnsitz in Frankfurt am Main, von wo er als Arzt einen Handel mit medizinischen Geräten betreibt und steuerpflichtig ist.

Das Kind geht in Ägypten zur Schule.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
5Empfehlungen
24.06.2009
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

auf Ihre Anfrage musste ich mich erst einmal "schlau machen", wie man so schön sagt. Meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Familienrecht in der Fraktion haben bestätigt, dass es grundsätzlich die Möglichkeit gibt, unter bestimmten Voraussetzungen auch bei einem Aufenthalt der Kinder im Ausland legal Kindergeld zu erhalten. Nicht bekannt ist uns allerdings, ob und wie das Europa-Mittelmeer-Abkommen darauf irgend einen Einfluss hat. In dem konkreten Fall empfiehlt es sich aber doch, sich mit einer entsprechenden Anfrage an die zuständige Familienkasse zu wenden, da uns als Abgeordneten eine Rechtsberatung untersagt ist.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Wolfgang Gehrcke
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
08.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Gehrcke,

am 7 Juni 2009 votierten die Darmstädter Bürger mit 55% der Abstimmenden eindeutig gegen den Bau der geplanten Nordostumgehung.

Da aber 204 Stimmen zum in Hessen erforderlichen Quorum von 25% der Abstimmenden fehlten, gilt dieser Bürgerentscheid als "unecht" gescheitert.
Die Mehrheit der Abstimmenden will diese Strasse nicht, ganz besonders sichtbar an den Abstimmungsergebnissen in den betroffenen Wohngebietenl, obwohl diese ja angeblich entlastende Auswirkungen haben soll.

Wie werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Strasse NICHT gebaut wird?

MfG
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
6Empfehlungen
29.07.2009
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage und die Informationen dazu. Ich finde es auch sehr bedauerlich, dass ein Bürgerentscheid zu einem doch nicht unwichtigen Problem letztendlich an der mangelnden Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger scheitern musste. Wie werde ich mich für den ja immerhin doch zum Ausdruck gekommenen Mehrheitswillen der Betroffenen einsetzen?

DIE LINKE vor Ort und auch im Bundestag hat seit Längerem und an sehr verschiedenen Punkten ihre Zweifel an dem so genannten "Bedarfsplan für Bundesfernstraßen" deutlich gemacht. Das Projekt "B26/B42 – Nordostumgehung Darmstadt …" war in diesem Plan, der 2004 verabschiedet wurde, mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis von 3,6 notiert, was nach Auskunft unserer Fachleute erheblich unter den Mindestanforderungen (das Verhältnis sollte ca. 5 betragen) lag und liegt. Nun wird dieser "Bedarfsplan" zu Beginn der kommenden Legislatur (2009/2010) wieder auf den Tisch gebracht und einer Überprüfung bzw. Überarbeitung unterzogen. Ich habe Ihr Problem meinen Kolleginnen und Kollegen im Bereich Verkehrspolitik weitergegeben und wir werden bei den Beratungen zum "Bedarfsplan für Bundesfernstraßen" dieses wie auch einige andere Projekte sehr kritisch hinterfragen. Ich persönlich stimme mit Ihnen überein, dass dieses Projekt aufgegeben werden sollte, und werde mich in den Beratungen der Fraktion dafür einsetzen, dass DIE LINKE darauf hinwirkt, auf den Bau der Nordostumgehung zu verzichten.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Gehrcke
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema AWACS-Einsatz in Afghanistan
18.07.2009
Von:

Sg Herr Gehrcke,

mit Erstaunen habe ich hier auf der Internet-Seite gelesen, dass Sie an diversen Abstimmungen nicht teilgenommen haben. Warum?? Wofür haben wir Wähler Sie denn in den Bundestag geschickt??

MfG K.
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
2Empfehlungen
20.07.2009
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Liebe Frau ,

leider konnte ich aufgrund einer ernsthaften Erkrankung seit Mai nicht mehr an den Plenarsitzungen teilnehmen und also auch nicht an den Abstimmungen im Bundestag. Das Protokoll des Bundestages sieht allerdings keine Entschuldigung vor, so dass eben in jedem Falle der Nichtanwesenheit, aus welchen Gründen auch immer, nur das "nicht teilgenommen" zum Beispiel bei Namentlichen Abstimmungen erscheint. Inzwischen befinde ich mich auf dem Wege der Besserung, wie die Ärzte es immer so formulieren, und hoffe sehr, im September wieder in das politische Geschehen eingreifen zu können.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Gehrcke
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Internationales
23.07.2009
Von:

Vielen Dank Herr Gehrcke für Ihre Antwort auf meine Anfrage.
Trotzdem verstehe ich die Haltung der Linken nicht. Sie treten doch für die Abschaffung der NATO und der Bundeswehr ein. Wieso entschuldigen Sie immer noch die Tatsache das Venezuela und Kuba über Armeen verfügen? Entweder alle ohne Militär oder keiner. Zweitens wieso hat Venezuela das Recht auf militärische Mittel zurückzugreifen? Nach der Meinung der Linken ist Militär doch generell zu kritisieren. Dabei kann es doch keine Rolle spielen ob ein Land das andere Land evt. militärisch bedroht. Es ist doch unlogisch für die Abschaffung der Armeen zu sein, gleichzeitig gewissen Staaten dieses Militär aber zuzugestehen. Ich verstehe diese Logik nicht.

MFg

Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
bisher keineEmpfehlungen
04.08.2009
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

Wie ist eigentlich Ihre Haltung zum Militär? Und wie stehen Sie zur kolumbianischen Regierung?

Vielleicht ist es gar keine Frage des Verständnisses, sondern unsere Positionen sind so unterschiedlich? Das soll es ja geben.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Gehrcke
MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Wolfgang Gehrcke-Reymann
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.