Wolfgang Gehrcke-Reymann (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Wolfgang Gehrcke-Reymann
© Die LINKE
Geburtstag
08.09.1943
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsangestellter
Ausgeübte Tätigkeit
Abgeordneter
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Frankfurt am Main II
Ergebnis
7,8%
Landeslistenplatz
2, Hessen
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(...) Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, dass nur bei denen gespart wird, die ohnehin schon wenig haben. Hinzu kommt, dass von den wirklich Reichen kein Beitrag zur Schuldenminderung über eine Steuererhöhung und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer verlangt wird. Ob Neuwahlen hier helfen, wage ich solange zu bezweifeln, wie die Enttäuschten in die Nichtwählerschaft abwandern und ansonsten nur die gleichen Parteien an die Macht gewählt werden, die es jetzt auch sind. (...) Gegen das ungerechte Sparpaket kämpft allein die LINKE im Parlament konsequent. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Internationales
09.01.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Gehrcke-Reymann,

als außenpolitischer Sprecher der Linke möchte ich Ihnen folgende Fragen stellen.

Avigdor Lieberman war Mitglied in der verbotenen Terrororganisation Kach und die liberale israelische Tageszeitung Haaretz sieht ein "faschistisches Bündnis zwischen den Anhängern Liebermans und den rechten Siedlern" als offensichtliche Gegebenheit an.

Trotzdem wird Herr Lieberman in Berlin empfangen.

Wie ist die Position der Linke in Bezug auf Avigdor Lieberman?
Sehen Sie das Ansehen Deutschlands durch den Empfang Avigdor Liebermans als beschädigt?

Mit freundlichen Grüßen,



Quellenangaben mit Erläuterung:

1.) Artikel der liberalen isrealischen Tageszeitung Haaretz mit dem Titel "It´s not racism, it´s just patriotism"
"The fascist alliance between the settler-style right and the Lieberman-style right is, therefore, accepted as self-evident."
www.haaretz.com
2.) Artikel der liberalen isrealischen Tageszeitung Haaretz mit dem Titel "Avigdor Lieberman said to be ex-member of banned radical Kach movement"
www.haaretz.com
3.) Beitrag aus den israelischen Nachrichtensenders IsraelNationalTV über die Mitgliedschaft Liebermans in der Kach.
www.youtube.com
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
3Empfehlungen
29.01.2010
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Die Fakten über Liebermann sind bekannt, er war früher ein Mitglied der rechtsradikalen Kach-Partei von Meir Kahane. Weil diese Partei Rassenhass in extremer Weise propagierte, wurde sie in Israel verboten. Das will schon einiges heißen, denn rechte Parteien, die als rassistisch einzustufen sind, gibt es einige in Israel.

Auch Liebermann selber machte sich immer mit antiarabischen und rassistischen Sprüchen in der Öffentlichkeit bemerkbar. So forderte er z.B. die Überführung der Palästinenser, die seit der Staatsgründung Israels 1948 im Kernland Israels leben und laut israelischer Verfassung gleichberechtigte Staatbürger sind, in einen künftigen palästinensischen Staat. Von den 7,5 Millionen Einwohnern Israels sind immerhin 1,7 Millionen Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft. Es geht also um fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung, die des Landes verwiesen werden soll.

Liebermann wird auch nachgesagt, er sei in dunkle Korruptionsgeschichten verwickelt und unterhalte Beziehungen zur russischen Mafia. Er gilt als gewalttätig und wurde, weil er einen 12-jährigen Jungen verprügelte, zu einer Geldstrafe verurteilt. All dies wären gute Gründe, Liebermann nicht zum Außenminister Israels zu ernennen. Dennoch ist Netanjahu eine Regierungskoalition mit Liebermann und seiner ultrarechten Partei eingegangen, weil er nur so erneut Israels Ministerpräsident werden konnte.

Wir als Deutsche kennen das sehr gut: Alte Nazis sind nach dem Krieg in hohe Staatsämter gehievt worden und ihre Gastgeber mussten gute Mine zu bösem Spiel machen, selbst Opfer des Faschismus. Das sind Probleme der Diplomatie. Insofern kann eine Fraktion, können Abgeordnete nicht genau so agieren und öffentlich bewerten wie eine Partei oder wie Bewegungen.

Die LINKE ist gegen die gemeinsamen Konsultationen der Bundesregierung mit der israelischen Regierung, die erst seit Angela Merkels Kanzlerschaft eingeführt wurden. Wenn man so etwas macht, handelt man sich Politiker wie Liebermann ein und kommt in Erklärungsnöte, warum man Liebermann als Gesprächspartner akzeptiert und hinter der Hamas in allen Fällen den Leibhaftigen vermutet.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Gehrcke
Ergänzung vom 07.07.2010
Ergänzung/Nachtrag

Jeglicher Vergleich mit der Nazi-Herrschaft ist unangebracht und unakzeptabel. Es gibt nichts, was die Einmaligkeit des Menschheitsverbrechens des Holocaust relativieren kann und darf. Das schließt Avigdor Liebermann ein. Seine Politik wird dadurch nicht sympathischer oder vernünftiger.

Wolfgang Gehrcke
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Frage zum Thema Internationales
18.03.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Gehrcke-Reymann,

mein Name ist , bin 16 Jahre alt und gehe derzeit auf das Gymnasium in Neustadt am Rübenberge. Im Fach Politik behandeln wir derzeit das Thema deutsche Sicherheitspolitik. Ich interessiere mich hierbei speziell für das deutsche Engagement in Afghanistan. Ich möchte Sie daher bitten, mir Ihre Sicht zu folgenden Fragen mitzuteilen:

i) In Afghanistan beteiligen sich deutsche Soldaten an Einsätzen, bei denen es immer zu Opfern unter der Zivilbevölkerung kommt. Aktuell sei hier der der alliierten Luftwaffe auf einen entführten Tanklaster genannt, der auf Anforderung eines deutschen Oberst erfolgte. Sehen Sie Opfer unter der Zivilbevölkerung als gerechtfertigt?

ii) Neben den zivilen Opfern sind auch immer wieder Verletzte oder gar getötete deutsche Soldaten zu beklagen. Ist der Einsatz angesichts der Opfer weiterhin noch zu rechtfertigen?

iii) Der deutsche Einsatz in Afghanistan dauert mittlerweile schon viele Jahre an. Wie lange sollen die deutschen Soldaten noch weiterhin im Einsatz bleiben? Wie und wann soll nach Ihrer Meinung der Rückzug erfolgen?

Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihre Bemühungen im Voraus bedanken.

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
bisher keineEmpfehlungen
17.06.2010
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrte Frau ,

es freut mich, dass Sie sich für das Thema deutsche Außenpolitik interessieren und sich mit dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan auseinander setzen. Deshalb beantworte ich Ihre Fragen sehr gerne. Mich würde darüber hinaus die Diskussion dazu in ihrer Klasse oder ihrem Kurs interessieren. Vielleicht haben Sie Lust, mir dazu ein paar Zeilen zu schreiben?

Nun zu Ihren Fragen:

I. Die Linksfraktion im Bundestag, deren außenpolitischer Sprecher ich bin, sagt zum Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan von Anfang an ausdrücklich und konsequent NEIN! Und wir benennen diesen Einsatz auch ganz klar und von Anfang an als "Krieg". Im Krieg werden Menschen getötet, in den modernen Kriegen hauptsächlich Zivilisten, Frauen und Kinder. Wenn man keine Menschen umbringen will, muss man nach friedlichen Lösungen von Problemen und Konflikten suchen. Das wurde im Falle Afghanistans überhaupt nicht versucht. Im Gegenteil: der Angriff auf die Twin Towers in New York wurde von den USA zum Kriegsgrund erklärt, die deutsche Regierung folgte dem völlig unkritisch. Besonnene Menschen aus aller Welt haben damals erklärt, dass Terrorismus nicht mit Krieg und Militär bekämpft werden kann, sondern nur mit polizeilichen Mitteln. Sie haben darauf hingewiesen, dass die Probleme in der Welt, die den Terrorismus hervor bringen, gelöst werden müssen. Hinzu kommt: Der Westen, vor allem die USA, hat jene Kräfte in Afghanistan gefördert, finanziert, mit Waffen versorgt und an ihnen ausgebildet, gegen die sie nun angeblich kämpfen. Und jetzt werden schon wieder Warlords finanziert und mit Waffen versorgt, um sie als Mitkämpfer gegen die Taliban zu gewinnen. Daran ist ersichtlich, dass diese Politik nicht geeignet ist, aus dem Teufelskreis des Krieges auszubrechen.

II. Nach meiner Meinung und der meiner Fraktion und Partei ist dieser Krieg nicht zu rechtfertigen, schon gar nicht, wenn wir die steigende Zahl von Opfern betrachten. Deutsche Soldaten in diesen Krieg zu schicken, ihnen vorzugaukeln, sie würden dort die deutsche Freiheit verteidigen, ist verantwortungslos. Ihr Leben wird gefährdet, sie verlieren ihr Leben sogar für eine falsche und aussichtslose Politik. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung und ihre Parlamentsmehrheit die wirklichen Kriegsziele nicht nennen. Es geht um die Neuordnung des Mittleren Ostens, um Zugang zu und Durchleitung von Gas und Öl nach Europa und in die USA. Dies hat die neue Bundesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung so umschrieben: "Der Zugang zu Rohstoffen und deren verlässliche Verfügbarkeit sind für die deutsche Industrie mit ihren Produkten der Hoch- und Spitzentechnologie von besonderer Bedeutung und unverzichtbare Ziele der Außenpolitik" (S. 48) Und an anderer Stelle: "In der Zeit der Globalisierung muss der Westen zu mehr Geschlossenheit finden, um seine Interessen durchzusetzen und gemeinsame Werte zu bewahren" (S. 110).

III. Für DIE LINKE ist die Antwort ganz klar: Die Bundeswehr muss sofort aus Afghanistan abgezogen werden. Mehr Truppen in Afghanistan, so wie die Bundesregierung es nun wieder durchgesetzt hat, führt nur zu mehr Widerstand, auch bewaffnetem. Erst ein Truppenabzug und ein sofortiger Waffenstillstand sind die Voraussetzung für Verhandlungen aller am Konflikt beteiligten Parteien in der Region, um in einen Friedensprozess einzusteigen. Und erst ein Friedensprozess ermöglicht eine Entwicklung in der Region. Die Bundesregierung und die USA aber wollen auf keinen Fall ihren Einfluss in Afghanistan und auf die dortige Regierung verlieren, deshalb tun sie sich so schwer mit einem Einstieg in einen Friedensprozess. Denn dass dieser Krieg für die USA und für Deutschland "nicht gewinnbar" ist, ist mittlerweile den meisten in den Regierungskreisen klar.



Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Gehrcke
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.06.2010
Von:

Wieso stellt niemand die Fragew nach Neuwahlen bei dem desolaten Zustand der Bundesregierung und dem Sparpaket,das keines ist. Ich nehme an, dass auch Ihnen klar ist, dass nur bei jenen gespart wird, die ohnehin schon wenig haben. Wieso nicht mit den Gewerkschaften fordern: NEUWAHLEN JETZT!
friedrich poedtke
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
bisher keineEmpfehlungen
16.06.2010
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, dass nur bei denen gespart wird, die ohnehin schon wenig haben. Hinzu kommt, dass von den wirklich Reichen kein Beitrag zur Schuldenminderung über eine Steuererhöhung und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer verlangt wird. Ob Neuwahlen hier helfen, wage ich solange zu bezweifeln, wie die Enttäuschten in die Nichtwählerschaft abwandern und ansonsten nur die gleichen Parteien an die Macht gewählt werden, die es jetzt auch sind. Wie schwer eine Wende hinzubekommen ist, zeigt ja gerade NRW. Die Mehrheiten für eine linke Alternative wären da, aber sie werden nicht genutzt. Dabei hat die LINKE angeboten, Hannelore Kraft zu wählen. Diese traut sich nicht und ruft auch nach Neuwahlen. Solange es den Medien immer wieder gelingt, die LINKE zu verteufeln und herunter zu machen, wird sich wenig bewegen. Der LINKEN wird dann immer vorgeworfen, sie sei nicht regierungsfähig. Dabei beweisen gerade alle anderen, dass sie es offensichtlich nicht sind.

Gegen das ungerechte Sparpaket kämpft allein die LINKE im Parlament konsequent. Dabei braucht sie Unterstützung von außerhalb der Parlamente, auch von der Straße!

Mit solidarischen Grüßen
Wolfgang Gehrcke
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Frage zum Thema Wirtschaft
15.06.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Gehrcke-Reymann,

in einem Interview mit frontal 21 (Thema "Positivliste") antwortete Ihr Parlamentskollege Horst Seehofer vor längerer Zeit auf die Frage:

"Heißt das dann, dass die Lobby wirklich so stark war, dann die Pharmalobby, gegen die Politik und Sie quasi dann zurückziehen mußten?"

wie folgt:

"Ja, das ist so seit 30 Jahren bis zur Stunde, dass sinnvolle, strukturelle Veränaderungen, auch im Sinne von ´mehr sozialer Marktwirtschaft´ im Gesundheitswesen nicht möglich sind wegen des Widerstandes der Lobbyverbände."

Diese Grundaussage verstärkte er im weiteren Verlauf des Interviews ausdrücklich und er sprach von der Machtlosigkeit der Politik.

Sehen Sie, sehr geehrter Herr Gehrcke-Reymann, die Lage heute ähnlich wie Ihr erfahrener Parlamentskollege damals?
Wenn ja, wann wird der Lobbyeinfluss im parlamentarischen Alltag am intensivsten spürbar?
Wenn nein: Was,wie und warum hat sich die Situation wesentlich verändert?
Für wie stark halten Sie persönlich den Einfluss von Lobbyverbänden auf die aktuelle Politik?
Spielte dieser Einfluss auch bei der Gestaltung des aktuellen Sparpakets eine wichtige Rolle -Stichwort Subventionsabbau- ?

Link zum Interview mit Horst Seehofer: www.diebuergerlobby.de

Vielen Dank für eine klare Stellungnahme.

Freundliche Grüße aus Frankfurt
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
4Empfehlungen
07.07.2010
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Horst Seehofer hat mit seiner Einschätzung recht. Der Einfluss der Lobbyverbände auf die Politik ist enorm, und er ist vor allem nicht öffentlich. Lobbyismus findet in Grauzonen statt und entzieht sich jeglicher Kontrolle. Die mächtigsten Lobbygruppen sind nicht durch viele Unterstützer gekennzeichnet, ihnen stehen aber hohe Summen zur Verfügung, mit denen sie Kampagnen finanzieren können und - wie mehrfach öffentlich wurde - auch bestechen können. Sie repräsentieren häufig eine große wirtschaftliche Machtfülle, die sie rücksichtlos in die Waagschale werfen, um ihre Interessen durchzusetzen. Damit wird der Parlamentarismus, der ja eine Grundsäule unserer Demokratie ist, ausgehebelt.

Sichtbar wird das Wirken der Lobbygruppen dann manchmal an Punkten, die öffentlich stark umstritten sind, wie der Gesundheitspolitik; in der Rüstungspolitik funktioniert die Lobby-Arbeit dagegen meist geräuschlos. Und natürlich haben die Lobby-Gruppen des Bankensektors und allgemein der Unternehmerverbände sich durchgesetzt. Wobei gesagt werden muss, dass die Regierungskoalition auch ohne die Lobby-Gruppen eine kapitalfreundliche Politik machen würde. Aber selbst übergreifendes Kapitalinteresse, wie die Re-Regulierung des Kapitalmarkts kann sich dann ggf. nicht gegen harte Pressure-Groups mit Sonderinteressen durchsetzen.

Die Situation hat sich insofern verändert, als die Lobby-Gruppen ihre Arbeit sehr massiv auf die europäische Ebene verlegt haben. Die Regierungen der europäischen Staaten streben die Einigungen über ihre Politik ja immer weniger auf nationaler Ebene an, indem sie Mehrheiten in Parlament und Gesellschaft suchen, sondern indem sie auf EU-Ratsebene die Politik aushandeln und mit den europäischen Anforderungen wieder auf der nationalen Bühne erscheinen. Damit werden aus den Entscheidungen "Sachzwänge", die von Brüssel kommen. Im Dunkeln bleibt, wer sie nach Brüssel gebracht hat, wer dort welche Politik verfolgt hat und wer sich warum durchgesetzt hat. Und auf europäischer Ebene sind die Lobby-Gruppen noch weniger dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt wie auf nationaler Ebene. Die EU gibt dem ganzen Lobbyismus dann auch noch einen scheindemokratischen Anstrich, weil die Lobbygruppen veröffentlicht werden, jede Gruppe sich dort "akkreditieren" kann, auch Umwelt-, Frauen-, Friedensgruppen. Die Machtverteilung wird dadurch aber nicht angetastet. Für kleine, zudem linke Oppositionsparteien wird der Lobbyismus eher nicht unmittelbar spürbar, wir spüren ihn indirekt, so wie die Bürgerinnen und Bürger des Landes, die mit den Ergebnissen konfrontiert werden. Aber die Parlamentarier der Regierungsparteien stöhnen schon auch hörbar unter der Plage.

Ich hoffe, dass Sie meine Antwort zufrieden stellt und grüße Sie freundlich

Wolfgang Gehrcke
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.07.2010
Von:
-

Sehr geehrter Herr Gehrcke-Reichmann,

Wollen/werden Sie sich für die Freilassung von Gilad Schalit aus seiner Gefangenschaft bei der Hamas einsetzen?

Mit freundlichem Gruß,
-
Antwort von Wolfgang Gehrcke-Reymann
bisher keineEmpfehlungen
15.07.2010
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Sehr geehrter Herr ,

für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit habe ich mich immer eingesetzt und werde das auch weiterhin tun.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Gehrcke
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