Willi Brase (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Willi Brase
© spdfraktion.de
Geburtstag
10.10.1951
Berufliche Qualifikation
Gewerkschaftssekretär, Großhandelskaufmann, Sozialpädagoge
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Kreuztal
Wahlkreis
Siegen-Wittgenstein
Ergebnis
39,1%
Landeslistenplatz
5, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
Die Problematik des gemeinsamen Sorgerechts bei nicht verheirateten Eltern führte im Rahmen der jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zu zahlreichen Kontroversen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
enthalten
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
nicht beteiligt
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
nicht beteiligt
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
nicht beteiligt
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
NEIN
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
nicht beteiligt
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
nicht beteiligt
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
nicht beteiligt
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
nicht beteiligt
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
nicht beteiligt
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
nicht beteiligt
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
nicht beteiligt
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
NEIN
Fragen an Willi Brase
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
14.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Brase!

Wie stehen Sie dazu, dass linksgerichtete Mitglieder des DGB sich bei einer zu bekannt Gewerkschaftsveranstaltung dazu bekannt haben, zum Zwecke des Herbeiredens einer "Rechtsextremismus"-Debatte in Siegen zahlreiche Hakenkreuze an Schilder geschmiert haben? Halten Sie die linksextreme Gefahr für unterschätzt bzw. ein solches Verhalten für Hohn gegenüber den NS-Opfern?

Bestätigt das die Sarrazin-Debatte (der Mann gehört Ihrer Partei an), dass wir den Linksextremismus unterschätzen und gleichzeitig rechtsextreme Tendenzen bereits in sachlichen Aussagen (Kelek, Sarrazin, Helmut Schmidt, Klaus von Dohnanyi - 3 Genossen, eine Person wenigstens SPD-nah) vermuten?

www.youtube.com

Viele Grüße,

Antwort von Willi Brase
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15.11.2011
Willi Brase
Sehr geehrter Herr ,

der DGB besteht aus acht Mitgliedern, nämlich den Mitgliedsgewerkschaften. Keine davon wird als linksgerichtete Organisation angesehen. Ihre Informationen beziehen Sie offensichtlich von Internetseiten mit rechtsgerichteten Inhalten (z. B. FNSI).

Mit freundlichen Grüßen
Willi Brase
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Frage zum Thema Finanzen
06.12.2011
Von:

es wird immer Plädiert das wir (das Volk....die Wähler...die Steuerzahler) Sparen sollen und den Gürrtel enger ziehen, aber mein Wut wird immer größer wenn Ich in Fernsehen höhre das die Herren Politiker sich einfach so die Diiiiiiiäten erhören wollen, und das auch noch um 500 Euro..... Ich glaube langsam Leben die Politiker an die Realität vorbei, haben Sie es Vergessen das ein durchschnitts Rentner mal gerade 800-900 Euro Bekommt? Und soll noch damit ddden ganzen Monat auskommen? Für Mich ist eine umverschämtheit.....mal gerade sich 500 Euro sich zu genemigen..... wo bei wir Rentner jedes Euro 2 mal rumdrehen müssen bbbevor wir es ausgeben.

Ein Rentner aus den Südlichen Siegerland der sehr sauer ist..
Antwort von Willi Brase
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14.12.2011
Willi Brase
Sehr geehrter Herr ,

zuständigkeitshalber möchte ich Ihr Schreiben gerne an den Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg weiterleite. Deshalb bitte ich Sie, mir Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit er Ihnen antworten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Brase
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
19.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Brase,

als speziell für Legasthenie und Dyskalkulie ausgebildete Therapeutin habe ich mich über das Bildungspaket gefreut. Bis her gab es für die mittellosen Kinder dieser Risikogruppe die Möglichkeit nur über den Paragraphen SGB ? 35 a eine Therapie finanziert zu bekommen. Dieser Weg dauert in der Rgegel knapp ein Jahr! Ein Jahr in dem das Kind wichtige Lernschritte versäumt, weil es spezielle Hilfe braucht. Meist werden diese Kinder auch erst entdeckt wenn sie schon einen Leidensweg hinter sich haben. Ihr Lernwille ist meist auf ein Minimum geschrumpft.
So hoffte ich, dass dieser Mißstand mit Hilfe des Bildungspaketes vermindert wird. Leider sieht das Gesetz jetzt aber vor, dass die Kinder erst wirlich in den Brunnen gefallen sein müssen...und vor der dritten Klasse gibt es sowieso keine Förderung. Dabei können mit speziellen Verfahren diese Kinder , wenn nicht im Kindergarten so doch in den ersten Schulmonaten erkannt werden. Eine wirklich geeignete Förderung zu diesem Zeitpunkt, wäre für das Kind und die Finanzen das Beste.
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie hat versucht entsprechend auf die Gesetzgebung einzuwirken. Ohne Erfolg. In jeder Klasse sitzen bis zu vier solcher Risikokinder. Die Lehrer können diese Arbeit nicht zusätzlich leisten und sind auch meist nicht dafür ausgebildet. In Fördergruppen gehen diese Kinder genauso unter...
Das Bildungspaket hat unserer Schule nun einen Sozialarbeiter gesponsort. Er leistet gute Arbeit. Aber hat das direkt mit Bildung zu tun?
Wo hin kann ich mich wenden, um für diese Kinder eine Chance zu bekommen?

Antwort von Willi Brase
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05.04.2012
Willi Brase
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 19. Februar 2012. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen erst jetzt antworte.

Eine Lernförderung im Rahmen der Bildungspaketes wird gewährt, wenn sie geeignet und erforderlich ist, um die nach den schulrechtlichen Bestimmungen festgelegten Lernziele zu erreichen - beispielsweise wenn die Versetzung in die nächste Klassenstufe gefährdet ist. Inwieweit eine Lernförderung geeignet oder erforderlich ist, richtet sich nach den schulrechtlichen Bestimmen der jeweiligen Länder, da diese die wesentlichen Lernziele in den Schulen festlegen. Es ist auch Aufgabe der Länder zu entscheiden, wie die unbestimmten Rechtsbegriffe (Geeignetheit und Erforderlichkeit) im Rahmen der Lernförderung auszufüllen sind. (Vgl. die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion "Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes"; Drucksache 17/8732; Siehe unter:
dip21.bundestag.de )

Nicht nur Kinder und Jugendliche im SGB-II-Bezug bekommen das Bildungs- und Teilhabepaket, sondern auch die Kinder von Geringverdienerinnen und Geringverdienern. Die SPD-Bundestagsfraktion hat in den Verhandlungen erreicht, dass auch die Kinder von Kinderzuschlags- und Wohngeldempfängern die Bildungs- und Teilhabeleistungen in vollem Umfang erhalten. Davon profitieren insgesamt 500.000 Kinder mehr als ursprünglich von Schwarz-Gelb vorgesehen.

Die unbestimmten Rechtsbegriffe der Geeignetheit und Erforderlichkeit führen dazu, dass es keine Festlegung auf ein bestimmtes Alter des zu fördernden Kindes gibt (d. h. ab der ersten Klasse ist grundsätzlich eine Lernförderung möglich) oder gar, dass "die Kinder erst wirklich in den Brunnen gefallen sein müssen" wie Sie schreiben. Vielmehr kommt es auf die wesentlichen Lernziele des jeweiligen Bundeslandes an. Wird der Erwerb dieser gefährdet - und Legasthenie trägt dazu wohl bei - kann ein Kind auch eine Lernförderung erhalten. Ein Lehrer muss bestätigen, dass die Lernziele nicht erreicht werden und mit dieser Bestätigung müssen die Eltern die Lernförderung bei ihrer zuständigen Behörde beantragen.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in den Verhandlungen durchgesetzt, dass der Bund finanzielle Mittel für Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter zur Verfügung stellt, damit die Bildungsleistungen auch überhaupt bei den Kindern ankommen. Sie kennen die Interessen und Begabungen der Kinder und tragen dazu bei, Eltern und Kinder über die Bildungsangebote zu informieren.

Die Umsetzungsempfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. v. informieren im Übrigen sehr gut im Detail über das Bildungs- und Teilhabepaket:
www.deutscher-verein.de

Mit freundlichen Grüßen

Willi Brase
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Frage zum Thema Wirtschaft
26.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Brase!

Als DGB- Vorsitzender von Südwestfalen sind Sie beim politischen Aschermitwoch der SPD Reichshof / Oberbergischer Kreis aufgetreten: www.oberberg-aktuell.de

Sie forderten "Weg mit der Leiharbeit" und setzen darauf, dass Sie die SPD beim Mindestlohn und beim Nein zur "Aufstockerleistung" an der Seite zu haben.

Nun sind sie ja selber als MdB Teil dieser SPD und laut Wikipedia ( de.wikipedia.org ) sind Sie seit 1998 im Bundestag. Sie haben also die 7 Jahre mitgemacht, wo Rotgrün die Chance hatte, im Bundestag Politik zu gestalten. Wie haben Sie sich damals für ihre Forderungen eingesetzt und wie ar ihr Stimmverhalten bei den zahlreichen Reformen unter Kanzler Schröder?

Wie bewerten Sie die Afinität vieler SPD- Politiker zu Großkonzernen (Schröder geht zu Gasprom, Clement zu RWE.....) und wäre es nicht angesagt Politik und Wirtschaft schärfer zu trennen:
  • Verbot von Konzernspenden an Parteien
  • Verbot für Parteien sich wirtschaftlich zu betätigen (Ausnahme: Parteizeitung)
  • Verbot für MdB/ MdL, weitere Posten, wie Aufsichtsratssitze anzunehmen
  • Karenzzeit für Minister von 5 Jahren, bevor die für Konzerne arbeiten dürfen, über deren Interessen die entscheiden mussten
  • Begrenzung zulässiger Personenspenden auf 10.000 Euro pro Jahr

Wäre das nicht im Sinne des DGB, weil der monetäre Einfluss der Konzerne auf die Politik gesenkt wird und das Stimmgewicht der Arbeitenden mehr Einfluss auf politische Entscheidungen bekommt? Soll Politik nicht in der sozialen Marktwirtschaft Schiedrichter sein für ein Fairplay der Marktteilnehmer? Wie lässt es sich damit vereinbaren, dass die finanzstarken Konzerne durch große Spenden ihre Schiedrichter sponsern dürfen? Im Fußball, bei der Pflege oder bei kleinen Beamten wären solche Geldzuwendungen Grund für eine Abmahnung! Sollten DGB und SPD nicht dafür als wichtige Forderung für eine erneuerte Demokratie streiten? MfG. FS
Antwort von Willi Brase
bisher keineEmpfehlungen
01.03.2012
Willi Brase
Sehr geehrter Herr ,

konkret geht es mir vor allem um Klarheit und Offenheit bei der Leiharbeit, also um Transparenz, die derzeit in meinen Augen nicht vorhanden ist. Es kann nicht sein, dass ein Leiharbeiter schlechter entlohnt wird als jemand, der z. B. fest im Betrieb beschäftigt ist. Diese Situation kann dazu führen, dass sich der betreffende Leiharbeiter bei der Arge als so genannter Aufstocker melden muss, weil sein anrechenbares Einkommen nicht ausreicht, um davon den Grundbedarf zu decken und er beispielsweise trotz eines Vollzeitjobs seine Familie nicht ernähren kann. Das entsprechende Unternehmen kann also Dumpinglöhne auf Kosten der Leiharbeiter zahlen und die Steuerzahler finanzieren auf Umwegen auch noch diese Unternehmen. So etwas will und kann ich nicht akzeptieren.

Die Leiharbeit ist als Instrument gedacht, um in Zeiten von Nachfragespitzen in der Wirtschaft ausreichend Personal einsetzen zu können, ohne zusätzliche Arbeitsplätze für nur einen begrenzten Zeitraum schaffen zu müssen. In den letzten Jahren kommt es aber in diesem Sektor zu einer Ausuferung und einem Missbrauch der eigentlichen Funktion.

Insgesamt kommt es darauf an, Leiharbeit sozial zu gestalten. Dafür ist es für mich unerlässlich, dass ein Arbeitnehmer den gleichen Lohn für die gleiche Leistung erhält, auch wenn er in Leiharbeit beschäftigt ist. Wenn dies nicht möglich ist, dann bin ich persönlich für ein Verbot von Leiharbeit.

In der Frage nach einem möglichen Spendenverbot bin ich nicht per se gegen solche Spenden, es sollte aber auch hier völlige Transparenz darüber herrschen, von wem für was in welcher Höhe gespendet wird. Ihrem Gedanken über eine Begrenzung zulässiger Personenspenden auf einen konkreten Betrag pro Jahr kann ich dagegen sehr viel abgewinnen. Auch fände ich eine Karenzzeit nach Ausscheiden von Ministern aus Ihrem Amt schon alleine aus Anstandsgründen wichtig. Dass manche Politiker sehr schnell z. B. in die Wirtschaft wechseln, spricht nicht unbedingt für sie. Ein Verbot eines sofortigen Wechsels halte ich allerdings derzeit nicht vereinbar mit dem Grundgesetz.


Mit freundlichen Grüßen

Willi Brase MdB
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