Werner Wölfle (GRÜNE)
Abgeordneter Landtag Baden-Württemberg (ausgeschieden)

Grunddaten
Werner Wölfle
Geburtstag
08.07.1953
Berufliche Qualifikation
Jugendhilfeplaner
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Stuttgart II , über Wahlkreis eingezogen
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(...) Die Grünen in Baden-Württemberg sind über den vermeintlichen Vorstoß von Innenminister Reinhold Gall zur Vorratsdatenspeicherung irritiert. "Es gibt keine grün-rote Initiative zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Wir Grüne lehnen die Vorratsdatenspeicherung ab", stellte der Landesvorsitzende Chris Kühn klar. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
16.06.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wölfle,

Herr Grube hat die grüne Regierungspartei in Baden-Württemberg der Wählertäuschung und Volksverdummung im Zusammenhang mit Stuttgart 21 bezichtigt und ich höre nichts von der Regierung..
Auch zum Weiterbauen an S21 höre nichts.

WAS IST LOS? HABE ICH ICH MICH VERWÄHLT ALS ICH MICH FÜR DIE GRÜNEN ENTSCHIEDEN HABE?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Werner Wölfle
1Empfehlung
18.06.2011
Werner Wölfle
Sehr geehrter Herr ,

in den letzten Wochen vergeht kein Tag ohne Stellungnahme der Regierung, der GRÜNEN und der Projektgegner gegen die Bahn und ihr Verhalten zum Stresstest etc.

Die meisten Stellungnahmen werden auch abgedruckt bzw. gesendet. Die Bahn ist leider im Moment noch immer nicht beeindruckt. Am 9.7. ist die nächste große Demonstration.

Gruß
Werner Wölfle

www.sueddeutsche.de
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
21.06.2011
Von:

Hallo Herr Wölfle,

mit Entsetzen habe ich gestern vernommen, dass Innenminister Reinhold Gall (SPD) auf der Innenministerkonferenz angekündigt hat, sich für die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen. Zwar steht dies nicht im formalen Widerspruch zum Grün-Roten Koalitionsvertrag, aber selbst der SPD-Landesparteitag am 7.5.2011 hatte die VDS abgelehnt; und man gewinnt den Eindruck, die flaue und im Grunde genommen nichtssagende Formulierung im Koalitionsvertrag hat absichtlich diese Hintertür offen gelassen: dass sich ein Parlament an Entscheidungen des BVerfG hält, sollte man generell voraussetzen dürfen, und das Urteil hat nun einmal eine VDS nicht absolut verboten, sondern nur die damalige Umsetzung in deutsches Recht..

Als Mitglied der Piratenpartei fühle ich mich provoziert und bin bereit, mich an einer Parteikampagne im bei uns üblichen und nötigen APO-Stil dagegen zu beteiligen.

Wie ist Ihre persönliche Meinung zu Reinhold Galls Ankündigung?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Werner Wölfle
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21.06.2011
Werner Wölfle
Sehr geehrter Herr ,

zur Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung hat sich heute u.a. unser innenpolitischer Sprecher Uli Sckerl geäußert.
Anbei die Meldung, die Ihnen unsere ablehnende Haltung zur Vorratsdatenspeicherung hoffentlich deutlich macht.

Mit freundlichen Grüßen,
Werner Wölfle


Pressemitteilung

94/ 2011 Stuttgart, den 21.06.2011

Diskussion um Vorratsdatenspeicherung

Grüne: "Es gibt keine grün-rote Initiative zur Vorratsdatenspeicherung"

Die Grünen in Baden-Württemberg sind über den vermeintlichen Vorstoß von Innenminister Reinhold Gall zur Vorratsdatenspeicherung irritiert. "Es gibt keine grün-rote Initiative zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Wir Grüne lehnen die Vorratsdatenspeicherung ab", stellte der Landesvorsitzende Chris Kühn klar.

Beide Parteien hätten eindeutige, ablehnende Beschlüsse. Für Die Grünen gelte unverändert, dass man die Rücknahme der Europäischen Richtlinie fordere. Im Koalitionsvertrag sei zudem für die Regierungstätigkeit geregelt, dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichts der wesentliche Beurteilungsmaßstab sei, verdeutlichte der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Uli Sckerl.

"Offensichtlich liegt auch ein Missverständnis vor. Denn ohne Kabinettsbeschluss und ohne Einigung der Koalitionsfraktionen kann es eine Initiative des Landes bei diesem bekannt schwierigen und umstrittenen Thema überhaupt gar nicht geben. Das Festhalten an der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung hilft weder den Strafverfolgungsbehörden, noch schützt es die Bürgerrechte", fügte er an.
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
01.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wölfle,
Ich habe eine kurze Frage zum S 21 Stresstest.
Ist der Fahrplan, der getestet wird, schon irgendwo veröffentlicht?
Wie sieht der Fahrplan aus?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Werner Wölfle
bisher keineEmpfehlungen
02.07.2011
Werner Wölfle
Sehr geehrter Herr ,

hier stehen die uns übersandten Unterlagen zum lesen.

mfg
Werner Wölfle

www.bei-abriss-aufstand.de
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
07.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wölfle,

wir sind seit über einem Jahr auf diversen Wartelisten von Kindertagesstätten (KiTas) für Kinder unter 3 Jahren vertreten, um unseren Sohn dort unterzubringen. Aufgrund meiner Ansicht nach nicht immer nachvollziehbarer Auswahlkriterien wurde uns überall bescheinigt, dass wir mit einem Platz nicht vor September 2012 (!) rechnen könnten. Das entspricht einer Wartezeit von über zwei Jahren. Bevor wir keinen Betreuungsplatz haben, braucht meine Frau überhaupt nicht zu beginnen, wieder Maßnahmen zur Ergreifung einer Beschäftigung durchzuführen.
Meiner Ansicht nach stellt die derzeitige Situation ein Armutszeugnis dar.
Wenn man sich in der Gemeinde der jungen Eltern umhört, ist die Situation überall gleich. Gleichzeitig erfahre ich, dass es in umliegenden Kommunen (Esslingen a.N., Herrenberg) überhaupt kein Problem darstellt, einen Betreuungsplatz zu finden.

Meine Fragen an Sie:

1)
Halten Sie die momentane Situation des Ausbaus im Hinblick auf den ab 2013 gültigen Rechtsanspruch für ausreichend, befindet sich der Ausbau Ihrer Meinung nach im Plan? (Auch wenn der ab dann geltende Rechtsanspruch für uns nichts mehr bringen wird und sich mir eine juristische Durchsetzung dieses Rechtsanspruches als Betroffener auch nicht sonderlich attraktiv darstellt)

2)
Streben Sie die Umsetzung eines Sofortprogramms zum Ausbau von KiTas an? Wenn ja, wie soll dieses aussehen?

3)
Was sind Ihre konkreten Pläne hinsichtlich des offensichtlichen Mangels?

4)
Wann denken Sie, wird sich die Situation entspannen?

Vielleicht entnehmen Sie dem Tonfall dieser Zeilen, dass es sich für uns mittlerweile als unmöglich darstellt, einen Betreuungsplatz zu erhalten. Wir versuchen es zwar weiterhin, peilen aber mittlerweile an, wenigstens einen Kindergartenplatz zu erhalten. Ich halte diesen Zustand für absolut untragbar und mit Hinblick auf das angestrebte Image der Stadt Stuttgart im Bezug auf "familienfreundlichkeit" absolut nicht vereinbar.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Werner Wölfle
1Empfehlung
04.10.2011
Werner Wölfle
Sehr geehrter Herr Hamann,

natürlich ist mir bewusst, dass die erfolglose Suche nach einem KiTa-Platz, die Sie schildern, bei Weitem kein Einzelfall ist, und für alle Betroffenen eine erhebliche Einschränkung darstellt. Dass es einen hohen Nachholbedarf beim Angebot an Betreuungsplätzen gibt, ist nicht nur für uns GRÜNE offensichtlich. Deshalb haben wir im Stuttgarter Gemeinderat schon in den letzten Haushaltsberatungen darauf hingewirkt, ein millionenschweres Ausbauprogramm einzuleiten. Das können Sie auch an dem angehängten aktuellen Antrag der Gemeinderatsfraktion sehen.

Leider ist die Umsetzung nicht sofort zu spüren. Wie Sie ja selber angemerkt haben, hilft Ihnen auch der Rechtsanspruch ab 2013 persönlich nicht mehr weiter. Aus meiner Sicht ist die Situation im Umland übrigens nicht unbedingt besser als in Stuttgart. Gerade im Kleinkindbereich sind wir hier in der Stadtpolitik sogar weiter.

Wie schnell die Lücke geschlossen wird, ist schwer abzuschätzen. Aber auch in den kommenden Haushaltsberatungen werden die GRÜNEN wieder den Schwerpunkt auf den Ausbau der Betreuung legen.

Mit freundlichen Grüßen,

Werner Wölfle
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
04.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Wölfle,

meines Wissens soll im April über die Einführung der neuen "Christlichen Gemeinschaftsschule" im Landtag abgestimmt werden. Ich hielt die gesetzliche Definition einer staatlichen Schule als "christliche" Schule als einen alten Zopf aus alten, schlechten Zeiten der religiösen Staatsbevormundung.
Heute, bei einem Anteil von Nichtchristen von knapp über 20% in BW ist das im Sinne der Integration aller (Muslime, Juden, Atheisten, ...) nicht mehr zu vertreten. In einem weltanschaulich und religös neutralen Staat wird dieser Teil des Gesetzes höchstwahrscheinlich als verfassungswidrig wieder korrigiert werden.

Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schreibt: "Es ist weder einseh- noch vermittelbar, warum ausgerechnet diese neue Schule, die nicht zuletzt der Schülergruppe mit Migrationshintergrund (und damit oft auch nichtchristlicher Religionszugehörigkeit) bessere Bildungschancen ermöglichen soll, dezidiert an ein einzelnes religiöses Bekenntnis gebunden werden soll. Der Charakter der neuen Gemeinschaftsschule als Schule für alle würde damit beschädigt, ..."

Wie stellen Sie sich zu diesem Gesetzentwurf bzw wie werden Sie abstimmen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Werner Wölfle
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04.04.2012
Werner Wölfle
Sehr geehrter Herr ,

Ich werde gar nicht abstimmen, denn ich bin seit Nov. Kein Abgeordneter mehr.

Gruß Werner Wölfle
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Ihre Frage an Werner Wölfle
Werner Wölfle ist inzwischen ausgeschieden. Deshalb wurde die Fragefunktion geschlossen.