Werner Dreibus (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Werner Dreibus
Jahrgang
1947
Berufliche Qualifikation
Chemiefacharbeiter, Gewerkschaftssekretär
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
2, Hessen
(...) Deutschland und die Europäische Union versuchen durch den Rechtsstaats- bzw. Menschenrechtsdialog auf China Einfluss zu nehmen. Die Fraktion DIE LINKE hält diese Dialoge für ein wichtiges und unverzichtbares Instrument, fordert aber eine stärkere Ergebnisorientierung dieser Dialoge. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Werner Dreibus
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Frage zum Thema Gesundheit
20.08.2008
Von:

Guten Tag Herr Dreibus,
ich, , habe einen Antrag zur medizinischen Verwendung von Cannabis beim BfArM gestellt, da meine Krankenkasse die Kostenübernahme nicht gestattet!
Vom Herrn Dr. Schinkel bekam ich jetzt allerdings Post das der Antrag abgelehnt wurde aus Gründen die völlig an den Haaren herbeigezogen sind! Ich sollte eine Medikamentenliste an das BfArM schicken, jedoch war eine Medikamentenliste bei Herrn Dr. Schinkel. Diese Medikamentenliste beinhaltete alle Medikamente meiner Schmerztherapie mit zugehöriger Maximaldosierung die von meinem Arzt auch bestätigt wurde!
wieso wird es Menschen denen Cannabis als Schmerztherapie hilft die Nutzung in unserem Staat so schwer gemacht? Grenzt es nicht an einer amtlichen Körperverletzung wenn die Verwendung vom BfArM untersagt wird?
Mit freundlichem

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Frage zum Thema Soziales
10.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dreibus,

die Ausgleichsabgabe für öffentlich geförderte Wohnungen ist doch längs hinfällig. Warum bleibt der Satz von 18.ooo,oo euro Höchstverdienst Jahr für Jahr der gleiche. Der Satz muss auch angepasst werden, und sich jedes Jahr erhöhen, denn wie er zur Zeit ist, müssen auch Geringverdiener eine Ausgleichsabgabe zahlen, und das kann ja wohl nicht sein, bzw. das darf nicht sein. Bitte um Erklärung.

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Frage zum Thema Finanzen
17.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Werner Dreibus,

Sie werben mit der Information, daß Sie mtl. 2. 230 Euro an den "Verein 2002" Spenden.

Hat der "Verein 2002" eine Homepage und wie ist bitte die Adresse?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Werner Dreibus
3Empfehlungen
20.11.2008
Werner Dreibus
Lieber Herr ,

Die Homepage des Vereins 2002 finden Sie unter folgender Adresse: www.fraktionsverein.de .

Mit freundlichen Grüßen

Werner Dreibus
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Frage zum Thema Soziales
25.01.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dreibus,

F. Müntefering der neue, alte Vorsitzender der SPD meint, dass mit der Linken auf Bundesebene keine Zusammenarbeit möglich sei, weil diese eine nationale soziale Politik wolle und ignorant gegenüber der Wirtschaft sei.

Was ist eine nationale soziale Politik?

Was meint er unter ignorant gegenüber der Wirtschaft?
Etwa wenn man Sicherheiten und Beteiligungen verlangt, wenn schon der Staat mit Steuergeldern beispringen soll?

Oder ist das etwa der letzte Versuch von Müntefering Die Linke noch aufzuhalten?

mfg


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Frage zum Thema Arbeit
08.09.2009
Von:

Wie sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden?
Wie soll küftig mit Studiengebühren verfahren werden?
Wie soll die Kinderbetreuung künftig aussehen?
Warum wird die Privatversicherung nicht abgeschafft?
Warum werden die Mehrwertsteuern nicht verringert?
Antwort von Werner Dreibus
bisher keineEmpfehlungen
16.09.2009
Werner Dreibus
Liebe Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen auf abgeordnetenwatch. Da sie gleich mehrere und vor allem auch wichtige Fragen gestellt haben, möchte ich Sie zusätzlich auf das Wahlprogramm der LINKEN verweisen ( die-linke.de ). Dort finden Sie zu allen Fragen weitere Einzelheiten, auf die ich hier nicht eingehen kann. Zur besseren Übersichtlichkeit und Verständlichkeit beantworte ich Ihre Fragen einzeln.

Wie sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden?
Wir wollen die vorhandene Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich gerecht verteilen. Mit einem Zukunftsprogramm in Höhe von 100 Milliarden Euro jährlich und einem Zukunftsfonds für den sozial-ökologischen Umbau der Industrie wollen wir zudem 2 Millionen neu Arbeitsplätze schaffen. Für 500.000 Menschen wollen wir darüber hinaus eine öffentlich geförderte Beschäftigung ermöglichen. Die Entlohnung muss sich an tariflichen Bedingungen orientieren, darf aber nicht unterhalb eines Bruttolohns von 1.400 Euro pro Monat liegen. Denn DIE LINKE will nicht irgendwelche Arbeit schaffen, sondern gute Arbeit, die ein Leben in Würde ermöglicht. Dafür müssen wir die finanzielle Basis schaffen, indem wir das Steuersystem sozial gerecht reformieren. Große Unternehmen, Vermögende und Besserverdienende müssen wieder stärker an der Finanzierung des Staates beteiligt werden.

Wie soll künftig mit Studiengebühren verfahren werden?
DIE LINKE lehnt jede Form von Studiengebühren ab, auch Verwaltungs-, Langzeit-, Zweitstudiumsgebühren oder Studienkonten. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. In keinem Industrieland der Welt bestimmt das Einkommen der Eltern die Bildungschancen ihrer Kinder so sehr wie in Deutschland. In Hessen haben wir deshalb die Proteste der Studierenden gegen Studiengebühren unterstützt. Mit Erfolg: Die Gebühren sind dort wieder abgeschafft. DIE LINKE will die Abschaffung aller eingeführten Studiengebühren erreichen und die Gebührenfreiheit des gesamten Bildungsweges Grundgesetz verankern.

Wie soll die Kinderbetreuung künftig aussehen?
DIE LINKE will jedem Kind einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Betreuungsplatz zusichern. Dieser Anspruch soll unabhängig vom Erwerbsstatus der Eltern bestehen. Die Beiträge für Kindergärten und Kinderkrippen wollen wir schrittweise abschaffen. Denn Kinderkrippen und Kindergärten sind Orte der Bildung, sie sollten deshalb ebenso wenig Geld kosten wie der Besuch der Schule oder das Studium.

Warum wird die Privatversicherung nicht abgeschafft?
SPD, CDU/CSU und Grüne haben unser System der sozialen Sicherung in den letzten Jahren systematisch untergraben mit dem Ziel die Vorsorge für Alter, Gesundheit und Arbeitslosigkeit immer weiter zu privatisieren. DIE LINKE lehnt dies ab. Wir setzen dagegen auf starke öffentliche Solidarsysteme und deren verlässliche und gerechte Finanzierung. Wir wollen daher alle Berufsgruppen in das das staatliche Versicherungssystem einbeziehen.

Warum werden die Mehrwertsteuern nicht verringert?
Wie ich bereits zu ihrer Frage zur Schaffung von Arbeitsplätzen kurz angerissen habe, steht DIE LINKE für eine sozial gerechte Steuerreform. Die Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent, die grundgesetzwidrige Zurückstutzung Entfernungspauschale und die gleichzeitige Senkung der Steuern für Kapitalgesellschaften durch die Große Koalition halten wir für falsch. Diese Politik der Umverteilung von unten nach oben muss umgehend beendet werden. Kleine und mittlere Einkommensbezieher müssen entlastet und Vermögende, große Unternehmen und steuerlich Leistungsfähige stärker belastet werden. Wir fordern deshalb u. a. eine soziale und gerechte Reform der Einkommenssteuer, die Neuregelung der Pendlerpauschale, höhere Erbschaftssteuern auf große Erbschaften, die Einführung der Börsenumsatzsteuer, eine Millionärssteuer von fünf Prozent und die Rücknahme der Senkung der Körperschaftssteuer. So wollen wir das Steueraufkommen dauerhaft und sozial gerecht erhöhen, um die Kosten der Krise, eines sozial-ökologischen Umbaus und des Ausbaus des Sozialstaats zu finanzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Dreibus
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