Uwe Barth (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Uwe Barth
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Diplom Physiker, Abteilungsleiter, Staatliches Umweltamt Erfurt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Thüringen
weitere Profile
(...) Ich bedauere dies außerordentlich, da mir Ihr Anliegen auch sehr am Herzen liegt und ich mich der Verteidigung von Werten wie Freiheit und Toleranz verpflichtet fühle. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag

Abteilungsleiter, Staatliches Umweltamt Erfurt, Erfurt

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Uwe Barth
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
02.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Barth,

gerade wird, angestoßen durch die Piratenpartei, sehr viel über Urheberrecht und Netzpolitik diskutiert. Es gibt jedoch auch andere Computerthemen, die für die Politik von großer Bedeutung sind und vor diesem Hintergrund nicht verblassen dürfen. Daher würde mich, als Fellow der Free Software Foundation Europe, Ihre Position zu Freier Software interessieren. Halten Sie diese für unterstützens – und schützenswert? In wie fern werden Sie sich dafür tatsächlich einsetzen?
Als Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung halte ich Sie für meine Frage für einen geeigneten Ansprechpartner, da Sie das Thema Freie Software insofern interessieren müsste, da Fragen zu Software ja eindeutig zur Technikfolgenabschätzung gehören und Sie daher diese Fragen auch in Ihrem Ausschuss diskutieren müssten.

Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Uwe Barth
1Empfehlung
24.09.2009
Uwe Barth
Sehr geehrte Frau ,

für Ihre Frage zu meiner Position hinsichtlich Freier Software danke ich Ihnen.

Die FDP hat einen grundsätzlich positiven Standpunkt zu Freier Software. Aus wirtschaftspolitischer Sicht intensivieren Freie-Software-Angebote den Qualitäts- und Leistungswettbewerb im Gesamtmarkt für Software-Lösungen. Aus verbraucherpolitischer Sicht verbessern diese Alternativen das Angebot an kostengünstiger Betriebs- und Anwendungssoftware. Aus forschungspolitischer Sicht ergeben sich neue Innovationspotentiale.
Dem Grundsatz der Wettbewerbsneutralität folgend, spricht sich die FDP für einen diskriminierungsfreien Zugang von Unternehmen, die so genannte Freie Software anbieten, zu allen Bundesförderprogrammen aus. Im Rahmen der Forschungsförderung setzt sich die FDP für eine Verstetigung der bestehenden programm- und projektbezogenen Förderung auch in diesem Forschungsgebiet aus.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Uwe Barth, MdB
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Frage zum Thema Familie
23.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Barth,

wie wichtig ist für Sie und für Ihre Partei die Familienpoltik? Welches Thema der Politik begeistert Sie am Meisten, bzw. für welchen Bereich interessieren Sie sich?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
20.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Barth,

können sie mir Auskunft darüber geben inwieweit sie/ihre Partei sich für den Bildungsstandort Gera einsetzen bzw. einsetzen möchten? Während Jena aus allen Nähten platzt und ständig neue Rekorde bei den StudentInnenzahlen meldet, dümpelt die bis vor kurzem noch zweitgrößte Stadt Thüringens bei dem Thema höherer Bildung vor sich hin. Auch wenn die BA (leider direkt neben der Autobahn platziert, damit sich kein Student in die Innenstadt verirrt) bzw. SRH ein kleiner Anfang sind, ist das Angebot/Anzahl der StudentInnen ein schlechter Witz für die Größe der Stadt.

Während in jedem anderem Bundesland selbst in kleineren Städten mindestens eine FH angesiedelt ist, lässt man die 100.000 Einwohner-Stadt Gera in diesem Bereich verhungern und zum Paradies für Rentner umfunktionieren.

In dieser strukturschwachen Region ist Bildung die einzige Chance, nicht endgültig den Anschluss zu verpassen. Sei es in wirtschaftlicher als auch kultureller Hinsicht.

MfG

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