Ute Vogt (SPD)
Kandidatin Landtagswahl Baden-Württemberg 2006
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Ute Vogt
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Jurastudium
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwältin
Wohnort
-
Wahlkreis
Bretten
Ergebnis
31,2%
Landeslistenplatz
-
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Persönliche Website
www.ute-vogt.de
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Frage zum Thema Familie
22.03.2006
Von:

Liebe Frau Vogt!
Werden Sie sich mehr für die Jugend in Baden-Württemberg einsetzen?
Antwort von Ute Vogt
bisher keineEmpfehlungen
23.03.2006
Ute Vogt
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage, die leider sehr allgemein ist. Ich greife daher mal drei Punkte aus dem Bereich Bildung/Ausbildung auf:
In unserem 100-Tage-Sofortprogramm haben wir Maßnahmen zu Gunsten der Jugend aufgelistet:
Als Ministerpräsidentin werde ich mit der SPD, das von der Landesregierung holterdiepolter eingeführte G8-Gymnasium im Dienste von Schülern und Eltern reformieren. Wir werden die nicht bewältigbare Stofffülle in der Unterstufe abbauen und die zweite Fremdsprache erst ab Klasse 6 einführen.
Wir werden das Problem Unterrichtsausfall lösen. Zurzeit fallen 2.800.000 Unterrichtsstunden in Baden-Württemberg aus. Wir werden durch eine zusätzliche Lehrerreserve von 500 Krankheitsstellvertretern unmittelbar dafür sorgen, diesen Unterrichtsausfall zu stoppen.
Und wir werden für die derzeit fehlenden 30.000 Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg ein Sonderprogramm für alle Jugendlichen bis 21 Jahren garantieren, damit sie einen Einstieg in die berufliche Ausbildung angeboten bekommen.
Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Regierungsprogramm auf meiner Homepage.

Herzliche Grüße
Ute Vogt
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
22.03.2006
Von:

Guten Tag,

Finden Sie das richtig?
Welche Konsequenzen werden Sie aus nachstehend dargelegtem Sachverhalt ziehen?

2 Beispiele:
www.castor.de
www.castor.de

MfG


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Frage zum Thema Arbeit
23.03.2006
Von:

Sehr geehrte Frau Vogt,
Ich habe lange überlegt, ob ich einen Brief an Sie schreiben soll. Ändern werde ich dadurch nichts, aber Sie sollen wissen, dass die Politik sich immer weiter von den Menschen entfernt . Es ist in unserm Land eine seltsame Eigendynamik entstanden. Die „Reichen“ und davon gibt es immer noch genug, werden immer reicher und die Mittelschicht wird immer dünner.
Doch jetzt zu dem eigentlichen Grund meines Briefes.
Ich habe zwei Söhne. Mein ältester hat die Realschule besucht, danach eine 3 Jährige Lehre als Bauzeichner gemacht im Anschluss die einjährige Fachhochschulreife absolviert dann kann der Bund und er musste für 15 Monate zum Ersatzdienst. Nach dieser „verlorenen Zeit“ hat er sich an der FH eingeschrieben und in 8 Semestern den Diplom Ingenieur gemacht. Ich finde, er hat das richtig gut gemacht und auch wir Eltern haben einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet.
Alles in Allen hätte er die richtigen Voraussetzungen um in das Berufsleben einzusteigen. Das hat er dann auch getan. Er hat eine Stelle als Diplomingenieur angetreten. In seinem Arbeitsvertrag waren 3 Monate Kündigungszeit festgeschrieben, am letzten Tag des 3. Monats erhielt er von seinem Chef die Kündigung mit der Begründung, er sei zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen. Sein Chef hat einen, vom Arbeitsamt subventionierten 57 jährigen eingestellt dieser Mann kostet offensichtlich nur einen Bruchteil und bringt Erfahrung mit. Ich frage mich nun, habe ich die sehr teure Ausbildung meines Sohnes bezahlt, um jetzt mit meinen Steuergeldern zu verhindern, dass er einen Job bekommt? Für den Jungen Mann ist der Absturz in HARZ 4 tragisch. Der Wahnsinn ist für mich, dass er nicht einmal als arbeitssuchend gilt weil ja dadurch die Statistik noch trüber ausehen würde.
Antwort von Ute Vogt
1Empfehlung
23.03.2006
Ute Vogt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Ich kann Ihre Sorge um die Zukunft Ihres Sohnes gut verstehen. Die Arbeitsmarktförderung ist eine Gradwanderung. Das zeigt Ihr Beispiel gut.
Fakt ist, dass wir zu viele ältere Arbeitslose haben. Wir dürfen nicht zuschauen, dass über 55-Jährige in der Arbeitslosigkeit verharren, bis Sie in den vorgezogenen Ruhestand übergehen können. Deshalb wird versucht, die Einstellung von älteren Arbeitslose mit Zuschüssen zu fördern.
Bei Hochschulabsolventen häufen sich in letzter Zeit die Klagen, dass Firmen häufig nur billige Praktikantenstellen anbieten, anstatt vollwertiger Arbeitsplätze. Das Thema möchte ich gerne als Ministerpräsidentin aufgreifen.
Ich wünsche Ihrem Sohn, dass er sich durch diese negative Erfahrung nicht entmutigen lässt und bald eine neue Stelle findet.

Herzliche Grüße
Ute Vogt
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Frage zum Thema Soziales
24.03.2006
Von:

Sehr geehrte Frau Vogt,

von der Generation des Babybooms wird folgendes verlangt:

1. Finanzierung der Rente für die Vorgängergeneration
2. Finanzierung der privaten Altersversorgung
3. Finanzierung einer guten Schulausbildung für die Kinder (Schulgeld, Studiengebühren, usw.)

Sie sehen, dass diese Finanzierungslast für die Mehrheit meiner Generation nicht tragbar ist. Meine Fragen:

  • Treten Sie dafür ein, den Rentenbeitrag (Finanzierung der Vorgängergeneration) zu reduzieren?

  • Treten Sie dafür ein, die "double income no kids" Familien / Partnerschaften stärker zur Kasse zu bitten, damit die Nachfolgegeneration eine gute Schulausbildung erhält?

Viele Grüsse, AR

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Frage zum Thema Gesundheit
25.03.2006
Von:

Guten Tag Frau Vogt (SPD),
Finden Sie das richtig von der SPD?
Welche Konsequenzen ziehen Sie aus nachstehend dargelegtem Sachverhalt?
Beispiele:
1. ... Professor Stevenson schien einem unerhörten Skandal auf der Spur zu sein, der höchsten persönlichen wie wissenschaftlichen Einsatz erforderte. Doch nicht nur Einsatz war gefordert, sondern mehr noch Standhaftigkeit und vor allem Mut. Er hatte gegen eine offene wie verdeckte Lobby zu bestehen, die nach Darstellung von Freunden daran interessiert war, den Geist wieder in die Flasche zurückzubringen, bevor er „Unheil“ anrichten konnte durch Benennung von Ursachen wie Verursachern der extremen Blutkrebshäufungen... www.castor.de
... Angesichts der Frauenargumente kann der Mann Alfred Körblein nur den Kopf schütteln: "Die Schädigung am ungeborenen Leben wird sträflich unterbewertet. Die zulässige Belastung von 1 mSv für den Embryo ist unverantwortlich." Er verweist auf das Jahr nach Tschernobyl: Damals hatte sich die Zahl der Totgeburten in den bis 1 mSv belasteten Regionen Bayerns verdoppelt. Die neue Verordnung spricht nicht von Röntgenstrahlen und kaschiert damit die Gleichung, die sich zeigen würde: 1 Millisievert entspricht ungefähr 40 Röntgenaufnahmen des Brustkorbs. Als Faustregel gilt, dass Föten zehnmal strahlenempfindlicher sind als Erwachsene. In der Medizin wird das Röntgen von Schwangeren vermieden, seit die britische Epidemiologin Alice Stewart nachgewiesen hat, dass eine einzige Röntgenuntersuchung für das Neugeborene ein signifikant erhöhtes Leukämierisiko schafft, noch bevor es zehn Jahre alt ist... www.castor.de
MfG

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