Undine Kurth (GRÜNE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
01.09.1951
Berufliche Qualifikation
Diplom-Innenarchitektin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Quedlinburg
Wahlkreis
Harz
Ergebnis
5,5%
Landeslistenplatz
1, Sachsen-Anhalt
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(...) Ob unsere Stellungnahme nun wirklich gehört und berücksichtigt wird, das bleibt abzuwarten. Daher glaube ich, dass es ungeheuer wichtig ist, dass alle, die bei der Zerstörung dieses einmalig schönen Naturschutzgebietes nicht tatenlos zusehen wollen, weiter "am Ball" bleiben und durch Protestaktionen immer wieder zeigen, dass sie mit dem Bau des Dammes nicht einverstanden sind. Wenn ich richtig informiert bin, dann plant die BI "Naturnaher Hochwasserschutz Selke" ( www.rettet-das-selketal.de ) wieder eine Veranstaltung zu Ostern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Euro-Rettungsschirm
27.09.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Kurth

angesichts der bevorstehenden ESM - Abstimmung bitte ich Sie, sich gegenüber den Bürgern aus Ihrer Heimat zu erklären, ob Sie am Donnerstag für oder gegen den unbegrenzten ESM - Blankoscheck für vertragsbrüchige EU - Mitgliedsstaaten stimmen werden. Sollten Sie ggf. noch unsicher sein, was der weit überwiegende Teil des Wahlvolkes denkt und von Ihnen erwartet, dann werfen Sie doch bitte einen Blick auf die Lesermeinungen & Kommentare in F.A.Z., Zeit, Spiegel oder Handelsblatt zu diesem Thema.

Im Vertrauen darauf, dass Sie sich dem einzigen Souverän verpflichtet fühlen - den in diesem Land lebenden Menschen - verbleibe ich

mit freundlihen Grüßen

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
05.10.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Kurth.

Ich brauche Ihre Hilfe und obwohl ich nicht selbst in QLB lebe, spreche ich im Namen meiner Kinder, die in QLB leben. Ich habe vergeblich mit den lokalen Behörden gekämpft, doch diese haben kein Interesse.
Nun zum meinem Anliegen. Der Marschlinger Hof ist eine Strasse, die von vielen Grundschulkinder auf dem Weg zur Schule genutzt wird. Auch meine Kinder.
Ich besuche meine Kinder regelmäßig alle 14 Tage und stelle fest, dass in der besagten Strasse zu schnell gefahren wird. Erst neulich wären meine 2 kleinen Kinder beinahe überfahren worden.
Ich bitte Sie uns zu helfen und bin auch bereit Ihnen den Mailverkehr mit der Stadt QLB weiterzuleiten.
Helfen Sie mir bitte, ich möchte nicht erst einen Menschen oder ein Kind sterben sehen, bevor die Stadt was unternimmt.
Ich bin fest entschlossen alles zu tun, dass ich hier was ändert und wenn sein muss gehe an die Presse und ins Fernsehen.

Danke und liebe Grüße
.
Antwort von Undine Kurth
bisher keineEmpfehlungen
10.10.2011
Undine Kurth
Sehr geehrter Herr Holm,

gern bin ich bereit, Ihnen zu helfen - sofern ich kann.
Aber sicher wird es das Beste sein, wenn wir uns dazu direkt unterhalten. Lassen Sie mich wissen, wie ich Sie erreichen kann, damit wir uns in Quedlinburg verabreden können.

Die nötigen Kontaktdaten finden Sie auf meiner Internetseite www.undine-kurth.de.


Viele herzliche Grüße

Undine Kurth
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Frage zum Thema Tourismus
28.02.2012
Von:

Hallo Frau Kurth,

verfolge aufmerksam die Entwicklungen um die Erweiterungspläne am Wurmberg in Braunlage und bin dabei auf Ihre ablehnende Stellungnahme gestoßen.
Was spricht gegen eine stärkere touristische Nutzung des Wurmbergs? Die fatale Lage des Arbeitsmarktes und des touristischen Angebotes sind hinlänglich bekannt. Auf die Angebote im Thüringer Wald und im Erzgebirge als Konkurrenzdestinationen muss ich auch nicht hinweisen.
Wäre es nicht eine sinnvolle Zielsetzung, zusammen mit Schierke eine zukunftsfähige Nutzung zu finden?
Statt dessen treten die beiden Goslarer NABU-Vertreter zusammen mit einer Handvoll Sternenguckern auf den Plan und gewinnen einen NP-Unterstützer und zwei Grünen-Abgeordnete als Fürsprecher. Dark Sky Harz - kein Kommentar.
Es ist zum Verzweifeln: Muss Umweltschutz denn immer GEGEN die Menschen sein?
Vielleicht schauen Sie sich mal die Pisten im Harz an: Kurz, schmal, schlecht erschlossen, trotzdem lange Schlangen schimpfender Skifahrer. Viele von denen fahren das nächste Mal in die Alpen. Hilft das der Umwelt mehr?
Ich würde es begrüßen, wenn ein Kompromiss zwischen Umweltschutz und wirtschaftlicher Nutzung möglich wäre. Nein - es MUSS möglich sein.

Gruß
HR
Antwort von Undine Kurth
1Empfehlung
04.04.2012
Undine Kurth
Sehr geehrter Herr ,

bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen auf Ihre Frage vom 28. Februar 2012 zur touristischen Nutzung des Wurmsbergs erst jetzt antworte. Sicher haben Sie über die Medien registriert, dass die letzten politischen Wochen sehr bewegte Wochen waren, so dass manche Arbeit liegen geblieben ist.
Nun zu meiner Antwort:

Sehr geehrter Herr ,

gegen eine touristische Nutzung des Wurmbergs - und des gesamten Harzes (Ost wie West) spricht natürlich überhaupt gar nichts. Und ich bin auch der festen Überzeugung, dass Umwelt und Naturschutz eigentlich nie gegen den Menschen gerichtet ist, denn Umwelt- und Naturschutz tragen dazu bei, dass unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben.

Eine touristische Nutzung wird aber immer nur dort erfolgreich sein können, und damit auch ökonomisch zu Erfolgen führen können, wenn sie Rücksicht auf die Gegebenheiten vor Ort und die natürlichen Voraussetzungen nimmt. Der Harz zeichnet sich durch wunderschöne Landschaften, einen Nationalpark, der als der beliebteste Deutschlands eingestuft worden ist und ein breites kulturelles Angebot aus. All das sind Grundlagen für eine solide und zukunftsfähige Entwicklung des Tourismus im Harz.

Allerdings müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass wir in Zeiten des Klimawandels nicht mehr darauf setzen können, dass der Harz eine ausgesprochene Wintersportdestination sein wird. Dazu fehlen schlicht die Voraussetzungen, also die sogenannte Schneesicherheit. Daher ist es doch viel klüger, auf Entwicklungen zu setzen, die eine solide Grundlage haben und nicht in Entwicklungen zu investieren, die den natürlichen Gegebenheiten nicht mehr entsprechen. Wir wissen, dass Natururlaube sich zunehmender Beliebtheit erfreuen und dass der sanfte Tourismus dafür die besten Möglichkeiten und Voraussetzungen schafft.

Ich glaube nicht, dass wir weiter kommen, wenn wir denjenigen, die ein Abwägen aller Argumente anmahnen immer wieder unterstellen, dass sie prinzipiell gegen jede Form der Entwicklung wäre. Auch ich begrüße es natürlich - und ich weiß, dass die Naturschutzverbände es ebenso sehen, wenn tragfähige Kompromisse zwischen Umweltschutz und wirtschaftlicher Nutzung gefunden werden. Und auch ich bin der Meinung, dass diese gefunden werden müssen. Allerdings müssen diese Kompromisse auch die natürlichen Voraussetzungen berücksichtigen - und da, wo keine Schneesicherheit herrscht, ist es nicht klug, das touristische Ziel auf reinen Wintersport auszurichten und den fehlenden Schnee durch Schneekanonen "herbeizaubern" zu wollen.

Auf jeden Fall freue ich mich, dass es ganz offensichtlich viele Menschen gibt, die an einer guten touristischen Entwicklung und damit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung des Harzes interessiert sind, denn immer noch wird der Tourismus als Wirtschaftsfaktor viel zu oft unterschätzt.

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen für die kommenden Ostertage

Undine Kurth
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