Uda Heller (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Uda Heller
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieurin (FH) für Lebensmitteltechnologie
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitgeschäftsführerin der Heller Renovierungs GmbH
Wahlkreis
Mansfelder Land
Landeslistenplatz
2, Sachsen-Anhalt
weitere Profile
(...) Die Union hat seit jeher die Forderung nach einer Angleichung der Renten in Ostdeutschland an die Renten in Westdeutschland unterstützt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
11.03.2009
Von:

Hallo Frau Heller, ich habe nur eine Kurze Frage was den Schulkostenzuschuss betrifft. Wie funktioniert die Auszahlung?-Muss man einen Antrag stellen? Wenn ja wo? Egal wo man da nachfragt heißt es immer es ist noch nicht zugelassen, und wir werden damit nichts zu tun haben, laut Aussage des Jobcenters. Oder geht das ganze Automatisch wenn man Hartz IV bezieht? Um Antwort wäre ich dankbar.

Mit Freundlichen Grüßen
C.
Antwort von Uda Heller
1Empfehlung
20.03.2009
Uda Heller
Sehr geehrte Frau ,

Ihre Anfrage bezieht sich auf die Leistungen des sogenannten Schulbedarfspaketes.

Dazu darf ich Ihnen mitteilen, dass dies jährlich - beginnend mit dem kommenden Schuljahr 2009/2010, Schuljahresbeginn ist der August des jeweiligen Kalenderjahres,- ausgezahlt wird. Die Erfassung und Auszahlung erfolgt automatisch unter der Federführung der zuständigen Arge (§ 44 b SGB II). Wenn Sie ein schulpflichtiges Kind haben, haben Sie - ohne einen Antrag stellen zu müssen - insoweit als Leistungsempfänger Anspruch auf diese jährliche, einmalige finanzielle Leistung. Derzeit wird der Anspruch an schulpflichtigen Kindern bis zum 10. Schuljahr gemessen. Dies soll um die Schuljahre des Sekundarschulbereichs II - gymnasiale Oberstufe - erweitert werden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft behilflich zu gewesen zu sein und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ihre
Uda Heller, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.04.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heller,

Das um unser aller Sicherheit besorgte Bundesinnenministerium plant den nächsten Streich, versteckt in einem "U-Boot-Paragrafen". So geheimnisvoll sieht also im Internet-Zeitalter die neue politische Kultur in Berlin aus?

Der Entwurf eines "Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes" soll jedem Anbieter von Internetdiensten wie Google, Amazon oder StudiVZ das Recht geben, das Lese-, Schreib- und Suchverhalten seiner Besucher ohne Anlass aufzuzeichnen – vorgeblich zum "Erkennen" von "Störungen". Mit Hilfe der über alle Internetnutzer gespeicherten Daten würden Rückschlüsse auf unsere persönlichen Interessen, Lebenssituation und Schwächen möglich. Die Surfprotokolle sollen ohne richterliche Anordnung an Polizei, Bundeskriminalamt, Geheimdienste sowie an die Unterhaltungsindustrie herausgegeben werden dürfen.

Es werden Parallelen zu einem weiteren deutschen Staat ersichtlich, der 1990 von der Weltbühne verschwunden ist. Kommt Ihnen das als Abgeordnete mit "Ost-Sozialisation",die ständig mit den Sorgen und Ängsten der Menschen zu tun hat, die 40 Jahre unter Überwachung und Repression leiden mussten, nicht stark befremdlich vor?

Heute wird eine zunehmende Anwendung der früher bemängelten Maßnahmen der DDR durch unbedachte Abstimmungen mangelhaft und desinformierter Abgeordneter immer verschärfter ermöglicht. Oben genannter Entwurf würde bei Abstimmung eine verdachtslose Aufzeichnung des Surfverhaltens im Internet legitimieren. Ich frage Sie hiermit warum das Kommunikationsverhalten der in einer freiheitlichen Demokratie lebenden Bürger aufgezeichnet und überwacht werden muss?

Mit Begründungen wie der angeblichen Kriminalitäts- und Terrorbekämpfung wird jeder Bundesbürger unter Generalverdacht gestellt. Datenschutz & Unschuldsvermutung ade!

Wie stehen Sie zu dem von mir eingangs aufgeführten Gesetzentwurf? Wie werden Sie sich bei einer zukünftigen Abstimmung im Bundestag positionieren?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Soziales
08.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Heller,
da ich ein betroffener Paintball-Spieler aus Ihrem Wahlkreis bin, interessiert mich nun sehr, wie Sie zu dem Verbot von Paintball stehen.

Für mich und meine Freunde ist Paintball ein Freizeit-Sport und eine gewaltfreie Gemeinschaft. Bei diesem Sport geht es nicht um Gewalt, sondern um den Teamgeist, das strategische Vorgehen, sowie die sportliche Betätigung bei der noch dazu Adrenalin ausgeschüttet wird. Wir schießen nicht aufeinander, um uns "zu töten", sondern wir versuchen durch eine Markierung den Gegner daran zu hindern, die Flagge der anderen Mannschaft zu erreichen. Und da Paintball erst ab 18 Jahren gespielt werden kann, verstehe ich nicht, wieso man das erwachsenen Menschen verbieten will.

Wenn Sie gegen Paintball sein sollten, dann müssen Sie auch für die Abschaffung von Fechten und Boxen sein und Kindern verbieten, Cowboy und Indianer mit Spielzeug-Waffen zu spielen.

Zudem hat es bisher noch nie einen echten Zusammenhang zwischen Paintball und einem Amokläufer gegeben. Die Wahrheit ist nämlich, dass alle dieser tragischen Taten von Minderjährigen mit den Schusswaffen ihrer Eltern begangen werden, die noch gar keinen Kontakt zu Paintball haben konnten.

Bisher vermisse ich von Ihren Kollegen auch die Überlegung, was die Existenzen aller Händler und Platzbesitzer betrifft. Leider sind mir keine Zahlen bekannt, aber da Paintball nicht gerade günstig ist und ich als Studentin, dennoch bereit bin das Geld dafür auszugeben, sowie tausende Andere auch, ist zu vermuten das gerade in der Branche hohe Gewinne erzielt werden, welche wiederum als Steuergelder an das Land abgeführt werden.

Bitte sagen Sie mir, dass wir nicht in einem Land leben wo nur der Recht bekommt der am lautesten Schreit und manche ihrer Politiker Kollegen schreit schon sehr laut!

Mit freundlichen Grüßen

L.

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Frage zum Thema Soziales
31.05.2009
Von:

Sehr geerhte Frau Heller,
als nicht parteipolitischer Mensch habe ich folgende Frage:
Wie stehen Sie persönlich zu unserem Rentensystem?
Ist es gerechtfertigt, daß bestimmte Bürger (z.Bsp. Staatsdiener) bei gleicher Arbeits/Lebensleistung eine bis 4-fache Rente in Form einer Pension erhalten? Zudem kommt noch ein Kündigungsschutz, sowie eine "bessere" medizinischer Versorgung auf Grund einer 2-Klassenmedizin hinzu. Wie kann es sein daß führende Politiker (Müntefering, Schröder) aber auch CDU/CSU-Vertreter, unser seit fast 60-Jahren bestehendes Rentensystem (mit direkter Umlage) regelrecht diffamieren. Der Grund, des demografischen Faktors, der längeren Lebenszeit klingt einseitig. Eine Vorsorge mit Riester/Rürup, stellt unter finanzmikroskopischer Sicht auf Dauer eine Mogelpackung für den Bürger dar, zum zweiten sind die Verwaltungskosten der Finanzanbieter bei 10-Prozent, im Gegensatz der direkten Umlage bei 4%. Soll dies eine Lobby für die Finanzwirtschaft sein? Warum besteht nicht, in 2009, die Möglichkeit, der Einzahlung in die gesetzliche RV, sowie ein späterer Leistungsanspruch aller Arbeitnehmer (Beamte, Selbstständige sowie Vermögende) Ein ähnliches Modell wurde vor Jahren in der Schweiz eingeführt. Nur so ist es möglich wirkliche Generationsgerechtigkeit herzustellen.
Danke. M.f.G.

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