Thurid Feldmann (DIE LINKE)

Thurid Feldmann
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Industriekauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
Kaufm. Angestellte mit Verkaufstätigkeit
Wohnort
Forst
Wahlkreis
Karlsruhe-Land
Ergebnis
5,6%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
(...) Nur ein ausreichend hoher Mindestlohn kann Hungerlöhne, die nicht zum Leben reichen, verhindern. Wenn die Löhne wieder auf einem sicheren Fundament stehen, gehen auch die Einnahmeausfälle bei Steuern und Sozialversicherungen infolge Lohndumping und prekärer Arbeit zurück. Die Staatskassen werden von aufstockenden Sozialleistungen entlastet. (...)
 
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Frage zum Thema Arbeit
04.08.2009
Von:

Was gedenkt die Linke zu tun gegen die Arbeitslosigkeit, die verstärkt im nächsten halben Jahr auf uns zukommen wird?
Antwort von Thurid Feldmann
1Empfehlung
10.08.2009
Thurid Feldmann
Besten Dank erst einmal für Ihre Frage, es freut mich umso mehr da Sie der erste sind der etwas von mir wissen will.

Wie Sie richtig erkannt haben werden die Arbeitslosenzahlen ohne Frage weiter nach oben schnellen. Bisherige Schätzungen sprechen von ca. 5 Mio. Die Linke fordert eine Verbesserung der Arbeitslosenversicherung also eine Erhöhung der Bezugsdauer. Nun ist natürlich klar dass Aufgrund einer längeren Bezugsdauer von ALG I und eine Erhöhung von ALG II (Hartz IV) das Problem als solches nicht behoben wird, deswegen fordern wir einen Mindestlohn von 10,-- € auf die Stunde. Dies wird zu einer höheren Kaufkraft führen und damit zu einer Ankurbelung der Wirtschaft. Wird mehr verkauft, wird mehr produziert werden mehr Menschen eingestellt. Eine logische Schlußfolgerung. Wir wollen wieder mehr Geld in Öffentliche Projekte stecken, sei es die Krankenversorgung bis hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Finanzierung dieser Aspekte wird über die von der SPD abgeschaffte Vermögenssteuer machbar deswegen wollen wir genau diese (wir nennen Sie Millionässteuer) einführen. Gerade diese Schicht hat unsere Finanzkrise verursacht und damit auch die komenden Arbeitslosenzahlen und diese Schicht sollte nun auch einen Teil für die Gemeinschaft tragen um den KArren wieder aus dem Dreck zu ziehen.

In unserem Wahlprogramm 2009 ist ein Satz der das Dilemma treffend wiedergibt:" Erwerbslosigkeit ist nicht nur ein konjunkturelles sondern auch ein strukturelles Problem."

Dies bedeutet; wenn der Niedriglohnsektor weiter ausgebaut und durch Hartz IV gefördert wird, wird dies zwangsläufig zu höheren Arbeitslosenzahlen führen. Wie man unschwer an der momentanen Entwicklung sehen kann.
(Wenn Sie momentan durch z.B. eine Zeitarbeitsfirma einen Job vermittelt bekommen der sie nicht über das Existenzminimum entlohnt haben sie ein Anrecht auf Hartz IV - das ist eine versteckte Subvention für Arbeitgeber)

Wir haben vielleicht auch nicht das absolut perfekte Patentrezept zur Lösung aller Probleme der BRD, jedoch bin ich davon überzeugt dass wir dem sehr nahe kommen und finde unsere Lösungen viel Besser als die der anderen Parteien.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.
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Frage zum Thema Arbeit
14.08.2009
Von:

In unserem Kleinbetrieb arbeitet jeder für einen Stundenlohn von 5,- Euro, wenn ein Mindestlohn von 10,- eingeführt wird, muss mein Chef doch die Hälfte entlassen oder er macht selber pleite. Wie wird dieses Problem in ihrem Programm bekämpft?
Antwort von Thurid Feldmann
bisher keineEmpfehlungen
18.08.2009
Thurid Feldmann
Hallo Herr ,

vielen Dank erst einmal für Ihre Frage.

Auf den Ersten Blick gesehen würde ich Ihnen rein rechnerisch Recht geben, Ihr Chef wird die Hälfte der Belegschaft entlassen müssen. Jedoch denken wir das doch noch weiter. Wenn er die Hälfte entließe würde das zu einem Umsatzrückgang von ebenfalls 50% führen. Warum sollte ihr Chef freiwillig auf guten Gewinn verzichten? Vor allem: er bekäme KEINEN Angestellten od. Arbeiter mehr für 5,-- / Stunde.

Wir denken eher dass das Karussell anders herum ins laufen käme. Ihr Chef müsste kurzzeitig die Zähne zusammen beißen und ebenfalls kurzfristig auf einen Teil seines Gewinnes verzichten denn wissenschaftliche Erhebungen haben berechnet dass Aufgrund des Mindesteinkommens von 10,-- € mehr Abgaben an den Staat fließen und auch mehr Geld in die Wirtschaft käme. Als Beispiel: Sie bekommen momentan 5,-- € Stundenlohn und können davon vielleicht gerade so leben oder sind auf eine Zuzahlung von ALG II angewiesen. Nun würde aufgrund unserer gewünschten Politik ihr Lohnzettel auf 10,-- € Stundenlohn steigen. Sie hätten mehr Geld zum Leben und der Staat würde mehr Steuern von Ihnen beziehen. Außerdem wären Sie dadurch oberhalb des Existenzminimums und wären von daher nicht mehr ALG II berechtigt. Der Umsatz Ihres Betriebes würde mittelfristig steigen. Das Problem hierbei ist sicherlich, dass ihr Chef unser Konzept auch fressen muss.

Aber sollten sie sich nicht auch fragen ob ihre Arbeit so wenig Geld wert ist? 5,-- € / Stunde? Und noch einmal sollten sie sich fragen ob sie es nicht verdient hätten von ihrer Arbeit auch leben zu können - ohne dass der Staat eingreift und zuzahlt, sondern weil sie schlicht und ergreifend einen Vollzeitjob haben und den gewissenhaft ausführen?!

Dieser Zustand ist einer reichen Gesellschaft unwürdig. Von Arbeit muss man leben können. Nur ein gesetzlicher allgemeiner Mindestlohn kann dem Lohndumping eine Grenze setzen, unter der nichts mehr erlaubt ist. Nur ein ausreichend hoher Mindestlohn kann Hungerlöhne, die nicht zum Leben reichen, verhindern. Wenn die Löhne wieder auf einem sicheren Fundament stehen, gehen auch die Einnahmeausfälle bei Steuern und Sozialversicherungen infolge Lohndumping und prekärer Arbeit zurück. Die Staatskassen werden von aufstockenden Sozialleistungen entlastet. Schließlich stärkt ein gesetzlicher Mindestlohn auch die Binnennachfrage. Und genau da setzen wir an.

Niemand kann ihnen garantieren dass ihr Chef nicht sagt -- dann tschüsschen halt -- und 50% entlässt. Gerade auch deswegen weil viele Chefs nur noch an ihr eigenes Süppchen denken und nicht mehr an den ganzen Suppentopf.

Ich bin mit dem Satz in der Arbeitswelt groß geworden "Geht es meinem Chef gut, geht es mir gut". Diesen Satz habe ich schon lange umgeschrieben in:" Geht es meinem Chef gut heißt das noch lange nicht dass es mir auch gut geht." Wir leben in einer Ellenbogen-Gesellschaft und mit dem Mindestlohn wird dem Ellenbogen die Spitze die zwischen die Rippen gesetzt mal richtig weh tut, diese Spitze wird genommen. Mit kleinen Remplern können wir leben. Oder?!

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihre Kandidatin

Thurid Feldmann
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
10.09.2009
Von:

Hallo Frau Feldmann,

nach mehreren Datenskandalen in den letzten Jahren wurde das Datenschutzgesetz überarbeitet. Halten Sie die Neuerungen für ausreichend? Welche Neuerungen hätten Sie sich gewünscht?

Des weiteren wurde die Überwachung ausgeweitet, mit dem Argument der Terrorbekämpfung, ebenso das "Zugangserschwerungsgesetz" mit dem Argument der Bekämpfung von Kinderpornographie und Kindesmissbrauch. Die Ausweitung der Überwachung und Sperrung anderer Inhalte wird diskutiert, vor allem im Bereich Urheberrecht, Rechtsradikalismus, sogenannten "Killerspielen", etc.
Wie ist Ihre Position zu diesen Themen? Wie sieht ihrer Auffassung nach der korrekte Umgang mit neuen Medien aus?

Ich freue mich auf Ihre Antworten und hoffe nicht zu viele Fragen auf einmal gestellt zu haben.
Antwort von Thurid Feldmann
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Thurid Feldmann
Hallo Herr ,

Nein ich halte das Datenschutzgesetz nicht für ausreichend ich halte es für Mumpitz. Hierbei wird oberflächlich angeblich Daten geschützt aber letztendlich wird nur von staatlicher Seite eine Vernetzung der Daten herbeigeführt.

Meine Daten sind aufgrund einer vorhandenen EC-Bankkarte, eines Reisepasses und einer Arbeitslosenmeldung sicherlich so verknüpft dass ich bestimmt keinen Kredit mehr bekäme. Das nicht wirklich vorhandene und aufgeweichte Datenschutzgesetz ist kein Schutz-Gesetz. Zumindest schützt es nicht mich oder Sie.

Nun noch zu dem Thema der Internetsperren. Was macht es für einen Sinn eine Internetseite zu sperren wenn ich auf YouTube schauen kann wie ich diese Sperre umgehen kann. Wenn diese Menschen die auf kinderpornografische Seiten gehen so blöd wären dass sie nicht wissen wie man solche Sperren umgehen kann ohne einen Alarm auf irgendeiner Seite der Polizei oder der Überwachungsorganisation aufzurufen, also wenn diese Menschen so saublöd wären, dann frage ich mich wie dämlich die Polizei dann ist dass sie diese Leute nicht schon längst geschnappt haben. Boah ist das ein Satz, den versteh ja ich fast nicht. Also was ich sagen will, hier wird mal wieder die kriminelle Energie unterschätzt. Es kann mir keiner weis machen dass ein Pädophiler nicht weis dass er Recht bricht und unredlich handelt. Dieser Mensch ist in einer Zwickmühle ohnegleichen da er ständig gegen Recht und Anstand verstößt und dann meint der Gesetzgeber dies unterbinden zu können mit so einem Lari-Fari-Mist. Ich wäre dafür dass Polizisten besser auf die neuen Medien geschult werden, dass diese gut ausgebildeten Menschen diese Menschen jagen - aber ohne dass meine Adresse die aus Versehen auf dieser Seite war in irgendeinem Register aufbewahrt wird denn meine kriminelle Energie ist gleich Null. Und auch meine Adresse hat in so einem Register genau gar nichts zu suchen.

Wir werden auch da mal wieder so gut bewacht dass es mit Angst macht. Dann kommt noch erschwerend dazu, dass ich keine rechtlichen Mittel habe um zu verlangen dass meine Daten da raus kommen wo sie vielleicht aus Versehen gelandet sind. Wir schlittern auf einen Überwachungsstaat zu bzw. sind schon mitten drin. Alles unter dem Deckmantel der Sicherheit und der Täterbestrafung. Pffft. Meiner Meinung nach ein leeres Argument. Schon heute könnte jeder meiner Schritte die ich heute getan habe sofort nachvollzogen werden können. Die Wege um an meine Daten zu kommen werden immer kürzer und die Hindernisse werden immer kleiner. Schon heute ist unser Staat ein Überwachungsstaat der dringend einer Erneuerung in eine andere Richtung bedarf. Ich denke der einzige der sich damit noch sicher fühlt ist Herr Schäuble.

Glauben Sie, dass ein jugendlicher durch ein Killerspiel aggressiv wird? Oder könnt es nicht auch sein, dass der Jugendliche deswegen aggressiv wird weil er keine Zuwendung hat, weil die Eltern beide Brötchen verdienen müssen, weil er sowieso ein Außenseiter ist?? Ich glaube nicht dass ein Verbot der Killerspiele die Handlungen eines Jugendlichen positiv beeinflusst, außer man verbietet noch alle Videos, alle Fernseher, Radio und steckt am besten alle Jungendlichen von klein auf in ein Erziehungslager. Das war sarkastisch gemeint. Dieser Vergleich mit den Killerspielen und der steigenden Aggressivität von Jugendlichen erinnert mich immer an eine Statistik aus Amerika in der es heißt, Kinder die Cola trinken neigen mehr zur Kriminalität. Was übrigens stimmt. Aber welche Kinder trinken denn Cola? Jeder erziehende Erwachsene weiß dass Cola nicht wirklich ein gesundes Getränk ist. Also werden wohl hauptsächlich die Eltern dieses Getränk erlauben die gar nicht wissen dass ihr Kind es trinkt. Das Übel ist doch nicht das Killerspiel - das Übel ist doch eher die mangelnde Zeit die Erzieher mittlerweile mit Ihren Kindern haben. Und auch hin und wieder das mangelnde Interesse das Erzieher ihren Kindern gegenüber haben. Gerade hier setzt auch leider wieder verstärkt die NPD an und macht Jugendtreffs und hat dann genau diese Jugendlichen mit ihren demokratieverachtendem Rechtsextremismus am Wickel.

Ich könnte noch viel schreiben um ihre Fragen noch weiter auszubauen und zu beantworten, hoffe jedoch dass meine Grundtendenz klar wurde. Diese Thema greift in so viele Themen mit hinein wie z.B. Hartz IV oder das eben alles in Deutschland an Erwerb geknüpft ist - leider- , dass Bildung nichts kosten darf usw....

Ich entschuldige mich auch nochmals bei Ihnen weil ich erst so spät antworte.

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Zeit und vielleicht sieht man sich mal irgendwo - sprechen Sie mich an und wir können gerne über Lösungen und Probleme weiter diskutieren.

Thurid Feldmann
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Frage zum Thema Gesundheit
22.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Feldmann,

muss unser Gesundheitssystem nicht endlich auf den Prüfstand ? Die immer stärkere Privatisierung unseres Gesundheitswesens kann auf lange Sicht die Gesundheitsversorgung unserer Bürger nicht mehr gewährleisten.

Das Verhalten vor allem der niedergelassenen Ärzte, Termine für Nicht-Privatpatienten zu verweigern oder auf den Sanktnimmerleinstag zu verschieben, die geradezu gebetsmühlenartige Jammerei notwendige Therapien aus Kostengründen nicht verschreiben zu können, andauernde Streiks und die Abwesnheit der Ärzte, sind ein allmählich unerträglicher Zustand für uns Patienten.

Der aktuelle Hinweis von Ärzten auf "...eine hoffentlich bald andere Bundesregierung (schwarz-gelb !), um wieder mehr bezahlt zu bekommen..." ,und damit verbunden Termine reihum auf den Oktober zu vergeben (nach der Bundestagswahl), zeigt, dass mit dem Gesundheitssystem in diesem unserem Lande etwas oberfaul ist.

Wenn die Ärzte in diesem Land tatsächlich am Hungertuch nagen, dann wird es doch Zeit, dass wir den Hut für sie rumgehen lassen, und furchtbar gerne zu noch mehr Zusatzzahlungen bereit sein müssen ?!

Was können Sie, was kann Ihre Partei , für eine Änderung/Verbesserung unseres Gesundheitssystems und gegen diese momentane Praktizierung der Ärzte tun ?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Thurid Feldmann
1Empfehlung
22.09.2009
Thurid Feldmann
Besten Dank Herr für Ihre Frage.

Gerade das Gesundheitssystem ist eines der marodesten Teile in Deutschland. Im Zuge der immer mehr werdenden Privatisierungen von z.B. Krankenhäusern ist das damit verbundene Profitdenken wirklich erschreckend gestiegen. Meiner Meinung nach muss unser Gesundheitssystem wieder in öffentliche Hand und aus der Machtecke raus. Denn Gesundheit bzw. Krankheit darf nicht profitorientiert sein.

Unsere Ärzte haben deswegen so große Probleme weil die Abrechnungsmodalitäten von Behandlungen und Krankheiten so ohne Sinn und Verstand veranlagt wurden. Ein Arzt kann diesen Monat an der Behandlung einer bestimmten Krankheit aufgrund des Zeitaufwands z.b. 300,-- € verdienen aber bis zum nächsten Monat hat sich eventuell der Abrechnungsschlüssel geändert und er verdient dann am selben Krankheitsbild und am selben Aufwand einen komplett anderen Betrag. Wenn ich Arzt wäre würde mir auch gerade der Bürokratismus der mittlerweile in die Praxen einzog auch echt auf den Keks gehen.

Wenn es nach mir ginge würde ich egal ob Privatpatient oder Kassenpatient dem Patienten immer eine Art Lieferschein unterschreiben lassen, so dass dabei schon einmal eine grobe Kontrolle stattgefunden hat ob es rechtens ist was der Arzt abrechnet. Da wäre dann den Abrechnungsgaunern schon mal ein wenig das Leben erschwert. Außerdem kann es auch nicht sein, dass ein Arzt nur einmal eine Monats-Pauschale abrechnen darf egal wie oft sie oder ich in diesem Monat in seine Praxis gehen und Hilfe benötigen.

In keinem anderen Berufszweig wird so wenig nach dem tatsächlichen Aufwand abgerechnet wie bei Ärzten. Jedoch muss ich Ihnen eventuell zu meiner Schande sagen dass ich weniger Sorge um die Ärzte habe als um die Kranken die bei diesem Gesundheitssystem langsam aber sicher auf der Strecke bleiben.

Sei es dass die Krankenversicherung nicht mehr paritätisch abgezogen wird oder auch dass die Arzneimittelzuzahlungen auch alleine an dem Kranken hängen bleiben. Das und noch vieles mehr kann und darf so nicht weiter laufen.

Ich bin gerade hier für eine Änderung der Krankenversicherung in eine solidarische Bürgerversicherung. Jeder zahlt ein. Auch der Beamte, Postbote der Manager oder die Lehrerin. Dieses System funktioniert als solches schon in der Schweiz und genau so wie dort könnten dann die Privatversicherungen die Sonderwünsche der Bürger abdecken. Jedoch der Grundstock obliegt den gesetzlichen Versicherungen.

Es gibt hier viel zu verändern und ich hoffe, dass wir genügend Stimmen bekommen um wenigstens den größten Unsinn der regierenden Parteien abwenden zu können.

Ich hoffe ihre Frage damit beantwortet zu haben und wünsche uns allen viel Glück während den nächsten vier Jahren. Auf dass es nicht so schlimm wird wie ich Bedenken habe.

Eine gute und gesunde Zeit wünsche ich Ihnen.

Thurid Feldmann
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Frage zum Thema Arbeit
25.09.2009
Von:

Hallo Frau Feldmann

Ich bin Mutter ( einer 11 jährigen Tochter) und gehe Halbtags arbeiten. Natürlich nicht aus langeweile , sondern um unsere Haushaltskasse etwas aufzubessern. Daher ärgert es mich um so mehr wenn ich am Monatsende meinen Lohnzettel bekomme. Meine Frage aus diesem Grund :
Warum wird man ( als Mutter ) mit so einer hohen Steuerklasse bestrafft.Sollte man nicht Familien besser entlasten? Damit ich als Mutter weiß warum ich mir den " Streß " antue? Was meinen Sie ?

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