Thomas Hartmann (GRÜNE)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Thomas Hartmann
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Staatl. gepr. Techniker, Betriebswirt IHK
Ausgeübte Tätigkeit
selbst. Energieberater
Wohnort
Kempten
Wahlkreis
Oberallgäu
Ergebnis
12,8%
Landeslistenplatz
-, Bayern
(...) Man muss sich äußertst kritisch mit dem Geschäft mit den Waffen auseinander setzen. (...)
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Frage zum Thema Soziales und Familie
11.08.2009
Von:

In den Vorschlägen zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise wird immer mit Wachstum gerechnet und argumentiert. Wenn dieses Wachstum aber nicht kommt (kommen kann/darf)? Wie wird ohne Wachstum z.B.
> Vollbeschäftigung
> intakte Umwelt
> Generationengerechtigkeit
> soziale Sicherheit
> soziale Gerechtigkeit
erreichbar? Wie müssen die konkreten politischen Rahmenbedingungen dazu aussehen?
Antwort von Thomas Hartmann
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12.08.2009
Lieber Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse am demokratischen Geschehen im allgemeinen und unserem Programm im besonderen.

Ich bitte um Verständnis, wenn ich Ihnen im Rahmen einer Email nicht erschöpfend Auskunft zum Grünen-Wahlprogramm und meinen persönlichen Schwerpunkten geben kann.

Gern können Sie sich ein Bild über unsere Arbeit vor Ort machen durch die Inhalte unserer Kemptener Internetseite:
www.gruene-kempten.de

Das Wahlprogramm zur Bundestagswahl finden Sie hier:
www.gruene.de

Es würde mich freuen, wenn Sie uns bei Gelegenheit bei einer unserer Veranstaltungen besuchen würden. Beispielsweise bei einem unserer Infostände, bei unserem Sommerfest am 13. Sep. am Kapellenplatz oder unserem Fachvortrag zur Wirtschafts- und Finanzpolitik am 16. Sep. im Restaurant Skyline.

Die grundlegende Aufgabenstellung für eine zukunftsfähige Politikgestaltung besteht sicherlich darin, einen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Rahmen zu schaffen, der ohne quantitatives Wachstum zurecht kommt.
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
24.08.2009
Von:

Was halten Sie von einer höheren Besteuerung des Wasserverbrauchs? z.B. Abwärmeabgabe: Wer Flüsse zur Kühlung von Kraftwerken und industriellen Prozessen nutzt, muß dafür bezahlen!
Antwort von Thomas Hartmann
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16.09.2009
Hallo Herr ,

eine allgemeine Verteuerung der Nutzung von Brauchwasser wäre eine unsoziale Maßnahme. Anzustreben sind kommunale Anreize, die den Wasserverbrauch senken und die verstärkte Nutzung von Grauwasser fördern. Beispielsweise lineare Tarife und Entsiegelungsboni.

Ganz allgemein muss die kommerzielle Nutzung natürlicher Ressourcen angemessen bezahlt werden. Der ruinöse Wettlauf der Kommunen um Ansiedelung von Wirtschaftsbetrieben auf der grünen Wiese führt zu einem unverantwortbaren Landschaftsverbrauch.

Mit besten Grüßen

Thomas Hartmann
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Frage zum Thema Außenpolitik
14.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hartmann,

am 5. April 2009 machte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, in seiner "Prager Rede" deutlich, dass er eine Welt ohne Atomwaffen anstrebe.

Eines der Länder in dem sich Atomwaffen befinden ist die Bundesrepublik Deutschland - in Büchel in Eifel lagern noch 20 Nuklearsprengköpfe. Jeder einzelne Sprengkopf mit einem vielfachen des Zerstörungspotentials der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki.

Ein bedeutender Schritt auf dem Weg in eine Welt ohne Atomwaffen wäre der Abzug der letzten US-amerikanischen Nuklearsprengköpfe aus Deutschland.

Ich möchte am 27. September nur einem Kandidaten / einer Kandidatin meine Stimme geben, der / die sich im Bundestag und in seiner / ihrer Partei dafür stark macht, dass die in Deutschland verbliebenen Atomwaffen innerhalb der kommenden Legislaturperiode abgezogen werden.

Werden Sie sich im Bundestag für ein atomwaffenfreies Deutschland einsetzen ?

Mit freundlichen Grüßen

- Kempten

"DIE EXISTENZ TAUSENDER VON ATOMWAFFEN IST DAS GEFÄHRLICHSTE ERBE DES KALTEN KRIEGES" - Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Antwort von Thomas Hartmann
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16.09.2009
Hallo ,

Diese Angelegenheit ist im Grunde zu selbstverständlich, um groß darauf einzugehen. Selbstverständlich muss Deutschland atomwaffenfrei sein bzw. werden!
Ich würde einen Schritt weiter gehen: Es kann nicht sein, dass Deutschland an sogenannten Friedensmissionen in der Welt - hauptsächlich dort, wo es natürliche Ressourcen gibt - teil nimmt und zugleich jenes Land mit dem drittgrößten Waffenexportanteil ist.
Man muss sich äußertst kritisch mit dem Geschäft mit den Waffen auseinander setzen.

Herzlicher Gruß
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Frage zum Thema Arbeit
18.09.2009
Von:

seit 26 märz 2009 ist das übereinkommen der vereinte nationen für menschen mit behinerung in deuschland verbindlich. im artikel 27 haben behinderte menschen das recht auf frei gewälte arbeit zu machen. wie sollen die behinderten arbeit kommen. gibt es ein programm wie denn menschen geholfen werden kann?
Antwort von Thomas Hartmann
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22.09.2009
Sehr geehrter Herr Härtle,

danke für Ihre Anfrage. Wirklich umfassend und dann hoffentlich auch zufrieden stellend kann ich diese Frage im Rahmen der hier gegebenen Möglichkeiten wohl nicht beantworten.
Ob Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft eine ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechende Aufgabe erhalten, hängt m.E. von zwei wesentlichen Faktoren ab:
1. Es muss genügend Arbeit geben. Durch Rationalisierung und Automatisierung werden dagegen gerade die Tätigkeiten substituiert, die Menschen mit geringer Qualifikation eigentlich benötigen würden. Eine Behinderung bedeutet zwar nicht zwangsläufig eine Einschränkung der Qualifikation, wird aber häufig so betrachtet oder wirkt sich praktisch so aus. Daher benötigen wir im allgemeinen eine Verringerung der Wochen- und Lebensarbeitszeit, um die wenigere Arbeit sinnvoller zu verteilen.
2. Die Gesellschaft muss wieder mehr Wert auf menschengerechte Lebensumstände legen. Heute zählt am Ende des Tages nur der Mammon. Völlig egal, ob das Menschen dient oder nur einem anonymen Konto. Wenn dieses Wertemuster geändert würde, hätten auch Menschen mit Behinderung wieder mehr Bedeutung als Individuum. Wie man das ändern kann, kann ich Ihnen aber leider auch nicht sagen.

Mit besten Grüßen

Thomas Hartmann
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