Thomas Händel (DIE LINKE)
Abgeordneter EU

Grunddaten
Thomas Händel
© DIG/Trialon
Jahrgang
1953
Berufliche Qualifikation
Elektromechaniker
Ausgeübte Tätigkeit
Gewerkschaftssekretär, MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Bayern
Bundeslistenplatz
4
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(...) DIE LINKE. im Europaparlament unterstützt die Proteste und teilt die Bedenken von Datenschutzaktivisten. Umso empörter reagierten die linken Europaabgeordneten darum auch auf ein Schreiben von EU-Kommissar Karel De Gucht, der angesichts des europaweiten Protests gegen ACTA offenbar kalte Füße bekommt. "De Gucht hat sich persönlich mit einem Schreiben an die Mitglieder des Handelsausschuss gewandt in dem er offen die Proteste der Bürgerrechtsaktivisten diffamiert", erklärt Helmut Scholz, der als Mitglied im Handelsausschuss die Verhandlungen zu ACTA von Beginn an mit verfolgte. "Er ruft die Europaabgeordneten dazu auf, sich nicht von der ´auf Unwissen und zum Teil bewusster Fehlinformation basierender´ Meinungsmache beeindrucken zu lassen und sich stattdessen in aller Ruhe ein eigenes Bild von ACTA zu machen", fährt Scholz fort. Das sei angesichts der Tatsache, dass die Abgeordneten bereits 2010 über ACTA abgestimmt haben fast schon lächerlich. "Den Abgeordneten zu unterstellen, sie seien nicht informiert ist an sich schon eine Frechheit", meint Dr. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Wirtschaft
29.01.2012
Von:
Ott

Sehr geehrter Hr.Händel,

im EU-Parlament haben die Verhandlungen über das ACTA-Abkommen begonnen.
Wie stehen Sie, wie steht Ihre Fraktion zu diesem Abkommen?

Mit freundlichen Grüßen
Ott
Antwort von Thomas Händel
1Empfehlung
06.02.2012
Thomas Händel
Sehr geehrter Herr Ott,

Das umstrittene ACTA-Abkommen erhitzt die Gemüter. Während Bürgerrechtsaktivisten massenweise Sturm gegen Zensur im Internet und Datenschutzverletzungen laufen werden auch die Europaabgeordneten Zielscheibe der Proteste: Tausende von E-Mails empörter Bürgerinnen und Bürger erreichen täglich die Büros der EU-Parlamentarier. Diese sollen voraussichtlich im Mai ihr finales Veto zu ACTA abgeben: Ja oder Nein. Veränderungen am Text des Abkommens sind nicht mehr möglich.

DIE LINKE. im Europaparlament unterstützt die Proteste und teilt die Bedenken von Datenschutzaktivisten. Umso empörter reagierten die linken Europaabgeordneten darum auch auf ein Schreiben von EU-Kommissar Karel De Gucht, der angesichts des europaweiten Protests gegen ACTA offenbar kalte Füße bekommt. "De Gucht hat sich persönlich mit einem Schreiben an die Mitglieder des Handelsausschuss gewandt in dem er offen die Proteste der Bürgerrechtsaktivisten diffamiert", erklärt Scholz, der als Mitglied im Handelsausschuss die Verhandlungen zu ACTA von Beginn an mit verfolgte. "Er ruft die Europaabgeordneten dazu auf, sich nicht von der ´auf Unwissen und zum Teil bewusster Fehlinformation basierender´ Meinungsmache beeindrucken zu lassen und sich stattdessen in aller Ruhe ein eigenes Bild von ACTA zu machen", fährt Scholz fort. Das sei angesichts der Tatsache, dass die Abgeordneten bereits 2010 über ACTA abgestimmt haben fast schon lächerlich. "Den Abgeordneten zu unterstellen, sie seien nicht informiert ist an sich schon eine Frechheit", meint Dr. Cornelia Ernst, Datenschutzexpertin der LINKEN im Europäischen Parlament. "Die berechtigten Proteste von Millionen Menschen aber zu diffamieren und als blinden Aktionismus abzutun ärgert mich maßlos", so Ernst weiter. In ihrem Antwortschreiben an den EU-Kommissar unterstreichen die deutschen Europaabgeordneten der Partei DIE LINKE ihre Solidarität mit den Protesten gegen ACTA nicht zuletzt angesichts der Rolle des Europäischen Parlaments als demokratischer Institution gewählter Volksvertreter und wiederholen die Gründe für ihre Bedenken gegen den Inhalt und die Ausrichtung des Abkommens.

Aktuelle Videostatements und Beiträge zum ACTA-Abkommen finden Sie im Internet unter: www.dielinke-europa.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Thomas Händel
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Händel,

nachdem wir vom geplanten "Handelsabkommen" ACTA erfahren haben, waren wir sehr schockiert über die weitreichenden Zensurmöglichkeiten dieses Vertrages, sowie die sehr undemokartische Enstehungsgeschichte. Damit kann ja jeder unbescholtene Bürger plötzlich und ohne dass er es weiß zum "Straftäter" werden. Zudem müssten die Provider "Internetpolizei" spielen.
Deswegen möchte ich wissen, WAS SIE ÜBER DAS ACTA-ABKOMMEN WISSEN, WIE SIE ES BEWERTEN UND wie SIE SELBST DANN bei der bevorstehenden Abstimmung über diesen Vertrag abstimmen werden.

Ich bedanke mich schon heute für Ihre baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Thomas Händel
2Empfehlungen
06.02.2012
Thomas Händel
Sehr geehrter Herr ,

Das umstrittene ACTA-Abkommen erhitzt die Gemüter. Während Bürgerrechtsaktivisten massenweise Sturm gegen Zensur im Internet und Datenschutzverletzungen laufen werden auch die Europaabgeordneten Zielscheibe der Proteste: Tausende von E-Mails empörter Bürgerinnen und Bürger erreichen täglich die Büros der EU-Parlamentarier. Diese sollen voraussichtlich im Mai ihr finales Veto zu ACTA abgeben: Ja oder Nein. Veränderungen am Text des Abkommens sind nicht mehr möglich.

DIE LINKE. im Europaparlament unterstützt die Proteste und teilt die Bedenken von Datenschutzaktivisten. Umso empörter reagierten die linken Europaabgeordneten darum auch auf ein Schreiben von EU-Kommissar Karel De Gucht, der angesichts des europaweiten Protests gegen ACTA offenbar kalte Füße bekommt. "De Gucht hat sich persönlich mit einem Schreiben an die Mitglieder des Handelsausschuss gewandt in dem er offen die Proteste der Bürgerrechtsaktivisten diffamiert", erklärt Helmut Scholz, der als Mitglied im Handelsausschuss die Verhandlungen zu ACTA von Beginn an mit verfolgte. "Er ruft die Europaabgeordneten dazu auf, sich nicht von der ´auf Unwissen und zum Teil bewusster Fehlinformation basierender´ Meinungsmache beeindrucken zu lassen und sich stattdessen in aller Ruhe ein eigenes Bild von ACTA zu machen", fährt Scholz fort. Das sei angesichts der Tatsache, dass die Abgeordneten bereits 2010 über ACTA abgestimmt haben fast schon lächerlich. "Den Abgeordneten zu unterstellen, sie seien nicht informiert ist an sich schon eine Frechheit", meint Dr. Cornelia Ernst, Datenschutzexpertin der LINKEN im Europäischen Parlament. "Die berechtigten Proteste von Millionen Menschen aber zu diffamieren und als blinden Aktionismus abzutun ärgert mich maßlos", so Ernst weiter. In ihrem Antwortschreiben an den EU-Kommissar unterstreichen die deutschen Europaabgeordneten der Partei DIE LINKE ihre Solidarität mit den Protesten gegen ACTA nicht zuletzt angesichts der Rolle des Europäischen Parlaments als demokratischer Institution gewählter Volksvertreter und wiederholen die Gründe für ihre Bedenken gegen den Inhalt und die Ausrichtung des Abkommens.

Aktuelle Videostatements und Beiträge zum ACTA-Abkommen finden Sie im Internet unter: www.dielinke-europa.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Thomas Händel
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Frage zum Thema Senioren
25.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Händel,

""Wenn die EU-Kommission mit ihren Vorschlägen durchkommt, macht das die freiwillige Altersversorgung für die Unternehmen um ein Vielfaches teurer. Viele werden dann keine Lust mehr haben", sagt Klaus Stiefermann ... Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorge ... "

www.taz.de

Wie stehen Sie bzw. Ihre Fraktion/Partei zu den Vorschlägen der EU-Kommission, "(a)ufgrund der Erfahrungen in der Finanzkrise ...das Eigenkapital – also die Geldreserven – der Betriebsrenten erhöhen –, und zwar von zurzeit in Deutschland rund 4 auf 30 bis 40 Prozent." (ebd.)?

Mit freundlichen Grüßen


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