Thomas Hacker (FDP)
Abgeordneter Bayern 2008-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Thomas Hacker
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Diplom-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
selbstständiger Steuerberater, MdL, Fraktionsvorsitzender
Wohnort
-
Stimmkreis
Bayreuth
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(...) Da Sie es ansprechen, möchte ich diese Gelegenheit auch nutzen, um etwas Klarheit in die immer wieder aufflammende Debatte über die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für das Hotelgewerbe zu bringen. (...) Aus diesen guten Gründen haben nicht nur die Freien Demokraten eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes im Hotelgewerbe gefordert, sondern auch CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.05.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Hacker,

lt. Bayer. Landtag sind Sie Mitglied im Ältestenrat. Waren Sie das auch schon 2009? In 2009 wurde die Altfallregelung für die Beschäftigung von Angehörigen erneut vorgelegt und vom Ältestenrat bestätigt und durchgewunken. Waren Sie an der entsprechenden Sitzung beteiligt und haben Sie für die Beibehaltung der Regellung gestimmt?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Thomas Hacker
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07.05.2013
Thomas Hacker
Sehr geehrter Herr ,

von meiner Fraktion wurde ich mit Beschluss vom 11.05.2011 in den Ältestenrat entsandt.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Hacker
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.05.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Hacker,

vielen Dank für Ihre rasche Antwort, auch wenn sie mich nicht ganz zufriedenstellt. Von Ihnen als Fraktionsvorsitzenden hätte ich schon erwartet, dass Sie mir dann wenigstens mitteilen, wer vor Ihnen für die FDP im Ältestenrat war, oder ob die FDP nicht vertreten war. Auch hätten Sie mitteilen können, ob die FDP die Übergangsregelung mit durchgewunken hat. Deshalb von mir noch einmal konkret die Frage, hat sie? Ich verstehe ja, dass man manche Fragen nicht beantworten will. Verstehen Sie auch, dass das aber den Eindruck erweckt, der Politiker drückt sich um eine Antwort? Ich freue mich auch auf eine zweite Antwort.

Mit freundlchen Grüßen
Antwort von Thomas Hacker
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08.05.2013
Thomas Hacker
Lieber Herr ,

da Sie ja die Zusammensetzung des Ältestenrates und des Präsidiums kannten, wie aus ihren Anfragen an die Kollegen klar ersichtlich ist, dachte ich sie hätten die Informationen dem Internetangebot des Landtags entnommen. Vor meiner Entsendung in den Ältestenrat wurden wir dort von Jörg Rohde und Tobias Thalhammer vertreten. Aktuell bin ich das einzige Mitglied meiner Fraktion im Ältestenrat. Dem Vernehmen nach wurden zu Beginn der Legislaturperiode einvernehmlich von allen Fraktionen die Regularien der Vorperiode übernommen, also auch die zu der Ehegattenbeschäftigung. Eine Einzelfallprüfung fand wohl nicht statt, allerdings hätte ich es nie für möglich gehalten, dass eine Regelung, die wohl als Übergangsregel gedacht war auch nach 13 Jahren noch von 17 Abgeordneten in Anspruch genommen wird, und das (höflich ausgedrückt) auch noch sehr kreativ.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Hacker
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Frage zum Thema Kultur
20.06.2013
Von:
-

Sehr geehrter Herr Hacker,

"Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt."

So steht es jedenfalls in unserem Grundgesetz. In der Realität wird der Schutz unserer Feiertage jedoch immer stärker ausgehöhlt. Der Wegfall des Buß- und Bettages oder die Ausnahmen bei den verkaufsoffenen Sonntagen seien hier als Beispiel genannt. Diese schleichende Entwicklung steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der stetig zunehmenden Ökonomisierung aller Bereiche unserer Gesellschaft, die wirtschaftliche Interessen über das Wohl des Menschen stellt. In diesem Zusammenhang ist auch die geplante Änderung des bayerischen Feiertagsgesetzes kritisch zu sehen.

Wie stehen Sie zu der geplanten Änderung?

Mit freundlichen Grüßen

-
Antwort von Thomas Hacker
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30.07.2013
Thomas Hacker
Sehr geehrter Herr -,

vielen Dank für Ihre Frage zur Änderung des Feiertagsgesetzes. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag hat sich lange Zeit für einen späteren Beginn bestimmter stiller Tage eingesetzt, um die Vorabende nicht mit einem Tanzverbot zu belasten, das niemandem hilft. An Aschermittwoch, Gründonnerstag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Totensonntag sowie Buß- und Bettag beginnt der Schutz des Stillen Tages nun um 2.00 Uhr und nicht schon um Mitternacht. Andere Feiertage sind nicht betroffen. Nach unserer Ansicht wird durch die Lockerung niemand in seiner Glaubensausübung behindert oder in seinem religiösen Empfinden gestört. Denn der "gefühlte Stille Tag" beginnt mit dem Morgen oder mit dem Aufstehen und nicht automatisch um Mitternacht. Beide großen Kirchen haben uns frühzeitig bekundet, dass sie diese Regelung mittragen können. Es geht keineswegs darum, christliche Traditionen anzutasten oder den Schutz von Feier- und Sonntagen auszuhöhlen. Weitere Einschränkungen bei Sonn- und Feiertagen lehnen wir ab. Übrigens: Bis 2005 begannen die stillen Tage Gründonnerstag, Allerheiligen und Volkstrauertag mit dem Beginn der Sperrstunde erst um 1.00 Uhr. Seit der Rücknahme dieser einen Stunde auf 0.00 Uhr an allen Stillen Tagen konnte zumindest ich keine stärkere Rolle der Stillen Tage im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen. Ebenso wenig wird sich die jetzt vorgenommene Veränderung an "normalen Arbeitstagen" wie Aschermittwoch, Gründonnerstag oder Buß-und Bettag auf die Gesellschaft als Ganzes oder auf die Kirchen auswirken.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Hacker, MdL
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