Thomas Gehring (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter Bayern 2008-2013
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Angaben zur Person
Thomas Gehring
Jahrgang
1958
Berufliche Qualifikation
Studium der Politischen Wissenschaft, Germanistik, Geschichte
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Kempten, Oberallgäu
In der Tat fehlt ein durchgehender Fahrradweg von Oberstdorf in das Kleine Walsertal. Eine Anfrage diesbezüglich an meine Fraktion ist mir nicht bekannt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
21.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Gehring,

ein Teil des Dorfes steht Kopf: Weitnau steht aktuell vor dem Problem von Mangel an Lehrerstunden, entstanden durch die entsprechende Zuteilung gemäß der gemeldeten Schülerzahlen nach dem gültigen Schlüssel.

Nun trifft es unvorbereitet zwei bestehende 2. Klassen, sowie die 1. Klasse: es werden Kombi-Klassen 1/2 eingeführt.

Die Grenze ist knapp touchiert, zum Stichtag im Juni waren 28 Erstklässler gemeldet, nun könnten es mehr werden, aber die Stundenzuteilung ist lt. Direktorat durch und Bildung von 2 ersten Klassen damit ab sofort unmöglich.

Kann es wirklich sein, dass 75 Schulkinder und bis zu 4 zugeteilte Lehrer (Klassenlehrer und Förderlehrer) und bis zu 150 Elternteile hier OHNE Vorbereitungszeit in eine nicht absehbare Situation gesteckt werden? Die lt. Schulleitung gerechteste Lösung sei Teilung der 2 bestehenden Schulklassen auf 3 Flexi-Klassen und entsprechende Zuteilung der Erstklässler.

Das Konzept der Kombiklassen ist gut, vor allem, wenn es beständige Aussichten hat. In unserem Fall aber trifft es 2 Lehrer, die damit noch keine Erfahrung haben und die auch noch nicht darauf spezialisiert sind, sowie eine erfahrene, aber aus Altersgründen nach dem Schuljahr 11/12 ausscheidende Lehrkraft.

Alle Kommentare von Schulleitung und SV, Schulamt und Politik (TV-Sendung "Jetzt red I" Bayern 20.7.11) sind abwiegelnd und umgehen konkrete Aussagen. In gestriger Sendung wurde die Frage, ob die betroffenen Familien vorbereitet sind, beantwortet mit: "sie werden entsprechend informiert". Nun, diese Information habe ich selbst erlebt, aber sie gibt in keiner Weise das Bild von dem wieder, was da auf Kinder, Lehrer und Eltern zukommt.

Sehr unbefriedigend. Bei richtiger Vorbereitung mit sinnvoller Vorlaufzeit aus meiner Sicht ein durchaus denkbares Konzept, aber in der Form, wie es in Weitnau derzeit abgewickelt wird, ist es für mich - und die Mehrzahl der anderen Eltern - nicht tragbar.

Wie kann man das stoppen?

MFG
Antwort von Thomas Gehring
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01.08.2011
Thomas Gehring
Sehr geehrte Frau

Ich bin über den Fall in Weitnau informiert. Zwei Punkte sind dabei zu berücksichtigen: Das Problem der Klassenzusammenlegung entsteht dass die Schülerzahlen zurückgehen und nicht ausreichend Lehrerstellen vom Land den Schulämtern zugewiesen werden, um die kleiner werdenden Grundschulen dennoch gut auszustatten. Es fehlt in Weitnau schlicht eine Lehrerstelle. Meine Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat schon mehrmals im Landtag beantragt, mehr Lehrerstellen zur Verfügung zu stellen, um die kleinen Grundschulen gut versorgen zu können. Erst kürzlich habe ich, als schulpolitischer Sprecher meiner Fraktion, dieses Anliegen im Bildungsausschuss vorgebracht. Unser Antrag wurde abgelehnt.Wir werden aber weiter an dem Thema dranbleiben.
Der zweite Aspekt: Das Modell der flexiblen Eingangsstufe mit Jahrgangsübergreifendem Lernen, wie es in Weitnau jetzt erwogen wird, halte ich aus pädagogischen Gründen für sinnvoll. Allerdings braucht dies Vorbereitung und entsprechende Vorbereitung der Lehrkräfte. Offensichtlich kommt die Einführung des jahrgangsübergreifenden Lernen sehr schnell, weil eben Lehrerstellen fehlen.
Dieses Problem habe ich aber ja bereits geschildert.

mit freundlichen Grüßen
Thomas Gehring
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
29.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Thomas Gehring,

im Norden von Kempten werden derzeit zahlreiche Bäume gefällt um das Straßenbauprojekt NORDSPANGE voran zu treiben. Mit dieser Straße soll eine Verbindung zwischen der Stiftsbleiche und Ursulasried hergestellt werden. Gleichzeitig sollen Kaufbeurer Straße, Adenauerring und Berliner Platz entlastet werden.

Die Stadtverwaltung rechnet bei diesem Bauvorhaben mit einer staatlichen Förderung von 60 Prozent. Dieser Förderbetrag wird allerdings mit jeder Kostensteigerung ebenfalls größer - falls er nicht gedeckelt sein sollte.

Noch im Januar 2011 wurden die Kosten für dieses Straßenprojekt mit 12 Millionen Euro angesetzt. Eine Umplanung - die Brücke wurde von 159 Meter auf 102 Meter verkürzt - sollte dann eine günstigere Kostensituation bringen. Es wurden 13,1 Millionen Euro.

Diese 13,1 Millionen Euro waren dann auch Stand der Dinge, als im Januar 2012 der aktuelle Haushalt der Stadt Kempten beraten und beschlossen wurde. Ebenfalls im Januar 2012 ist von Seiten der Obersten Bayerischen Baubehörde aber bereits von 14,4 Millionen Euro ausgegangen worden.

Wie kommt es zu dieser Lücke von 1,3 Millionen Euro? Falls die Zahlen aus der Obersten Bayerischen Baubehörde korrekt sind - warum wird diese Kostensteigerung vor Ort dementiert?

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit sonnigen Grüßen aus dem Allgäu

Antwort von Thomas Gehring
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31.03.2012
Thomas Gehring
Sehr geehrter Herr

Grundsätzlich sehe ich im Bau der Nordspange eine Zerstörung von Natur und ökologisch wertvollen Flächen. Keine Ausgleichsflächen kann die gewachsene Struktur dieser schützenswerten regionalen Landschaft ersetzen. Es besteht zudem eine Unverhältnismäßigkeit von Nutzen und Kosten, wenn man die immer wieder angeführte CO² Einsparung durch eine zukünftige kürzere Fahrstrecke betrachtet, weil allein beim Bau der Brücke und den Bauarbeiten so viel CO² freigesetzt wird, das in langen Jahren der vielleicht kürzeren Fahrstrecke für LKW und PKW gar nicht eingespart werden kann. Außerdem wissen wir aus Erfahrung, dass neue Straßen auf längere Sicht zu mehr Verkehr und damit auch zu Verkehrsbelastungen angrenzender Gebiete führen.

Zu den Kosten: Sie schildern ja treffend die Kostenschätzungen bzw. -steigerungen bei den Planungen der Stadt. Die höher angesetzten Kosten seitens des Bezirkes als Zuschussgeber, resultieren, so eine Auskunft der Stadtbaumeisterin, auf älteren Schätzungen. Dies könnte eine Erklärung für die von ihnen festgestellte Kostenspanne von 1,3 Millionen Euro sein. Meines Erachtens muss nun sehr darauf geachtet werden, dass dieser Betrag im Laufe der Bauarbeiten nicht doch noch erreicht wird. Wir haben hier manche Erfahrungen aus der näheren Umgebung.
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Frage zum Thema Finanzen
16.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Gehring,
als Studentin der Politikwissenschaft bin ich sehr an der Arbeit von Politikern interessiert und möchte nach dem Studium selbst in der Bundespolitik aktiv werden. Daher ist die aktuell diskutierte Frage der cent-genauen Offenlegung von Nebeneinkünften für mich persönlich sehr relevant.
Wie ist Ihre Meinung zu diesem Vorschlag? Wie würden Sie im Falle einer eingebrachten Gesetzesvorlage abstimmen?
Ich freue mich über eine Antwort!
Mit freundlichen Grüßen,
S.
Antwort von Thomas Gehring
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09.01.2013
Thomas Gehring
Sehr geehrte Frau

Ich teile die Auffassung, das Einkünfte und Berufs- und Nebentätigkeiten einzeln aufzuschlüsseln und anzuzeigen sind und dies auch nach Cent und Euro geleistet werden muss. Allerdings sehe ich die Probleme, die sich daraus z.B. für Anwälte (evt. Rückschlüsse auf Mandate möglich) und z.B. für Einkünfte aus gemeinsamen Veranlagungen/Unternehmen ergeben (Rückschlüsse auf Belange des/r Partner) ergeben können. Deshalb kann ich mir auch eine Mitteilung der Einkünfte nach Einkommensstufen (mindestens 12 Stufen) - so ein Vorschlag aus der Grünen Bundestagsfraktion - vorstellen.

mit freundlichen Grüßen
Thomas Gehring
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
12.08.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Gehring,

die Hauptverkehrsverbindung ins Kleinwalsertal ist für Fahrradfahrer wegen der großen Verkehrsdichte äußerst gefährlich. Sind an Ihre Fraktion nicht schon Anfragen gerichtet worden, ob mit öffentlichen Mitteln nicht ein Fahrradweg bis nach Baad eingeplant werden könnte?

Schöne Grüße
Antwort von Thomas Gehring
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19.08.2013
Thomas Gehring
Sehr geehrter Herr

In der Tat fehlt ein durchgehender Fahrradweg von Oberstdorf in das Kleine Walsertal. Eine Anfrage diesbezüglich an meine Fraktion ist mir nicht bekannt. Da ein solcher Fahrradweg grenzüberschreitend wäre, müsste meines Erachtens eine Förderung über einen Fördertopf der EU versucht werden. Die Initative müsste aber von den Kommunen auf Oberstdorfer und Walser Seite ausgehen. Ich würde sie sicher unterstützen.

mit freundlichen Grüßen
Thomas Gehring
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