Thilo Kleibauer (CDU)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Thilo Kleibauer
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Diplom-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Analyst bei der M.M. Warburg & Co. KG
Wohnort
-
Wahlkreis
Alstertal - Walddörfer , Listenplatz 2, Stimmen (Wahlkreis): 15.581, 11,2%
Landeslistenplatz
keinen
(...) Was die Situation in Bahnhöfen und Zügen angeht, haben wir im Bereich der Hochbahn frühzeitig auf eine umfassende Videoüberwachung gesetzt, die die Sicherheitslage dort verbessert. (...)
 
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
08.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kleibauer,

Sehen Sie eine andere Möglichkeit die Stadt Hamburg wachsen zu lassen als auf dem Gelände des Tennisvereins TV Volksdorf-Wensenbalken von 1928?

Zur Info Zusammenfassung von der Homepage:
Nach den Planungen der Stadt Hamburg soll der Tennisverein Volksdorf-Wensenbalken nach 80 Jahren einer Wohnanlage weichen.
Der Pachtvertrag wurde plötzlich und ohne Rücksicht zu nehmen zum 31.12.2008 gekündigt. Eine Ersatzfläche ist nicht in Sicht. Mit viel Engagement werden die Tennisplätze in der Steinreye 4 benutzt:

von 270 aktiven Mitgliedern davon 120 Kinder und Jugendliche,

von unseren Trainern für die Freizeit-, Mannschaftsspieler und zielgerechter Jugendförderung im Leistungsbereich,

von Coachs, die Tenniscamps durchführen,

von den "Kleinsten", die im Tenniskindergarten betreut werden,

von Schulen für den Schulsport, für die Hamburger Bambini-Meisterschaften,


von Mannschaften, die teils in der höchsten Hamburger Spielklasse spielen und

als Ausrichter des etablierten und bekannten Walddörfer-Mixed-Turniers.


Als Anwohner und Vater von 5 Kindern, der diese gewachsenen Strukturen erhaltem möchte, frage ich Sie, ob es nicht möglich ist, dass der Verein seine erfogreiche Arbeit hier weiterführen kann? Die Kinder umliegenden Anwohner nutzen nicht nur das Angebot des Tennisvereins, sondern auch eine über 1000 qm grosse Rasenfläche als Spielwiese und Bolzplatz. Ein vergleichbares Freizeitangebot ist in der näheren Umgebung nicht vorhanden und die Kinder müssten auf der Straße spielen.

Mit freundlichen Grüssen
Dr
Antwort von Thilo Kleibauer
3Empfehlungen
13.01.2008
Thilo Kleibauer
Sehr geehrter Herr Dr. ,

das Angebot des TV Wensenbalken im Kinder- und Jugendbereich finde ich sehr vorbildlich und auch das seit vielen Jahren gute Abschneiden bei den Medenspielen spricht für den Verein. Ich würde mich daher freuen, wenn der TV Wensenbalken auf seiner Anlage bleiben kann und unterstütze dieses Anliegen bereits. Gerne stehe ich natürlich auch weiterhin für Gespräche mit den Vertretern des Vereins und den relevanten Behörden zur Verfügung, um hier zügig eine konstruktive Lösung zu erreichen.

Allerdings müssen Sie, wenn Sie die Kündigung per Ende 2008 als "plötzlich" beurteilen, auch berücksichtigen, dass die Tennisanlage seit der Erstellung des Bebauungsplan Volksdorf 20 / Bergstedt 21 in den 90er Jahren auf einer als "reines Wohngebiet" ausgewiesenen Fläche liegt. Dieser Bebauungsplan wurde von den damaligen SPD-Senaten maßgeblich umgesetzt, um an der Steinreye eine Bebauungsmöglichkeit für rund 30 Reihenhäuser zu schaffen. Vor diesem Hintergrund gab es ja auch Bemühungen um einen alternativen Standort für die Tennisanlage bzw. Gespräche über eine gemeinsame Nutzung der Tennisanlage des SV Bergstedt. Dies entsprach dem unveränderten Wunsch der Politik, die Existenz des TV Wensenbalken zu sichern. Gleichzeitig hat diese Situation jedoch auch dazu geführt, dass der TV Wensenbalken keine langfristige Planungssicherheit auf dem jetzigen Gelände an der Steinreye hat, was für die Entscheidung und Finanzierung notwendiger Investitionen problematisch ist.

Für weitere Fragen und Gespräche stehe ich Ihnen gerne auch unter Tel. 0172 / 453 51 49 oder thilo.kleibauer@cduhamburg.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Thilo Kleibauer
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
11.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kleibauer ,
in diversen Städten wurden per 01.01. 2008 Umweltzonen = Fahrverbotszonen eingerichtet .
Unser (Noch) Bürgermeister Ole v. Beust hätte Hamburg gerne als Muster-Umweltstadt. Hat die CDU Angst vor den Wählern oder weshalb hat Hamburg vor den Wahlen keine Umweltzone wie andere Städte eingerichtet?
Ist geplant, auch das Areal um das AEZ als Umweltzone einzurichten, damit wieder normales Lüften für die Anlieger möglich ist ?
Antwort von Thilo Kleibauer
bisher keineEmpfehlungen
13.01.2008
Thilo Kleibauer
Sehr geehrter Herr ,

in Hamburg wurde zum einen bislang deshalb keine Umweltzone eingerichtet, weil die Feinstaubbelastung 2007 unter dem EU-Grenzwert lag und damit deutlich besser ausfiel als in vielen anderen deutschen Städten. Zum anderen setzt Hamburg auf den konsequenten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, um die Alternativen zum Autoverkehr noch attraktiver zu machen. Dies zeigt sich z.B. in der Ausweitung der Taktfrequenzen bei der U-Bahn in den Abendstunden, der Verlängerung der S-Bahn nach Stade oder des Ausbaus von P+R- Kapazitäten.

Mit freundlichen Grüßen
Thilo Kleibauer
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
13.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kleibauer ,

Vielen Dank für Ihre Antwort wg. meiner Anfrage Umweltzone .
Wenn Sie in diesem Zusammenhang auf den Nahverkehr verweisen, so sollten Sie in den Zügen und um die Bahnhöfe für Sicherheit sorgen. Leider regiert bei den Älteren und Frauen hier in den Außenbezirken die Angst. Und das nicht erst seit den letzten Übergriffen krimineller Ausländerjugendlicher. Sieht man sich die Zusammensetzung der JVA Fuhlsbüttel an , so kann man sagen "wie der Vater , so der Sohne" !
Was gedenken Sie für die (gefühlte) Sicherheit im Personennahverkehr zu tun ?
Desweiteren sprachen Sie die P+R Plätze an. Da im AEZ Parkgebühren genommen werden , werden leider die P+R Plätze missbraucht .Sind die dann voll gibt es endlosen Parkplatzsuchverkehr in den Seitenstrassen . Das wiederum führt dazu ,dass die Anlieger aus " Pädagogischen Massnahmen" (fragen Sie mal Ihren Kollegen Freiberg!) versetzt parken um den Anliegerverkehr zu disziplinieren !
Ist es aus Umwelttechnischen Gründen nicht möglich die nun wirklich nicht verarmte Otto-Familie zu einer generellen Öffnung des AEZ-Parkhauses zu bewegen? Das kostete bestimmt nur den Bruchteil der Elbphilharmoniespende und freut mehr Menschen !
Antwort von Thilo Kleibauer
bisher keineEmpfehlungen
15.01.2008
Thilo Kleibauer
Sehr geehrter Herr ,

die Sicherheit der Menschen hat für uns eine hohe Bedeutung und erfreulicherweise ist ja auch die Anzahl der Straftaten in Hamburg in den letzten Jahren insgesamt deutlich zurückgegangen. Was die Situation in Bahnhöfen und Zügen angeht, haben wir im Bereich der Hochbahn frühzeitig auf eine umfassende Videoüberwachung gesetzt, die die Sicherheitslage dort verbessert. Wir freuen uns, dass mit dem neuen Hamburger S-Bahn-Vertrag auch für die Züge und Haltestellen der S-Bahn künftig eine systematische Videoüberwachung und -aufzeichnung erreicht werden kann. Regional wird zudem die Verlagerung der Polizeiaußenstelle Volksdorf (Öffnungszeiten derzeit von 7 bis 21 Uhr) direkt an den U-Bahnhof ebenso wie die Polizei bei Ihnen in Poppenbüttel das Sicherheitsgefühl in Bahnhofsnähe verbessern.

Bezüglich der von Ihnen geschilderten Parkplatzproblematik ist mir durchaus bewusst, dass die Verkehrsströme rund um das AEZ deutliche Auswirkungen auf die Anlieger haben. Allerdings sehe ich keinen direkten Konflikt zwischen dem P+R-Angebot und dem AEZ, da die P+R-Nutzer morgens in der Regel vor Beginn der Arbeits-/Verkaufszeiten des AEZ eintreffen und die Parkplätze belegen. Wenn ich mich richtig erinnere, ist zudem die erste Parkstunde auf den AEZ-Parkflächen kostenfrei.

Mit freundlichen Grüßen
Thilo Kleibauer
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Frage zum Thema Bürokratie / Verwaltung
08.02.2008
Von:

Moin!

Mich interessiert es warum die Bezirke im Sommer in den Ferien immer die Sporthallen für Sportvereine schließen.
Ist es nicht möglich, dass die Sportvereine ihre Trainingszeiten in den Sporthallen in den Sommerferien wie im Rest des Jahres fortführen können?
Denn oftmals sind nicht die "richtigen" Hallen freigegeben. Unter "richtig" verstehe ich, dass wir eine Halle haben in der das meiste Material der Volleyballabteilung liegt und diese Halle wird geschlossen.
Ich meine, es klappt in anderen Regionen doch auch, warum ist das in Hamburg mit seinen Bezirken so schlecht?

Freu mich auf eine Antwort.

Schöne Grüße,
.
Antwort von Thilo Kleibauer
bisher keineEmpfehlungen
14.02.2008
Thilo Kleibauer
Lieber ,

da ich mich mit diesem Thema bislang nicht beschäftigt hatte, habe ich mich einmal beim Bezirksamt erkundigt. Zur Überlassung von Sporthallen in Hamburg gibt es seit vielen Jahren eine Rahmenvereinbarung mit der Schulbehörde, aus der hervorgeht, dass eine Nutzung der Sporthallen in den Sommerferien die Ausnahme sein soll. Hintergrund sind vermutlich die Arbeitszeiten der Schul-Hausmeister. Für eine Nutzung in den Sommerferien müssten daher vor Ort zwischen Sportverein und jeweiliger Schule die Fragen der Reinigung, Beaufsichtigung etc. geklärt werden. Ich persönlich finde es schade, dass durch diese Regelungen der Sportbetrieb in den Sommerferien unterbrochen wird, zumal ja auch viele Sportler den größeren Teil der Schulferien in Hamburg sind. Allerdings ist es wohl auch wenig realistisch, dass die derzeitige Regelung kurzfristig geändert wird. Ich werde jedoch in jedem Fall auch noch einmal mit unseren Sportpolitikern über dieses Anliegen sprechen.

Viele Grüße
Thilo Kleibauer
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
11.02.2008
Von:

Hallo Herr Kleibauer,

würden Sie die von meinen Freunden und mir erarbeiteten und im Folgenden dargestellten Bürgerechte vorbehaltlos und verbindlich unterschreiben?
Lebensgrundlagen sind Bürgerrechte!


1. Recht auf "frische Luft", d.h. kostenlosen Zugang zu sauerstoffreicher, sauberer Luft

2. Recht auf "freie Wege", d.h. kostenlosen Zugang zu jedermann innerhalb und außerhalb Hamburgs

3. Recht auf "sauberes Trinkwasser zu bezahlbaren Preisen von städtischem Unternehmen"

4. Recht auf "atomfreien Strom zu bezahlbaren Preisen von städtischem Unternehmen"

5. Recht auf "jederzeit lieferbares Gas zu bezahlbaren Preisen von städtischem Unternehmen"

6. Recht auf "funktionierende, regelmäßige Müllentsorgung zu bezahlbaren Preisen von städtischem Unternehmen"

7. Recht auf "funktionierendes Gesundheitswesen mit Krankenhäusern und Krankentransport zur Behandlung ohne Ansehen der Person in städtischen Unternehmen

8. Recht auf städtische Planung und Überwachung eines ausreichenden Angebotes an lebensnotwendigen Einrichtungen wie Läden, Handwerkern und Dienstleistern in jedem Stadtteil (Post, Kundenzentren, Quartiersmanager/Ortsbürgermeister)

9. Recht auf kostenlosen Zugang zu unversehrter und gestalteter Natur (Naturschutzgebiete/Parks, Flussläufe) inklusive sorgsamem Umgang mit der Natur bei allen Bauvorhaben

10. Recht auf kostenlose Bildung (Kita, Schule, Beruf-/Hochschule, Universitäten)

11. Recht auf freie Wirtschaftsförderung, d.h. unbürokratische Ansiedlung bzw. Förderung von Wirtschaftsunternehmen zur Herstellung und Erhaltung von Arbeitsplätzen

12. Recht auf freie und geheime Wahlen sowie Verbindlichkeit von Volksbegehren bzw. –entscheiden durch alle Instanzen der Politik und Verwaltung.

Herzlichen Dank für eine ehrliche Antwort!
Gruß
Antwort von Thilo Kleibauer
3Empfehlungen
14.02.2008
Thilo Kleibauer
Sehr geehrter Herr ,

mit großem Interesse habe ich den von Ihnen formulierten Katalog an "Bürgerrechten" gelesen. Auf Ihre klar formulierte Frage kann ich ebenso klar antworten: Nein, diese Aufstellung kann ich nicht vorbehaltlos unterschreiben, weil ich bei einzelnen Punkten anderer Auffassung bin.

Mit freundlichen Grüßen
Thilo Kleibauer
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