Thaddäus Kunzmann (CDU)
Abgeordneter Baden-Württemberg

Angaben zur Person
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Industriekaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
72622 Nürtingen
Wahlkreis
Nürtingen über Wahlkreis eingezogen
(...) Es ist wichtig im Rahmen einer gemeinsamen europäischen Lösung die Finanzmärkte zu regulieren und die Währung zu stabilisieren.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk bezeichnete die Euro-Bonds als "Pille, die dem Patienten auf der Intensivstation des Krankenhauses vor der Operation verabreicht wird, ohne zu wissen wie es danach weitergeht." Diese Aussage trifft genau den Kern des Problems. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
16.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kunzmann,

zunächst einmal Lob für Sie, da erstens die von Ihnen gewählte Variante den Dialog fördert und zweitens dass Sie sich hier die Mühe machen auch zu antworten - im Gegensatz zu vielen ihrer Parteikollegen.

Ich bitte Sie dennoch auf sachlicher Ebene zu diskutieren. Polemik wie diese "Sie mögen uns wohl nicht und legen alles negativ gegen uns aus." ist weder fundiert noch wird sie einer sachlichen Auseinandersetzung gerecht. Was Sie mit dieser Aussage erreichen möchten, ist mir schleierhaft?

Ihre Begründung hinsichtlich VA-Ergebnis ("weil diese demokratisch entschieden sind") zeigt auch, dass die von Ihnen angewandte Methode "Legitimation durch Verfahren" bei ingenieurstechnischen Infrastrukturmaßnahmen nicht greift [1].

Nochmals: Ich halte ihre Vorgehensweise unter Einbeziehung einer externen Firma für falsch. Ihre Angaben zum Haushalt und einer wirtschaftlichen Dynamik verdeutlichen, dass Sie als Grundlage für einen gesunden Haushalt immer noch ein deutliches Wachstum anstreben. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble scheint hier schon einen entscheidenden Schritt weiter zu sein [2]. Vielleicht sollten Sie im Sinne von Herrn Christopher Lauer einfach mal mit dem "Kasperltheather" im Gemeinderat aufhören und sich konstruktiv mit allen Vertretern sämtlicher Parteien zusammensetzen und nach einer gemeinsamen Lösung suchen [3].

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Politik. Ein Nachdenken über ein "weiter so" scheint bei Ihnen trotz verlorener Landtagswahl bisher nicht stattgefunden zu haben.

Vielen Dank für ihre Bemühungen.

[1]: de.wikipedia.org
[2]: www.welt.de
[3]: www.youtube.com
Antwort von Thaddäus Kunzmann
bisher keineEmpfehlungen
17.01.2012
Thaddäus Kunzmann
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Antworten sind wieder in den Text eingearbeitet:

Zunächst einmal Lob für Sie, da erstens die von Ihnen gewählte Variante den Dialog fördert und zweitens dass Sie sich hier die Mühe machen auch zu antworten - im Gegensatz zu vielen ihrer Parteikollegen.
=> Vielen Dank für das Lob.

Ich bitte Sie dennoch auf sachlicher Ebene zu diskutieren. Polemik wie diese "Sie mögen uns wohl nicht und legen alles negativ gegen uns aus."
ist weder fundiert noch wird sie einer sachlichen Auseinandersetzung gerecht. Was Sie mit dieser Aussage erreichen möchten, ist mir schleierhaft?
=> Ich habe so geantwortet, wie Sie gefragt haben.

Ihre Begründung hinsichtlich VA-Ergebnis ("weil diese demokratisch entschieden sind") zeigt auch, dass die von Ihnen angewandte Methode "Legitimation durch Verfahren" bei ingenieurstechnischen Infrastrukturmaßnahmen nicht greift.
=> Welche Legitimation außerhalb der einer Mehrheit (zuletzt durch das Volk) können Sie sich denn vorstellen?

Nochmals: Ich halte ihre Vorgehensweise unter Einbeziehung einer externen Firma für falsch. Ihre Angaben zum Haushalt und einer wirtschaftlichen Dynamik verdeutlichen, dass Sie als Grundlage für einen gesunden Haushalt immer noch ein deutliches Wachstum anstreben. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble scheint hier schon einen entscheidenden Schritt weiter zu sein.
=> wir brauchen höhere Einnahmen und weniger Ausgaben. Dies erfordert zum einen Sparen (dafür wollen wir einen Berater von außen holen). Höhere Einnahmen erfordern Wachstum. Die Frage ist, wie wir dieses Wachstum generieren. Darüber können wir diskutieren. Wachstum, das auf übermäßigen Flächen- oder Ressourcenverbrauch basiert, ist in der Tat nicht mehr durchführbar. Hier sind wir in der Tat weiter. Das Wachstum muss also qualitativ höherwertig sein. Wir sind jedoch ein Produktionsstandort und darauf basiert auch in Zukunft unser Wohlstand. Deshalb müssen wir beides - Dienstleistungen und Produktion - so fördern, dass sich daraus Wachstum generiert. Das ist jetzt einfach eine grundsätzliche These, aus der dann konkretes Handeln entwächst.

Vielleicht sollten Sie im Sinne von Herrn Christopher Lauer einfach mal mit dem "Kasperltheather" im Gemeinderat aufhören und sich konstruktiv mit allen Vertretern sämtlicher Parteien zusammensetzen und nach einer gemeinsamen Lösung suchen.
=> Waren Sie schon einmal in einer Gemeinderatssitzung? Woher wissen Sie, wie es im Gemeinderat zugeht? Aus Gerüchten? Aus Facebook? Aus der Zeitung?
Wissen Sie, ich investiere rund 15-20 Stunden wöchentlich für die GR-Tätigkeit. Ich habe überhaupt keine Zeit für "Kasperltheater" und im Gemeinderat geht es ohne fraktionsübergreifende Zusammenarbeit gar nicht. Also bitteschön: Machen Sie es sich bitte nicht so einfach.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Politik. => Danke, kann ich brauchen.

Ein Nachdenken über ein "weiter so" scheint bei Ihnen trotz verlorener Landtagswahl bisher nicht stattgefunden zu haben. => Unterstellung!

Mit freundlichen Grüßen

Thaddäus Kunzmann
Mitglied des Landtags von
Baden-Württemberg
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
22.02.2012
Von:

Herr Kunzmann,

Ihre Partei hat bei der letzten Wahl damit geworben, daß sie den Schlichterspruch bezüglich S 21 umsetzen werde. Dies kann man natürlich auch aus der Opposition heraus tun. Meine Frage ist also: was haben Sie bislang zu Umsetzung dieses Versprechens getan?

Es grüßt
Dr.
Antwort von Thaddäus Kunzmann
bisher keineEmpfehlungen
22.02.2012
Thaddäus Kunzmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die CDU und ich haben uns bei der Volksabstimmung für Stuttgart 21 eingesetzt und damit eine wesentliche Voraussetzung zur Umsetzung des Schlichterspruchs erfüllt. Darüber hinaus setze ich mich im Wahlkreis für eine deutlich verbesserte Planung beim Flughafen ein. Insbesondere missfällt mir die Doppelnutzung der S-Bahn mit der Gäubahn, ebenso der fehlende Lärmschutz für die dortigen Anwohner. Ebenso ist die eigentliche Flughafen-Bahnhofs-Planung aus meiner Sicht nicht gelungen.

Wie Sie richtig angemerkt haben, ist die CDU keine Regierungspartei mehr. S21+ umzusetzen ist eigentlich Aufgabe der neuen Landesregierung, die in dieser Frage allerdings keine Geschlossenheit erkennen lässt. Dies ist umso bedauerlicher, da insbesondere bei den Verhandlungen mit der Bahn die Landeshauptstadt, die Region sowie beide Partner der Landesregierung eine gemeinsame Linie finden sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Thaddäus Kunzmann
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