Stephan Thomae (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Stephan Thomae
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
19.06.1968
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Sulzberg
Wahlkreis
Oberallgäu
Ergebnis
11,1%
Landeslistenplatz
11, Bayern
weitere Profile
(...) Nach dem Konzept der FDP werden je nach Höhe des Einkommens Sozialversicherungsabgaben und gegebenenfalls auch Steuern fällig. (...) Das Finanzamt soll bei der Berechnung des Auszahlungsanspruches, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Kommunen, alle erforderlichen Prüfungen vornehmen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Stephan Thomae
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Finanzen
16.11.2009
Von:

Hallo,
bitte erklären Sie mir, warum eigentlich eine Autobahngebühr für Pkw´s auf unseren Autobahnen ein Tabu ist.
Natürlich sollten die Verwaltungskosten nicht höher sein als die Einnahmen. Eine Vignette wie in der Schweiz würde diese Verwaltungskosten bestimmt nicht in die Höhe schnellen lassen. Viele Bürger würden diese Art der Möglichkeit zur Schuldentilgung begrüßen.
Oder stimmt mein Verdacht, dass Deutschland für etwas Anderes den Verzicht auf Autobahngebührn für Pkw´s als sogenanntes Bauernopfer erbringen musste?

Ich und viele Arbeitskollegen erwarten schon gespannt Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg beim regieren

Antwort von Stephan Thomae
bisher keineEmpfehlungen
17.12.2009
Stephan Thomae
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an der Meinung der FDP.
Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. In den letzten Wochen waren zahlreiche organisatorische Dinge zu klären, wie die Beziehung unserer Büroräume, der Aufbau der Bürotechnik und vieles mehr. Mit der Vergrößerung der FDP-Fraktion steht auch die Bundestagsverwaltung vor einer organisatorischen Herausforderung. Dies führt dazu, dass die Arbeitsfähigkeit der Büros zum Teil noch etwas eingeschränkt ist. So haben wir erst seit kurzem einen funktionierenden Computer und Zugriff auf meinen E-Mail Account des Deutschen Bundestages.

Gleichzeitig hat der 17. Deutsche Bundestag bereits seine Arbeit aufgenommen und die Arbeit in den Ausschüssen und im Plenum hat gleichermaßen begonnen. Ich bemühe mich jeden Brief und jede Frage so schnell wie möglich zu beantworten. Trotzdem kann es passieren, dass aufgrund der Vielzahl an Anfragen eine Verzögerung eintritt. Ich bitte darum um Verständnis.

Lassen Sie mich gleich vorab feststellen: Die Koalitionsarbeitsgruppe, die Herr Döring gemeinsam mit seinem Kollegen Hans-Peter Friedrich (CSU) leitet, schlägt ausdrücklich keine PKW-Maut vor. Auch die Überlegungen der FDP zielen gerade nicht auf eine PKW-Maut ab, wie wir sie in anderen Ländern kennen. Mehrbelastungen für Autofahrer kommen für die FDP nicht in Frage, das haben wir vor der Wahl gesagt und dabei bleiben wir.

Wir werden allerdings in den nächsten Jahren darüber reden müssen, wie wir die bestehende Unterfinanzierung der Straßeninfrastruktur beheben. Eine Mehrbelastung der Bürger ist dabei allerdings in keinem Fall akzeptabel. Denn seit 1998 sind die Einnahmen aus Steuern und Abgaben aus dem Straßenverkehr bereits von 38 Milliarden auf 53 Milliarden gestiegen. Das muss reichen. Denkbar sind jedoch Strukturreformen, die zu einer nachhaltigeren, stetigeren und effizienteren Finanzierung von Infrastruktur dienen – zum Beispiel indem durch die Schaffung einer Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung Straße (LuFV) mit den Bundesländern die Erhaltung des deutschen Straßennetzes effizienter gestaltet wird. Die oberste Prämisse lautet dabei: Mobilität in Deutschland muss für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben.

Vielen Dank für Ihr Interesse. Gern stehe ich Ihnen für weitere Fragen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Thomae, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.12.2009
Von:

Finden Sie es in Ordnung, dass eine Frage zu beantworten bald einen Monat dauert?

Hoffe nicht, sonst habe ich noch den letzten Glauben an die Politik verloren. Meine ursprüngliche Frage wurde am 16.11.09 an Sie gestellt und bis heute noch nicht beantwortet.

Vielen Dank und schöne Weihnachten.
Antwort von Stephan Thomae
bisher keineEmpfehlungen
17.12.2009
Stephan Thomae
Sehr geehrter Herr ,

meine Antwort auf Ihre zweite Nachricht entnehmen Sie bitte meinem ersten Antwortschreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Thomae, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Umwelt
27.12.2009
Von:

Könnten Sie Ihre Stellungsnahme zum Bereich Gentechnik im Grünen und Weißen Bereich öffentlich darstellen? Desweiteren würde mich Ihre beratenden Quellen in diesem Bereich Interessieren.
Welche Personen/Gruppen sind für Sie in Bereich GVO Meinungsbildung.

MFG
M.
Antwort von Stephan Thomae
bisher keineEmpfehlungen
25.02.2010
Stephan Thomae
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 27. Dezember 2009 zum Thema "Grüne Gentechnik". Ich bitte Sie mir nachzusehen, dass ich wegen der großen Anzahl von Anfragen erst jetzt Gelegenheit finde, Ihnen zu antworten.

Viele Menschen haben das Gefühl, die Grüne Gentechnik bedeute ein Risiko. Sie stehen deshalb der Gentechnik skeptisch gegenüber. Diese gefühlten Risiken nehmen wir sehr ernst. Zweifel ernst zu nehmen, heißt nicht, Ängste zu bestätigen, die nicht objektivierbar sind. Zweifel ernst zu nehmen, heißt, Aufklärungsarbeit zu leisten.

In den mehr als elf Jahren des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen sind die befürchteten Gefahren alle nicht eingetreten. Statt weiter über hypothetische Risiken zu debattieren, sollten wir die realen Chancen der Züchtungsmethode nutzen. Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace und langjähriger Direktor von Greenpeace International stellt fest: "In der Abwägung ist klar: Die realen Vorteile von genetischer Modifikation überwiegen bei weitem die hypothetischen Risiken, die von den Gegnern vorgebracht werden."

Über 10 Millionen Landwirte weltweit haben sich dafür entschieden, auf über 125 Millionen Hektar (das ist das Zehnfache der Ackerfläche Deutschlands) gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen. Diese Produkte kommen zu uns: als Futtermittel, als verarbeitete Lebensmittel, aber auch als Baumwollprodukte. Eine sozioökonomische Untersuchung der Universität Göttingen hat z.B. die Vorteile des Anbaus von Bt-Baumwolle (eine durch den bacillus thuringiensis gentechnisch veränderte Baumwollart, die gegen eine Baumwollpflanzen vernichtende Raupe, den Baumwollkapselbohrer, resistent ist) in Indien herausgestellt jura-goettingen.de .

Chancen und Risiken muss man immer gegeneinander abwägen. Die mit neuen Techniken verbundenen Risiken darf man selbstverständlich nicht leugnen. In dem hier vorliegenden Fall sind diese aber bislang als hypothetisch einzustufen. Der Nachweis, dass etwas Neues keinerlei Risiken birgt, lässt sich nicht erbringen. Wer nur risikofreie Innovationen zulassen will, müsste konsequenterweise alle Neuerungen, die irgendwelche Risiken mit sich bringen, immer verbieten.

Die FDP setzt dagegen auf klare, eindeutige, wahrheitsgemäße Kennzeichnung. Landwirte und Verbraucher müssen wählen können.

Vor diesem Hintergrund überwiegen in meinen Augen die Chancen der grünen Gentechnik: Wenn es gelingt, gegen Schädlinge resistente Pflanzensorten zu schaffen, müssen in der Landwirtschaft weniger Pestizide eingesetzt werden. Dies ist im Hinblick auf Fragen der Mängelernährung ein anzustrebendes Ziel. Wir sollten nicht, nur weil wir eine gesunde und ausreichende Ernährung auch ohne GVO genießen können, anderen Menschen die Chancen und Möglichkeiten der GVO vorenthalten. Dies gilt insbesondere ,wenn man die Welternährungssituation und die damit verbundene Hungerproblematik bedenkt.

Ich stehe Ihnen als Abgeordneter Ihres Wahlkreises natürlich für alle Ihre Fragen gern zur Verfügung. Da ich mich im Rahmen meiner Tätigkeiten im Deutschen Bundestag aber vorrangig mit Fragen der Rechtspolitik und Petitionen befasse, möchte ich Ihnen als mögliche Ansprechpartnerin für Ihre konkreten Fragen zur Grünen Gentechnik Frau Dr. Christel Happach-Kasan, die Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik, empfehlen. Sie können das Büro von Frau Dr. Happach-Kasan, einer promovierten Biologin, unter der E-Mail-Adresse christel.happach-kasan@bundestag.de erreichen. Die Internetseite meiner Kollegin finden Sie unter www.happach-kasan.de. Informationen der FDP zum Thema Grüne Gentechnik können Sie im Internet unter www.fdp-bundespartei.de abrufen.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Thomae, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Thomae

Am 10.12.2008, nun also schon vor mehr als 1 Jahr, wurde eine Online-Petition von Susanne Wiest zum Bedingungslosen Grundeinkommen eingereicht und von mehr als 50.000 Menschen unterzeichnet. Die Reaktion des Bundestages wurde damals auf die Zeit, nach der Bundestagswahl verschoben, die nun auch schon mehrere Monate zurück liegt.

Meines Wissens ist die Folge einer Unterzeichnung durch mehr als 50.000 Wahlberechtigte eine öffentliche Anhörung die es bisher noch nicht gab.

Da ich meine Stimme bei der letzten Bundestagswahl, aufgrund meiner liberalen Grundeinstellung der FDP gegeben habe und Sie für die FDP im Petitionsausschuss des deutschen Bundestages sitzen, wende ich mich nun an Sie.

Ich habe folgende Fragen:

Wann wird die öffentliche Anhörung zum Bedingungslosen Grundeinkommen im deutschen Bundestag stattfinden?
Ist es möglich als Zuhörer live an der Anhörung teilzunehmen und wenn ja wie?
Wie ist die Position der FDP zu dem Thema und ist angesichts des wachsenden Interesses der Bevölkerung vielleicht geplant, das liberale Bürgergeld in diese Richtung zu korrigieren?
Antwort von Stephan Thomae
1Empfehlung
18.03.2010
Stephan Thomae
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an der Meinung der FDP zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Einen offiziellen Termin für die öffentliche Beratung der Petition gibt es noch nicht. Allerdings liegt sie bereits dem ersten Berichterstatter vor und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr in einer öffentlichen Sitzung beraten. Um nähere Informationen zum Datum zu erfahren, würde ich Ihnen empfehlen, sich an den Ausschussdienst des Deutschen Bundestages zu wenden. Die Mitarbeiter des Ausschussdienstes helfen Ihnen sicherlich gern weiter (Tel.: 030/ 227- 35257, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de).

Bei öffentlichen Beratungen werden neben den Mitgliedern des Petitionsausschusses auch Vertreter der Bundesregierung, Sachverständige und die Petenten eingeladen. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, auf der Tribüne teilzunehmen. Um sich anzumelden, wenden Sie sich am besten auch an den Ausschussdienst.

Die FDP unterstützt kein bedingungsloses Grundeinkommen, sondern plädiert für die Umsetzung des liberalen Bürgergeldkonzeptes. Es soll an die Bürger gezahlt werden, die nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Kräften und Mitteln zu sichern. Bislang haben wir uns für die Erhöhung des Kindergeldes eingesetzt und fördern die Aufnahme von Erwerbstätigkeit, indem höhere Freibeträge bei eigenem Arbeitseinkommen angerechnet werden. Nähere Informationen finden Sie auf der folgenden Webseite www.freiheit.org

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Thomae, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales
15.02.2010
Von:

Betreff: Petition > Reformvorschläge in der Sozialversicherung <


Sehr geehrter Herr Thomae,

aus einer Pressemitteilung der Partei Bündnis 90/Die Grünen konnte man vor kurzem entnehmen, dass die Petition ´Reformvorschläge in der Sozialversicherung - Grundeinkommen´ vom 10.12.2008, von Frau Susanne Wiest, öffentlich behandelt werden wird. Leider hat der Bundestag bisher kein Datum bzgl. der Anhörung der Petition von Susanne Wiest bekannt gegeben.

Ich würde mich freuen, bald den Termin der Anhörung zu erfahren zu können, da dieser ein wichtiges Datum für mich, sowie für viele andere Mitunterzeichner dieser Petition, darstellt.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Stephan Thomae
bisher keineEmpfehlungen
17.03.2010
Stephan Thomae
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage vom 15. Februar 2010. Gerne beantworte ich Ihre Frage zur Online- Petition zum "Bedingungslosen Grundeinkommen".

Bisher gibt es noch keinen offiziellen Termin für die öffentliche Beratung. Die Petition liegt dem ersten Berichterstatter zur Bearbeitung vor und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr in einer öffentlichen Sitzung behandelt.

Wenn Sie nähere Informationen zum Datum der Sitzung erfahren möchten, würde ich Sie bitten, sich an das Sekretariat des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages (Tel.: 030/ 227- 35257, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de) zu wenden. Die dortigen Mitarbeiter helfen Ihnen sicherlich gern weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Thomae, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Stephan Thomae
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.