Stephan Thomae (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Stephan Thomae
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Oberallgäu
Ergebnis
11,1%
Landeslistenplatz
11, Bayern
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(...) Die FDP-Bundestagsfraktion konnte als Oppositionspartei in der 16. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages im wesentlichen nur Entschließungsanträge, keine Gesetzesanträge in den Bundestag einbringen. (...)
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Frage zum Thema Außenpolitik
14.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Thomae,

am 5. April 2009 machte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, in seiner "Prager Rede" deutlich, dass er eine Welt ohne Atomwaffen anstrebe.

Eines der Länder in dem sich Atomwaffen befinden ist die Bundesrepublik Deutschland - in Büchel in Eifel lagern noch 20 Nuklearsprengköpfe. Jeder einzelne Sprengkopf mit einem vielfachen des Zerstörungspotentials der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki.

Ein bedeutender Schritt auf dem Weg in eine Welt ohne Atomwaffen wäre der Abzug der letzten US-amerikanischen Nuklearsprengköpfe aus Deutschland.

Ich möchte am 27. September nur einem Kandidaten / einer Kandidatin meine Stimme geben, der / die sich im Bundestag und in seiner / ihrer Partei dafür stark macht, dass die in Deutschland verbliebenen Atomwaffen innerhalb der kommenden Legislaturperiode abgezogen werden.

Werden Sie sich im Bundestag für ein atomwaffenfreies Deutschland einsetzen ?

Mit freundlichen Grüßen

- Kempten

"DIE EXISTENZ TAUSENDER VON ATOMWAFFEN IST DAS GEFÄHRLICHSTE ERBE DES KALTEN KRIEGES" - Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Antwort von Stephan Thomae
1Empfehlung
21.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

I.

Ich habe auf dem außerordetlichen Bundesparteitag der FDP an diesem Wochenende in Potsdam, in welchem die Koalitionsaussage beschlossen worden ist, mit dem Verteidigungsexperten der FDP-Bundestagsfraktion Dr.Rainer Stinner MdB über diesen Punkt gesprochen. Es ist richtig, daß in Büchel in der Eifel noch atomare Sprengköpfe der USA lagern. Es handelt sich um den letzten Atomlagerstandort der US-Streitkräfte in Deutschland. Die FDP hat in ihrem Deutschlandprogramm der FDP zur Bundestagswahl 2009 beschlossen, sich für den Abzug der letzten atomaren Sprengköpfe aus Deutschland einzusetzen. Sie können dies auf Seite 67 des Wahlprogrammes nachlesen.

Unter der Zwischenüberschrift "Abrüstung jetzt" heißt es dort:

"Als Land, das rechtsverbindlich auf Massenvernichtungswaffen verzichtet hat, sollte sich Deutschland wieder an die Spitze jener Staaten stellen, die konsequent für eine glaubhafte Politik der Abrüstung und Rüstungskontrolle eintreten. Die FDP setzt sich deshalb ein für die Wiederbelebung des Nichtverbreitungsvertrages einschließlich des Zieles einer vollständigen nuklearen Abrüstung, die zügige Ratifizierung des angepassten KSE-Vertrages, verbindliche europäische Regelungen für Waffenexporte und den Abzug der verbliebenen amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland."

Das Wahlprogramm finden Sie online unter

www.deutschlandprogramm.de

II.

Auch in dem Wahlaufruf, den die Partei auf dem außerordentlichen Parteitag am 20.9.2009 in Potsdam beschlossen hat, wird auf diesen Punkt nochmals eingegangen, um die Ernsthaftigkeit dieses Anliegens zu unterstreichen. Den Wahlaufruf finden Sie unter

Dort heißt es auf Seite 4 unter der Rubrik "Frieden durch Partnerschaft und Abrüstung":

"Wir wollen eine Außenpolitik, die zu Frieden und Freiheit in der Welt beiträgt. Den neuen Schwung in den Transatlantischen Beziehungen wollen wir für eine aktive Außenpolitik entschlossen nutzen. Dabei setzen wir konsequent auf Abrüstung. Es war stets beste Tradition deutscher Außenpolitik, mit eigenen Abrüstungsinitiativen voranzugehen. Unmittelbar nach der Wahl wollen wir mit unseren Verbündeten in Verhandlungen eintreten, um die in Deutschland stationierten Atomwaffen in der nächsten Legislaturperiode abzuziehen."

Den Wahlaufruf finden Sie online unter

www.fdp-bundespartei.de

Ich hoffe, Ihre Frage damit zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
FDP-Kreisverband Kempten

Stephan Thomae
Bundestagskandidat
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Frage zum Thema Arbeit
18.09.2009
Von:

seit 26 märz 2009 ist das übereinkommen der vereinte nationen für menschen mit behinerung in deuschland verbindlich. im artikel 27 haben behinderte menschen das recht auf frei gewälte arbeit zu machen. wie sollen die behinderten arbeit kommen. gibt es ein programm wie denn menschen geholfen werden kann?
Antwort von Stephan Thomae
1Empfehlung
21.09.2009
Sehr geehrter Herr Haertle,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 18.09.2009.

I. Die FDP-Bundestagsfraktion konnte als Oppositionspartei in der 16. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages im wesentlichen nur Entschließungsanträge, keine Gesetzesanträge in den Bundestag einbringen. Die FDP hat zu diesem Thema aber am am 03.06.2008 und 03.12.2008 zwei Entschließungsanträge in den Deutschen Bundestag eingebracht. Erlauben Sie mir, statt den Inhalt dieser Anträge einfach zu wiederholen, Sie auf die Anträge selbst zu verweisen. Er sind nur je 2 Seiten lang und Sie finden sie ganz bequem unter der Adresse
www.fdp-fraktion.de
und
www.fdp-fraktion.de

Ich hoffe, Sie sind mit dieser einfachen Verweisung einverstanden. Detailliertere Auskünfte zu diesem speziellen Thema können Sie beim behindertenpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Erwin Lotter, MdB (erwin.lotter@bundestag.de) erfragen.

II. Vor Ort habe ich bereits mehrfach Einrichtungen des Vereins Lebenshilfe e. V. und des Vereins Körperbehinderte Allgäu e. V. (Tom-Mutters-Schule, Astrid-Lindgren-Schule, Allgäuer Werkstätten, Villa Viva, Centrum Viva) besucht und bei der letzten Begegnung am 11.09.2009 mit Herrn Scharpf, dem Geschäftsführer des Vereins Körperbehinderte Allgäu e. V., auch konkrete Schritte im Allgäu besprochen, um insbesondere mittelständische regionale Unternehmen, zu denen wir als FDP einen recht engen und guten Kontakt besitzen, über die Möglichkeiten zu informieren, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen und dabei auch finanzielle und organisatorische Hilfen zu erhalten. Diese Schritte möchte ich nach der Wahl möglichst zeitnah in Angriff nehmen. Dazu gehört beispielsweise, den Unternehmen durch Vorträge etwa bei der Allgäu Initiative, bei der IHK, bei den Wirtschaftsjunioren, beim Verband mittelständischer Unternehmer oder beim Verband der Bayerischen Wirtschaft, dieses Thema und diese Möglichkeiten vorzustellen, und auf diese Weise persönliche Kontakte zu Unternehmern zu knüpfen, die bereit wären und Möglichkeiten sehen, Menschen mit Behinderungen in ihren Betrieben zu beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Thomae
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