Stefanie Vogelsang (CDU)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Stefanie Vogelsang
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin-Neukölln
Wahlkreis
Berlin-Neukölln , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
30,8%
Landeslistenplatz
3, Berlin
weitere Profile
(...) Die soziale Marktwirtschaft muss weltweit verankert werden. Neben der wirtschaftlichen Ebene stehen aber auch Fragen von Sicherheit, Demokratie und Menschenrechten, welche auch auf zwischenstaatlicher Ebene vereinbart werden müssen. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Stefanie Vogelsang hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Außenpolitik
07.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Vogelsang,

in erster Linie sollen Sie natürlich den Bezirk und im Bezirk die Bürger vertreten. Nichts desto trotz haben Sie auch die Aufgabe die Bundespartei mit zu lenken und ihre Meinung zu Fragen die über den Bezirk hinaus gehen in Diskussionen mit einzubringen.

Daher würde mich Ihre Meinung zu unserem derzeitigen System der "Global Governance" interessieren. Was sind Ihre Visionen bzw. Utopien in diesem Bereich?

Insbesondere interessiert mich außerdem, ob Sie sie UNPA-Kampagne bisher nicht unterstützen weil Sie noch nichts von Ihr gehört haben oder weil sie globale Demokratie ablehnen?

In meinen Augen ist eine globale Demokratie mit starker subsidiarer Ausprägung das vernünftigste politische System für eine wirtschaftlich wie auch anderweitig vernetzte Weltgesellschaft. Was ist also Ihre Meinung?

Für mich könnte die Antwort wahlentscheidend sein, da ich davon ausgehe, dass wir ohne eine radikale Reform unseres politischen Systems nicht wirklich in einer Demokratie leben, sondern in einer Diktatur des Systems, welche dafür sorgt, dass Nationalstaaten ihre Infrastruktur (Bildung, Straßen, Umwelt) an den internationalen Kapitalmarkt unter Erhaltungskosten verkaufen (zum Preis von Steuern, Abgaben, etc.). Im Endeffekt profitiert davon niemand. Es handelt sich ganz einfach um einen unregulierten Markt: Marktversagen erreicht sein Maximum. Aus spieltheoretischen Gründen wird die Mehrzahl der Bürger in unserem heutigen System immer im Interesse des Kapitalmarktes wählen, denn dieses Verhalten garantiert Ihnen die größten Chancen auf Jobs (Deckung der Grundbedürfnisse).

Es gibt zahlreiche Gründe für globale Demokratie: Frieden, Menschenrechte (inkl. Frauenrechte, Kinderrechte, ...), Wohlstandsmaximierung (die Summe aus Staats- und Marktversagen wird minimiert), Gerechtigkeit, Umweltschutz, Freiheit, etc.

Ich bin gespannt auf Ihre Antwort,
FB
Antwort von Stefanie Vogelsang
2Empfehlungen
15.09.2009
Ich bedanke mich für Ihre Anfrage. Bitte entschuldigen Sie, dass es einige Tage gedauert hat, bis Sie eine Antwort erhalten, aber ich war mir über meine eigene Position zu Ihrer Frage nicht sicher und habe mir zunächst einige aktuelle Informationen besorgt.

Grundsätzlich sehe ich die von Ihnen angesprochene Initiative positiv.

Sowohl die Staaten als auch die Wirtschaft stehen vor der Frage, wie sie auf internationaler Ebene miteinander umgehen wollen.

Die Finanzkrise hat das Fehlen eines Ordnungsrahmens für den internationalen Kapitalmarkt mehr als deutlich gemacht. Erste Schritte sind auf dem Weltfinanzgipfel der G20 in London vereinbart worden, weitere werden folgen.

Die soziale Marktwirtschaft muss weltweit verankert werden. Neben der wirtschaftlichen Ebene stehen aber auch Fragen von Sicherheit, Demokratie und Menschenrechten, welche auch auf zwischenstaatlicher Ebene vereinbart werden müssen. Die Charta der Vereinten Nationen, die KSZE-Schlussakte von Helsinki oder auch die Menschenrechtskonvention des Europarates legen Regeln fest. Zudem gibt es ein internationales Völkerrecht. Verbindlich sind diese Regeln allerdings nur insofern, als sich die Staaten freiwillig dazu verpflichten. Nach wie vor bleiben Staaten souverän und in ihrem Verhalten nach innen wie nach außen frei.

Das Europaparlament hat 2005 in einer Entschließung zur Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung der Vereinten Nationen (UNPA) aufgerufen. Die Versammlung soll im UN-System eingebettet werden und das demokratische Profil der Vereinten Nationen stärken. Die Resolution wurde von Armin Laschet (CDU) im Namen des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlamentes eingereicht.

Gern halte ich Sie über die weitere Entwicklung zu diesem Thema aus meiner Sicht auf dem Laufenden.

Es grüßt

Stefanie Vogelsang
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Frage zum Thema Soziales und Familie
18.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Vogelsang,

ich habe einige Fragen an Sie bezüglich der aktuellen Wahlen:

Wie stehen Sie zum Thema Integration in Neukölln?

Wie sehen Ihre Ziele dahingehend aus und wie möchten Sie diese finanzieren?

Außerdem interessiert mich, wie realistisch Sie es sehen, Ihre Ziele diesbezüglich zu verwirklichen?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Stefanie Vogelsang
bisher keineEmpfehlungen
23.09.2009
Sehr geehrter Herr

ob wir in Deutschland die Integration meistern werden, ist auch eine Schicksalsfrage für Neukölln. Ich möchte den in der deutschen Islamkonferenz ins Leben gerufenen Dialog zwischen Staat und Muslimen unterstützen. Ich werde dafür arbeiten, dass die neu entwickelten Fortschrittsberichte zur Integration nach verbindlichen Maßstäben konsequent eingesetzt und aus den Ergebnissen zügig die notwendigen Handlungen erfolgen werden. Es muss Schluss sein mit der als Liberalität missverstandenen Gleichgültigkeit gegenüber Parallelgesellschaften und Konflikten.

Deutschland ist ein weltoffenes Land. Für religiöse Extremisten darf es aber keinen Platz geben.

Sehr geehrter Herr , die Zukunft für erfolgreiche Integration liegt in der Bildung. Jedes Kind in Deutschland muss seine gerechte Chance auf Aufstieg durch Bildung haben. Hier ist mir besonders wichtig, dass Politik nicht durch immer wieder neue ideologische Experimente den Blick für das Wichtige verliert: mehr Lehrer, kleinere Klassen. Dies ist besonders wichtig für alle Kinder. Dafür will ich arbeiten, obwohl es nicht in doe Zuständigkeit des Bundes sondern der Länder fällt.

Bitte entschuldigen Sie die späte Beantwortung. Gern halte ich Sie auch in Zukunft über meine Arbeit auf dem Laufenden.

Viele Grüße
Stefanie Vogelsang
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Frage zum Thema Arbeit
21.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Vogelsang,

welchen Berufsabschluss bzw. Hochschulabschluss haben Sie? Damit meine ich nicht das Amt einer Stadträtin- das ist nämlich kein Beruf. Leider konnte ich weder Ihrem Profil, noch Ihrer Internetseite diese Informationen entnehmen. Haben Sie ihr Studium auch tatsächlich mit einem Abschluss (Diplom, M.A. o.ä) abgeschlossen? Wenn nicht, stelle ich mir die Frage, warum Sie dann überhaupt mitteilen, dass sie studiert haben. Wollen Sie den Eindruck eines abgeschlossenen Studiums erwecken, oder was soll das?

In der Hoffnung auf eine präzise Beantwortung meiner Frage verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen

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