Stefan Schade (FÜR VOLKSENTSCHEIDE)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Stefan Schade
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Tübingen
Ergebnis
0,8%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
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(...) Machen Sie bitte was Sinnvolles, z.B. überzeugen Sie Ihre Mitmenschen, dass sie Parteien wählen, die Volksentscheide auf Bundesebene einführen werden. Werden Sie Mitglied bei FÜR VOLKSENTSCHEIDE oder bei MEHR DEMOKTATIE e.V. (...)
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Frage zum Thema Wirtschaft
24.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Stefan Schade

Sind Sie für oder gegen die Privatisierung von Unternehmen der Infrastruktur?
Haben (werden) Sie ggf. z.B. für die weitere Privatisierung der Deutschen Bahn stimmen?
Bitte erklären Sie mir warum.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Stefan Schade
5Empfehlungen
26.07.2009
Guten Tag Herr ,

ich trete für die Wählergemeinschaft FÜR VOLKSENTSCHEIDE im Wahlkreis Tübingen als Direktkandidat zur Wahl mit der Erststimme an, um die Forderung "Volksentscheid ins Grundgesetz" wählbar zu machen. Diese Erststimmenkampagne hat nur zum Ziel, der Erststimme, zumeist eine "verlorene Stimme" - die aussichtsreichsten Kandidaten sind über die Parteiliste und die Zweitstimme abgesichert - eine neue Bedeutung zu geben: Ohne seine Parteiwahlstimme zu verlieren (2. Stimme) kann man in dieser offiziellen Wahl bundesweite Volksentscheide wählen. Das ist besonders für CDU-Wähler interessant, deren Politiker zuallermeist entgegen der Mehrheit ihrer eigen Wählerschaft (über 70% laut Forsa 2006) die Einführung von bundesweiten Volksentscheiden seit vielen Jahren verhindern.

Deshalb ist Ihre Frage für oder gegen Privatisierung für mich als Kandidat (privat habe ich dazu schon eine Meinung) leider völlig unwichtig, da ich niemals das Direktmandat aus dem Wahlkreis Tübingen bekommen werde und als Entscheidungsträger ins Parlament ziehen werde. Bundesweit wichtige Fragen, wie z.B. die Privatisierung der Bahn, halte ich aber für durchaus geeignet, um letzendlich, nach entsprechendem politisch-informellen Vorlauf, durch einen Volksentscheid entschieden werden zu können. Bitte setzen Sie sich auch dafür ein und wählen Sie eine Partei, die sich für bundesweite Volksentscheide aktiv einsetzt.

Mit freundlichen Grüssen

Stefan Schade
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
26.07.2009
Von:

Gesetzt den Fall, Sie würden im Bundestag sitzen und es käme zu einer Abstimmung zu den Themen, die Herr in seiner Frage ansprach: wie würden Sie abstimmen?
Antwort von Stefan Schade
3Empfehlungen
27.07.2009
Guten Tag Herr ,

die CDU hält den Befürwortern bundesweiter Volksentscheide entgegen, dass viele Themen zu komplex wären um einfach mit ja oder nein beantwortet zu werden. Und damit hat sie Recht, wenn man das Thema nicht zuvor eingehend behandelt. Die Parlamentarier machen das hoffentlich (man hört auch hin und wieder anderes) und stimmen dann trotzdem auch einfach mit ja oder nein ab.
Und dafür setzen sich meines Wissens auch alle Freunde bundesweiter Volksentscheide ein - es geht gerade um die nötige Information und Diskussion, um komplexe Entscheidungen fällen zu können - auch und gerade bei Volksentscheiden. Bisher wurden die Bürger in aller Regel völlig unzureichend informiert - wir können und sollen uns ja nicht einmischen und möglicherweise selbst abstimmen, wie in den meisten Nachbarstaaten, zB. bei der Einführung des Euro, bei der EU-Verfassung etc. Den Bürgern schlechte Noten bei ihrer Urteilsfähigkeit auszusprechen wirft ein bezeichnendes Licht auf diejenigen, die eben diesen Informationsfluss verhindern (dient das dem Machterhalt?) - da haben doch unsere Repräsentanten einen Fehler gemacht, wenn die Bürger nicht informiert sind.
Volksentscheide, mit der obligatorischen Informationspflicht, Für- und Wider-Argumenten wirkt dem entgegen und führt letzendlich zu der Willensbildung des Souveräns selbst, sollte es mal zu einem Volksentscheid kommen. Aus diesen Gründen halte ich es nicht für sinnvoll Ihre Frage zu diesem Zeitpunkt und unter diesen informellen Vorraussetzungen mit ja oder nein zu beantworten. Jede Frage für einen Volksentscheid wäre differenzierter gestellt und umfassender diskutiert. Ausserdem hat meine persönliche Ansicht dazu keinerlei Bezug zu meiner Forderung die ich mit der Direktkandidatur im Wahlkreis Tübingen verbinde: "Volksentscheide ins Grundgesetz"

Bitte setzen Sie sich deshalb mit Ihrer Stimme für die Einführung von bundesweiten Volksentscheiden ein, auch wenn es in Ihrem Wahlkreis keinen Kandidaten FÜR VOLKSENTSCHEIDE geben sollte.


Mit freundlichen Grüssen

Stefan Schade
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Frage zum Thema Finanzpolitik
28.07.2009
Von:

Da will ich nochmal nachhaken. Ihre Antwort kann man so interpretieren, dass sie sich bei jeder Abstimmung im Bundestag enthalten und sagen würden: ohne Volksentscheid stimme ich für/gegen nichts.
Ist dem so? Wenn nicht: wie würde ihre Arbeit im Bundestag konkret aussehen, wenn das Thema Volksentscheide gerade nicht auf der Agenda steht?
Antwort von Stefan Schade
4Empfehlungen
28.07.2009
Guten Tag Herr ,

meine Antwort kann man so nicht interpretieren. Sie haben anscheinenend jede Menge Zeit Lust und Laune, sich mit völlig unwesentlichen Dingen zu beschäftigen und andere gleich noch dazu.

Ich stehe zur Verfügung wie noch ca 24 andere Direktkandidaten von FÜR VOLKSENTSCHEIDE in anderen Wahlkreisen auch, um bundesweite Volksentscheide wählbar zu machen. Dabei ist es nicht anzunehmen, dass ich in den Bundestag gewählt werde. Ihre hypothetische Annahme geht an meiner politischen Aktion vorbei - deshalb beschäftige ich mich nicht weiter mit Ihrer Frage - sie bringt niemanden eine Erkenntnis - und füllt nur diese Internetseite.

Machen Sie bitte was Sinnvolles, z.B. überzeugen Sie Ihre Mitmenschen, dass sie Parteien wählen, die Volksentscheide auf Bundesebene einführen werden. Werden Sie Mitglied bei FÜR VOLKSENTSCHEIDE oder bei MEHR DEMOKTATIE e.V. Die Möglichkeit, sich selbst in Ihrem Wahlkreis als Direktkandidat FÜR VOLKSENTSCHEIDE für diese Bundestagswahl aufzustellen haben Sie ja leider schon verpasst. Sollte bis zur nächsten Bundestagswahl 2013 immer noch keine bundesweiten Volksentscheide möglich sein, haben Sie wieder die Chance, Direktkandidat zu werden.

Mit freundlichen Grüssen

Stefan Schade
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
09.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schade,
mich würde interessieren, wie ich mich für Volksentscheide einsetze indem ich Ihnen meine Stimme geben, da Sie ja nicht erwarten in den Bundestag gewählt zu werden. D.h.: Wie können Volksentscheide durch die Wahl Ihrer Person im Grundgesetz verankert werden?

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