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Sehr geehrter Herr Müller,
die Abmahnwelle von des Outdoor-Labels "Jack Wolfskin" an die Adresse von Frauen, die ihre selbst entworfene und hergestellte Artikel in minimaler Stückzahl online verkaufen, hat mich aufgeschreckt.
Der Hintergrund: www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html
Wie kann es sein, dass ein Unternehmen juristisch wasserdichte Abmahnungen mit einer zweifelhaften Behauptung wie "Katzenpfote = Wolfspfote" an Bastel-Muttis verschickt,
denen die Wahl bleib,
- Hunderte oder Tausende als Kostennote zu zahlen, eine Lüge anzuerkennen und ihre Idee zu vernichten,
oder
- In ein Verfahren einzutreten, bei dem der Abmahner den Streitwert willkürlich in Höhen treiben kann, die Einzelunternehmerinnen nicht aufbringen kann, sei sie nun im Recht oder Unrecht
Jack Wolfskin behauptet, die Gesetzeslage würde dazu zwingen, die Politik wäre schuld. Heute Pfoten, morgen Obst, Bustaben, Farben?!
Es ist eine Schande für Deutschland, wenn für Betroffene mit Einnahmen nahe H4-Niveau ein Spendenkonto eingerichtet werden muss, um sich gegen solch einen Angriff mit Kostennoten um die 1000,00 Euro zu wehren, die Anwälte mit zwei Mausklicken schicken können - basierend auf Markenrecht aus Nazi-Zeiten
Kleinunternehmer, Mütter, die für Lebensunterhalt und die Erziehung der die nächsten Wählergeneration hart und eigenverantwortlich arbeiten werden durch unsinnige Verordnungen und *dehnbaren Gesetzesauslagen* in ihrer Kreativität und in Ihrem Handeln ungerechtfertigter Weise gehindert und benachteiligt.
Wie ist Ihre Initiative für
ERHALT VON ALLGEMEINGUT FÜR ALLE BÜRGER
STOP DES ABMAHNWAHNSINNS
SICHERE GRUNDLAGE FÜR FAIREN ONLINEHANDEL?
Mit freundlichen Grüßen
