Stefan Müller (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
03.09.1975
Berufliche Qualifikation
Bankfachwirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer
Wohnort
Großenseebach
Wahlkreis
Erlangen
Ergebnis
45,1%
Landeslistenplatz
9, Bayern
weitere Profile
(...) Grundsätzlich wird der Steuersatz nach der Distanz der gesamten Flugreise - Start- bis Zielort - berechnet. Dabei ist es - in der Regel - unerheblich, ob die Flugreise als Nonstop-Flug durchgeführt oder zwischendurch umgestiegen wird. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Stefan Müller
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Gesundheit
15.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Müller

die Albert Schweitzer Stiftung hat alle Angeordneten befragt, ob sie für einen Veggie-Tag im Bundestag stimmen. Leider war ihr Name nicht auf der Liste derjenigen, die diesem Projekt zustimmen. Ich bin der Ansicht dass wir den Tieren unendliches Leid zufügen durch unseren enormen Fleischkonsum.
Unserer Gesundheit dient er jedenfalls nicht, wie die kürzliche Veröffentlichung über Antibiotika im Hähnchenfleisch zeigte. Es ist doch wohl jedem klar, dass er mit Billigfleisch seinem Körper Schaden zufügt-was die Allgemeinheit durch höhere Krankenkassenbeiträge ausbadet. Vor allem die Geringverdiener.leiden unter immer höheren Krankenkassenbeiträgen.
Warum haben Sie dieses Projekt nicht unterstützt um ein Zeichen für gesunde Ernährung zu setzen?

MfG
Klier Erlangen
Antwort von Stefan Müller
2Empfehlungen
19.01.2012
Stefan Müller
Sehr geehrte Frau Klier,

ich stehe auf dem Standpunkt, dass jeder erwachsene, vernunftbegabte Mensch durchaus in der Lage ist, sich seinen Speiseplan selbst zusammenzustellen. Nach welchen ernährungsphysiologischen Maßgaben und mit welchen ethischen Überlegungen dies jeweils geschieht, ist Sache der Menschen selbst und gewiss nicht der Politik. Politik und Verwaltungen können und sollen adäquate Rahmenbedingungen für die Lebensmittelsicherheit schaffen und sicherstellen. Eine Bevormundung lehne ich aber strikt ab.

Deswegen halte ich auch nichts von Aufrufen, Initiativen oder Projekten, wie dem "Veggie-Tag".

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Müller, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Finanzen
31.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Müller,

bitte teilen Sie uns mit ob Sie auch noch für das Ermächtigungsgesetz ESM stimmen werden.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 11 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.02.2012
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Müller,

wie stehen Sie zum Acta-Abkommen?

Gruesse

Uwe
Antwort von Stefan Müller
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2012
Stefan Müller
Sehr geehrter Herr Röben,

beim ACTA-Abkommen geht es darum, den Schutz des Urheberrechts und den Schutz vor Produktpiraterie auch international zu ermöglichen. Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein bzw. werden. Hierzu zählt auch, dass das Urheberrecht im Internet geschützt werden muss, genauso wie es bei Büchern und Zeitungen auch der Fall ist.

Natürlich muss ein solches Abkommen gewährleisten, dass dadurch nicht andere Rechte im Internet behindert werden. Gesetzliche Netzsperren dürfen durch das Abkommen nicht mit dem Hinweis auf das Urheberrecht eingeführt werden. Die Sorgen der Kritiker sind daher durchaus nachvollziehbar. Im Einzelnen wird über die Maßnahmen noch intensiv zu diskutieren sein. Grundsätzlich wäre es überaus wünschenswert, wenn man sich im Interesse der Rechtssicherheit international auf gemeinsame Standards einigen könnte.

Die Bundesregierung setzt bei der Erreichung dieses Ziels insbesondere auf eine Selbstregulierung, an der sich Internetserviceprovider und Rechteinhaber beteiligen. Initiativen für eine gesetzliche Internetsperre bei Urheberrechtsverletzungen wird es dabei nicht geben.


Mit freundlichen Grüßen

Stefan Müller
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Notkredit für Griechenland
12.02.2012
Von:

Sehr geehrtes MdB Stefan Müller,

vor 2 Jahren begann die Bankenkrise samt GR- Beinahe-Pleite. Nach jetzt 2 Jahren des Rettens, herumdokterns und Rettungsschirm auflegen präsentiert sich die aktuelle Situation wie folgt: Die Deutsche Schuld ist auf 2,1 Billionen gestiegen. Und das obwohl Deutschland die höchsten Steuereinnanhmen der Geschichte aufweist. In der EZB liegen Risiken im Wert von fast nochmal 1/2 Billion Euro.Griechenlands Schuld ist im gleichen Zeitraum auch gestiegen, anscheinend wurden sämtliche Hilfsgelder sofort in die Zinstilgung (mit bis zu 30% p.a.) gesteckt. In Griechenland kam es zu wenig bis keiner Privatisierung, der Staatsapparat bordet immer noch über, genau so der Militäretat.

Ich würde gerne von Ihnen wissen, was noch passieren muss, bis sie sich gegen diesen Wahnsinn wehren! DIe Bevölkerung war von Anfang an dagegen, auch wenn das bei den Verstrickungen der Banken wohl zu kurzfristig gedacht gewesen wäre. Aber sie als Volksvertreter haben ihr OK zum Ausverkauf des deutschen Staates gegeben. Sollten die Garantien wirklich eingelöst werden müssen, sollte die diversen Banken wirklich 70-.80% abschreibungen machen müssen (incl. Landesbanken und EZB) können wir von einem Schuldenstand von fast 120% des BIP ausgehen (und das ist positiv gerechnet). DIe verdiente Abwertung am Markt wäre die Folge. 1% Extra zins brächen dem Bundeshaushalt schon das Genick!
Um noch eine Rechnung aufzumachen: 500 Milliarden aus Steuermitteln finanziert bei einer 50% Abgabequote entspräche 3 Mio neugeschaffene Stellen bei einem Lebensbruttogehalt von 333333 Euro.
Alle Arbeitslose dieses Landes müssten einen Job haben um sich so einen Rettungswahnsinn leisten zu können. SIe haben es aber nicht! Sie als Volksvertreter manövrieren uns genau in die Situation in der Griechenland gerade ist.

Ich bitte sie: erklären sie mir, wie sie diese Entscheidungen mit ihrem Gewissen vereinbaren können.

mfg
Antwort von Stefan Müller
bisher keineEmpfehlungen
16.02.2012
Stefan Müller
Sehr geehrter Herr Arold,

angesichts der Komplexität des Themas hielte ich es für sinnvoll, alle Aspekte in einem persönlichen Gespräch zu erörtern. Gern lade ich Sie zu einem solchen ein und würde Sie ganz herzlich bitten, mit meiner Mitarbeiterin in Erlangen einen Termin zu vereinbaren.


Mit freundlichen Grüßen

Stefan Müller MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre Antwort vom 01.02.12.

Woraus Sie entnehmen, dass ich die Triade Vater-Mutter-Kind als antiquiert betrachte, bleibt mir schleierhaft?!

Ich hatte lediglich das Modell "Mutter=Heimchen am Herd" und "Vater=Ernährer" als antiquiert bezeichnet und kritisiert, dass die Vorstellungswelt der CSU, Betreuungsleistungen der Väter nicht berücksichtigen will: Die Kinder brauchen den Vater nicht nur als Geldbeschaffer, sondern als Bezugsperson!

Diese Lücke in der Wertvorstellung vieler Politiker wirkt sich insbesondere bei Trennung und Scheidung katastrophal auf die Kinder aus: Der bislang präsente Vater wird ihnen per Gerichtsbeschluss oft nur noch alle zwei Wochen für einige Stunden genehmigt!

Die "erhöhte Erwerbsobliegenheit", die nur den Vätern aufgebürdet wird, führt dazu, dass die Väter durch Arbeit, von ihren Kindern "frei gehalten" werden.

Fast alle Länder des Europäischen Rats haben den 1985 verfassten 7. Zusatzprotokoll der EMRK ratifiziert, dessen 5. Artikel folgendes vorschreibt:

"Hinsichtlich der Eheschließung, während der Ehe und bei Auflösung der Ehe haben Ehegatten untereinander und in ihren Beziehungen zu ihren Kindern gleiche Rechte und Pflichten privatrechtlicher Art."

DE hat dies noch nicht getan (TR übrigens auch nicht).

Daher kann mann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass in DE, die Politik, das Recht der Kinder auf ihre Väter nicht respektieren will und einseitig nur die Mutter unterstützt.

Daher nochmals die Frage, Herr Müller: Steht die CSU tatsächlich für die klassische Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kind ein? Was tun Sie, was tut die CSU, um die Leichtigkeit mit der heutzutage die Väter entsorgt werden, einzudämmen?

Ist Ihnen und der CSU bewusst, dass diese Leichtigkeit der Väterentsorgung eben den Bruch vieler Familien fördert? Warum setzen Sie Sich nicht dafür ein, dass nach Scheidung beide Eltern die Kinder zu gleichen Teilen betreuen, ohne Unterhalt zahlen zu müssen?

MfG
MB

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 31 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Stefan Müller
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.