Stefan Müller (CSU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Stefan Müller
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Bankfachwirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Erlangen
Ergebnis
45,1%
Landeslistenplatz
9, Bayern
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(...) Um die Qualität von Bildung und Lehre nicht nur an den allgemein bildenden Schulen, sondern auch an den Hochschulen nachhaltig zu gewährleisten, erheben die bayerischen Hoch- und Fachhochschulen Studiengebühren, für deren Höhe die Einrichtungen selbst verantwortlich sind. (...)
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Frage zum Thema Energieversorgung
16.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Müller,

sind Sie für eine Laufzeitverlängerung unserer Kernkraftwerke? Wenn ja-wohin mit dem Atommüll? Welches Endlager schlagen Sie vor?
Antwort von Stefan Müller
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage zur Energieversorgung in Deutschland.

Ich setze mich ein für eine sichere, ökologisch verträgliche und bezahlbare Energieerzeugung. Dazu gehört für mich ein Energiemix aus Kernenergie und erneuerbaren Energien. Letztere bieten große Chancen im Hinblick auf innovative Entwicklungen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Die Kernenergie ist ein vorerst unverzichtbarer Teil in einem ausgewogenen Energiemix. Ich verstehe den Beitrag der Kernenergie zur Stromversorgung als Brückentechnologie, weil heute klimafreundliche und kostengünstige Alternativen noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind. Daher bin ich für eine Laufzeitverlängerung der sicheren deutschen Anlagen.

Der größte Teil des zusätzlich generierten Gewinns aus der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke soll nach einer verbindlichen Vereinbarung mit den Energieversorgungsunternehmen zur Forschung im Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie zur Senkung der Strompreise genutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Müller, MdB
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
18.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Müller,

es wurde sehr viel Geld in marode Banken gesteckt, allein in die HRE soviel wie der gesamte Bundesbildungshaushalt. Auf mich wirkt dass so, dass die Bundesregierung die Finanzen der Reichen und Spekulanten mit meinen Steuergeldern und denen meiner Kinder und Enkel (so ich denn welche haben werde) absichert. Das finde ich furchtbar und sähe diese Banken lieber alle pleite, dann müssen wenigstens meine Kinder nicht mehr zahlen.
Wie sehen Sie das?

Wollen Sie im Bundestag für mehr Investitionen in Bildung eintreten? Wenn ja wie?
Wie stehen Sie zum den hohen Klassenstärken schon in der Grundschule hier in Bayern?
Sind Sie der Meinung, dass wir derzeit genügend Lehrer beschäftigen?

Wie stehen Sie zum Thema Studiengebühren, haben Sie da eine Meinung?

MfG
Antwort von Stefan Müller
bisher keineEmpfehlungen
13.10.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zur bayerischen Bildungspolitik.

Die Bundesregierung hat weder mit Freude, noch freiwillig so viel Geld in das Bankensystem gesteckt. Es wäre etwas einfach zu behaupten, man hätte die Banken in die Pleite gehen lassen sollen. Dies hätte unabsehbare Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft und die Arbeitsplätze in unserem Land gehabt. Daher war es unabdingbar, den Bankensektor zu stützen, ob gewollt oder nicht.

Um gestärkt aus der Krise hervorzugehen, ist es notwendig die richtigen Schwerpunkte in Punkto Investitionen in unserem Land zu setzen. Dazu gehören vor allem Bildung und Innovationen. Nicht umsonst wurde der Bildungshaushalt der Bundesrepublik in diesem Jahr um 8% auf über 10 Milliarden ¤ aufgestockt. Über eine weitere Aufstockung für das kommende Jahr verhandeln wir derzeit mit der FDP. Darüber hinaus steht die Bundesregierung zur gemeinsamen Verantwortung von Bund und Ländern, die Investitionen in unserem Bildungssystem auszubauen.

Im Freistaat Bayern wird es im neuen Schuljahr 1.459 zusätzliche Lehrstellen sowie an 215 zusätzlichen Schulen Ganztagszüge geben. Um einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Kinder zu leisten und qualitativ hochwertigen Unterricht anzubieten, werden des Weiteren die Schülerhöchstgrenzen in den ersten Jahrgangsstufen auf 29 gesenkt, in den kommenden Jahren auf 25 Schüler pro Klasse. Der Haushalt des Kultusministeriums wird in den Jahren 2009 und 2010 um 1,3 Milliarden Euro anwachsen.

Um die Qualität von Bildung und Lehre nicht nur an den allgemein bildenden Schulen, sondern auch an den Hochschulen nachhaltig zu gewährleisten, erheben die bayerischen Hoch- und Fachhochschulen Studiengebühren, für deren Höhe die Einrichtungen selbst verantwortlich sind. An den insgesamt zehn staatlichen Universitäten und sieben Fachhochschulen kommen die somit finanzierten Innovationen rund 230.000 Studenten zu Gute.

Natürlich kann man im Bereich Bildung immer noch mehr tun. Aus meiner Sicht sind wir aber in den vergangenen Jahren schon sehr weit vorangekommen. Seit dem die Union die Bundesregierung stellt, sind die Ausgaben im Bildungsbereich stetig gewachsen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Müller, MdB
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