Sören Schumacher (SPD)
Abgeordneter Hamburg 2008-2011
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Grunddaten
Sören Schumacher
Jahrgang
1976
Berufliche Qualifikation
Student
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wohnort
-
Wahlkreis
Harburg
Landeslistenplatz
1
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(...) Als Wahlkreisabgeordneter habe ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren das auf den Weg gebracht, was mir für diese Arbeit unabdingbar erscheint: der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sowie zu den vielfältigen Einrichtungen meines Wahlkreises. Es dauert einige Zeit und erfordert viel Arbeit, tragfähige und vertrauensvolle Kontakte aufzubauen und sich tiefgehender mit den weitreichenden Problemen und Entwicklungen des Wahlkreises vertraut zu machen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Arbeit
15.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schumacher,

ich interessiere mich speziell für den Bürokratieabbau in Hamburg.
Können Sie mir sagen ob für arbeitssuchende jungen Menschen bei der Arbeitsvermittlung oder bei geplanter Umschulung auch eine Reduzierung der Bürokratie vorgesehen ist?
So schein es mir vor allem auch um engische Fachausdrücke zu gehen nach denen HartzIV-Empfänger abgefragt werden wie z.B. Haben Sie schon einen Assessmentckeck absolviert und können Sie dafür einen Beleg vorweisen ? Oder Forderung 10 Bewerbungen pro Monat im Minimum.Sollen das die Firmen alles lesen und bearbeiten bei zig-tausenden von Blindbewerbungen?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Sören Schumacher
2Empfehlungen
19.02.2009
Sören Schumacher
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Als Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft bin ich allerdings nicht der richtige Adressat für Ihr Anliegen. Denn die Arbeitsvermittlung und die Vermittlung in Umschulungsmaßnahmen sind Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit, also des Bundes, nicht der Länder.

Erlauben Sie mir dennoch zwei Bemerkungen zu den von Ihnen angeführten Beispielen. Englische Ausdrücke sind auch mir immer mal wieder ein Ärgernis, zumal wenn es vernünftige deutsche Entsprechungen gibt. Dies ist jedoch meines Erachtens kein Problem übermäßiger Bürokratie, sondern lediglich eine allgemein bekannte Unart, die sich in vielen Bereichen eingeschlichen hat und der es – da gebe ich Ihnen Recht - Einhalt zu gebieten gilt. Was Ihr Beispiel der monatlich von Arbeitssuchenden erwarteten Bewerbungen betrifft, so kann ich auch darin kein Anzeichen wuchernder Bürokratie entdecken. Dass Personalabteilungen von Unternehmen viele Blindbewerbungen lesen und bearbeiten müssen, kann doch ernsthaft keine Begründung dafür sein, sich nicht aktiv auf die Suche nach einem Arbeitsplatz zu machen.

Mit freundlichen Grüßen,
Sören Schumacher
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Frage zum Thema Wirtschaft
17.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schumacher,

wir Bürger leiden unter den Kostendruck den 4 große Energieunternehmen uns und den Firmen auferlegen. Das Hin-und Her der Parteien sorgt mit dafür, dass Bürger und Firmen keine Orientierung mehr haben,sprich Planungssicherheit ist NULL.
Hat die SPD ein strategisches Energiekonzept, das wenigstens die nächsten 30 Jahre als Zeitraum berücksichtigt?

Kann man darüber dann auch Informationen bekommen?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Sören Schumacher
1Empfehlung
13.03.2009
Sören Schumacher
Sehr geehrter Herr ,

grundsätzlich gilt für die SPD: Wir setzen für die Energieversorgung der Zukunft vor allem auf erneuerbare Energieträger sowie Einsparungen bzw. Steigerungen der Energieeffizienz und halten strikt am Atomausstieg fest. Für uns stehen Versorgungssicherheit, Innovationsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz im Mittelpunkt einer modernen Energiepolitik.
Und selbstverständlich muss Energie bezahlbar sein. Dafür ist Wettbewerb und eine transparente Preisgestaltung notwendig. Mit dem Energiewirtschaftsgesetz aus dem Jahre 2003 hat die SPD einen großen Schritt getan: Der Markt wurde geöffnet und der regulierte Zugang Dritter zu den Versorgungsnetzen gewährleistet. Zuständig für die Durchführung ist die Bundesnetzagentur, die von der SPD darin unterstützt wird, ihre Aufsichtspflicht und Kontrollfunktion auszuschöpfen. Um der von Ihnen zu Recht erwähnten Dominanz der großen Energieunternehmen noch stärker entgegen zu wirken, sind auch die Kartell- und Landesbehörden gefordert, ihre wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen.
Die energiepolitischen Ziele der Regierungskoalition in Hamburg bleiben hingegen unklar. So ist zum Beispiel die angekündigte Einrichtung von Stadtwerken bislang noch nicht in konkreten Planungen vollzogen. Dies ergab eine Große Anfrage der SPD Bürgerschaftsfraktion. Wir werden auch weiterhin unser Augenmerk auf die geplanten Vorhaben des Senates richten und kritisch begleiten.

Mit freundlichen Grüßen,
Sören Schumacher
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Frage zum Thema Arbeit
20.02.2009
Von:

Lieber Herr Schumacher,
die Industrie in HH hat keine Lust die unzureichenden Erziehungsmassnahmen des Arbeitsamtes zu unterstützen,denn bei 10000 Blindbewerbungen mal 10 pro Monat können Sie in den Personalabteilungen Leute einstellen. Das sind eben sehr wohl Bürokratische Massnahmen die nichts bringen.
Außerdem ist es sehr wohl Bürokratie wenn Assessmenttests abgefordert und durchgeführt werden, die der Kandidat gar nicht verstehen kann.
Inwieweit setzen Sie sich persönlich für bessere Ablaufprozesse bei dem Thema Arbeitsplatzbeschaffung für Arbeitslose ein?
Antwort von Sören Schumacher
1Empfehlung
03.03.2009
Sören Schumacher
Sehr geehrter Herr ,

es gibt zahlreiche Politikfelder. Die allermeisten sind so umfangreich und komplex, dass es einem Abgeordneten schon rein zeitlich unmöglich ist, sich um alles zu kümmern.

Wie Sie sicherlich wissen, bin ich Wahlkreisabgeordneter in Harburg und Mitglied des Sportausschusses und des Eingabenausschusses der Bürgerschaft. Dadurch bestimmen sich die Schwerpunkte meiner politischen Tätigkeit.

Bezüglich Ihres Anliegens möchte Ihnen jedoch zwei Anregungen geben. Zum einen können Sie sich mit Ihrer Kritik und gegebenenfalls Ihren Verbesserungsvorschlägen direkt an die Bundesagentur für Arbeit wenden. Auf der Website der Bundesagentur finden Sie diese Möglichkeit unter dem Stichwort ´Kundenreaktionsmanagement´. Zum anderen steht es Ihnen offen, sich mit konkreten Verbesserungsvorschlägen an die Petitionsausschüsse der Hamburgischen Bürgerschaft oder des Deutschen Bundestages zu wenden. Sollten Sie Fragen zu diesen Verfahren haben, können Sie sich gern an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Sören Schumacher
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
09.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Schumacher,

Schon seit Jahren wünsche ich mir einen vernünftigen Radweg über die Elbe nach Hamburg, bzw. zur Hafencity. Es exisitiert aber seit Bestehen der Hafencity keine geeignete Zufahrt zum Freihafen aus dem südlichen Hamburg.
Vor einigen Monaten las ich, dass diese Idee nun endlich umgesetzt werden soll, einhergehend mit der städtebaulichen Aufwertung der Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel.
Ist in diese Sache nun Bewegung gekommen?

Mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Schuhmacher
Ich werde auf jeden Fall zur Wahl gehen.
Meine Frage lautet an Sie: Warum sollte ich unbedingt Sie wählen? Was haben Sie was die anderen Abgeordneten nicht haben?

Danke im Vorraus
Gruß
Antwort von Sören Schumacher
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2011
Sören Schumacher
Sehr geehrter Herr ,

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Frage und meine Entschuldigung dafür, dass ich Ihnen erst jetzt antworte. Leider finde ich wegen vieler Termine erst heute Gelegenheit dazu.

Nun zu Ihrer Frage.

Zunächst einmal sollten Sie mich wählen, weil jede Stimme für mich auch eine Stimme für den politischen Wechsel in Hamburg ist, den sich mehr als 60 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger nach fast zehn Jahren dringend wünschen. Mit Olaf Scholz als Erstem Bürgermeister wird die SPD den sozialen Zusammenhalt stärken, der in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Wir wollen Hamburg zu einer Metropole machen, die wirtschaftliche Kraft, innovative Stärke und finanzpolitische Solidität mit sozialem Ausgleich verknüpft.

Als Wahlkreisabgeordneter habe ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren das auf den Weg gebracht, was mir für diese Arbeit unabdingbar erscheint: der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sowie zu den vielfältigen Einrichtungen meines Wahlkreises. Es dauert einige Zeit und erfordert viel Arbeit, tragfähige und vertrauensvolle Kontakte aufzubauen und sich tiefgehender mit den weitreichenden Problemen und Entwicklungen des Wahlkreises vertraut zu machen. Ich glaube, dass mir das gelungen ist. Deshalb möchte ich diese Arbeit gerne fortsetzen und die aufgebaute Vernetzung in der neuen Legislaturperiode nutzen, um mit den Beteiligten gemeinsam weiter daran zu arbeiten, Harburg voranzubringen und weiterzudenken.

Zu den Vorhaben, die ich für Harburg realisieren möchte, gehören unter anderem ein aktiver Lärmschutz und intelligente Lösungen für Verkehr und Logistik; echte Bürgerbeteiligung, die die Interessen der Menschen im Stadtteil ernst nimmt; verkehrsberuhigende Maßnahmen, die die Schulwege sicher machen; der Ausbau der stadtgeschichtlichen Abteilung des Helms-Museums zum Harburg-Museum; die Schaffung bezahlbaren Wohnraums mit einem Harburger Wohnungsbauprogramm, das auf die Bedürfnisse der Harburger zugeschnitten ist, sowie ein städtisches Förderprogramm für studentische Wohnformen in Harburg. Außerdem möchte ich zusammen mit meiner Partei dem Niedergang der Harburger Innenstadt und regionaler Einkaufszentren entgegenwirken und dort wo es sinnvoll ist, dafür sorgen, dass weitere Business Improvement Districts (BID) eingerichtet bzw. bestehende verlängert werden.

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie davon überzeugen konnte, mir am 20.Februar 2011 Ihre 5 Stimmen zu geben - und auch mit den übrigen 3x5 Stimmen die SPD zu wählen. Sollte ich Sie noch nicht überzeugt haben, melden Sie sich einfach bei mir zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen,
Sören Schumacher
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