Simone Violka (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Simone Violka
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Finanzbuchhalterin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Chemnitzer Land - Stollberg
Landeslistenplatz
4, über Liste eingezogen, Sachsen
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(...) Ich bin der Meinung, wenn Deutschland auch zukünftig eine funktionierende und bezahlbare Energieversorgung für alle haben will, dann müssen wir zuerst etwas am Verbrauch tun. Spritfresser bei niedrigen Preisen schaden zwar nicht der Geldbörse, aber der Umwelt und vor allem den zukünftigen Generationen, weil wir deren Ressourcen unbekümmert verbrassen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
NEIN
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
nicht beteiligt
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
nicht beteiligt
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
NEIN
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
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Frage zum Thema Arbeit
27.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Violka,

ich rechne gerade ein wenig und ermittle, dass die SPD mit nur 14% Zweitstimmen auf ca. 6 Mandate kommen wird, dass Sie also nicht im neuen Budnestag sitzen werden. Was glauben Sie waren die Ursachen dafür? Ich habe Ihr Auftreten im Wahlkreis immer als sehr abgehoben, unsensibel und machtorientiert erlebt, etwa wenn es um Diskussionen zur Gesundheitspolitik der SPD und um Auswirkungen auf die medizinische Versorgung im ländlichen Sachsen ging. Meinen Sie im Nachhinein, Sie hätten besser zuhören sollen und sich weniger machtbewusst über die Bedenken der Wähler hinwegsetzen sollen? Empfinden Sie angesichts des Macht-Auftretens Ihrer Person die Abwahl als gerecht? Was sollten die wenigen verbliebenen SPD-Abgeordneten aus Sachsen künftig besser machen? Wo sehen Sie eigene Fehler? Wie kann ein Neuanfang gelingen? Haben Sie Tipps für die wenigen übriggebliebenen? Haben Sie (Abschieds-)Botschaften an die Menschen in Ihrem Wahlkreis?
Antwort von Simone Violka
1Empfehlung
29.09.2009
Simone Violka
Sehr geehrter Herr ,

da ich Sie leider derzeit keiner konkreten Veranstaltung zuordnen kann, wo Sie mich wie beschrieben erlebt haben, kann ich Ihnen leider keine konkrete Antwort geben.

Im übrigen zeigen mir viele andere Bekundungen, Dank- und Durchhalteschreiben, dass es auch Menschen gibt, die wesentlich anders als Sie denken und empfinden. Vielleicht liegt es daran, dass diese Leute mich besser kennen. Ich kann mich übrigens auch an keine Diskussionsrunde zur Gesundheitspolitik in Glauchau oder Umgebung erinnern. Vielleicht nennen sie mal konkret den Anlass oder Ort. Ansonsten hat sich meine Meinung dazu nie geändert. Wir brauchen eine Bürgerversicherung in die alle einzahlen, weil breitere Schultern auch eine Entlastung für alle bedeutet. Eine Reduzierung der Krankenkassen bei gleichzeitiger Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigung. Eine Positivliste, damit sich die Pharmaindustrie nicht länger auf Kosten der Patienten eine goldene Nase verdient und Anreize für Ärztinnen und Ärzte , die sich im ländlichen Raum ansiedeln. Das halte ich nach wie vor für richtig, auch wenn Sie offensichtlich anderer Meinung sind.

Sie haben Recht, auch ich habe meine Fehler. Unter anderem kann ich keine Schleimspur legen oder mich auf einer fortbewegen. Und ich kann nur Dinge tun, die ich auch vertreten kann bzw. wo ich von deren Richtigkeit überzeugt bin. Manche mögen das für Arroganz halten, für mich ist es eine Form von Ehrlichkeit. Das hat mir zwar schon zu DDR Zeiten Nachteile beschert, aber die habe ich lieber in Kauf genommen, als mich zu verbiegen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Anderen nach dem Mund zu reden nur um in ein Amt zu kommen oder darin zu verbleiben, ist mir zu armselig.

Ich werde weiterhin Basisarbeit leisten und für die Probleme der Menschen da sein. Denn unter der jetzt gewählten Regierung kommt ein enormer Sozialabbau sowie offene und versteckte Steuererhöhungen auf die Menschen zu, die man sich in unserer Region eigentlich nicht leisten kann. Ich weiß das, weil ich weiß was ich und die SPD in der großen Koalition alles in dem Bereich verhindert haben. Das kommt nun doppelt. Ich könnte es mir nun einfach machen und sagen: "Tja, Pech gehabt, ihr habt es so entschieden!" Aber auch das wäre mir zu armselig, deshalb bin ich auch weiterhin für die Menschen da. Wenn Sie das als arrogant bezeichnen, so bin ich das gern.

Ich hoffe auch Sie werden sich so für Ihre Mitmenschen einsetzen. Dann werden wir uns sicher dabei treffen.

Mit freundlichen Grüßen,

Simone Violka
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