Silke Gebel (DIE GRÜNEN)
Abgeordnete Berlin 2011-2016

Angaben zur Person
Silke Gebel
Jahrgang
1983
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Verwaltungswissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
Büro Europaabgeordneter
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Mitte WK 2
Ergebnis
15,5%
Landeslistenplatz
27
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(...) Mehrwegverpackungen bei Getränken, reparieren anstatt wegschmeißen, Stofftaschen statt Plastiktüten beim Einkauf. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch gerne auf die Aktion "Berlin tüt was" ( berlintuetwas.de ) aufmerksam machen: in den nächsten Wochen können Sie bei vielen Sammelstellen zehn Plastiktüten gegen eine Mehrwegtasche umtauschen. Ich beteilige mich an dieser Aktion, in meinem Büro (Hessische Str. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
19.06.2013
Von:

Sehr geehrter Frau Abgeordnete,

Ihre Kollegen in Bayern beschäftigen Familienmitglieder z.B. Ehefrauen, Verlobte, Schwestern, Kinder und Neffen. Beschäftigen Sie in Ihren Büros / zahlen Sie Geld aus Steuermitteln an Verwandte oder Ehepartner?

Mit freundlichem Gruß, M.
Antwort von Silke Gebel
2Empfehlungen
17.09.2013
Silke Gebel
Sehr geehrte Frau ,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten möchte.

Die Kosten für persönliche MitarbeiterInnen werden nach §7 Absatz 2 Satz 2 LAbgG Berlin ( beck-online.beck.de ) gegen Nachweis bis zu einem Höchstbetrag von monatlich 580 Euro (ArbeitnehmerInnen-Brutto) zzgl. Arbeitgeberbeiträge gezahlt. Diesen Betrag nehme ich derzeit voll in Anspruch. Mit diesen Geldern, die mir als Abgeordnete zur Verfügung stehen, beschäftige ich einen Mitarbeiter, der weder verwandt, noch verschwägert noch verpartnert mit mir ist.

Mit freundlichem Gruß

Silke Gebel
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Frage zum Thema Umwelt
06.07.2014
Von:

Hallo Frau Gebel,

ich habe gelesen, dass Deutsche mehr Müll produzieren, als der Rest Europas. Was kann ich zu Hause ganz konkret machen, um Müll zu reduzieren? Was kann Berlin tun? Würde mehr Mülltrennung und damit Recycling helfen?

Außerdem möchte ich weniger Plastiktüten nutzen, weil ich die Bilder von Meeren aus Tüten erschreckend finde. Haben Sie einen Tip für den Umgang mit Plastik-Mülltüten? Kennen Sie dazu Alternativen?

Vielen Dank für Ihre Antwort,

Antwort von Silke Gebel
bisher keineEmpfehlungen
10.08.2014
Silke Gebel
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen, die ich gerne beantworte.

Sie haben völlig recht, in Deutschland produziert jede(r) BürgerIn durchschnittlich pro Jahr 611kg Müll, damit liegen wir weit über dem europäischen Durchschnitt von 492kg.

Die Möglichkeiten diese Menge zu reduzieren sind vielfältig: Mehrwegverpackungen bei Getränken, reparieren anstatt wegschmeißen, Stofftaschen statt Plastiktüten beim Einkauf. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch gerne auf die Aktion "Berlin tüt was" ( berlintuetwas.de ) aufmerksam machen: in den nächsten Wochen können Sie bei vielen Sammelstellen zehn Plastiktüten gegen eine Mehrwegtasche umtauschen. Ich beteilige mich an dieser Aktion, in meinem Büro (Hessische Str. 10, 10115 Berlin) liegen Mehrwegtaschen zum Umtausch bereit.

Neben der Müllvermeidung ist es auch wichtig, dass Müll möglichst hochwertig recycelt wird. Die wichtigste Personen bei diesem Unterfangen sind die BürgerInnen - nur wenn Müll gut getrennt wird, besteht die Möglichkeit ihn hochwertig zu recyceln. Sie sind also die erste und wichtigste Dienstleisterin in der Recyclingindustrie.

Leider landet noch immer zu viel Müll in der grauen Restmülltonne und wird verbrannt. Wenn man sich mal genau überlegt, wofür es keine separate Tonne gibt, so gehört eigentlich nur Babywindeln, sonstige Hygineartikel und Zigarettenkippen in die graue Tonne. Oft kann man durch verbessertes Trennen die Abfälle in der grauen Tonne so reduzieren, dass man beispielsweise keine 120L Tonne mehr braucht, sondern nur noch eine 60L Tonne. Da sparen Sie auch gleich einiges an den Nebenkosten. Einfach Plastik und andere Verpackungen in die gelbe Tonne, Bioabfälle in die braune Tonne und Papier in die blaue Tonne.

Mit freundlichen Grüßen
Silke Gebel
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