Sigrid Rakow (SPD)
Abgeordnete Niedersachsen 2008-2013
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Angaben zur Person
Sigrid Rakow
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
kaufmännische Ausbildung und Studium der Erziehungswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Ammerland
Ergebnis
34,9%
Landeslistenplatz
37
(...) Passend zu den Rahmenrichtlinien werden die Schulbücher geschrieben. Dann ist es Aufgabe der Lehrkräfte die Inhalte kindgerecht aufzubereiten, das ist sicher häufig keine leichte Aufgabe, aber ich gehe davon aus, dass sich die Lehrkräfte viel Mühe geben und dass es meistens auch gelingt die Inhalte verständlich darzustellen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Arbeit
26.01.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Rakow,

warum werden in Niedersachsen/ Westerstede die 1 € Jobbler so vera.....?
Ich selber arbeite in einer kleinen Grundschule als Hausmeisterassistent und der Job macht riesen Spaß. Mitte Dez. 2010 wurde festgestellt, daß meine Stelle kein 1€ Job sondern eine Vollzeitstelle ist.Alle wollen mich behalten,aber einstellen will man mich nicht,da angeblich keine Gelder vorhanden sind.
Beim Landkreis sagte man mir,es könnte ja "unter der Hand" so weiter laufen,wenn ich die Arbeit so mag.Meiner Meinung nach grenzt dieses schon an Betrug. Wenn ich die Verlängerug des Arbeitsvertrages nicht zustimme, droht mir eine 30%ige Sperre.
Was soll ich da jetzt machen ?
Für eine baldige Antwort von Ihnen wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Sigrid Rakow
bisher keineEmpfehlungen
30.01.2011
Sigrid Rakow
Sehr geehrter Herr ,

ich habe gleich nach Eingang Ihrer Anfrage, Kontakt zum Landkreis aufgenommen, um näheres über den von Ihnen geschilderten Sachverhalt zu erfragen. Zwischenzeitlich erhielt ich die Auskunft, dass Sie ein klärendes Gespräch beim Landkreis führen konnten. Ich werde Anfang dieser Woche noch einmal den Kontakt zum Landkreis suchen, da ich Ursache und Hintergrund Ihres Problems auch gern verstehen möchte. Sollten von Ihrer Seite doch noch Fragen offen sein, melden Sie sich bitte noch einmal bei mir.

Mit freundlichen Grüßen
sigrid Rakow
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
05.02.2011
Von:

Kommunalaufsicht und Bauleitplanung
bezüglich einer unerledigten Mängelrüge (§ 215a BauGB) und unbemessenem Lärmschutz

Heranrücken von Gewerbe an vorhandene Wohnnutzung ohne ausreichenden Lärmschutz

Bezug: "Landesregierung setzt auf gütliche Einigung von Bürgern und Verwaltung", Nordwest-Zeitung vom 29.4.2009, und die Behinderung einer Einigung durch Unterlassen von Begründungen seitens Gemeinde- und Landkreisverwaltung



Sehr geehrte Frau Rakow,

könnten Sie bitte in Erfahrung bringen, wie ernst die Landtagsverwaltung meinen Nachtrag vom 10.11.2010 zu der Petition 01437/02/16 nehmen wird?

Der Petitionsausschuss hat sich vermutlich durch die Stellungnahme der Gemeinde irreführen lassen, denn in der Stelungnahme des Ministeriums vom 6.10.2010 sind m.E. 3 Unwahrheiten und über 10 Halbwahrheiten enthalten, die zum Negativbescheid beigetragen haben.

Auf diesem Berg von Ungereimtheiten möchte ich nicht sitzenbleiben. Deshalb habe ich mit meiner Nachtrags-Eingabe vom 10.11.2010 auf diese 14 Widersprüchlichkeiten hingewiesen.

Mit freudlichen Grüßen,
Antwort von Sigrid Rakow
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08.02.2011
Sigrid Rakow
Sehr geehrter Herr ,

die Landtagsverwaltung nimmt alle Petitionen ernst. Sie hat Ihren Nachtrag zu der Petition 01437/02/16 dem Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, das auch für Bauangelegenheiten zuständig ist, zur Stellungnahme zugeschickt. Anfang Februar ist mit einer Antwort zu rechnen, so dass dann Ihre Petition im Fachausschuss behandelt werden kann. Insofern können Sie davon ausgehen, dass Ihr Nachtrag auf jeden Fall den Fachpolitikern vorgelegt wird und nach sorgfältiger Bearbeitung durch die Politik dann mit einem Bescheid zu rechnen ist.
Haben Sie bitte noch etwas Geduld. Die Landtagsverwaltung wird Ihnen so bald wie möglich den neuen Bescheid übermitteln, wie sie es Ihnen im Schreiben vom 10.12.2010 zugesagt hat.

Mit freundlichem Gruß
Sigrid Rakow
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Frage zum Thema Schulen
05.04.2011
Von:

Guten Tag , Frau Rakow,

eine direkte Frage habe ich nicht, nur eine Feststellung bezügl.unserer Schulen. Es gibt ja immer diese schönen Rahmenpläne der Lehrer. Für mich unverständlich ist jedesmal, dass die Inhalte immer komplizierter werden. Z. B Wirtschaft - ein sehr wichtiges Fach meiner Meinung nach, doch das Schüler einer 9. KLasse Inhalte -kompliziert mit Fremdwörtern bespickt - wie Wirtschaftsordnung , Wirtschaftsystem und Verfassung lernen müssen, wie gesagt, in einer Art ausgedrückt, dass man den Text schon als Erwachsener mind. 2-3 Mal lesen muss, ist mir völlig unverständlich. Es gibt immer aktuelle Themen, wie jetzt Japan und vieles mehr, an der das Thema Wirtschaft sehr interessant gestaltet werden kann. Lt Lehrer wird zwar zugestimmt, ja das Thema ist schwer, aber der Rahmenplan... man kann es nicht mehr hören. Ich habe über diese Bereiche in meiner Ausbildung etwas gelernt, zu einem Zeitpunkt, wo ich älter war und die Zusammenhänge auch schon verstanden habe. Zum anderen habe ich festgestellt: Nichts wird vertieft, nur immer alles angerissen, kein Wunder, dass keiner mehr Zins- und Prozentrechnung kann, wenn es das letzte Mal in der 8.Klasse unterrichtet wurde, von den Gymnasien ganz zu schweigen. Aber x und y Koordinaten si nd ja wichtiger - ja für die Oberstufe, aber dann reicht es doch für die, die weitergehen, es dann ab 10.Klasse zu lernen - weil die es auch wieder benötigen. Ein Überdenken unserer Rahmenpläne wäre sinnvoll.
Dies möchte ich einfach einmal loswerden.Würde mich um eine Stellungnahme von Ihnen freuen, meist kann man ja eh nichts ändern. Schade
Viele Grüße
Antwort von Sigrid Rakow
bisher keineEmpfehlungen
05.04.2011
Sigrid Rakow
Sehr geehrte Frau ,

sie haben Recht, dass Rahmenrichtlinien immer mal wieder überdacht werden müssen. Das geschieht auch - soweit mir bekannt ist. Das niedersächsische Kultusministerium gibt immer wieder neue überarbeitete, ergänzte und aktualisierte Rahmenrichtlinien heraus. Passend zu den Rahmenrichtlinien werden die Schulbücher geschrieben. Dann ist es Aufgabe der Lehrkräfte die Inhalte kindgerecht aufzubereiten, das ist sicher häufig keine leichte Aufgabe, aber ich gehe davon aus, dass sich die Lehrkräfte viel Mühe geben und dass es meistens auch gelingt die Inhalte verständlich darzustellen.

Ich werde aber dennoch meine Fachkollegen im Kultusausschuss auf die von Ihnen geäußerte Kritik hinweisen, so dass Ihre Anregung in den Beratungen berücksichtigt werden kann. Sie können sich auch selbst direkt an das niedersächsische Kultusministerium wenden (Schiffgraben 12 , 30159 Hannover, Tel.: 0511 / 120 0, Fax: 0511 / 120 7450, E-Mail: poststelle@mk.niedersachsen.de ) und die dort tätigen Damen und Herren darauf hinweisen, dass Sie die Rahmenrichtlinien in bestimmten Fächern für nicht altersgemäß halten.

Mit freundlichen Grüßen
Sigrid Rakow
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.05.2012
Von:

Sehr geehrter Frau Rakow,

im Dezember 2011 haben wir vom Unterstützerkreis der Familie Salame/Siala Sie schon einmal um Ihre Unterstützung gebeten. Jetzt bitten wir Sie erneut um Hilfe.

Leider weigern sich das Innenministerium und die Ausländerbehörde des Landkreises Hildesheim bis heute, der im Jahr 2005 abgeschobenen Gazale Salame und ihren beiden Kindern Schams (8) und Gazi (6) endlich die Rückkehr zu ihrer Familie (Vater Ahmed Siala mit Amina (15) und Nura (13)) in den Landkreis Hildesheim zu ermöglichen. Die Behörden missachten damit in unseren Augen sowohl die UN-Kinderrechtskonvention als auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Die Abschiebung der Gazale Salame nach 17 Jahren Aufenthalt mit einem Teil der gemeinsamen Kinder stellte eine offenkundige Menschenrechtsverletzung dar. Nach sieben Jahren ist es mehr als höchste Zeit, die gegen Gazale und ihre Kinder praktizierte Politik der Verbannung endlich zu beenden, unter der vor allem Gazale extrem leidet. Der Fall der sechsköpfigen Familie ist mittlerweile zu einem bundesweiten Symbol für eine kinder- und menschenrechtsverletzende Flüchtlingspolitik in Niedersachsen geworden. (siehe Berichte unter www.nds-fluerat.org / Infomaterial / Gazale Salame / zurückliegende Aktivitäten).

Etliche Prominente, unter ihnen Rita Süßmuth und Heiner Geißler, Prof. Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Lothar Krappmann, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Tom Koenigs und andere, haben sich ebenso wie unzählige Unterstützer/innen an den Ministerpräsidenten McAllister gewandt und ihn um eine Lösung gebeten. Leider blieben alle bisherigen Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.

Um dem Rest der Bundesrepublik zu zeigen, dass Niedersachsen nicht "gebrandmarkt als bedeutendes Negativbeispiel der deutschen Immigrationsdebatte" (HAZ vom 04.04.2012) ist, sondern im Sinne der Verpflichtungen der Europäischen Menschenrechtskonvention handelt, bitten wir Sie hiermit, persönlich Stellung zu beziehen:

Freundliche Grüße
Antwort von Sigrid Rakow
1Empfehlung
03.06.2012
Sigrid Rakow
Sehr geehrte Frau ,

ich gebe Ihnen in allem, was Sie schreiben, uneingeschränkt Recht. Im Fall der Gazale Salame offenbart Niedersachsen eine menschenverachtende Flüchtlingspolitik. Ich habe Ihr Schreiben zum Anlass genommen, mit meiner Kollegin Jutta Rübke über die Situation der Familie zu sprechen, auch um etwas über die neueste Entwicklung zu erfahren, eine Entwicklung, die ja leider keinen Anlass gibt, sehr hoffnungsfroh zu sein. Soweit es meine Möglichkeiten erlauben, werde ich mich gerne für die Familie Salame/Siala einsetzen.

mit freundlichen Grüßen

Sigrid Rakow
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