Sigmar Gabriel (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Sigmar Gabriel
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Lehrer in der Erwachsenenbildung
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Wahlkreis
Salzgitter - Wolfenbüttel
Landeslistenplatz
5, Niedersachsen
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(...) Natürlich setzt eine Kapitalprivatisierung der DB AG einen politischen Grundkonsens voraus. Nach sorgfältiger Analyse verschiedener Privatisierungsvarianten und intensiver Prüfung der damit verbundenen Auswirkungen hat der Deutsche Bundestag am 24.11.2006 einen gemeinsamen Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen zu den Eckpunkten einer Teilprivatisierung noch in dieser Legislaturperiode angenommen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
Fragen an Sigmar Gabriel
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Frage zum Thema Umwelt
09.03.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

der Presse entnehme ich, dass Sie Autofahrer mahnen, die im guten Glauben einen fehlerhaften Dieselrußfilter haben einbauen lassen, die Filter rasch kostenlos umtauschen zu lassen. Bisher haben erst 1000 von 40 000 betroffenen Autobesitzern von der Kulanzregelung Gebrauch gemacht.

Dann die Drohung auf tagesschau.de:
"Letztlich müsse im Spätsommer entschieden werden, ob doch noch nachträglich die Betriebserlaubnis entzogen wird."

Ich würde ja gerne umtauschen, aber die Herstellerfirma stellt noch keine Austauschfilter zur Verfügung. Die Reaktionen oder "Nichtreaktionen" der Firma lassen nichts Gutes ahnen. Registrierungen für einen Kauf werden nicht angenommen.

Umweltbewusst habe ich frühzeitig einen Dieselrußfilter mit ABE, also staatlicher Prüfung, einbauen lassen. Jetzt zeigt sich, dass der Dieselrußfilter nicht funktioniert! Da hat ja wohl die staatliche Prüfung versagt.

Mahnungen und Drohungen sollten doch wohl ehr an die Herstellerfirmen als an die Käufer gerichtet werden, zumal die eigenen Institutionen versagt haben.
Das Gefühl für Recht und Unrecht scheint in der SPD schlecht entwickelt zu sein.

Wenn man dann hört, dass der Fehler dem Ministerium schon 2006 bekannt war, fühlt man sich als Steuern zahlender Bürger und Wähler auf den Arm genommen.

Mit welchem Recht können Sie in dieser Situation ABEs entziehen?

Wie gedenken Sie das "Austauschversprechen" auch gegen die Hersteller umzusetzen?

L.
Standard-Antwort von Sigmar Gabriel
bisher keineEmpfehlungen
11.03.2008
Sigmar Gabriel
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die Sie soeben bereits meinem Berliner Abgeordnetenbüro übersendet hatten. Da sich Ihre Anfrage an mich in meinem Amt als Bundesumweltminister richtet, ergeht eine Antwort auf Ihre bereits an das zuständige Fachreferat weitergeleitete e-Mail selbstverständlich durch mein Ministerium direkt an Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Sigmar Gabriel, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
11.03.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

mein Name ist , bin 21 Jahre alt und ich habe ein großes Interesse am Erhalt unserer Erde, so dass die klimatischen Auswirkungen, die wir in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten haben, in ein unkritisches Ausmaß beschränkt werden.

Es ist unsere Pflicht, sie nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen zu erhalten; alles andere wäre einem Sozialstaat unwürdig, sozusagen unsozial. Deshalb frage ich mich, wieso die Regierung eine riesige Menge an Kohlekraftwerken bauen lässt, bzw. in Planung gibt!? Kohle ist die absolut unwirtschaftlichste uns schmutzigste Methode uns mit Energie zu versorgen. Alles nichts Neues, wahrscheinlich sagen Ihnen das die Lobbyisten der Klimaschützer täglich. Ich möchte Sie damit nicht nerven aber was hat das für einen Sinn, in einer Zeit in der die regenerativen Energien notwendig sind geschweige denn eine große wirtschaftliche Zukunft aufweisen neue Kohlekraftwerke zu bauen?

Mir ist sicherlich bewusst, dass in der Sparte der Erneuerbaren Energien sehr viel investiert wird aber die neugebauten und geplanten Kraftwerke sprechen dagegen, dass diese Technologien auch in ausreichendem Maße genutzt werden. Warum macht sich außerdem Frau Kanzlerin Merkel die Mühe auf den verschiedensten Konferenzen eine klimafreundliche Politik zu betreiben, wenn wir ihr selbst nicht nachgehen? Rostock, Bali, das waren die großen Momente für unsere Kanzlerin und ich bin froh, dass sie sich immer wieder weltweit für eine strengere Klimapolitik einzusetzen. Doch scheint mir, dass die Energieverbände einen zu großen Einfluss auf die Politik haben. Die Interessen der "Grünen" Verbände sehe ich als kaum durchgesetzt. Ich finde es im Allgemeinen enttäuschend, dass wirtschaftliche Interessen den größten Einfluss haben. Es ist klar, dass unsere Produktivität gesichert sein muss, dass wir Energie in ausreichendem Maße, auch in der Zukunft, produzieren müssen. Aber doch bitte nicht mit Kohle!

Mit freundlichen Grüßen

Standard-Antwort von Sigmar Gabriel
1Empfehlung
12.03.2008
Sigmar Gabriel
Sehr geehrter Herr ,

jede e-Mail an mich wird von mir oder einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin gelesen. Ihre Anregungen und Hinweise erreichen mich also in jedem Fall. Bitte wenden Sie sich jedoch bei Fragen, die sich an mich in meiner Funktion als Bundesumweltminister richten, an den zu diesem Zweck eingerichteten Bürgerservice des Bundesumweltministeriums.

Die e-Mailadresse des Bürgerservice lautet service@bmu.bund.de

Mit freundlichen Grüßen

Sigmar Gabriel, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
12.03.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Minister,

ich möchte Sie darin bestärken an Ihrer Politik für E10 festzuhalten! In anderen Ländern fährt man seit Jahren viel höhere Beimischungen. Wir müssen endlich weg vom Öl.... Wann wird die Entscheidung für E10 veröffentlicht?
Antwort von Sigmar Gabriel
bisher keineEmpfehlungen
01.04.2008
Sigmar Gabriel
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht an mich, in der Sie sich auf die Beimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff ("Normal" und "Super") mit einem von 5 Vol % auf 10 Vol % erhöhten Anteil beziehen.

Da Sie Ihre Anfrage an mich als Bundesumweltminister richten, möchte ich Sie um Kenntnisnahme der folgenden Pressemitteilung meines Ministeriums zum Thema Biokraftstoffe bitten:

www.bmu.de

Ich hoffe, Sie damit hinreichend über den aktuellen Zwischenstand zur Frage der Beimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff informiert zu haben. Zusätzliche und ständig aktualisierte Informationen zu dieser konkreten Novelle, aber auch zu anderen wichtigen umweltpolitischen Themen finden Sie auf der Homepage des Bundesumweltministeriums unter www.bmu.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Sigmar Gabriel, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
13.03.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

in der Presse sowie in anderen Foren wird ua heftig und sehr polemisch über Ihre sogn. "Flugreise" auf Staatskosten nach Mallorca diskutiert. Konnte tatsächlich die Beschlussfähigkeit des Kabinetts nur durch Ihre Anwesenheit hergestellt werden ? Hätten Sie sich nicht auch durch z.B. einen parlamentarischen Staatssekretär oä vertreten lassen können ? Können Sie nachvollziehen, welcher Imageschaden in der Öffentlichkeit entsteht und das die allgemeine Politikverdrossenheit durch solche Aktionen massiv gefördert wird? Trifft es zu, dass die Aktion dem Steuerzahler wie in der Presse behauptet ca. € 50 000 gekostet hat ?

Vorab besten Dank für eine den Sachverhalt
erklärende Antwort.

Mit verbindlichem Gruss
Standard-Antwort von Sigmar Gabriel
1Empfehlung
13.03.2008
Sigmar Gabriel
Sehr geehrter Herr ,

jede e-Mail an mich wird von mir oder einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin gelesen. Ihre Anregungen und Hinweise erreichen mich also in jedem Fall. Da sich Ihre Frage an mich in meiner Funktion als Bundesumweltminister richtet, bitte ich Sie, die Pressestelle des Bundesumweltministeriums zu kontaktieren, die Ihnen gerne antwortet.

Die e-Mailadresse der Pressestelle lautet presse@bmu.bund.de

Mit freundlichen Grüßen

Sigmar Gabriel, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
20.03.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

in meiner Frage vom 13.3.2008 habe ich Sie in Ihrer Eigenschaft als MdB angesprochen und um Darstellung Ihres Standpunkts zur sogn. "Mallorca--Flug-Affaire" gebeten. Sie haben auf die Pressestelle des bmu verwiesen. Frage: Halten Sie es für angemessen auf eine an Sie öffentlich gerichtete Frage so ausweichend zu antworten, dass man Ihre Antwort als "abwimmeln" bezeichnen könnte? Können Sie sich vorstellen, dass ich als Fragesteller dieses Forums mich nur ungern mit den vorgefertigten Antworten einer Pressestelle zufrieden gebe ? Bedauern Sie nachträglich Ihre Entscheidung für Hin- und Rückflug relativ viel Steuergeld "verpulvert zu haben" und haben Sie einmal darüber nachgedacht, wieviele normale Arbeitnehmer wie lange arbeiten und Lohnsteuer ent- richten müssen, damit Sie mal eben zu einer Kabinetts- sitzung hin und herfliegen können? Was gedenken Sie künftig in ähnlicher Situation zu tun ? Ihrer persönlichen Antwort ... die hoffentlich den Sach- verhalt aufklärt sehe ich entgegen.

Mit verbindlichen-sekptischen Grüssen

Standard-Antwort von Sigmar Gabriel
bisher keineEmpfehlungen
25.03.2008
Sigmar Gabriel
Sehr geehrter Herr ,

jede e-Mail an mich wird von mir oder einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin gelesen. Ihre Anregungen und Hinweise erreichen mich also in jedem Fall.

Bitte wenden Sie sich jedoch bei Fragen, die sich an mich in meiner Funktion als Bundesumweltminister richten, an den zu diesem Zweck eingerichteten Bürgerservice des Bundesumweltministeriums.

Die e-Mailadresse des Bürgerservice lautet service@bmu.bund.de

Mit freundlichen Grüßen

Sigmar Gabriel, MdB
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Ihre Frage an Sigmar Gabriel
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