Sigmar Gabriel (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Sigmar Gabriel
© SPD
Geburtstag
12.09.1959
Berufliche Qualifikation
Lehrer in der Erwachsenenbildung
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Goslar
Wahlkreis
Salzgitter - Wolfenbüttel
Ergebnis
44,9%
Landeslistenplatz
24, Niedersachsen
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(...) Ich möchte Ihnen empfehlen sich an des Referat Direktkommunikation des SPD-Parteivorstand (Tel. 030-25991-500 / E-Mail: parteivorstand@spd.de) zu wenden, um Ihren Fall zu besprechen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Familie
29.01.2012
Von:

Lieber Genosse Sigmar Gabriel,

erst kürzlich las ich im "Spiegel", dass die SPD Themen zur nächsten Bundestagswahl sucht, um sich von der Poliktik der "Teflon-Kanzlerin" abzuheben. Ich hätte da einen in eine Frage gekleideten Vorschlag zu machen. Nehmt euch einmal den Sozialaspekt der familien vor. Warum kann ich als Familienvater von 3 Kindern, von denen zwei studieren, die horenden Kosten (rd. 1.400,-- €/Monat) kaum absetzen. Handelt es sich hier um ein familienfreundliches Land? Es gibt ganz viele Familien, die immer wieder vor diesem Problem stehen!!! Was nutzen uns kostenfreie Kindergartenplätze, wenn wir später kein Geld für das Studium unserer Kinder haben, da sie aufgrund der Einkommen der Eltern nicht Bafög-berechtigt sind.

Mein Vorschlag: Jahresverdienst (Brutto) bis 100.000,-- € als Familie können die nachgewiesenen Wohnkosten, die Studiengebühren und einen pauschalisierten Betrag für die Lebenshaltung von 350,-- €/Monat als Freibetrag pro Kind in der Lohnsteuerkarte eintragen lassen.

Wahlkampfmotto: "Mit uns hat Familie eine Zukunft!! Die SPD gegen soziale Ungerechtigkeit!"

Mit freundlichen Grüßen

Genosse aus Salzgitter-Thiede

PS: Über eine kurze Reaktion freue ich mich sehr.

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Frage zum Thema Finanzen
02.02.2012
Von:

Guten Tag Herr Gabriel,

ich bin 32 Jahre alt und habe vor 5 Jahren mein Studium abgeschlossen.
Da ich davon ausgehe, dass ich in Zukunft eine wesentlich geringere Rente bekomme, als heute prognostiziert wird, möchte ich auch selbstständig für mein Alter vorsorgen.
Einen Riestervertrag mit einer geringen Sparsumme habe ich bereits, bin aber aufgrund der hohen Gebühren und nachgelagerten Besteuerung sehr unzufrieden und sehe Riester mehr als ein Bankenkonjunkturprogramm an.

Parallel dazu möchte ich noch einen Teil meines Geldes in Aktien, Fonds und Anleihen anlegen. Jetzt ist es so, dass aufgrund des Wegfalls des Halbeinkünfteverfahrens und des Wegfalls der Spekulationsfrist die langfristige Anlage sehr unattraktiv geworden ist.
Selbst wenn mein Vermögen nur mit der Inflationsrate wachsen sollte, werde ich sogar die Inflationsgewinne in 25-35 Jahren voll versteuern müssen.

Ich finde diesen Zustand unhaltbar. Ich denke, Gewinne zur privaten Altervorsorge sollten nach einiger Zeit entweder steuerfrei oder zumindest steuerreduziert möglich sein.

Ich denke dabei an unsere Nachbarländer, wo die Spekulationsgewinne oft nicht oder nur innerhalb einer Spekulationsfrist besteuert werden.
Die Besteuerung, auch eine angemessene Steuererhöhung, kurzfristiger Spekulation halte ich hingegen für vernünftig. Hierbei kann auch die Inflationsrate vernachlässigt werden bzw. durch die Abgeltungssteuer berücksichtigt werden.

Dem Staat traue ich bezüglich der Rente nicht und möchte auch im Alter dem Staat nicht auf der Tasche liegen.

Mich interessiert, welche Maßnahmen die aktuelle Regierung zu diesem Thema plant und wie die Position der SPD zu diesem Thema ist. Könnten Sie mir vielleicht diese Frage beantworten?

Vielen Dank.

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Frage zum Thema Arbeit
03.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

seit vielen Jahren wählte ich die SPD, weil ich davon ausging, dass diese als Arbeiterpartei die Interessen der Arbeitnehmer vertritt.Dann machte Herr Müntefering den Vorschlag, das Renteneintrittsalter pauschal ohne Berücksichtigung der geleisteten Arbeisjahre oder der jeweiligen Tätigkeit auf 67 Jahre zu erhöhen. Diese Lösung erscheint mir sehr ungerecht. Es bedeutet für Menschen, die seit dem 17. Lebensjahr in die Rentenkasse einzahlen, dass sie 50 Jahre arbeiten müssen, wogegen 27- jährige Berufseinsteiger nur 40 Arbeitsjahre tätig sind.
Es gibt keine Schonplätze für ältere Arbeinehmer.Die Krankenschwester oder der Bauarbeiter müssen nach 40 Arbeitsjahren die gleiche Leistung erbringen wie in jungen Jahren.Sie erhalten auch keine hohen Abfindungen wie Manager oder Banker um sich damit zur Ruhe setzen zu können.
Mein Gegenvorschlag ist folgender :
Wer mindestens 60 Jahre alt ist und bis dahin 40 Jahre gearbeitet hat,sollte die Möglichkeit erhalten, bis zum frühestmöglichen Rentenbeginn ( derzeit 63 ) ein Übergangsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes zu beantragen mit der Genehmigung für einen kleinen Zusatzverdienst. So kann jeder selbst bestimmen, wie er seine Kräfte einsetzt ohne sich dabei im Arbeitsamt erniedrigen zu müssen. Da für die Rettung der Banken, für die Kriegsführung in Afghanistan oder für Griechenland sofort Geld zur Verfügung steht, wird es sicher auch möglich sein, einmal etwa für die Bevölkerung zu tun, die schließlich die kommende Regierung wählen wird.Ich kenne sehr viele Menschen, die um die 60 sind , diese werden eine Partei wählen, die ihre Interessen vertritt.Es ist auch sehr fraglich,ob die heutigen jungen Menschen unter dem zur Zeit herrschenden Druck überhaupt bis 67 arbeiten können.
Ich hoffe, dass sie zumindest über diesen Vorschlag nachdenken.

mit freundlichen Grüßen
Helga

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

warum antworten SPD Würdenträger trotz mehrmaliger Erinnerung nicht auf Anfragen von mir? Konkret geht es um die Verwaltungspraxis Kindergeld Abzweigung des SPD Oberbürgermeisters in Gera. Durch diese Verwaltungspraxis werden seit über zwei Jahren über 200 Schwerbehinderte und ihre Familien belastet. Ich möchte Sie bitten, mir Ihre Stellungnahme zu dieser Kontaktverweigerung zu geben. Warum wird die unsoziale Kindergeld Abzweigung nicht durch die SPD Bundestagsfraktion und den SPD Bundesvorstand hinterfragt? Bitte helfen Sie den Schwerbehinderten. Wird die SPD die bundesweite Kindergeld Problematik im kommenden Bundeswahlkampf hinterfragen und kritisch erörtern?

Mit freundlichem Gruß

J.

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Frage zum Thema Finanzen
03.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Gabriel

Die Finanzpolitik der CDU ist im Moment sehr schlecht vorallem in Sachen Euro . Wie würde die SPD mit dem Eurorettungsschirm umgehen wenn Sie mehr Gewicht im Bundestag hätten ? Die SPD muss auch stolz auf ihre Geschichte sein ? Sie würden vielleicht mehr Stimmen erhalten wenn Sie NICHT SELBST kaniedieren sondern besser währe Steinbrück oder Wowereit . Bei der nächsten Präsidentschaftswahl sollte Wowereit kaniedieren . s. , 12 Jahre

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